Wie fahrt ihr eure Hunde "runter"?
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Hallo zusammen,
Mila (2 Jahre) und Yoshi (1 Jahr) sind kleine Energiebündel und das sollen sie auch gern bleiben. Aber in einigen Situationen drehen sie sehr auf. Beispiel: Sie schlafen oben in ihren Körbchen. Ich öffne im Untergeschoss (bemüht leise!) Futter. Sie eskalieren völlig. Kratzen, Quietschen, Rumspringen - innerhalb von Milisekunden. Das kann ja nicht gesund sein.
Wenn dann 2-3 Minuten nichts passiert, beruhigen sie sich auch wieder. Aber ein Gewöhnungseffekt a la "Es passiert nicht jedes mal etwas, wenn eine Tüte raschelt" tritt da bisher nicht ein. Es gibt jedes Mal Randale.
Anderes Beispiel: Türen öffnen ist nicht möglich, ohne dass mir eine Flut an Plüsch entgegenkommt. Aus dem Flur haben wir sie mittlerweile verbannt, damit sie sich nicht den ganzen Tag an unserer Glas-Haustür hochfahren, sobald sich draußen was regt..und weil der Flur in der kalten Jahreshälfte recht kalt ist. Es geht also um Zimmer, in denen sie sich grad aufhalten. Sie springen, tänzeln, ganzkörperwedeln, kratzen, schlabbern, knabbern gefühlt minutenlang an mir herum, sobald ich die Tür öffne. Sie drängen sich so sehr in die Tür, dass es überhaupt ein echtes Abenteuer ist, sie zu öffnen.
Was ich mittlerweile abstellen konnte, ist die übliche Eskalation, sobald es an der Tür klingelt oder jemand unser Grundstück betritt. Da wird eventuell noch mit dem Ohr gewackelt aber eine lautstarke Reaktion gibt es nicht mehr. Auch sonst sind die beiden nicht ständig im Action-Modus. Sie können gut auch ewig entspannt in ihren Boxen liegen oder sich friedlich allein beschäftigen. Aber in einigen Situationen drehen sie mir einfach zu sehr auf. Habt ihr eine Idee, wie ich ihre Reizschwelle dahingehend etwas senken könnte? Liegt es am Alter oder kann ich irgendwie daran arbeiten?
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Hallo,
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Wenn "Aussitzen" nicht weiter hilft, macht es Sinn, eine Alternative zu trainieren.
Was sollen sie STATTDESSEN tun?
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Einfache Antwort: Nichts.
Ich will ihnen natürlich nicht verbieten mich zu begrüßen aber es darf gern etwas dezenter stattfinden. Mein Problem bei beiden Situationen ist, dass ich ja nicht da bin. Sie sind in einem anderen Zimmer, wenn sie wegen der Futtergeräusche eskalieren und sie sind (noch) auf der anderen Seite der Tür, wenn ich die Tür öffne. Irgendwie fehlt mir da ein wenig der Ansatzpunkt für ein sinnvolles Training. -
Hast Du mal versucht die Tür immer wieder zu zumachen, wenn sie drängeln. Solange bis sie ruhig bleiben. Also nur einen kleinen Spalt auf und sofort wieder zu. Bleiben sie ruhig, dann ein Stück weiter öffnen und loben. Usw. Langsam den Spalt vergrössern bis du die Tür ganz öffnen kannst. Vielleicht kannst du das als Trainingseinheit mehrmals täglich für ein paar Minuten einbauen?
Bei dem Hund einer Freundin hat das super geklappt. -
Welche Rasse sind denn die Hunde? Was fressen sie? Was ist ihre Beschäftigung/Tagesablauf?
Ich denke du müsstest ein bisschen ausholen, damit man sich ein besseres Bild machen kann.
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Bei dem Tür aufmachen würde ich nur einen Spalt öffnen und dann "geh Platz" sagen und erst öffnen wenn sie ruhig sind. Dann ein paar Leckerlis hinwerfen und wieder raus gehen. Das ewig oft wiederholen, bis sie gern auf dem Platz bleiben wenn du die Tür öffnest.
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Hast Du mal versucht die Tür immer wieder zu zumachen, wenn sie drängeln. Solange bis sie ruhig bleiben. Also nur einen kleinen Spalt auf und sofort wieder zu. Bleiben sie ruhig, dann ein Stück weiter öffnen und loben. Usw. Langsam den Spalt vergrössern bis du die Tür ganz öffnen kannst. Vielleicht kannst du das als Trainingseinheit mehrmals täglich für ein paar Minuten einbauen?
Bei dem Hund einer Freundin hat das super geklappt.Das habe ich versucht aber vielleicht zu schnell aufgegeben. Ich werde das mal wieder aufgreifen und etwas geduldiger sein, danke :)
Welche Rasse sind denn die Hunde? Was fressen sie? Was ist ihre Beschäftigung/Tagesablauf?
Ich denke du müsstest ein bisschen ausholen, damit man sich ein besseres Bild machen kann.
Wir haben drei Shiba Inu. Derzeit ist Loki inklusive Welpen im Untergeschoss untergebracht, damit sie da ihre Ruhe haben. Mila und Yoshi sind im Obergeschoss wahlweise im Schlafzimmer oder im Büro. Sie haben dort jeweils Körbchen bzw ihre Boxen und schlafen dort auch entspannt.
Die beiden kommen morgens etwa 30-60 Minuten raus und sind dann erstmal 2-4 Stunden für sich. Je nachdem wie lange ich in der Uni bin. Mittags mache ich je nach Wetter eine große Runde (2 Stunden+) mit ihnen. An den meisten Tagen beschäftige ich auch beide einzeln mit etwas Nasenarbeit oder UO. Den kompletten Nachmittag ist dann eigentlich meistens jemand bei ihnen. Entweder ich oder mein Freund. Wir bespaßen sie nicht ständig aber sie sind halt in Gesellschaft.
Dass es an fehlender Auslastung liegt, kann ich mir nicht so recht vorstellen. Eventuell ist die komplette Situation für sie grad ungünstig. Wir sind umgezogen und direkt danach haben wir wegen Lokis Trächtigkeit angefangen die Hunde zu trennen. Vielleicht fühlen sie sich im neuen Zuhause einfach noch nicht so heimisch, dass sie komplett entspannen können. Vielleicht interpretiere ich in diese Einzelsituationen auch einfach zu viel hinein. Mir wäre es nur manchmal lieber, wenn sie nicht so hektische Plüschlawinen wären.
Achso und alle drei werden gebarft.
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Ich trainiere sowas auch über Alternativ-Verhalten.
Nimm irgendetwas was die Hunde halbwegs gern machen und gut können, und was dich weniger stört. Bei der Begrüßung kann das einfach ein sitz sein, oder hinlegen, oder auf den Platz gehen. Vor dem Füttern eigentlich dasselbe. Man kann sie auch ein Spielzeug tragen lassen. Das hilft meinem bei der Begrüßung. Ohne Spielzeug springt er oft. Mit Spielzeug wedelt er brav am Boden
Am besten ist, du nimmst irgendein Verhalten das sie anbieten und verstärkst das dann. Also immer eine Belohnung anbieten dafür.
Also machst du zb die Tür einen Spalt auf und lässt sie mal spinnen, und sobald sich einer hinsetzt belohnst du das. Am besten mit Markerwort und Belohnung, dann kannst du sehr gezielt die richtige Sekunde belohnen.
Das braucht ein bisschen, aber dadurch lernen sie was erwünscht ist und anderes Verhalten schleicht sich aus. -
Das habe ich versucht aber vielleicht zu schnell aufgegeben. Ich werde das mal wieder aufgreifen und etwas geduldiger sein, danke :)
Wir haben drei Shiba Inu. Derzeit ist Loki inklusive Welpen im Untergeschoss untergebracht, damit sie da ihre Ruhe haben. Mila und Yoshi sind im Obergeschoss wahlweise im Schlafzimmer oder im Büro. Sie haben dort jeweils Körbchen bzw ihre Boxen und schlafen dort auch entspannt.
Die beiden kommen morgens etwa 30-60 Minuten raus und sind dann erstmal 2-4 Stunden für sich. Je nachdem wie lange ich in der Uni bin. Mittags mache ich je nach Wetter eine große Runde (2 Stunden+) mit ihnen. An den meisten Tagen beschäftige ich auch beide einzeln mit etwas Nasenarbeit oder UO. Den kompletten Nachmittag ist dann eigentlich meistens jemand bei ihnen. Entweder ich oder mein Freund. Wir bespaßen sie nicht ständig aber sie sind halt in Gesellschaft.
Dass es an fehlender Auslastung liegt, kann ich mir nicht so recht vorstellen. Eventuell ist die komplette Situation für sie grad ungünstig. Wir sind umgezogen und direkt danach haben wir wegen Lokis Trächtigkeit angefangen die Hunde zu trennen. Vielleicht fühlen sie sich im neuen Zuhause einfach noch nicht so heimisch, dass sie komplett entspannen können. Vielleicht interpretiere ich in diese Einzelsituationen auch einfach zu viel hinein. Mir wäre es nur manchmal lieber, wenn sie nicht so hektische Plüschlawinen wären.
Achso und alle drei werden gebarft.
Das habe ich versucht aber vielleicht zu schnell aufgegeben. Ich werde das mal wieder aufgreifen und etwas geduldiger sein, danke :)
Wir haben drei Shiba Inu. Derzeit ist Loki inklusive Welpen im Untergeschoss untergebracht, damit sie da ihre Ruhe haben. Mila und Yoshi sind im Obergeschoss wahlweise im Schlafzimmer oder im Büro. Sie haben dort jeweils Körbchen bzw ihre Boxen und schlafen dort auch entspannt.
Die beiden kommen morgens etwa 30-60 Minuten raus und sind dann erstmal 2-4 Stunden für sich. Je nachdem wie lange ich in der Uni bin. Mittags mache ich je nach Wetter eine große Runde (2 Stunden+) mit ihnen. An den meisten Tagen beschäftige ich auch beide einzeln mit etwas Nasenarbeit oder UO. Den kompletten Nachmittag ist dann eigentlich meistens jemand bei ihnen. Entweder ich oder mein Freund. Wir bespaßen sie nicht ständig aber sie sind halt in Gesellschaft.
Dass es an fehlender Auslastung liegt, kann ich mir nicht so recht vorstellen. Eventuell ist die komplette Situation für sie grad ungünstig. Wir sind umgezogen und direkt danach haben wir wegen Lokis Trächtigkeit angefangen die Hunde zu trennen. Vielleicht fühlen sie sich im neuen Zuhause einfach noch nicht so heimisch, dass sie komplett entspannen können. Vielleicht interpretiere ich in diese Einzelsituationen auch einfach zu viel hinein. Mir wäre es nur manchmal lieber, wenn sie nicht so hektische Plüschlawinen wären.
Achso und alle drei werden gebarft.
Das hört sich doch schonmal gut an. Wenn das Verhalten vorher schon mal anders war, dann würde ich auch annehmen, dass es hervorgerufen wurde durch die äußeren Umstände.
Dann würde ich mich Labradora anschließen und wieder konsequent mehr Ruhe einfordern.
Wie alt sind denn die Welpen? Wenn Du die Hunde wieder als Gruppe zusammensetzt wird sicher auch wieder mehr Ruhe einkehren für sie, die sind dann rund um die Uhr beschäftigt
. Naja, fast. Mit Deiner Ruhe wird es dann allerdings noch weniger glaube ich... 
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Wenn meine so hochdrehen, dann bleib ich einfach stehen und mach erstmal - gar nix. Irgendwann fällts denen schon auf, und dann schick ich sie ins Körbchen oder laß sie kurz absitzen, was auch immer.
Oder ich maule :-) "Eeey!" - dann gehn sie auf die Seite und freuen sich dort weiter....
Ansonsten würd ich in der Situation einfach ganz woanders füttern, nicht mehr in der Küche zB., damit die nicht immer im Team die Küche entern bei dem Geräusch. Oder ich würde tagsüber Futter vorbereiten, währenddessen die Hunde aus der Küche rausschicken, wenn nötig, Deckel drauf auf den Napf und fertig, sodaß ich zum Füttern nur noch erst die Hunde rufen und dann den Deckel über der Schüssel abmachen muß. Dazu evtl. mal ne Weile zu völlig neuer Zeit das Futter geben - damit nicht allabendlich Hundchen dasteht und auf die Uhr guckt, und explodiert, sobald man nur "Kühlschrank" denkt. :-) oder ne Einkaufstüte raschelt beim Wegpacken.
Meine spinnen auch gern mal rum - wenn ich Fleisch rausgenommen hab, damits nicht direkt kühlschrankkalt ist, und das steht dann draußen (oder die mit heißem Wasser aufgegossenen Gemüseflocken müssen noch abkühlen) - ab dem Moment hab ich zwei Hunde, die mir an den Fersen kleben, damit sie jaaa nicht versäumen, wenn das Futter dann hingestellt wird. Ich bin dann fies, setze mich aufs Sofa, lese noch ne Runde, etc. Hundis liegen scheinbar relaxt neben mir am Boden - aber der Blick fixiert mich. Habs auch schon gebracht, wenn Biene, das Kläff-Huhn, mich auffordernd anbellt, sobald ich mal vom Sofa aufstehe, in die Küche zu gehn, und die Töpfe einfach mit "so nicht, Pech gehabt" in den Kühlschrank zu stellen und erst (da dann völlig unerwartet und daher in entspanntes Verhalten rein) am nächsten Morgen zu geben *gggg Ich bin fies, ja.... *ggg Oder ich gebe Bossi (der benimmt sich nämlich vorm Essen) den Napf, und sie darf beim Futtern zugucken - damit sie lernt, daß dieses Rumgekläffe à la "mach hinne, Fraule!" nicht zum Erfolg führt. Dann bringe ich Frieda ihnen Napf. Und wenn sie sich dann irgendwann damit abgefunden hat, daß es an dem Tag halt scheinbar nix gibt, und "beleidigt" im Körbchen liegt und Ruhe gibt, stell ich ihr ihr Futter wieder hin *gg
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