Wer hat euch inspiriert / geprägt in eurer Hundeerziehung?

  • Von wem waren die Bücher? Warum fandest du sie gut? Zumindest gehe ich davon aus, dass du sie irgendwie gut fandest, da du ja etwas davon angewandt hast, wenn es zu deinem Hund passte :) Demnach war es doch schon so etwas wie inspirierend für dich, es sprach dich an, brachte dich zum Nachamen. Sowas interessiert mich :)


    Sehr gut gefallen haben mir damals die Bücher von Petra Führmann und Nicole Hoefs aus der Kosmos-Reihe (Das Kosmos Erziehungsprogramm für Hunde, Erziehungsspiele für Hunde und für die etwas kniffligeren Fälle gibts noch das Buch Erziehungsprobleme beim Hund).

  • Sehr gut gefallen haben mir damals die Bücher von Petra Führmann und Nicole Hoefs aus der Kosmos-Reihe (Das Kosmos Erziehungsprogramm für Hunde, Erziehungsspiele für Hunde und für die etwas kniffligeren Fälle gibts noch das Buch Erziehungsprobleme beim Hund). Ich finde, die Bücher sind fundiert und irgendwie geerdet ohne Hunde-Guru-Aura.

    Dann haben wir damals viel Clickertraining gemacht zur Beschäftigung aber auch zur Festigung, das ging ganz gut. Damit habe ich letztendlich einen sicheren Rückholpfiff gefestigt - mein Hund ist Sichtjäger und setzt gerne an, sobald sich was bewegt, insbesondere natürlich bei Wild -. Zum Clickern war ich damals sogar mal bei Birgit Laser auf einem Seminar und hatte auch ihre Bücher.

    Mir fällt bestimmt noch einiges ein

  • Mich hat tatsächlich Martin Rütter sehr geprägt. Da war ich so 15/16 als er noch bei einer Couch für alle Felle war. Er hat da die ganzen Hilfsmittel (Rütteldose, Wasserspritze, Halti usw.) sehr kritisiert und andere Wege gefunden. Das hat mich sehr beeindruckt. Daraufhin machte ich mir auch viel mehr Gedanken über Hundeerziehung, was zur Folge hatte, dass ich an Nele sehr viel ausprobierte :tropf: Unter anderem das Natural Dogmanship von Jan Nijboer. Allerdings brachte mich das dann dazu die ganzen Tipps und Ratschläge kritischer zu sehen und eher nach unserem eigenen Weg zu suchen.
    Ab da und ab Janosch mit dem ich anfangs doch viele Probleme hatte, waren noch zwei Trainer wichtig die ich sehr gut fand/finde. Die eine nach Canis, die andere eher nach Cumcane :D aber beide sehr kompetent, auch wenn ich nicht alles so sehe.

    Achja und wirklich geprägt hat mich mein Vater, der mich als Baby und Kleinkind ständig zu seiner Bernhardiner Hündin legte. Ich bin mir sicher das hatte seine Auswirkung =)

  • Wenn du gute Bücher suchst, schau mal hier rein: Hundeliteratur - Was MUSS man haben?

    Wenn ich einfach nur gute Bücher gesucht hätte, dann hätte ich direkt danach gefragt oder gesucht.

    Meine Frage war, was IHR gut findet und warum. Welchen Trainer, welches Buch, welche Methode ... Warum ihr dieses und welches anwendet.

  • Von wem waren die Bücher? Warum fandest du sie gut? Zumindest gehe ich davon aus, dass du sie irgendwie gut fandest, da du ja etwas davon angewandt hast, wenn es zu deinem Hund passte :) Demnach war es doch schon so etwas wie inspirierend für dich, es sprach dich an, brachte dich zum Nachamen. Sowas interessiert mich :)

    Ahhhhh okay ^^;
    So hab ich die Frage gar nicht interpretiert, ich hätt wohl genauer lesen müssen :tropf:

    Uff, viele Bücher hab ich leider gar nicht mehr, es waren hauptsächlich die Rassebücher, die vor 15 Jahren (grob) besonders viel verkauft wurden, und dann von den damals mir am meisten am Herz gelegenen Rassen: Deutscher Schäferhund, Rottweiler, Bullterrier, Staffordshire Bullterrier, Dobermann; verschiedene Körpersprachebücher von Desmond Morris, Jan Fennell, den Hundeführerschein von Del Amo, unheimlich viele GU-Ratgeber,Rasse-Enzyklopädien usw. Wofür ich damals Geld hatte als Schülerin, die Bücher hab ich mir gekauft, andere hab ich mir gewünscht oder mit Freunden getauscht oder aus der Bücherei geliehen - vollkommen unabhängig vom Autoren ^^

    Inspiriert/Angeregt haben mich diese Bücher allerdings eher ganz allgemein, meine Tierheimhunde genau zu beobachten, wie sie untereinander agieren, wie sie ihre Grenzen durchsetzen/einfordern, wie sie sich gegenseitig innerhalb fester Gruppen respektieren und ne Art "Rangordnung" entwickeln etc (Rangordnung entsprechend in "", weil es die so unumstößlich ja nicht gibt).

    Dazu kommen noch die ganzen Zeitschriften: Der Hund, Partner Hund, Ein Herz für Tiere und wie sie alle hießen.

    Und natürlich viel durch die Gespräche mit den andern Jugendlichen, die uU anders erzogen haben, andere Prioritäten hatten etc.

    (Das Unterstrichene ist das, was mir besonders gut gefallen hat - dieses "richte deine Aufmerksamkeit doch mal auf xyz")

  • Mich hat irgendwie keiner "geprägt". Hundeschule oder Trainer hat bis heute keiner meiner Hunde von innen gesehen und das als turnierlaufende Agilityhunde mit BH Prüfung hihi

    Im Alltag habe ich vor fast 20 Jahren mal ne Doppelseite in nem alten Hundebuch gelesen und das wars. Der Rest ist schlichtweg angepasst an meinen Alltag.

    Inzwischen habe ich ein paar einfache Hundeerziehungsbuecher gekauft, Ruetter und C.M geguckt. Ein paar Sachen von allen fand ich interessant aber so richtig doll geprägt hat mich davon nix

  • Ich kann auch nicht sagen, dass mich konkret eine Person oder so geprägt hat. Meine erste Hündin habe ich mit 13 bekommen. Die lief einfach so im Alltag mit. Meine Mutter hatte früher immer schon Hunde Zuhause und war daher kein Neuling, aber die Hundehaltung damals war einfach nur "einfach"... Essen gab es vom Tisch, zum Tierarzt - wieso das denn?, die Hunde gingen teils alleine spazieren... so in etwa.
    Das war dann mit meiner Hündin natürlich nicht so krass. Klar gingen wir zum Tierarzt und es gab auch (einfaches) Hundefutter und sie ging auch nie alleine spazieren! Aber wenn ich die Zeit zurück drehen könnte würde ich ALLES anders machen.

    Mit Carlo wurde dann auch alles anders und erst dann fand mein "Umdenken" statt.
    Geprägt in der Erziehung hat mich natürlich meine 17 1/2 Jahre lange Erfahrung mit meiner Ersthündin, die Hundeschule in der wir Alltagssituationen trainierten und natürlich auch das Fernsehen (Martin Rütter, Tiere suchen ein Zuhause, Hund Katze Maus und das ganze andere commerzielle, aber recht informative, Zeugs...).
    Dann hatte ich mich recht früh in einem rassespezifischen Forum angemeldet und dort wirklich eine Menge mitgenommen. Das war so in der Welpen- und Junghundezeit. Da wir Alltagssituationen gut zusammen gemeistert haben und alles lief wie es sollte, hatte ich auch einfach keine weiteren Ambitionen mich tiefer mit dem Thema Erziehung zu beschäftigen.
    Carlo hat mich dann ganz alleine zum Apportieren gebracht. Das haben wir erst hobbymäßig alleine und später in der o.g. Hundeschule vertieft.

    Ja und dann wurde Carlo ein richtiger Rüde! xD
    Viele kennen ja unseren Thread zum Thema Kastration.....
    Als ich wirklich nicht mehr weiter wusste, habe ich mich hier angemeldet. Ich habe hier viel gelernt und Informationen gesammelt, die mir auch wirklich weitergeholfen haben. Das, aber auch natürlich weitere Informationsquellen (Bücher, Gespräche mit Tierärzten/Verhaltenstierärzten/Hundetrainer) haben mich dahin gebracht wo ich jetzt stehe.
    Einen für mich sehr guten Ansatz habe ich der Methodik von Anton Fichtlmeier gefunden. Auf ihn bin ich durch unsere neue Hundetrainerin gekommen.
    Der Ansatz ist eine gemeinsame Sprache mit dem Hund zu finden (non-verbal) und ihm nicht unsere Sprache aufzuzwingen. Ich wende zwar nicht alles 1 zu 1 an, da wir in den 3 Jahren zuvor viel auf anderem Weg zusammen geschafft haben. Das möchte ich halt nicht komplett über´n Haufen werfen und kombiniere daher zum Teil.

    Ja... das ist mein recht umständlicher und komplexer Weg zum meinem jetzigen Erziehungsstandpunkt. ;)

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