Juckreiz... was tun?
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Hallo
, ich bin neu hier und hoffe, dass mir jemand helfen kann.Wir haben seit Ende März eine junge Hündin (ca. 9 Monate) aus Rumänien. Seit sie da ist, kratzt sie sich ständig, an den unterschiedlichsten Stellen. Wir waren deswegen schon 3 x beim Tierarzt. Er hat ihr Spritzen gegeben und meinte, dass eine Allergie, bzw. ein Allergietest bei so einem jungen Hund, noch keinen Sinn machen würde. Tabletten bekam sie auch: zuerst Apoquell und da diese nicht geholfen haben, gab es beim nächsten Besuch Cortison-Tabletten, von denen ich persönlich überhaupt nicht begeistert war. Besser wurde es davon auch nicht wirklich.
Natürlich hat sie keine Flöhe und auch Milben hat er ausgeschlossen. Ihre Haut sieht normal und gesund aus. Nichts gerötet oder wund. Lediglich unter einem Ohr, hat sie eine Stelle, die immer wieder verkrustet. Ich mache die Kruste weg und am nächsten Tag ist sie wieder da. Und das schon seit ein paar Wochen. Es verheilt einfach nicht.
Wichtig ist vielleicht noch, dass sie, als sie aus Rumänien kam, eine entzündete und verkrustete Stelle im Nacken hatte. Und zwar genau da, wo das "Advantage" aufgetragen wurde. Dies ist aber, wie gesagt, schon über 3 Monate her und auch wieder gut verheilt.Außerdem kratzt sie sich eigentlich nur, wenn wir zuhause sind. Sobald wir unterwegs sind, kratzt sie sich nicht. Da haben wir uns schon die Frage gestellt, ob es vielleicht ein psychisches Problem sein könnte.
Futterallergie ist eigentlich auch auszuschliessen, denn wir haben vor ca. 10 Wochen von "getreidefreiem Trockenfutter" auf Barf umgestellt.
Wir sind am verzweifeln. Denn immer wieder zum TA rennen, sprengt so langsam unser Budget. Vorallem, weil es ohne jegliche Wirkung bzw. Besserung bleibt. Und bitte nicht falsch verstehen. Ich gehe wieder zum TA oder auch Heilpraktiker, aber vorher möchte ich mir hier, Meinungen und Tipps einholen.
Hat jemand einen Tipp oder eine Idee, was das sein könnte. Könnte evt. ein Tierheilpraktiker helfen? Oder gibt es Globulis, gegen Juckreiz, die man probieren könnte?
- Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
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Hallo,
meine Hündin hat sich auch viel gekratzt, aber eigentlich nur daheim. Sie ist jetzt 18 Monate und die Kratzerei fing an vor einem halben Jahr. Nicht übermäßig aber manchmal schon recht häufig. Die Stellen waren unterschiedlich. Haut und Fell waren immer unauffällig.
Sie bekam Trockenfutter und da verschiedenes.
Ich füttere jetzt seit etwa 6 Wochen nur mit Rind und die Kratzerei ist seit 2 Wochen völlig weg.
Ich tippe auf eine Reaktion bei Huhn, denn das war vorher auch im Futter.
Probier doch einfach mal aus wie es ist wenn du nur von einem Tier fütterst. Das geht bei Barf doch auch ohne Probleme. Allerdings braucht das seine Zeit.LG Terrortöle
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Wie wurden denn die Milben ausgeschlossen? Manche Milben lassen sich ja nicht durch Draufschauen oder Abklatschprobe nachweisen...
Grüße
Bea -
Es kann trotz Barf natürlich trotzdem eine Allergie sein.
Wir haben das gleiche Problem! Allerdings habe ich ihn vom Züchter und mit 10 Wochen bekommen. Aber immer dieses Gekratze, ohne Hautauffälligkeiten. Außerdem ist es wirklich hauptsächlich Zuhause. Ich habe es bisher darauf geschoben dass er woanders mehr abgelenkt ist. Bei uns haben auch alle gesagt dass ein so junger Hund noch keine Allergie haben kann (damals 3 Monate). Gestern sprang mir beim Bürsten plötzlich ein Floh auf den Arm
habe vorher allerdings über ein halbes Jahr keinen mehr gefunden, kann mir also nicht vorstellen dass dies die Ursache ist. Bluttest haben wir machen lassen, heraus kam eine Futtermilben, Hausstaubmilben, Flohspeichel und Schimmelsporen Allergie. Diese Tests sollen aber nicht so super aussagekräftig sein wie ich später erfahren habe. Da kann man sich das Geld also lieber sparen. Am sinnvollsten wäre wohl eine Ausschlussdiät, um herauszufinden ob es am Futter liegt.
Haben wir auch schon durch, bei uns liegts wohl nicht daran :/ -
Auch wenn man barft kann eine Futtermittelunverträglichkeit auftreten. Allergien entstehen nicht nur durch Getreide. Möglicherweise ist sie gegen eine Fleischsorte allergisch oder andere Bestandteile des Futters. Ebenso könnte sie auch gegen Hausstaubmilben allergisch sein, grade wenn sie sich vornehmlich drinnen kratzt.
Kratzen ist ja nun gerne auch eine Übersprungshandlung. Wie ist sie denn sonst so drauf bei Euch zu Hause? Eher vorsichtig und zurückhaltend? Dann könnte das psychosomatische schon passen.
Genauso gut könnte es auch sein, dass sie als Welpe z.B. Flöhe hatte und das Kratzen schon zu ihren Handlungsweise gehört, gar nicht weil es juckt sondern weil es so in ihr als Verhalten drin ist.
Das ist echt schwierig von weitem einzuschätzen, daher nur als Überlegungen von mir.
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Wie wurden denn die Milben ausgeschlossen? Manche Milben lassen sich ja nicht durch Draufschauen oder Abklatschprobe nachweisen...
Grüße
BeaWollte ich auch fragen
Sarcoptes Räude?
Ich würde Balistol für Tiere probieren.
Erst abwaschen dann Balistol rauf. -
Futterallergie ist eigentlich auch auszuschliessen, denn wir haben vor ca. 10 Wochen von "getreidefreiem Trockenfutter" auf Barf umgestellt.
Das schließt eine Futter-Allergie absolut NICHT aus.Im Blut sind Allergien nur schwer sicher nach zu weisen, ich würde neben weiteren Untersuchungen (Hautgeschabsel etc) auf jeden Fall eine Ausschlußdiät anfangen!
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Was mir bei nicht heilenden Wunden einfällt: Vecortübertragene Krankheiten. Wurde sie darauf hin schon getested? Allen voran die Leishmaniose!
Nach einer Allergie klingt das auch nicht. Eher eine Unverträglichkeit. Wenn überhaupt. Viele Auslandshunde sind "drinnen" einfach überfordert, dieses "NIchtauskönnen" geht vielen auf "die Nerven". Kratzen ist dann eine Übersprungshandlung.
Ich würde Adaptil mal über einen längeren Zeitraum geben und sie zu Hause möglichst ignorieren, vor allem ihren Platz frei wählen lassen.
Und nein, allergisch ist man nicht gegen "Getreide", oder "Huhn" sondern gegen spezifische Eiweißverbindungen. Ist das aufgeschlüsselt wird es nicht mehr erkannt und ist harmlos. Aber das wäre ein anderes Thema.... -
Bei einer Hündin einer Bekannten wurde Leishmaniose festgestellt. die Hündin stammte aus Nord-Italien (Urlaubsmitbringsel....).
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für Leishmanien braucht man heutzutage nicht ins Ausland, ist in D schon gut verbreitet...
- Vor einem Moment
- Neu
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