An die Mehrhundehalter...
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Eure Erfahrungsberichte sind hochinteressant für mich, Danke dafür.
Einige konnten Frage 1; mit "Ja" beantworten- das freut mich.
Ich beneide HH, deren Hunde sich nicht allzu viel aus Artgenossen machen. Es stört mich arg.
Ares hätte wohl seine größte Freude mit einem Zweithund (ich auch!). Ich tendiere eh mehr zu einem Ausgewachsenen, da könnte man den Charakter besser einschätzen. Diese sind aber bei meiner favourisierenden Rasse schwer zu finden.
Horrorszenario: ich führe zwei Freu-Hunde an der Leine...@muerde: ein Traum!
@Aoleon: wie händelst du den Arrens unbändige Freunde, an allem, was atmet? Stört es dich oder hast du i-welche Maßnahmen ergriffen?
@PocoLoco: "litt"= ob sich der Gehorsam verschlechterte.
@CeeCee und @BieBoss: bei euch klingt`s auch toll.
Jetzt drückt`s mich noch mehr wie vorher!
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Hi,
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Es haben doch 6 von 7 Leuten geschrieben, dass ein weiterer Hund das (Des)Interesse des Ersthundes NICHT beeinflusst hat.
Auch meine Erfahrung.Solltest also wenn damit rechnen, dass der Zweithund sich dieses Verhalteneher (nicht zwingend) abschaut, als dass es den Ersthund beeinflusst.
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Eine Person reicht mir schon, zeigt mir, dass es theoretisch möglich ist...;)
Das wäre natürlich ungünstig. Eine Anschaffung wäre aus diesem Grund klüger, wenn mein Hund dieses Verhalten abgelegt hat. Fragt sich nur, wann er das tut. Man, das ist anstrengend. -
Huhu .
Ich antworte auch mal
Alles anzeigen1; zeigte euer Ersthund weniger Interesse an Artgenossen, seitdem er Gesellschaft hat?
Ich stelle da überhaupt keine Veränderung fest. Manche findet er interessant, andere nicht. Nicht anders als vorher auch.
2; litt der Gehorsam des ersten Hundes unter dem Einzug des zweiten?
Der Rückruf hat eine Weile gelitten, weil ich mich auf den Spaziergängen erstmal mehr um die Kurze gekümmert habe. Da dachte der Herr des Hauses wohl, es sei völlig ok, wenn er sich weiter absetzt und nicht direkt kommt, wenn ich rufe. Nachdem ich ihn aber daran erinnert habe, dass ich mir zuverlässigen Rückruf wünsche (er kam dann ne Woche an die Schlepp), ist alles wie vorher. Mittlerweile habe ich sogar das Gefühl, er nimmt mich sogar ernster, seit ich beide Hunde manage.
3; veränderte sich die Beziehung zum Ersthund?
Nein, nicht direkt. Es ist nur entspannter geworden, weil ich von ihm keine Dinge mehr verlange, die er nicht erfüllen kann. Über seine Eigenarten kann ich seitdem nur noch schmunzeln und es frustriert mich nicht mehr, dass ich ihn nicht in dem Maße im Sport führen kann, wie ich es mir gewünscht habe. Als ich ihn bekam, hatte ich den Hundesport ja an den Nagel gehängt und wollte nur einen Kumpelhund, mit dem ich etwas herumtricksen kann und der ein guter Begleiter ist. Diese Punkte erfüllt er auch absolut klasse. Dann wuchs aber doch der Wunsch, wieder etwas Hundesport zu machen. Das ist aber nicht wirklich Tex' Welt. Er macht mit, solange er Spaß hat und gut motiviert ist, bringt aber diesbezüglich nur sehr sehr wenig Eigeninitiative mit. Beim Zweithund habe ich deshalb schon darauf geachtet, dass er meinem Wunsch, wieder aktiv Hundesport zu machen, entsprechen kann. Die Kleine ist also jetzt mein "Sportauto" und Tex macht nur noch Sachen, die ihm zu 100% Spaß machen. Damit sind wir alle drei sehr glücklich =).
4; tut ein weiterer Hund im Haushalt eurem ersten gut?
Das auf jeden Fall. Tex ist absolut ein Hund, der den Kontakt braucht und genießt. Meine Beiden sind sehr eng miteinander. Sie liegen gemeinsam entspannt rum, kuscheln, beknabbern sich und knutschen sich die Ohren ab. Die gibt es seitdem nur noch im Doppelpack. Das ist schon sehr schön
Der Zweithund hat uns beiden sehr sehr gut getan. Seitdem ist einfach alles harmonischer. Auch der Zeitpunkt hat gepasst.
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1; zeigte euer Ersthund weniger Interesse an Artgenossen, seitdem er Gesellschaft hat?
Das war bei Maja & Carlie definitiv so. Maja war immer ein Hund, der "ums Verrecken" zu anderen Hunden hin wollte. Sie hat andere Hunde heiß und innig geliebt! Als Carlie einzog, hat das definitiv etwas nachgelassen.
Carlie dagegen war von Anfang an eher desinteressiert an Hunden. Da ist es jetzt genau anders herum: Seit Maja nicht mehr da ist, interessiert sie sich deutlich mehr für andere Hunde.2; litt der Gehorsam des ersten Hundes unter dem Einzug des zweiten?
Ja, ein wenig. Maja hat sowas wie eine zweite Pubertät (mit 3 1/2 Jahren) gehabt, während Carlie gar keine hatte.
3; veränderte sich die Beziehung zum Ersthund?
Nein, in keinster Weise.4; tut ein weiterer Hund im Haushalt eurem ersten gut?
Bei Maja war das definitiv der Fall und ich bin mir 100%ig sicher, dass das bei Carlie auch der Fall sein wird. Ich merke deutlich, dass Carlie, seit Maja nicht mehr da ist, etwas fehlt und ich bin mir absolut sicher, dass ein zweiter Hund ihr eine Menge "geben" würde. Kontakt zu bekannten, anderen Hunden ist für sie definitiv kein Ersatz, weil sie auch sehr lange braucht, um mit fremden Hunden aufzutauen. -
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@Sammaja, ein Zweithund wird deiner Carlie bestimmt guttun! Auch bei Ares ist mir aufgefallen: jedes Mal, wenn er die Chance hatte, mit anderen Hunden zu spielen und mit ihnen einfach beieinander zu sein, war RUHE.
Ein kleines Beispiel von gestern: am Abend trafen wir einen uns unbekannten, jungen Mischling. Die beiden spielten, nachher gingen wir Heim. Auf dem Heimweg gingen wir an einem Hund vorbei, der war. vll. 20 m entfernt. Ares schaute kurz hin- mehr nicht. Ob nun auf unseren Gassiwegen oder in fremder Umgebung, sobald er Hundekontakt hatte, ist er der allertollste Hund.
Bei Ares warte ich noch immer auf die Flegelphase. Bis auf ein paar Kleinigkeiten sind wir davon bis jetzt verschont geblieben. Mal sehen, was da noch kommt. Ich darf mich noch nicht in Sicherheit wiegen...@Streichelmonster, dein Tex war dann wohl vier Jahre alt, als Bliss einzog- so lange könnte ich mich nie gedulden! ^^
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@Streichelmonster, dein Tex war dann wohl vier Jahre alt, als Bliss einzog- so lange könnte ich mich nie gedulden! ^^
Tex war 5 =). Bliss habe ich ja als Rückläufer genommen.
Ich wollte schon sehr früh einen Zweithund, aber das hat vorher einfach nicht gepasst. Tex hatte einige Baustellen, die ich erstmal komplett abarbeiten wollte. Außerdem hatte ich noch die Hündin meiner Eltern regelmäßig zu betreuen. Als sie älter und krank wurde, fiel das aber bis auf wenige Ausnahmen weg und somit war dann auch tatsächlich Kapazität für einen Junghund da. -
1; zeigte euer Ersthund weniger Interesse an Artgenossen, seitdem er Gesellschaft hat?
Nein. Shawnee war auch vorher nur mittelprächtig interessiert an Artgenossen und daran hat sich seit Myrddins Einzug nix geändert.
2; litt der Gehorsam des ersten Hundes unter dem Einzug des zweiten?
Auch nein. Shawnee war beim Einzug des Welpen in seiner Erziehung so gefestigt (oder wir haben uns mittlerweile mit den jeweiligen Spleens des anderen bestens arrangiert, wie man's sehen will...
), dass - abgesehen von kurzen "Hey, guckt die überhaupt, was ich hier mache?"- Momenten kein Unterschied festzustellen war.3; veränderte sich die Beziehung zum Ersthund?
Ein bisschen. Mir ist rückblickend aufgefallen, wie viel komplizierter als Myrddin Shawnee in den ersten Jahren war - ich weiß das zu schätzen, dass mir mein Zweithund das Leben im Moment so einfach macht, aber ein ganz winzigkleines bisschen mag ich Shawnee trotzdem lieber - vielleicht gerade deshalb, weil mir jetzt erst so richtig klar wird, was wir zusammen schon geschafft haben.
4; tut ein weiterer Hund im Haushalt eurem ersten gut?
Auf jeden Fall!Trotz des großen Altersunterschiedes haben die beiden sich wirklich gerne und machen viel gemeinsam: spielen, kuscheln, Dinge erkunden, Fellpflege, ...
Und ich kann mich @Streichelmonster da nur anschließen: Mein Ersthund ist auch nicht besonders Sport-begeistert und ich habe das Gefühl, dass es ihm gut tut, dass ich meine Aufmerksamkeit auf zwei Hunde verteile und er nur noch das machen muss, wozu er wirklich Lust hat.

... dein Tex war dann wohl vier Jahre alt, als Bliss einzog- so lange könnte ich mich nie gedulden! ^^
Vier Jahre sind nix.
Zwischen meinen beiden liegen neun Jahre Abstand und ich hätte so gerne früher einen Zweithund gewollt. -
@Streichelmonster, was waren denn das für Baustellen?
Vier Jahre sind nix?! Oh Gott. Ich darf`s eig. nicht schreiben, aber noch vor Ares` Einzug, habe ich schon spekuliert, welche Rasse der Zweite sein wird.

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@Streichelmonster, was waren denn das für Baustellen?
Vor allem rassetypische Sachen (da hat Tex mit vollen Händen reingegriffen). Frustrationstoleranz stand besonders bis zum 3. Lebensjahr ganz oben. Dazu kamen Reizempfindlichkeit und Schutztrieb. Das wollte ich zu 100% im Griff haben, bevor ein weiterer Aussie einzog.
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