Unsere Junghunde...der alltägliche Wahnsinn Teil V

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  • Das längste was ich hab sind 10 Meter, aber das ist die Fährtenleine. Ich bin einfach kein Schleppleinen-Mensch.

    Meinen Bretonen hab ich auch noch mit Schleppleine gearbeitet, bis er wildrein war, aber beim Mali hab ich das alles dann ohne gemacht. Liegt mir irgendwie mehr.


    Bzgl derer die davon berichten die Bindung zum Hund hätte durch irgendwas gelitten: Ich glaube das nicht. Ich glaube, an der Bindung liegt es nie (wenn man als Bindung die wissenschaftliche Definition meint und nicht eine Art unsichtbare Leine. Nämlich eine Beziehung in der der Beziehungspartner nicht austauschbar ist.) Was ich schon glaube ist, dass man sich mal reiben kann. Mal nicht alles harmonisch läuft und dann jeder dem anderen auch nicht in idealer "harmonischer" Weise gegenübertritt. Aber dass es an der Bindung liegt hab ich noch nie erlebt (obwohl ich zumindest so einige Hund-Halter-Gespanne kenne).

  • Jetzt kann ich sagen, dass es Balou vermutlich von den Antibiotika schlecht geht. Er war die letzten Tage fit, aber auf Sparflamme, weil ich ja krank bin und hat dementsprechend den ganzen Tag geschlafen neben seinen etwas reduzierten Spaziergängen. Heute Nacht hat er um drei sein ganzes Abendessen ausgekotzt (was er abends um fünf bekommen hatte). Frühstück wollte er irgendwie nicht, deshalb habe ich ihm keins gemacht. Mal sehen, wie mittags sein Kot aussieht. Biete ihm dann sein Essen an.

  • Alles was über 10m hinaus geht ist mir zu unhandlich, ehrlich gesagt :ops: Ich benutz also meistens 5-8m und an bestimmten Stellen (wildarm, übersichtlich) darf sie auch ohne einen größeren Radius laufen...

  • 25 m, 35 m? Wow! Welches Material habt ihr da? Das muss doch verdammt schwer sein. Aber ganz ehrlich, wenn ich meinem Hund so (relativ viel) gesicherten Freilauf ermöglichen kann: :bindafür: .

    Handfütterung klappt ziemlich gut. Aber ich verbinde das mit mehr Regeln und allgemein mehr Struktur. Alles zusammen nehmen beide Hunde wirklich gut an :smile: .

  • Wir haben eine 10-Meter-Schleppleine aus relativ dünnem Biothane. Ein bisschen bereue ich, dass ich nicht 15 Meter genommen hab, weil die Leine wirklich so schön leicht und dünn ist. Andererseits finde ich die 10 Meter dann noch ganz gut händelbar und dadurch, dass es eine dünne Leine ist, hat sie auch ein einigermaßen geringes Packmaß.

    Mein Hund hat nun übrigens festgestellt, dass er doch schon einigermaßen erwachsen ist: Meine Eltern haben ja seit Neustem eine 9-wöchige Hündin und daneben benimmt sich die Ratte tatsächlich ziemlich über den Dingen stehend, nimmt sich sehr zurück und geht ganz vorsichtig mit ihr um. :herzen1:

  • Bzgl derer die davon berichten die Bindung zum Hund hätte durch irgendwas gelitten: Ich glaube das nicht. Ich glaube, an der Bindung liegt es nie (wenn man als Bindung die wissenschaftliche Definition meint und nicht eine Art unsichtbare Leine. Nämlich eine Beziehung in der der Beziehungspartner nicht austauschbar ist.) Was ich schon glaube ist, dass man sich mal reiben kann. Mal nicht alles harmonisch läuft und dann jeder dem anderen auch nicht in idealer "harmonischer" Weise gegenübertritt. Aber dass es an der Bindung liegt hab ich noch nie erlebt (obwohl ich zumindest so einige Hund-Halter-Gespanne kenne).

    Ich denke schon, dass das, was unter meinem Umgang mit Smilla gelitten hat, die Bindung war - die Bindung des Hundes zum Halter ist nicht in jedem Fall ein undurchtrennbares Band, das von Anfang an besteht; nicht jeder Hund bindet sich sofort an den Halter, gerade dann nicht, wenn der Hund zuvor die Erfahrung gesammelt hat, auch ohne Mensch leben zu können. Die meisten Hunde, die ich kenne (die als Welpe zu ihrem Besitzer kamen) sind eine unzertrennliche Bindung zu ihrem Halter eingegangen - aber ich kenne ebenso eine Hand voll Hunde, bei denen das (augenscheinlich) nicht so ist. Die würden lieber allein irgendwo bleiben, ignorieren die Zuwendung ihres Halters, reagieren gar nicht, wenn dieser nicht mehr da ist - auch nicht, wenn sie wochenlang woanders sind.

    Zu Smilla und mir: Wie auch immer man es nennen möchte, was da gelitten hat, ob nun Bindung, Vertrauen, Umgangsbasis - es hat eine deutliche Verschlechterung in allen Bereichen stattgefunden: Kooperationsbereitschaft, Hilfesuchen in Problemsituationen, allgemeine Interaktion mit mir. Eine Basis-Bindung ist sicherlich da, nur baut das Drumherum schnell ab, wenn ich mich ihr gegenüber falsch verhalte.

    25 m, 35 m? Wow! Welches Material habt ihr da? Das muss doch verdammt schwer sein. Aber ganz ehrlich, wenn ich meinem Hund so (relativ viel) gesicherten Freilauf ermöglichen kann:

    Gurtband. Ich finde das (sofern es nicht durchnässt ist) leicht, robust und auch relativ praktisch. Ich kann drauftreten und es rutscht nicht weg, es bleibt selten irgendwo hängen, Knoten habe ich ebenso kaum drin. Die einzigen Nachteile: bei schlechtem Wetter saugt es sich voll und es wird immer ziemlich dreckig und muss ggf. gewaschen werden.
    Freilauf sähe bei uns anders aus, aber sie kann zumindest in ihrem Tempo und ihrem Radius halbwegs ungestört laufen, ohne dass ich mich ständig dazu genötigt sehe, sie abzurufen oder auf dem Weg zu halten. Sofern wir einen Hund treffen, mit dem sie spielen möchte, wird sie sowieso abgeleint.

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