Brainstorming zu wiederkehrenden Ohrenentzündungen

  • Wenn es wieder auftritt: Lass einen Abstrich machen und von diesem eine bakteriologische Kultur UND eine mykologische Kultur anlegen.

    Es wäre möglich, dass die Entzündung zwar immer äßerlich abgeheilt war, aber noch Bakterien da waren, die sich dann bei zu frühem Absetzen des Medikamentes wieder vermehrt haben oder aber das hefen, alleine oder als Mischkultur mit Bakterien vorliegen.

  • Wir hatten bei unserem Blacky auch immer die gleichen Ohrprobleme wie Ihr. Nichts half dauerhaft. Dann haben wir bei einem Dermatologen einen Pricktest machen lassen. Raus kam eine Allergie gegen Hausstaub - und Futtermilben, Beifuß und eine Allergie auf seine körpereigenen Hefepilze. Es wurde ein Serum speziell für ihn hergestellt und wir haben ihn damit hyposensibilisiert. Ein halbes Jahr später war er zum ersten mal in seinem 4 jahrigen Leben ein gesunder und absolut beschwerdefreier Hund.

  • Wir hatten bei unserem Blacky auch immer die gleichen Ohrprobleme wie Ihr. Nichts half dauerhaft. Dann haben wir bei einem Dermatologen einen Pricktest machen lassen. Raus kam eine Allergie gegen Hausstaub - und Futtermilben, Beifuß und eine Allergie auf seine körpereigenen Hefepilze. Es wurde ein Serum speziell für ihn hergestellt und wir haben ihn damit hyposensibilisiert. Ein halbes Jahr später war er zum ersten mal in seinem 4 jahrigen Leben ein gesunder und absolut beschwerdefreier Hund.

    Klingt auch gut, allerdings war Roonie ja 6 Jahre lang beschwerdefrei...

    An Hausstaubmilben habe ich aber ehrlich gesagt auch schon gedacht weil auch wir Menschen diesbezüglich "Symptome" zeigen, also dass das Haus hier sehr belastet ist...

  • Allergien können altersunabhängig irgendwann auftreten.

    Ich kann dir nur aus Erfahrung sagen - geh lieber zu einem Facharzt und laß die wirkliche Ursache herausfinden. Rumprobieren kostet langfristig gesehen mehr Geld als der Arztbesuch und der Test und ist auch für die Gesundheit und das Wohlbefinden Deines Hundes nicht zuträglich. Wir hatten damals leider keine Ahnung und haben den Facharzt zu spät aufgesucht. Leider war Blackys Gehörgang und sein Innenohr da schon nicht mehr zu retten und er mußte eine große OP über sich ergehen lassen. Ich mag mir gar nicht vorstellen was für Schmerzen der arme Kerl davor ständig erdulden mußte.

  • Du sagtest auch immer nach dem schwimmen.
    Ist dein Hund oft im Wasser?
    Ich habe im Sommer über immer das Problem bei unserem. Nicht nach dem ersten, zweiten oder dritten mal, aber danach kann ich zusehen wie die Entzündung kommt. Letztes Jahr konnten wir alle 6-8 Wochen zum TA rennen. Ständige Ohrentzüng. (Es wurde auch alles abgescheckt, alles andere war ok.
    Ich habe mir angewöhnt die Ohren meines Hundes nach dem Baden komplett zu trocknen und regelmäßig zu reinigen, auch wenn nichts ist.
    (Meinst du wie blöd man angeschaut wird, wenn einem 40 KG Kalb die Öhrchen geputzt werden xD )
    Dies Jahr sind wir aber dadurch mit nur einer einzigen Entzündung, ganz am Anfang, durch die Badesaison gekommen.

  • "oft" wäre jetzt übertrieben... Wir haben nur eine Strecke die an einem kleinen Bach vorbei geht. Je nach Wasserstand kann sie darin schwimmen. Allerdings schwimmt sie dann nur 1-2 Bahnen (so ca 10m) und kommt dann wieder raus, ohne Plantschen, Spritzen oder Spielen. Manchmal wird nicht mal der Popoplüsch richtig nass, also ich glaube nicht, dass da was in die Ohren kommt, aber man weiss ja nie...

  • Hi,

    ich hatte wg Sino's Ohrproblemen hier auch schon mal so einen Thread aufgemacht.
    Der schwarze Ohrenschmalz deutet tatsächlich auf eine übermäßige Besiedelung mit Pilzen und Bakterien hin. Bei Sino war auch die Frage ob eine Allergie besteht.

    Letztlich war es keine, Stress spielte aber eine große Rolle, weil dann das Immunsystem nicht so effektiv ist, um mit normalen Keimen und Pilzen aus der Umwelt fertig zu werden.

    Bei unserem Hund reichte es letztlich regelmäßig alle 3 Tage das betroffene Ohr mit einer Reinigungsflüssigkeit zu spülen. Die dadurch bewirkte Redzierung der krankmachenden Bakterien un Pilze reicht dann aus, dass sich der Körper selbst helfen konnte und die Beschwerden zurückgingen.

    Ich halte diesen Ansatz für möglicherweise besser als mit AB oder Cortison zu arbeiten. Denn wenn man die Therapie beendet ist das Immunsystem möglicherweise noch nicht bereit die Krankheit effektiv zu bekämpfen.

    Ich bitte dies als Erfahrungsbericht zu verstehen. Natürlich kann das im Einzelfall ganz anders zu beurteilen sein. Entscheiden musst Du alleine.
    Ich kann nur sagen nach dem was ich hier gehört habe würde ich es so machen wie wir es bei Sino gehandhabt haben.

    LG

    Mikkki

  • Die Ohrprobleme kommen mir sehr bekannt vor, also hinterlasse ich hier mal ein Pfotenabdruck. Der Tipp mit dem Protein ist super, darauf wäre ich nie gekommen.

    Mich hat da ein befreundeter DSH-Züchter drauf gebracht nachdem ich erzählt hatte was mit meinem Hund los ist und dass wir bereits diverse neue Halsbänder, Hautgeschabsel, einen Blutallergietest und eine Ausschlußdiät hinter uns hatten. Bei ihm war ja das Halsgekratze bis zum Blutigwerden neben den Ohrenentzündungen und dem Pfotenlecken am schlimmsten.

    Leider hab ich bei der Ausschlußdiät die Kauartikel nicht weggelassen, sondern nur auf die Fleischsorten umgestellt auf die er laut Test nicht allergisch war. Beim Test kam raus, dass er auf Rind, Lamm, Reis, Kuhmilch allergisch ist.
    Nach ein paar Jahren und fast ausschließlicher Fütterung von seinem Trockenfutter (zusätzlich jeden Tag 1 Pedigree Dentastixx für die Zähne, denn die Kauartikel fielen ja weg), konnte er sogar wieder problemlos Trockenfutter mit Rind, Lamm, oder Reis fressen.

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