Wer hat euch inspiriert / geprägt in eurer Hundeerziehung?

  • Eigentlich hab ich vom Hund am Meisten gelernt, weil es glaube ich wirklich essentiell ist, individuell auf den Charakter des Hundes hin zu trainieren, und dann auch so manche Meinung/Ansicht die man vorher hatte, über Bord werfen zu können. Was beim einen Hund super klappt, macht den anderen vielleicht kaputt oder ist zu lasch.
    Und man sollte auch seinem eigenen Gefühl vertrauen lernen, damit man als richtiges Team zusammenwachsen kann.

    Ansonsten habe ich viele persönliche Erfahrungen von anderen gelesen, viele ältere Threads durchgeackert, und dabei viel Wertvolles gefunden. Auch so einige Aha-Erlebnisse dabei gehabt.
    Von einigen TV-Trainern hab ich mir ein paar gute Sachen herausgepickt, ansonsten haben mich vorallem die Erziehungs-/Umgangsfehler so mancher Besitzer in diesen Sendungen beeindruckt, eben solche nicht zu machen.

    Geduld, Konsequenz, Verständnis und Liebe - das sehe ich so als meine Eckpfeiler an.

  • Mit Büchern konnte und kann ich in Sachen Hund gar nichts anfangen.

    In der Hundeschule gab es ein Paar Dinge, die ganz schlüssig waren und übernommen wurde.

    Eigentlich gehe ich mit Chili um, wie mit meinem Kind.
    Liebevoll, mal mehr mal weniger konsequent.
    Sie haben beide viele Freiheiten und nur wenige Regeln.
    Respektiere auch mal ein -nein- vom Hund. Z.B wenn sie nicht gebürstet werden möchte, noch keine Lust hat nach Hause zu gehen usw.

    Sie weiß an Hand meiner Stimme GsD genau, wann es "wichtig" ist zu hören und macht es dann zu 95%.

    Wobei ich eh nicht nach Perfektion strebe.
    Wie leben hier ganz harmonisch, sie ist toll, ausgeglichen, brav und denke auch ganz glücklich - also reicht es auch, wie es ist und mache weiter wie bisher. :smile:

    Und so ein wenig hat mich das Vieh eh um die Pfote gewickelt :herzen1: Also in Bezug auf: den anderen erziehen könnte sie viel mehr erzählen :muede:

  • Bin schon etwas älter, früher war ich nicht so weich wie heute. Grundkommandos reichen heute. Zuhause kann Hund sich frei entfalten. Unterwegs reicht wenn Hundi nicht an der Leine zieht und nicht pöpelt.

  • mich hat unsere Welpentrainerin auf positive Verstärkung gebracht. Ansonsten hab ich mich viel im Internet schlau gemacht (df, markertraining.de ...) und mir da rausgesucht, was meiner Vorstellung von Erziehung entspricht.
    Trainingsideen müssen für mich nachvollziehbar sein und kein mystisches bla bla von irgendwelchen Energien usw.
    vieles mach ich inzwischen aber auch nach Gefühl und Intuition.

  • Geprägt hat mich die Arbeit im Schäferhundeverein vor 25 Jahren.
    Heutzutage lasse ich mich inspirieren von der Arbeit zweier Hundetrainerinnen deren Wissen und Erfahrung ich sehr schätze.

  • Geprägt hat mich eindeutig meine Mutter. Ihr sanfter, verständnisvoller Umgang mit Tieren und ihr an den Charakter der Hunde angepasstes Verhalten waren für mich prägend. Sie hat sich immer auf ihr Bauchgefühl verlassen und ist damit nie schlecht gefahren. So handele ich heute ebenfalls.
    Ausbildungsmäßig hat mich meine langjährige THS Trainerin ebenfalls stark geprägt, die hart aber herzlich stets im Sinne der Hunde handelt und kein Blatt vor den Mund nimmt, wenn etwas extrem falsch läuft.
    Eine Inspiration ist für mich Imke Niewöhner, die es schafft, ihre Hunde positiv bis in die höchsten Klassen auszubilden.

  • Anfangs war ich sehr wechselhaft und hatte gar keine richtige Idee, wie ich meinen Hund am Besten trainieren kann. Dann habe ich hier Texte von einer jetzt ehemaligen Userin gelesen. Diese haben bei mir was ausgelöst und seitdem steht mein Weg fest.

    Ich hole mir aber regelmäßig auch Anreize aus Foren, Büchern usw.

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