Unsere Junghunde...der alltägliche Wahnsinn Teil V

  • Ich bin kein Hundeexperte und natürlich kenne ich den Hund nicht und hab ihn nie live erlebt, aber mein Eindruck von dem was ich hier lese ist, dass dem Hund eine Linie fehlt, feste Regeln und eine Orientierung sowie eine verlässliche Person, die ihn zu führen weiß und vorallem klar, eindeutig und kosequent ist in dem was sie verlangt.

    Klar, kann es sein, dass er auch mehr körperliche und geistige Auslastung braucht. Aber ich habe vorallem den Eindruck, der Hund braucht Führung und zwar nicht gefühlt jede Woche ne neue Art von Führung.

  • @Sternenwolf
    Da gebe ich dir natürlich recht.
    Aber vielleicht fällt es diesem Mensch Hund Team leichter das zu erreichen, wenn etwas Energie raus ist. Einen Hund ruhig zu halten und zu führen kann schwieriger sein, als Führung zu erlernen, während der Hund nicht kleiner gehalten wird.
    Dass 12 Stunden Action täglich nicht das wahre sind, sollte ja klar sein. Das kann neben Job, Haushalt und Familie ja auch niemand.

  • Regeln gibt es. Und ich fahre seit Wochen eigentlich immer die gleiche Tour. Absitzen vor anleinen. Absitzen vor futtergabe Freigabe auf mein Zeichen. Nicht auf Bett oder couch. Katzen werden nicht gejagt. Das nein kann er und bricht dann auch ab.
    Hier kennt und kann er auch.
    An der Leine ziehen ist nicht. Wird sofort unterbrochen in dem ich stehen bleibe.
    Bleib klappt drin auch ganz gut. Muss es nur weiter aufbauen. Hoch springen soll er nicht außer ich erlaube es.
    Sachen anknabbern tut er mittlerweile kaum noch.

  • Pauley. Nein wenn die ersten Anzeichen da sind kann ich umlenken. Sprich Party machen damit es nicht eskaliert. Ist der Punkt jedoch überschritten... da fehlt mir noch eine Rückmeldung wie ich es dann managen soll.
    Bisher half Rückzug und ihn in eine andere Richtung locken sprich Leckerli werfen und ihn suchen lassen.
    Aber das ist ja denk ich nicht der richtige Weg.
    Maulkorb muss ich erstmal noch gezielt trainieren damit er ihn so akzeptiert wie das Halsband zum beispiel.

    Hab im Moment draußen aber mehr blickkontakt mit ihm draußen was ich immer zu bestätigen versuche.

  • Na ein Baby ist er mit 7 Monaten nicht mehr, der Abruf sollte schon sitzen aber das sage ich, weil mir der Abruf unheimlich wichtig ist, das mag bei anderen ja anders sein.

    Toulouse ist momentan ein Pubertier :headbash:
    Ich hatte die Hoffnung, die Phase bleibt mir erspart aber irgendwann trifft es wohl jeden.
    Es geht bei ihm nur um Dinge wie Sitz und Platz wo er mich anguckt wie ein Auto und wohl die Mittelkralle zeigen würde, wenn er könnte. Abbruchkommando? Nö will ich gerade nicht. :ugly:
    Aber das wird schon, dann gongt es halt öfter mal, bis er sich wieder dran erinnert, dass manche Dinge unverzüglich getan werden :D

  • Nero hat im Moment ein Problem :headbash:
    Seit einiger Zeit ist er sehr auf mich fixiert. Geht Herrchen weg und ich bleibe, ist das schade, aber naja.
    Gehe ich weg, weint der arme Hund und würde am liebsten vor der Tür liegen bleiben, bis ich wiederkomme. Mein Freund lenkt ihn dann ab, das funktioniert.
    Er ist auch eifersüchtig geworden. Liegt das Welpi mal bei mir und lässt sich streicheln, robbt Nero unauffällig an uns ran und drängelt sich dazwischen. Ließe ich ihn, würde er auf mich raufklettern, sich mit maximalem Vollkontakt auf mich drauf legen, so dass der Welpe möglichst keinen Körperkontakt mehr zu mir hat.
    Wenn mein Freund an mir dran ist, ist es das gleiche Spiel.
    Ich unterbinde das und schicke Nero weg. Das geht auch, aber man merkt, dass er das nur schlecht aushalten kann. Er weint und fiept in letzter Zeit auch viel und ist sehr an fremden Pipi interessiert.

    Vorhin war ich nur mit dem Welpen in der Hundeschule. Das war für Nero der Supergau. Knappe 2 Stunden war er alleine, mit einer Kaustange. Als die alle war, hat er angefangen zu heulen und das gesamte Altpapier zerlegt. Als ich wiederkam, hat er sich fast vor Freude überschlagen.

    Ich bin mir unsicher, wie ich damit umgehen soll. Wir hatten schon mal eine Phase, in der er Dinge kaputt gemacht hat, wenn er alleine war. Das hat sich aber von alleine wieder gelegt.
    Jetzt fängt das wieder an und auffällig ist eben, dass er so an mir klebt und viel fiept und heult. Vorhin hat er draußen auch übermäßig viel markiert, für seine Verhältnisse.

    Ist das so ein Pubertäts-Hormonding? Er ist nun fast 11 Monate alt.

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