Wie fahrt ihr eure Hunde "runter"?

  • Das hört sich doch schonmal gut an. Wenn das Verhalten vorher schon mal anders war, dann würde ich auch annehmen, dass es hervorgerufen wurde durch die äußeren Umstände.
    Dann würde ich mich Labradora anschließen und wieder konsequent mehr Ruhe einfordern.

    Wie alt sind denn die Welpen? Wenn Du die Hunde wieder als Gruppe zusammensetzt wird sicher auch wieder mehr Ruhe einkehren für sie, die sind dann rund um die Uhr beschäftigt :D . Naja, fast. Mit Deiner Ruhe wird es dann allerdings noch weniger glaube ich... ;)

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    Genau 3 Wochen alt sind die Welpen jetzt und halten uns schon gut auf Trab. :) Danke für eure Tipps! Ich muss da wohl einfach mit mehr Geduld rangehen und ihnen Zeit lassen, sich an die neuen Umstände zu gewöhnen. :tropf:

  • Es ist egt ziemlich einfach. Wenn sie hochdrehen, wollen sie ja in der Regel was. zB raus, Futter, Aufmerksamkeit.

    Du gibst einfach immer dem, der am ruhigsten ist, das was er will. Wer rumhampelt wird links liegen gelassen.

    Klar brauch man da nen langen Atem. Und je öfter sie damit durchgekommen sind, desto länger wirds dauern. Aber lohnt sich ;)

  • Hallo zusammen,

    Mila (2 Jahre) und Yoshi (1 Jahr) sind kleine Energiebündel und das sollen sie auch gern bleiben. Aber in einigen Situationen drehen sie sehr auf. Beispiel: Sie schlafen oben in ihren Körbchen. Ich öffne im Untergeschoss (bemüht leise!) Futter. Sie eskalieren völlig.bisher nicht ein. Es gibt jedes Mal Randale.
    Anderes Beispiel: Türen öffnen ist nicht möglich, ohne dass mir eine Flut an Plüsch entgegenkommt. Aus dem Flur haben wir sie mittlerweile verbannt, damit sie sich nicht den ganzen Tag an unserer Glas-Haustür hochfahren, sobald sich draußen was regt..und weil der Flur in der kalten Jahreshälfte recht kalt ist. Es geht also um Zimmer, in denen sie sich grad aufhalten. Sie springen, tänzeln, ganzkörperwedeln, kratzen, schlabbern, knabbern gefühlt minutenlang an mir herum, sobald ich die Tür öffne.

    Habt ihr eine Idee, wie ich ihre Reizschwelle dahingehend etwas senken könnte? Liegt es am Alter oder kann ich irgendwie daran arbeiten?

    Hallo,

    Du schreibst, dass beide Energiebündel sind und es auch gern bleiben sollen - dann nimm in Kauf, dass es so bleibt wie es jetzt ist oder verabschiede dich von dem Gedanken, dass die Energiebündel immer nur lustig durchs Leben tollen.
    Gerade wenn es so lebensfrohe Hunde sind solltest du das in die richtige Bahn lenken.

    Futtervergabe ist das beste Training .
    Warum sind die, wenn du es " anrichtest" nicht anwesend ?
    Gerade beim barfen ?
    Hol die dazu.
    Sicher - am Anfang drehen die am Rad´, drängeln, hupfen rum ...
    Ist aber auch der beste Moment, denen zu zeigen, dass es sich lohnt auch mal 2-3 Sekunden auf dem Pops ruhig und erwartungsfroh sitzen zu beiben.

    Du schreibst : " das nach 2 / 3 Minuten , wenn nichts passierte, die beiden sich wieder beruhigten" - ab da wäre genau dein Einsatz gewesen : die ruhigen Hunde z.B. Sitz machen zu lassen und das " artige" Verhalten mit hochwertigem Leckerlie zu loben.

    Immer gutes Verhalten loben.
    Meist übersieht man im alltäglichen Tun das gute Verhalten sehr schnell - weil es angenehm und unauffälliger ist wie der Randalierer.

    LG Ramona

  • also bei der Begrüßungssituation hat bei uns geholfen, dass wir bewusst gaaaanz ruhig und langsam reingekommen sind, nicht auf den Hund reagiert haben solange er so extrem aufgeregt ist, dann sehr ruhig ein sitz eingefordert haben und ihn dann ruhig aber ausgiebig begrüßt haben. Mittlerweile sitzt er immer schon wenn wir reinkommen, zwar aufgeregt wedelnd, aber er sitzt.

    in anderen Situationen hilft hier Körperkontakt. Beim Mantrailing zb ist meiner so aufgeregt, dass er richtig schreit, jammert und rumspringt, bevor es losgeht. Ich setze mich dann neben ihn und streichle ihn, das lässt ihn etwas runterfahren.

    also allgemein: Viel ruhe mit reinbringen, langsame Bewegungen, ruhigen Körperkontakt, ruhige Ansprache.

  • Habe auch den zweiten Shiba Inu mittlerweile und kann eigentlich nur den Tipp von "Nebula" geben.

    Der Hund, welcher beim Betreten eines Raumes am Ruhigsten ist bekommt als erstes die Zuneigung die er möchte und die anderen werden ignoriert.
    Ignorieren fällt einem Shiba Inu sehr schwer und er merkt das er was falsch gemacht hat. Wir haben auf diese weise unseren Welpen das Knabbern an der Wade abgewöhnt.
    Jedes mal wenn man den Raum nach längerer Abwesenheit betreten hat und er voller Freude auf dich zugestürmt ist hat er angefangen zu "spielen" bzw. in die Waden gekniffen.
    Ein Dezentes "NEIN-AUS" und einfach weitergehen hat geholfen ihm das abzugewöhnen. (14 Wöchiger Welpe)

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