Wer hat euch inspiriert / geprägt in eurer Hundeerziehung?
-
Skadi88 -
17. September 2015 um 11:21
-
-
Die Frage steht ja bereits oben. Waren es Hundetrainer, die ihr persönlich kennt und wo ihr hingeht oder jemand aus dem Fernsehen oder Büchern? Oder vielleicht jemand aus der Familie? Warum hat euch diese Person inspiriert? Oder macht ihr alles alleine, intuitiv und aufgrund eigener Erfahrungswerte?
Ich persönlich schaue mir verschiedene Trainer zum Beispiel an. Manche aus dem TV, von anderen kaufe ich mir Bücher, wieder andere treffe ich hier aus der Gegend und schaue mir ihre Arbeit an und versuche dann meinen eigenen Stil zu finden, immer in dem Bewusstsein, dass jeder Weg auf den einzelnen Hund angepasst werden muss und nicht jeder Hund gleich behandelt werden kann.
Hoffe ich habe mich verständlich ausgedrückt und werde nun nicht gesteinigt, weil ich mir unter anderem Hundetrainer im TV ansehe. Bei manchen hat man hier ja schon raus gelesen, dass sie Person X,Y oder Z nicht mögen ect. pp.

- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
-
-
Ich habe mich von verschiedenen Trainern und Hundeleuten, aber auch von eigenen positiven wie negativen Erfahrungen prägen und inspirieren lassen. Von keinem zu 100% und ich habe auch jeden unserer Hunde anders gehändelt. Ich finde die beste Mischung: Geduld, Konsequenz und sich vorher genau klar zu sein was absolutes NoGo ist. Am meißten geprägt hat mich unser damaliger Trainer, jetzt Freund, aus dem Verein, der sich die Hund-Mensch- Paare immer ganz genau anschaut und bei dem nix 0 8 15 läuft.
Von der reinen Theorie gesehen stehe ich hinter keinem aus Buch und Fernsehen zu 100%. -
Geprägt... keine Ahnung

Aber Inspirationen habe ich oft aus dem Forum gezogen. Es gibt so viele Möglichkeiten der Beschäftigung oder Arten Probleme anzugehen - muss man nur filtern und gucken was passt

(Ich gucke mir gerne den Rütter an, weniger aus pädagogischen Gründen, mehr wegen seinem Witz
) -
Ich wurde von verschiedenen Seiten inspiriert, sag ich mal. Vieles habe ich mir selbst erarbeitet und vor allem ist es mir wichtig, mich auf den jeweiligen Hund einzustellen.
Ich filtere mir auch von verschiedenen Arten der Hundeerziehung und auch aus verschiedenen Ansichten das heraus, was für mich schlüssig klingt und praktikabel zu mir und meinem Hund passt.
Ich mag es überhaupt nicht, blind irgendwelche Anweisungen zu befolgen, die ich nicht nachvollziehen kann. Mir ist es in der Hundehaltung auch sehr wichtig, dass ich meinen Hund nicht nur lesen kann, sondern ihn vor allem verstehe und sein Verhalten bzw. den Ursprung des betreffenden Fehlverhaltens begreife. Denn nur dann kann ich (meiner Meinung nach) vernünftig an der Ursache arbeiten und nicht nur die Symptome bekämpfen. -
Danke für eure Antworten

Also irgendetwas eins zu eins kopieren, mache ich auch nicht. Ich lese viel, schaue mir Videos an oder Trainer bei der Arbeit und schaue dann, was ich in gewissen Situationen in welcher Art und Weise bei meinen Hunden anwenden kann.
-
-
Bei er Erziehung ehrlich gesagt niemand. Die läuft hier seit jeher nach den Gesetzen der Lernpsychologie und dem individuellen Charakter des Hundes.
Eindeutigen Einfluss hatten Außenstehende nur auf die Ausbildung meiner Hunde und da stehen mein aktueller Trainer und Edgar Scherkl ganz oben auf der Liste.
-
Im täglichen Umgang mit den Hunden haben mich eher die Negativ-Beispiele in meiner Umgebung geprägt. Dinge, wo ich mir gesagt habe 'so möchte ich mit meinen Hunden nicht umgehen'.
Ich versuche mir oft vor Augen zu halten, das ICH mir die Hunde ausgesucht habe und sie keine Wahl hatten, sie müssen bei mir leben. Also ist es meine Pflicht ihnen das bestmögliche Leben zu ermöglichen.
Diese Einstellung prägt den Umgang mit meinen Hunden am meißtenBeim Hundesport habe ich sehr viel von meiner ersten Agility-Trainerin gelernt:
Sie war immer gleichbleibend ruhig und freundlich mit ihren Hunden. Wenn etwas gar nicht geklappt hat...Pause machen, etwas anderes Positives machen. Immer mit positiver Einstellung auf den Platz gehen.
Es dem Hund so einfach wie möglich machen, Fehler bei sich selbst suchen und nicht beim Hund. -
Es war viel der Hundeplatz, die versch. Trainer dort, ihre untersch. Art und Weise, mit den Hunden zu arbeiten. Egal ob positiv oder negativ.
Die Laien, die denken sie wissen alles besser, die super-duper Trainer bei denen ich klasse Seminare besucht habe.
Ich lese zudem viel im Netz, bekomme dort 100 variierende Meinungen und Optionen, woraus ich mir meine eigene bastel. So auch mit den Trainern.
Keine 'Möglichkeit' und keine Trainingsmethode wende ich grundsätzlich an, sondern mache alles vom Individuum Hund abhängig. Hier mal das, da mal jenes.
Das meiste gelernt habe ich durch die Arbeit mit verschiedenen Hunden, jeder anders, jeder speziell. Ich tüftel und probiere, bis ich einen Weg gefunden habe. Dafür nehm ich alles, was ich auf dem Platz oder im Netz gesehen habe, bis ich das Richtige gefunden habe.
Meine einzige Grundregel: Lernen durch positiven Input, keine Strafe, keine Gewalt. Ansonsten bin ich sehr offen und mache das vom jeweiligen Hund abhängig, kann schon sagen, ich habe auch bei manchen Dingen meine ganz eigenen Strategien entwickelt.
Ach ja, allgemein die Grunderziehung habe ich bei meinen Hunden ganz alleine, unabhängig von Außenstehenden hin bekommen. Das oben genannte bezieht sich auf die Ausbildung oder auch auf meine Arbeit als ÜL mit unterschiedlichen Hunden.
-
Ich kopiere mal, weil mein Werdegang schon so schön von anderen beschrieben wurde:
Im täglichen Umgang mit den Hunden haben mich eher die Negativ-Beispiele in meiner Umgebung geprägt. Dinge, wo ich mir gesagt habe 'so möchte ich mit meinen Hunden nicht umgehen'.
Aber Inspirationen habe ich oft aus dem Forum gezogen. Es gibt so viele Möglichkeiten der Beschäftigung oder Arten Probleme anzugehen - muss man nur filtern und gucken was passt
-
Hm, gute Frage, hab grad mal drüber nachgedacht... Ich glaube, so richtig viel geholfen haben mir Bücher, Sendungen und andere Menschen nicht. Wenn dann, um sich negativ abzugrenzen.
Am Ende war es immer mein eigener Bauch, der die richtigen Entscheidungen getroffen hat, vielleicht auch jugendlicher Leichtsinn, die Intuition, die man als junger Mensch noch nicht so verloren hatte. Ich war beim ersten Hund ja erst 15.
Heute treffe ich immernoch oft neue Entscheidungen und habe gelernt, dass es keinen Sinn macht, sich auf eine Schiene festzulegen. Außer: Ich begegne meinen Hunden mit Respekt, Liebe und Geduld und gebe mir die größte Mühe, ihnen ein schönes artgerechtes Leben zu ermöglichen. Immer in dem Wissen, dass man eben wie in Beziehungen zu Menschen auch mal Fehler macht, sich missversteht usw.
Einige Traier um mich rum sind da oft durchaus Inpirationen, aber dann doch eher für einzelne kleine Dinge, als fürs große Ganze. Ebenso wie Bücher.
Wobei ich finde, dass "Am anderen Ende der Leine" Pflichtlektüre sein sollte, da lernt man nämlich nicht nur was über Hunde, sondern auch viel über sich selbst und das ist das, was mMn einigen Menschen fehlt

- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!