Hund aus dem Tierheim
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Guten Morgen,
vielleicht habt ihr ja einige Ratschläge für uns.
Folgende Situation: Vor einigen Wochen ist unsere Hündin, (Schäferhund-Mix) gestorben. Sie ist 11 1/2 Jahre alt geworden. Das war für uns alle sehr schwer, wir hatten sie von Geburt an. Zwar haben wir noch eine kleine Hündin, aber jetzt möchten wir doch wieder einen zweiten Hund dazu haben.
Die Wahl ist auch schon getroffen. Es ist eine etwa dreijährige Bardino-Mix Hündin, die zur Zeit noch im Tierheim ist. Wir haben sie schon oft besucht, auch mit unserer anderen Hündin. Es gibt keine Probleme beim Spazierengehen.
Gerne würden wir die neue Hündin mal mit nach Hause nehmen, natürlich dann auch wieder zurück bringen, damit sie sich schon mal ihr neues zu Hause beschnuppern kann. Leider macht das Tierheim das nicht :-(. Sie meinen wir hätten ja eine zweiwöchige Rückgabemöglichkeit, wenn es nicht klappt. Aber gerade DAS wollen wir nicht. Wenn wir die Süsse mitnehmen, dann bleibt sie auch!!!Habt ihr Ratschläge für uns, wie wir sie ans Auto gewöhnen ( vielleicht schon beim Besuch im Tierheim, für die Nachhausefahrt )?
Was auch wichtig wäre, wie und wann gewöhnen wir sie ans Alleinebleiben und wie ans Stubenrein sein ( wir wissen nicht, ob sie es ist, wahrscheinlich eher nicht, da sie schon fast 1 Jahr im Tierheim ist). Wir wissen leider nicht sehr viel von ihr, auch das Tierheim sagt uns nicht viel, ausser dass sie nur ein Wochenende bei ihrer Vorbesitzerin war, die sie irgendwo aus Berlin geholt hat.Am liebsten würden wir sie schon nächste Woche nach Hause holen. Leider habe ich aber erst Mitte August 1 1/2 Wochen Urlaub.
Wir hoffen, das Tierheim reserviert sie solange für uns, sie sind schon etwas komisch da.Wir sind auch für weitere Tipps bezüglich der Eingewöhnung , also z.Bsp. erster Tag , sehr dankbar.
Vielen Dank im Voraus.
Trixy
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Hi,
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Hallo,
Warum wünscht du eine Reservierung?
Wenn jemand kommt und sich direkt für das Tier entscheidet, dann ist es doch alles gut.
Gerne würden wir die neue Hündin mal mit nach Hause nehmen, natürlich dann auch wieder zurück bringen, damit sie sich schon mal ihr neues zu Hause beschnuppern kann. Leider macht das Tierheim das nicht :-(. Sie meinen wir hätten ja eine zweiwöchige Rückgabemöglichkeit, wenn es nicht klappt. Aber gerade DAS wollen wir nicht. Wenn wir die Süsse mitnehmen, dann bleibt sie auch!!!
Du hast noch nichtmal eine Reservierungsbestätigung und möchtest den hund aber an sein neues zu hause gewöhnen. Was ist der zweck dieser übung? Dass es "ihr" zuhause wird, ist doch übehaupt noch nicht geklärt. Ich kann das vorgehen und blocken des Tierheims gut verstehen.
Entweder ist man bereit für eine Adoption, oder man muß eben warten und anderen den Vorrang lassen.
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Hallo Boomerang,
für uns ist es klar, dass es ihr zuhause wird.
Da die Entscheidung kurzfristig fiel, kann ich meinen Urlaub leider nicht vorverlegen, da andere mit Schulkindern Vorrang haben.Und wenn ich zwei Wochen am Stück zuhause bin,ist es für sie eben besser mit der Eingewöhnung
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Leider habe ich aber erst Mitte August 1 1/2 Wochen Urlaub.
Dazu gleich eine Frage - 1,5 Wochen Urlaub klingt so, als müßtest Du danach wieder arbeiten - was wäre, wenn die Hündin bis dahin weder stubenrein ist, noch alleine bleiben kann? Oder sich im vertrauten Heim doch Unverträglichkeiten zwischen den Hündinnen entwickeln? Mir kommt, wenns wirklich nur 1,5 Wochen Zeit zur Eingewöhnung sind, der Zeitraum mehr als kurz vor, für einen Hund, der mit Sicherheit "Vorgeschichte" im Gepäck hat.
Und grundsätzlich - bei der Vermittlung von TS-Hunden geht es in erster Linie um den Hund. Deshalb finde ich die Einstellung des TH, einen Hund nicht zu reservieren, aus TH-Sicht verständlich.
Gerne würden wir die neue Hündin mal mit nach Hause nehmen, natürlich dann auch wieder zurück bringen, damit sie sich schon mal ihr neues zu Hause beschnuppern kann.
Davon haben die Hunde, um die es beim TS ja gehen soll, i. d. R. wenig - ausser den Stress des Hin und Her, sie wissen ja nicht, was dahintersteckt. Auch Ihr habt von einem Probetag oder Probe-WE nicht das, was Ihr vermutlich davon erwartet, nämlich einen ersten Eindruck, wie die HÜndin sich bei Euch zu Hause geben wird. Hunde brauchen einige Zeit, um sich einzugewöhnen und das kann je nach Vorgeschichte auch mal bis zu einem halben Jahr dauern, bis sie soweit aufgetaut sind, dass sie sich so präsentieren, wie sie wirklich sind.
Wenn man einen Hund aus dem TH holt, der das Autofahren noch nicht so kennt, packt man ihn am besten in eine sichere Box und holt ihn daheim an sicherer Stelle erst wieder aus der Box heraus. Das ist eine "Sondersituation", in der man einfach nicht gross üben kann. Das Autofahren könnt Ihr später ganz in Ruhe daheim üben.
Und zur Eingewöhnung - grad bei Hündinnen, die oft grossen Wert auf die Unantastbarkeit des Zuhauses legen, würde ich einen gemeinsamen Spaziergang auf recht neutralem Terrain empfehlen und dann geht man zusammen in die Wohnung, dort gibt man der Neuen erst einmal die Zeit, sich alles anzuschauen, Spielzeug, Futternäpfe, etc. sollte man vorher erst einmal verräumt haben, damit sich die Alteingesessene Hündin nicht bemüßigt fühlen muss, die Hausregeln zu erklären. Das macht besser Ihr.
Wenn jemand, wie die Vorbesitzerin der HÜndin, einen Hund bereits nach einem WE wieder abgibt, muss man davon ausgehen, dass es irgendwelche Probleme gegeben hat - die dann gern bei Abgabe ins TH sehr "verschwommen" dargestellt werden. Die Probleme müssen nicht zwangsläufig im Hund begründet sein - das können genauso gut falsche Verhaltensweisen des Kurzzeit-Halters gewesen sein, aber jeder Besitzerwechsel und jedes Hin und Her macht es dem nächstem Halter und vor allem dem Hund nur noch schwerer.
Deshalb meine Bitte - überlegt es Euch gut, ob Ihr einem Hund, mit dem vielleicht nicht auf Anhieb alles so klappt wie es sollte, gerecht werden könnt.
LG, Chris
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Hallo Chris,
vielen Dank für Deine Antwort. Zwar muss ich nach meinem Urlaub wieder arbeiten, allerdings arbeite ich Teilzeit 2 mal die Woche halbe Tage. Wir wissen, dass es zu Problemen kommen kann, da es nicht unser erster Hund aus dem Tierheim ist und so schnell geben wir bei Problemen auch nicht auf.Es wurde nur angegeben, dass sich die Hündin nicht mit dem vorhandenen Pinscher vertrug. Nun ist unsere alte Hündin kein großer Hund, aber größer als ein Pinscher.
Also mach ich mir darum auch nicht so die Hauptsorgen.
Wollten uns einfach nur Tipps holen, wie man es am besten gestalten kann, die Eingewöhnung.
Wenn die beiden alleine sind, wollten wir sie die erste Zeit in getrennten Zimmern unterbringen und es natürlich vorher üben.LG
Trixy -
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Könnt ihr nicht erstmal offizielle Gassigeher werden?
Dann kann die Hündin euch ganz entspannt kennenlernen.Es gibt Tierheime, wo die Gassigeher nach einiger Zeit den Hund auch mal für ein Wochenende mit nach Hause nehmen können.
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Hallo Maya,
ja, das machen wir ja auch schon seit zwei Wochen.
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Ich kenne ein sogenanntes Reservieren auch nicht. Allerdings haben das TH wo Bella herkommt und ich uns geeinigt in der Form das wir als Interessent schriftlich festgehalten wurden. So hatten wir ein paar Wochen Zeit die Hündin besser kennen zu lernen und sie wurde auch täglich für uns als Gassigänger reserviert. Wäre in der Zwischenzeit ein anderer ernsthafter Interessent gekommen, hätte uns das TH bescheid gesagt und dann hätten wir halt entscheiden und reagieren müssen ob wir sofort zusagen oder dem anderen den Vortritt geben.
Nach 2 Wochen stand eigentlich fest, das wir Bella zu uns nehmen. Wir haben dann die Vorkontrolle mit einem Probetag bei uns verbunden. Das TH kam und brachte Bella im Auto mit, schauten sich das zukünftige Zuhause an und fuhren mit einem guten Gefühl und ohne Hund wieder weg. Abends um 18 Uhr musste Bella dann wieder im TH sein. Dieser Tag hat weder dem Hund geschadet noch uns. Es hat uns eher bestätigt das wir sie übernehmen.
Nach dem Probetag vergingen nochmal 2 Wochen und dann haben wir sie abgeholt. Ich hatte zu der Zeit 2 Wochen Urlaub genommen für die Eingewöhnung. Das hat super geklappt. Sie konnte von Beginn an alleine bleiben ( muss sie aber eh nur 3 mal die Woche für 4 Stunden ) und auch sonst gab es keine weiteren Probleme.
Das ist aber sicherlich von Hund zu Hund unterschiedlich und kann sich auch ins Gegenteil auswirken. Aber dann würden eventuell selbst 3 bis 4 Wochen Urlaub nicht ausreichen. Dafür braucht man dann einfach Plan B.Hattet Ihr denn schon eine Vorkontrolle mit dem TH vereinbart ? Das würde ja euer Interesse nochmal ernsthaft bestätigen. Fragt doch einfach mal nach ?
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Hi, so ganz kann ich deine Argumentierung nicht verstehen. Wieso brauchst du Urlaub, um die Hündin einzugewöhnen. Ich sag dir gleich: Eineinhalb Wochen reichen da mit Sicherheit nicht. Ein "gebrauchter" Hund braucht ca. 1/2 Jahr, bis er sich erfahrungsgemäß öffnet, je nach dem, was er bisher erlebt hat. Und mit jedem weiteren Tag entdeckst du neues an ihm, wetten daß? Willst du sie dann tagsüber mit deiner anderen Hündin alleine lassen, weil du arbeiten gehen musst? Keine gute Idee! Auch deine Ersthündin wird lernen müssen, dass da eine neue an ihrer Seite ist, die logischerweise alles beansprucht, was ihr mal alleine gehört hat. Auch wenn es beim Spazierengehen keine Probleme gibt, hat das nichts zu sagen, wenn es an's eingemachte geht, sprich, deiner Hündin das Revier nicht mehr alleine gehört. Du kannst ihr ja schlecht erklären, dass sie die Nummer 1 bleibt. Beschäftigst du deine Hunde? Auch das ist wichtig. Nur Gassigehen ist nicht, Hunde wollen gefordert werden. Nicht böse sein, dass ich so daher rede, aber ich habe selbst einen Schäferhund-Mix mit 6 Jahren aus dem Tierheim adopiert, hey, das war eine richtige Herausforderung. Auf Einzelheiten will ich gar nicht eingehen, aber ich habe es bis heute nicht bereut, sie dankt es mir mit jedem Tag. Lange Rede - kurzer Sinn: Ich wünsche dir viel Glück bei deiner sicher nicht leichten Entscheidung.

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Moin,
für das richtige Zuhause einen Hund zu reservieren sollte selbstverständlich sein. Bei meinen Pflegehunden war das nie eine Frage, solange das zeitlich im Rahmen bleibt, also max. 2 Monate. Mein jetziger Pflegehund wartet schon seit 3 Wochen auf den Urlaub seiner neuen Familie, sie haben dann 6 Wochen Zeit für ihn. Zwischendurch hätte ich ihn schon einige Male vermitteln können, aber das fände ich reichlich unfair. Mir sind Leute lieber die sich vorher genau Gedanken machen, als die .. wir wollen einen Hund und zwar sofort.
Zum Thema Eingewöhnung, ich denke ein vorheriges Wohnung beschnuppern ist nicht nötig, es kommt eh alles immer anders als man denkt. Wie es wirklich läuft sieht man erst nach der Eingewöhnung. Da sehe ich eine zweiwöchige Rückegabemöglichkeit eher sehr kritisch, das gibt's bei uns nicht. Man muss bereit sein an Problemen zu arbeiten und das kann unter Umständen Monate dauern. Wenn ihr der Meinung seit der Hund passt zu Euch, dann ist doch alles gut. - Vor einem Moment
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