Rüden bei der Abwehr von Prolls unterstützen - Wie?

  • Aber auch wenn ich 20m entfernt bin, kann man doch gut regulierend und unterstützend eingreifen?
    Ich seh da irgendwie das Problem nicht.
    Unterstützen und Helfen heißt ja nicht zwingend den anderen Hund wegtragen, mit Dingen bewerfen oder den eigenen Hund anzuleinen und wegzureißen.


    Bei Bekannten Hunden habe ich kein Problem damit Dinge "laufen zu lassen", bei Fremdhunden ist mir das aber schlicht zu heikel. Weil eben die wenigsten Hunde wirklich gut sozialisiert sind und die meisten eben nur gelernt haben, dass sie machen können was sie wollen.
    Und sich von Prolls verprügeln zu lassen ist definitiv nicht die Art Sozialkontakt, die ich für meine Hunde wünsche.

  • weil du eingegriffen hast oder schon vorher ?
    ich habe hier eher respekt vor hündinnen, denn die meinen es wenn ernst und posen nicht wie rüden.

    ich meine in der nähe, meiner läuft max. 20m um mich herum.
    oft kommt ein fremder hund aus dem wald links oder rechts oder von hinten wo man es nicht erwartet und bis ich zu meinem hund gelaufen bin ist doch schon alles wieder vorbei.

    rüde - rüde ist der kontakt zu 99% max 2sek, schnüffeln, posen, und weiter.

    rüde - hündin, das ist hier eher brenzlich, denn die meinen es eigentlich immer ernst wenn sie körperlich werden

    Bei Newtons Biss habe ich nicht eingegriffen gehabt, weil es sich um den Nachbarsrüden handelte, mit dem er sich eigentlich immer gut verstanden hat... Einmal nicht eingegriffen, zack, Schlenz im Ohr...

    Da wo ich gebissen wurde, war es eine gänzlich andere Situation. Aber wer weiß in welchem gesundheitlichen Zustand Newton aus diesem Kampf rausgegangen wäre, hätte ich nicht eingegriffen. Insofern bin ich froh, dass ich kurz "getackert" und nicht er zerbissen wurde. Newton hatte zu diesem Zeitpunkt noch lange nicht seine Endgröße und war körperlich um Längen unterlegen. Der Dobermann wurde schließlich beschlagnahmt und der Halter bekam ein Halteverbot für die Dauer von drei Jahren... Es war nicht der erste Vorfall dieser Art. Nun ja...

    Wie gesagt, ICH gehe diese Risiken nicht mehr ein. Eine Ansage, ok, das kann man unter Umständen zulassen. Aber wenn er dann nicht verstanden hat, werde eben ich deutlich.

  • Aber auch wenn ich 20m entfernt bin, kann man doch gut regulierend und unterstützend eingreifen?
    Ich seh da irgendwie das Problem nicht.
    Unterstützen und Helfen heißt ja nicht zwingend den anderen Hund wegtragen, mit Dingen bewerfen oder den eigenen Hund anzuleinen und wegzureißen.


    Bei Bekannten Hunden habe ich kein Problem damit Dinge "laufen zu lassen", bei Fremdhunden ist mir das aber schlicht zu heikel. Weil eben die wenigsten Hunde wirklich gut sozialisiert sind und die meisten eben nur gelernt haben, dass sie machen können was sie wollen.
    Und sich von Prolls verprügeln zu lassen ist definitiv nicht die Art Sozialkontakt, die ich für meine Hunde wünsche.

    was verstehst du denn unter regulierend und unterstützend eingreifen aus entfernung ?

    rückruf ist meistens kontroproduktiv weil der andere hund dann meinen von hinten umrennt :) daher bleibt meiner stehen wenn er sieht das ein hund kommt oder geht auf ihn zu.

    wenn es sein muss mache ich es auch wenn zb der andere ihn nicht in ruhe lässt, bedrängt oder eben durch das viel höhere gewicht er nicht weg kommt, das war aber bisher nie nötig. es war immer nach paar sekunden erledigt und sie gingen wieder ihres weges.


    Bei Newtons Biss habe ich nicht eingegriffen gehabt, weil es sich um den Nachbarsrüden handelte, mit dem er sich eigentlich immer gut verstanden hat... Einmal nicht eingegriffen, zack, Schlenz im Ohr...

    bei bekannten hunden gibt es irgendwie immer ab und an streit, kenne ich von hunden aus der familie, freunde oder hundeschule.
    ist hier auch alle paar monate mal so, keine ahnung was die für ein problem haben.
    die spielen wochenlang super mit einander, plötzlich gibt es streit und danach spielen sie wieder.
    kommt mir irgendwie wie unter kindern / teenies vor :)

  • Wir haben z.B. bestimmte Deeskalierende Verhaltensweisen unter Kommando gestellt (unter anderem ein Wegpendeln vom anderen Hund, was weit ! weniger provozierend wirkt als ein umdrehen und Richtung Halter laufen).


    Man darf nun mal einfach nicht vergessen, dass nicht jeder Hund vor Souveränität trieft und das eben auch nicht bei jedem Hund die Nervenstärke da ist, um negative Erfahrungen auszugleichen.


    Wobei es höchst wahrscheinlich auch auf die eigene Wohnsituation ankommt.
    Wenn ich wo wohne, wo alle 30sek ein neuer Hund in einen reinknallt, muss man mehr darauf vertrauen, dass der Hund das allein klärt, als wenn man in sehr weitläufigen Gebieten Gassi geht, wo dieses "um die Ecke schießen" gar nicht passieren kann (auf ca. 90% unserer Gassistrecken der Fall).

  • ja ist hier leider oft so das die hunde links oder rechts in den büschen streunen und man es merkt das ein hund da ist wenn sie aus dem gebüsch rennen :)

    vielleicht hat meiner weniger probleme weil er vom ersten tag an mit sehr großen hunde zusammen ist und so keine angst vor ihnen hat und souverän mit um geht.

    wie gesagt machen hündinnen mir mehr sorgen als andere rüden, denn viele sind gegenüber rüden sehr aggro und die posen nicht die machen ernst :)

  • Püüüh,
    hier gehts ja im Moment wild durcheinander.
    Würde man die Hunde ihre Dinge selbst regeln lassen, wär die Hundedichte wohl bei weitem nicht mehr so groß.

    Als erstes mit haben wir in der Hundeschule gelernt, dass wir draußen für alles an erster Stelle zuständig sind. Das beinhaltet insbesondere Sicherheit und soziale Kontakte. Das heißt für den Hund ein Sitz vor Einmündungen, schauen schauen schauen und dann ein weiter. Bei Hundebegegnungen wo Sino ab und an senkrecht in der Leine steht und abhebt heisst es Ruhe zu bewahren. Natürlich zeigen wir ihm dass uns das nicht passt. Aber natürlich auch so, dass er nicht das Vertrauen in uns verliert.

    Wir haben unseren Hund seit 3 Monaten. Er ist ein völlig sicherer Rüde und will so sein wie er ist. Er hat einfach noch nicht begriffen, dass er jetzt in seiner 7. und letzten Familie draußen nur was zu sagen hat wenn ich es will. Aber solche Typen Hund gibts auch viele. Nur kümmern sich viele dann nicht richtig drum.

    Komm mir bitte keiner mit die regeln dass schon untereinander.
    Ist großer Quatsch.
    Mein Rat: Konsequente stets aktive und aufmerksame gemanagte Ausflüge mit Hund. Vermeiden von Konflikten durch aktive Leinenführung.
    Das alles gibts natürlich nicht mit Handy am Ohr oder sonstigen Ohrstöpsel und freilaufendem Hund.


    Der Hammer ist dann für mich immer wenn ich bitte einen Fremdhund anzuleinen, der sich Sino einfach mal nähert und der betreffende HH hat gar keine Leine dabei.
    Dafür hört der Hund umso schlechter.

    Ich komme vom Thema ab. Bester Schutz vor pöbelnden Hunden ist es dem HH dieses Tieres, der sich ja wohl nicht richtig einsetzt, verbal derart runde Füsse zu verpassen, dass der Konflikt zwischen den Hunden entschärft wird.

    Das Problem hängt halt regelmäßig zumeist am höchsten Punkt der Leine.

    LG
    Mikkki

  • ich hatte hier in über 2 jahren täglichem gassi gehen nur pöbeln und show gehabe und nie verletzungen.

    oft eskaliert es auch weil menschen eingreifen, weg ziehen, usw und dadurch den ablauf stören, das beschnüffeln nicht beendet wurde usw.

    sehe es auch sehr oft das leute ihren hund weg zerren wei ihrer viel größer ist als meiner und sie angst haben es passiert wird und der hund dann erst auf dreht.

    Solche Wunden hat unser Freilauf Kater alle paar Wochen. ein ernster kampf sieht ganz anders aus.

    Du hast seit 2 Jahren einen ersten Hund. Einen Kleinhund. Du hast bestimmt viele Erfahrungen gesammelt.

    Und ich finde es toll, dass du diese Erfahrungen hier einstellst.

  • Du hast seit 2 Jahren einen ersten Hund. Einen Kleinhund. Du hast bestimmt viele Erfahrungen gesammelt.
    Und ich finde es toll, dass du diese Erfahrungen hier einstellst.

    diesen hund habe ich seit etwas mehr als 2 jahren.

    bei täglich mindestens 30 hundebegegnungen sammelt man schnell erfahrungen.
    mehr als manche auf dem land in einem monat erleben ;)
    und mit kleinhund noch mehr, denn bei kleinhunden können die leute komischerweise nicht ihre hunde anleinen oder zurückrufen, bei großen geht es komischerweise ;)

  • diesen hund habe ich seit etwas mehr als 2 jahren.
    bei täglich mindestens 30 hundebegegnungen sammelt man schnell erfahrungen.
    mehr als manche auf dem land in einem monat erleben ;)
    und mit kleinhund noch mehr, denn bei kleinhunden können die leute komischerweise nicht ihre hunde anleinen oder zurückrufen, bei großen geht es komischerweise ;)

    Na dann sammel mal.

    Ich kann aus einem Leben mit 3 Hunden in Berlin von MILLIONEN :D Hundebegegnungen berichten.

    Musste also noch nachlegen, bis de mit mir mithalten kannst.

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