An die Mehrhundehalter...

  • 1. nein, Casanova hat immer noch starkes Interesse an Artgenossen und würde zu allem hinrennen, was am Horizont auftaucht, und Livi rennt dann mit |) Dabei hat sie selbst gar nicht so viel Interesse an Artgenossen. Es hat sich bei ihm überhaupt nicht verändert.
    2. zu anfangs schon, ja. Grade der RR, Alleinebleiben ohne den anderen, und Leinenführigkeit hat gelitten.
    3. nein, eher nicht. Aber Livi hat auch eine andere Bezugsperson.
    4. definitiv! Auch wenn es nicht so klingt :D Aber die beiden sind wie Pech und Schwefel, sie profitieren ganz viel von der Gesellschaft des anderen!

  • Aoleon: wie händelst du den Arrens unbändige Freunde, an allem, was atmet? Stört es dich oder hast du i-welche Maßnahmen ergriffen?

    Wenn mich das stören würde hätte ich mir eindeutig die falsche Rasse ausgesucht.
    Diese an allem interessiert sein gehört ja dazu, grad die übergroße Liebe was Menschen angeht. Auch ist es völlig normal das "Distanz" für nen Bulli grad im ersten Jahr überhaupt nicht existiert, was das überhaupt ist begreifen sie erst später.
    Die einzige Maßnahme war und ist: Ich gucke mich sehr viel um beim Gassi. Einfach damit ich alles vorher sehe und dann noch rückrufen kann solange die Chance besteht das es klappt.
    Aber mit dem Freuhund find ich es schöner als mit meiner Aggroplüsch damals, und es war ein gutes Training für den Whippet, denn mit nem Hetzhund muss man ja eh die Gegend im Auge behalten.

    Ich persönlich mag so Freuhunde einfach. Das sind mir einfach die liebsten und am schönsten ist es wenn Freuhunde auf andere Freuhunde treffen. Da sieht man förmlich die Herzchen fliegen und dieses "Oh endlich! Der mag mich!" Glänzen in den Augen, dem ausgelassenen Spiel könnt ich dann immer stundenlang zugucken.

  • @Nebula, das ist nicht das, was ich lesen wollte...^^ Wie gehst du damit um bzw. wie trainierst du, um es in den Griff zu kriegen?

    Ich habe auch viel lieber einen Freuhund, als einen Rambo an der Leine, ganz klar. Etwas weniger Euphorie und Ansprechbarkeit wären halt nett.

  • @Katrina, auf dich hab` ich gewartet.;) Danke für den Tipp, ist zur Kenntnis genommen. Das Problem ist, dass sich Ares` Jagdtrieb noch entwickelt. Er ist erst 14 Monate, da wird nach Aussage der Züchter noch viel kommen. Sein Jagdtrieb hat vor allem in letzter Zeit einen großen Sprung gemacht. Er ist trotzdem kontrollierbar und ich sehe diesen Teil an ihm nicht als Hindernis.
    Ares sieht sich egal wo wir sind nach Jagdbaren um. Wo er zu einem früheren Zeitpunkt Wild oder dergleichen gesehen hat, ist er kaum zu bremsen, lässt sich jedoch abrufen.
    Impulskontrolle und die Umorientierung zu mir sind unser tägl. Brot.

  • Dachte ich mir, dass du das nicht hören willst... xD

    Ich hab sogar mal einen Thread dazu aufgemacht : Besessen von anderen Hunden?

    Momentan gehe ich möglichst vorrausschauend spazieren um Erfolge zu verhindern und übe Impulskontrolle und RR, teils mit Schleppleine, wenn viel los ist. Ich hoffe, dass das Interesse auch mit dem Alter etwas sinkt bzw. der Radius wieder etwas schrumpft. Bei ihm ist das ziemlich eindeutig eine Hormonsache, er will abchecken und belästigt dann Mädels oder kastrierte Rüden, während unkastrierte recht schnell langweilig sind. Und wenn ein Spiel draus wird, hat er auch nix dagegen :pfeif:

  • zu 1. ja Askjas großes interesse,Frustgebelle und Leinengepöbel ist fast auf null runter
    zu 2 nein der Gehorsam ist eher besser geworden
    zu 3. von mir zum Ersthund nicht aber man merkt schon das die drei ein Rudel sind und die Bedeutung die man selber für den hund hat etwas abnimmt ( find ich aber überhaupt nicht schlimm)
    zu 4. definitv JAAAAA

  • 1; zeigte euer Ersthund weniger Interesse an Artgenossen, seitdem er Gesellschaft hat?

    Da hat sich gar nichts geändert. Wobei Lucy mit 1,5 Jahren (als Grisu einzog) schon kein Interesse mehr an Fremdhunden oder gar Spielen mit denen hatte, das blieb auch so... Smilla als Dritthund hat auch nichts dran geändert... Grisu ist ein kleines Arschloch bei 95% aller Fremdhunde und auch daran hat sich mit Smillas Einzug nichts geändert...


    2; litt der Gehorsam des ersten Hundes unter dem Einzug des zweiten?

    Bei Lucy damals schon ein wenig. Die war ein extrem unkomplizierter Junghund, deshalb zog dann auch recht früh schon ein zweiter (zum Vergleich: Grisu war 7Jahre alt, bevor ich es gewagt habe, einen Welpen, also Smilla, dazu zu nehmen :headbash: ). Lucy damals jedenfalls hat schon sehr genau mitbekommen, wann sie meine Aufmerksamkeit nicht hatte und mit dem ein oder anderen durchkommen könnte... Mit Smillas Einzug hat sich da nichts geändert, da war Lucy aber auch schon 8,5 und Grisu wie gesagt 7 Jahre alt.


    3; veränderte sich die Beziehung zum Ersthund?

    Nein. auch beim Einzug des Dritten gar nicht


    4; tut ein weiterer Hund im Haushalt eurem ersten gut?
    Grisu wäre vermutlich am liebsten Einzelprinz, aber wenn er andere Hunde erst mal als zugehörig empfindet (was dauern kann, wie wir gelernt haben...) denke ich schon, dass er davon profitiert. Zumal er ja quasi keine Fremdhundkontakte hat. Er kommuniziert, er spielt, er lernt mit Frust umzugehen und auch mal zurück zu stecken. Also ja, ihm tut das gut, ob er will oder nicht xD

    Smilla und Lucy fühlen sich absolut wohl als "Rudelhund" würde ich behaupten. Die sind da sehr unkompliziert und mögen viele vertraute Lebewesen um sich. Außerdem gibt Lucy Ruhe und Sicherheit und Smilla bringt die alten Herrschaften dazu, sich was mehr zu bewegen :lol: .

    Also ich denke, alles in allem tun sich alle drei gut.

  • @Nebula, so handhabe ich es auch. Ich hoffe auch, dass sich vieles durch das Älterwerden verbessert. Und ich halte mir immer vor Augen: es gibt Schlimmeres. Lieber Freude als Aggression.

    @corgifan, so gefällt mir das. Gerne mehr von solchen Erfahrungsberichten. :P

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