Gut sozialisiert? Nö, gut traumatisiert.

  • Ist doch keine neue Erkenntnis.
    Das Problem des ignoranten Halter gab es schon immer, gibt es immer und wird es auch künftig immer geben.
    Solange unsere Hunde der gesellschaftlichen Norm entsprechend anerkannt und möglichst Abitur haben sollen werden sich die “Hunde brauchen das aber doch Menschen“ berechtigt fühlen, dem Hund Soziale Kontakte aufzuzwingen, ob er will oder nicht. Und hinterher sind ja eh immer die anderen Schuld.

  • Ich hab irgendwie das Gefühl, dass dieser Tierarzt versucht, in die Knowledgebase dieses Forums aufgenommen zu werden mit seinen Artikeln.

  • Ich finde den Artikel an sich auch gut.

    Allerdings finde ich, dass er stellenweise so rüber kommt, als ob Hunde heutzutage nicht mehr zu normaler Kommunikation mit Artgenossen fähig sind und grundsätzlich den Halter "brauchen" damit sie überhaupt zurecht kommen.

    Dass man eingreift, wenn der eigene Hund Angst zeigt bzw. es übertreibt, ist mMn selbstverständlich. Aber ich kenne viele Hunde, die zusammen sehr gut alleine zurecht kommen, ohne, dass der Halter eingreifen müsste.

  • Mich wundert es nicht, dass meine Hunde bisher immer einen großen Bogen um Hundewiesen und dergleichen gemacht haben. Ich kriege die Krise, wenn Politiker wie Herr Heilmann den allgemeinen Leinenzwang einführen und als Ausgleich 500m² große eingezäunte Hundeausläufe einrichten wollen.

    Viele Hundebesitzer merken es überhaupt nicht, wenn ihr Hund sich rotzfrech/ungehobelt/aggressiv verhält.

  • Dass man eingreift, wenn der eigene Hund Angst zeigt bzw. es übertreibt, ist mMn selbstverständlich.

    Leidernicht für jeden, viele ERKENNEN ja nicht mal, dass der eigene Hund Angst hat, übertreibt.....

    Allerdings finde ich, dass er stellenweise so rüber kommt, als ob Hunde heutzutage nicht mehr zu normaler Kommunikation mit Artgenossen fähig sind und grundsätzlich den Halter "brauchen" damit sie überhaupt zurecht kommen.

    Wie das?

    Bei dieser Aussage im Artikel:

    "Damit wir uns nicht falsch verstehen: Auch ein Hund muss nicht in Watte gepackt werden. Er darf – besser sogar: sollte! – in freier Interaktion mit Artgenossen auch mal frustriert, gestresst oder in gewissen Grenzen angegangen/zurechtgewiesen werden. Aber nur so weit, wie seine individuellen Bewältigungs-Strategien ausreichen. Die Hündin im Video ist völlig überfordert und weiß sich absolut nicht mehr zu helfen. Es ist unsere Aufgabe als Besitzer, die Zeichen richtig zu deuten und punktgenau zu erkennen, wann es für unseren Hund einfach zu viel wird..."

  • Ich finde auch, man muss nicht gleich anfangen zu schreien, wenn der eigene Hund mit eingekniffenem Schwanz von einem anderen gejagt wird. Aber eingreifen schon, vor allem, wenn es der Besitzer des anderen Hundes nicht tut.
    Und das ist leider wirklich häufig nicht der Fall.

    Ich liebe Hunde, die das selbst kapieren, das gibt es ja auch. Wobei, vor denen haben meine Hunde eigentlich auch keine Angst.

  • Wer da echt nicht die schei....Angst beim kleinen braunen Hund sieht, hat den Gong verpasst.

    Oder ist eben GANZ neu und unbedarft in der Hundhaltung.

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