Rüden bei der Abwehr von Prolls unterstützen - Wie?
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Hi,
ein bisschen was muß ich zu meiner Ehrenrettung doch noch beitragen.
Natürlich hat Sino Hundekontakte, jede Menge sogar. Und mit denen wo er sich gut versteht wird natürlich auch ohne Leine gespielt.
Aber: An der Leine gibt er sich so als wäre er alleine für Sozialkontakte zuständig und könne machen was er wolle einschließlich kleiner Hunde vermöbeln oder eben auch großer Rüden . Das ist bei ihm wohl ziemlich lange toleriert worden. Er ist da durchaus selbstbewußt.
Und jetzt müssen wir ihm klar machen, dass dies vorbei ist und er sich auf uns verlassen kann. Und da hilft nur ganz konsequentes gegensteuern.
Sieht unsere Trainerin auch so.
Ich bin halt einer von denen die sich Verantwortlich fühlen und trotzdem einen Hund hat, der jede Menge Feinschliff benötigt.
Vielleicht bin ich bei Sino ja heute etwas gewachsen. War mit ihm unterwegs , er an der Leine. Tauchen plötzlich 3 freilaufende große Hunde auf 15 m auf, bei einem weiss ich das Sino ihn gar nicht mag. Sino legt sich sofort hin. Ich stell mich vor ihn und brüll erst die Hunde an und ruf zu den viel zu weit weg latschenden Besitzern sie mögen bitte ihre Hunde abrufen. Klappte gottseidank. Sino schaut mich groß an, vielleicht machts ja mal klick.
Mikkki
- Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
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Ich finde das ganze ist einfach ein sehr schwieriges Thema und schwierig pauschalisierend zu beantworten.
Nur weil man keine Fremdhundekontakte zu lässt, heißt es nicht, dass die Hunde zwingend keine Sozialkontakte haben.
Und nur weil man zig Hundebegegnungen täglich zu lässt und der Meinung ist, dass die Hunde alles unter sich klären, hat man keinen gut sozialisierten Hund. Die meisten Hundewiesenhunde und "Der tut nix", "Die müssen doch Hallo sagen"-Hunde hier in der Umgebung sind zwar soweit friedlich, dass sie niemanden direkt angreifen - tun mir i.d.R. aber einfach nur leid, dass sie in ihren Verhaltensweisen von ihren Haltern so gar keine Hilfestellung bekommen sondern absolut sich überlassen sind. -
@Brizo
Ich stimme dir in weiten Teilen zu. Allerdings kenne ich durchaus viele Hunde die im Umgang mit Fremdhundkontakten, in aller Regel, in der Tat keinerlei Hilfestellung benötigen, sondern sehr gut alleine damit klar kommen.LG
Franziska mit Till
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Ich finde das ganze ist einfach ein sehr schwieriges Thema und schwierig pauschalisierend zu beantworten.
Nur weil man keine Fremdhundekontakte zu lässt, heißt es nicht, dass die Hunde zwingend keine Sozialkontakte haben.
Und nur weil man zig Hundebegegnungen täglich zu lässt und der Meinung ist, dass die Hunde alles unter sich klären, hat man keinen gut sozialisierten Hund. Die meisten Hundewiesenhunde und "Der tut nix", "Die müssen doch Hallo sagen"-Hunde hier in der Umgebung sind zwar soweit friedlich, dass sie niemanden direkt angreifen - tun mir i.d.R. aber einfach nur leid, dass sie in ihren Verhaltensweisen von ihren Haltern so gar keine Hilfestellung bekommen sondern absolut sich überlassen sind.Dass es sie nicht gibt, habe ich ja auch nicht gesagt.
Die meisten Hunde die gut sozialisiert sind, kommen ohne Hilfestellungen gut aus.
Das sind die hier gängigen "Hallo-Hunde" aber nicht, sondern einfach Hunde, die schon im Welpenalter sich selbst überlassen wurden und die Reaktion der Halter auf Unsicherheit und Mobbing war "Das klären die unter sich".
Hervorgegangen sind zumeist entweder Hunde die selbst gern mobben und provozieren, oder Hunde die als Lösungsstrategie das ziemlich klassische fiddle about gewählt haben.
Erstere haben meist Halter, die das klassische Mobbing ihrer Hunde als "lustiges Spiel" ansehen, zweitere haben Halter, die wahnsinnig begeistert von der ach so süßen Spielbegeisterung ihrer Hunde sind. -
Hi,
sehr schön beschrieben.
Erstere haben meist Halter, die das klassische Mobbing ihrer Hunde als "lustiges Spiel" ansehen, zweitere haben Halter, die wahnsinnig begeistert von der ach so süßen Spielbegeisterung ihrer Hunde sind.
Und bei uns hat halt ein Halterwechsel stattgefunden ( bzw. 6 Halterwechsel)
und wir wollen diesem Treiben ein Ende setzen.LG
Mikkki
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Ich finde es völlig unpassend wenn andere Menschen meinen, dass ihre Hunde das Recht haben ihre Umgebung zu kontrollieren oder zu unterjochen. Klar kann es auch einmal eine schöne Spielsequenz zur Folge haben. Nur es gibt sehr oft eben die unschönen Begleiterscheinungen und ich brauche weder den Ärger noch traumatisierte Hunde noch Tierärzte als Folge davon.
Ich finde es gelinde gesagt eine Unverschämtheit wie sich manche HH aufführen. Das heißt nicht, dass einen ein Hund einmal nicht auskommen kann. Nur bei vielen ist das ein alltägliches Verhalten und somit ganz normaler Wahnsinn.
Als wir vor einer Woche mit unseren beiden um einen belebten See spazieren gingen erlebten wir folgendes. Unsere beiden waren angeleint und wir sahen schon von weitem einen doggenartigen Hund, dem seine Besitzer immer wieder ein Stöckchen zum Holen in den See schmissen. Er sprang auch brav immer wieder hinterher. Nachdem wir sie ja bereits lange Zeit vorher beobachteten dachten wir uns, dass diese Hundebesitzer uns genauso registrierten und erwarteten, dass der Hund unter ihrer Kontrolle war. Das war allerdings ein Irrtum. Als wir mit unseren Hunden auf ca. 100 m herangekommen waren, unsere Hunde waren ruhig und liefen an unserer Seite, stürmte plötzlich dieser große, kräftige Hund auf uns los. Seine Besitzer konnten ihn nicht abrufen und einen freundlichen Eindruck erweckte er nun auch nicht gerade. Schei.....! Ich sprang noch vorne und schrie diesen Hund an mit "Hau ab!" Es irritierte ihn zumindest und meiner blieb noch ruhig - dummerweise sprang der "Doggerich" dann aber fast zwischen unsere beiden und das war dann zuviel des Guten. Unsere beiden gingen nun auch nach vorne was uns glücklicherweise etwas Zeit bescherte, da der Doggerich nicht so ganz wußte wie er nun weitermachen sollte und sein Frauchen damit die Zeit bekam ihren Hund zu erreichen und zurückzuziehen. Wenn das nicht geschehen wäre hätte es wahrscheinlich eine üble Beißerei gegeben. Wir waren natürlich stinksauer - das Adrenalin wirkte auch - und herrschten die Besitzer an was das denn soll. An dem See herrscht Leinenpflicht und an der Stelle dürfen Hunde auch nicht ins Wasser. Wir hätten das nicht erwähnt wenn der Hund von ihnen hätte kontrolliert werden können - als Antwort bekamen wir: "Wo können wir ihn denn überhaupt frei laufen lassen?!" Da ist man gefühlsmäßig wirklich im falschen Film und wir wurden noch angepöbelt von Spaziergängern ohne Hund, dass wir jetzt endlich weiterkommen sollen sie hätten nämlich Angst. Die Leute standen ca. 100 m in der Wiese oberhalb des Sees auf die sie sich geflüchtet hatten.
Bei solchen Vorfällen braucht man sich nicht zu wundern, dass Kriminelle meinen, Giftköder auslegen zu müssen. So mancher Hundebesitzer trägt sein Quäntchen dazu bei und alle Hunde müssen darunter leiden.
Fantin ist anderen Hunden gegenüber ohnehin kritisch eingestellt und auf das Erlebnis hätten wir gerne verzichtet. Wenn ein Hund nicht abrufbar ist, dann muß er an der Leine bleiben. Genau deswegen sind meine bei gemeinsamen Unternehmungen
nämlich auch an der Leine - alles andere ist grob fahrlässig bis vorsätzlich. Sie dürfen sich dann anders auspowern z. Bsp. neben dem Rad. Und wenn möglich nehme ich sie bei Spaziergängen an eine 7 m lange Biothaneleine.
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