Hund ist traurig
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Hallo alle zusammen!
Ich habe seit 6 Wochen eine 2-jährige Hündin namens Lana bei mir aufgenommen, sie ist ein Zwergpinscher.
Ich bin nicht ihre erste Besitzerin. Meine Vorgänger haben sie wohl eher als Kuscheltier gesehen. Sie haben anscheinend geglaubt, dass ein Hund erzogen ist, wenn er Sitz und Platz beherrscht.Lana ist draußen sehr aktiv, bellt und beißt andere Hunde, aber das lass ich mal beiseite, wir arbeiten intensiv daran und es hat sich in diesen 6 Wochen bereits viel geändert in ihrem Verhalten.
Mein eigentliches Problem ist dass ich den Eindruck habe, dass sie sehr traurig ist. Wie gesagt, draußen ist sie sehr nervös. Drinnen ist sie wie ausgewechselt. Sie liegt die ganze Zeit eingerollt auf ihrem Kissen und kommt nur sehr zögerlich zu mir, wenn ich sie rufe. Wenn ich sie dann streicheln oder loben möchte, zuckt sie manchmal ganz ängstlich zusammen und geht wieder auf ihren Platz zurück und schaut traurig in die Gegend. Sie schläft auch sehr viel, heute hat sie buchstäblich den ganzen Tag verschlafen.
Das lustige daran ist, dass sie ganz anders wird, wenn ich Besuch habe. Sie will dann spielen und gekuschelt werden, aber wenn nur wir beiden in der Wohnung sind scheint sie Angst vor mir zu haben. Außerdem pinkelt sie mir nachts immer in die Wohnung, obwohl ich noch sehr spät mit ihr rausgehe.
Ich denke ja irgendwie, dass sie sich bei ihrem Erstbesitzer als Rudelführer gesehen hat und jetzt deshalb nicht mit mir so ganz klarkommt, und das Pipi machen ist bekanntlich ein Zeichen der Unsicherheit.
Kann mir jemand vielleicht einen Rat geben, was ich machen kann, damit sie sich wohler fühlt? Es bricht mir täglich das Herz, wenn ich sie so sehe.
Danke im Voraus!
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Hallo,
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Nun du hast sie 1. ja noch nicht so lang. Vielleicht braucht sie einfach ein wenig mehr Zeit, um aufzutauen?
ODER
Ist der Hund kastriert? Kann es sein, dass sie läufig war und nun scheinschwanger ist? Da war mein Hund auch total lustlos.
Oder was mir noch einfällt: Die Schilddrüse. Vielleicht hat der Hund ja eine Unterfunktion? Dazu würde nicht nur das Müdesein passen, sondern auch die Nervosität und das Verhalten anderen Hunden gegenüber. Wenn andere Ursachen ausgeschlossen werden können, würde ich vielleicht mal einen Bluttest in Erwägung ziehen.
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Ja sie ist kastriert, aber seit wann weiß ich ehrlich gesagt nicht. Ich habe mich schon vor 4 Monaten für sie interessiert und da war sie es auf jeden Fall.
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Hallo,
ich könnte mir denken, dass ihr Deine Aufmerksamkeit ihr gegenüber evtl. zu stressig ist. Nicht falsch verstehen. Man möchte ja Bezug zu seinem Hund aufbauen, aber, wenn sie sich drinnen so verhält, dann fühlt sie sich ja irgendwie unwohl. Kann es sein, dass Du sehr auf sie achtest, wenn ihr alleine seid? Guckst Du viel was sie macht (ob sie schläft etc), versuchst Du viel Kontakt zu ihr aufzunehmen (nebers Bettchen setzen, streicheln, loben etc)? Ich persönlich würde ihr drinnen den Raum geben, bis sie sich sicherer fühlt. Auch kann ich mir vorstellen, wenn wie Du schreibst, die Vorbesitzer sie als Kuscheltier hielten, sie evtl. nie wirklich Stubenreinheit gelernt hat. Vielleicht musst du ihr das noch richtig beibringen. Lieber mal nachts den Wecker stellen und sie vor die Tür bringen, bevor das Unglück passiert...
Wie reagiert sie draußen auf Lob? Hat sie draußen Bezug zu Dir? Wie ist das Fressverhalten zu Hause?
Viele Grüße
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Draußen hat sie anfangs überhaupt nicht auf mich geachtet, sehr stark an der Leine gezogen und alles und jeden angebellt. Ich habe dann eben mit Leckerlis angefangen, aber irgendwann war ihr das wohl zu doof. Sie reagiert viel besser wenn man sie übertrieben lobt und sie kurz streichelt. Es ist auf jeden Fall viel besser geworden. Wenn ich mit ihr ins Feld ohne Leine gehe, sieht sie immer nach, wo ich bin.
Ich weiß nicht, ich hab nicht den Eindruck dass ich sie drinnen zu sehr beachte. Ihr Bett ist auf dem Boden und auf die Couch darf sie halt nur, wenn ich es ihr erlaube, aber ich bin nie bei ihr unten. Und wenn sie schläft, lasse ich sie prinzipiell in Ruhe.
Fressen tut sie ein mal am Tag, da war nie was auffälliges.
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Und zu Hause machst du nichts mit ihr? Keine Übungen oder ähnliches? Hat sie sich vielleicht in der Wohnung erschreckt und mit dir in Verbindung gebracht? Kann auch etwas ganz kleines gewesen sein.
Kann es sein, dass du einfach zu viel machst? Ein Hund braucht sehr viel Schlaf, besonders wenn sich von heute auf morgen alles ändert. Was übst du denn? Und wie oft übst du die Sachen? -
Naja....vorher war sie Püppi und nun ist sie Hund
Damit muss die Prinzessin jetzt erst mal klar kommen ......
Sie muss sich jetzt umgewöhnen. -
Ich hätte jetzt auch daran gedacht, dass sie eventuell einfach Ihren Schlaf braucht.
Wie Einstein51 bereits geschrieben hat, gerade wenn sie in einer neuen Umgebung ist.
Ich würde dem ganzen Zeit geben.Aber Amber ist meistens so -draußen Spiel & Spaß und drin schläft sie meistens auch nur. Also bei uns wäre das ein normales Verhalten.
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Ich übe hauptsächlich den Gehorsam mit ihr, eben Sitz, Platz, Bleib, Komm, Fuß. Dann noch so Sachen wie Männchen oder Pfote und High Five. Wenn sie Lust hat spielen wir mit dem Ball, anderes Spielzeug mag sie nicht.
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Aus der Ferne kann man natürlich nicht so viel sagen, aber vielleicht bedeutet die Tatsache, dass sie zu Hause so ruhig ist ja gar nicht, dass sie sich dort "unwohl" fühlt, sondern, dass sie da entspannt ist und damit beschäftigt, die neuen Eindrücke und neu gelerntes zu verarbeiten.
So wie es klingt, hat sie bisher noch keine Erziehung genossen, sprich: sie kennt auch wenig Grenzen. Jetzt werden ihr welche gesetzt (liebevoll aber dennoch etwas völlig neues für sie). Sie soll nicht pöbeln, nicht an der Leine ziehen... alles Dinge, die sie bisher machen durfte. Und die AUCH ein Zeichen von Unsicherheit sein können. Dadurch, dass sie sich jetzt an Dir orientieren soll / kann, kann sie vielleicht zu Hause auch entspannen. Und verarbeiten.
Wenn Besuch da ist, ist es für einen so unerfahrenen Hund eigentlich fast normal, auf zu drehen, das ist ja schließlich megaspannend!

Das nächtliche Pipi kann ein Zeichen von Unsicherheit sein. Wo schläft sie? Bei Dir im Schlafzimmer?
Ich würde sie einmal generell tierärztlich abchecken lassen um auszuschließen, dass irgendetwas organisches die Ursache sein könnte und dann draußen weiter so mit ihr arbeiten und sie drinnen einfach in Ruhe lassen. Wenn sie Zuwendung haben will, wird sie sich schon an Dich wenden

- Vor einem Moment
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