vorbeilaufen ohne Keks

  • Huhu :winken:

    Mit Abby hab ich viel geübt das wenn ein Hund kommt und sie geht ruhig vorbei ohne zu bellen gibt es ein Lob und einen Keks. Das hat super geklappt.Jetzt habe ich langsam die kekse weggelassen und nur noch gelobt.
    In letzter Zeit klappt das gar nicht mehr. Ich finde es ist noch schlimmer als vorher. Manchmal knurrt sie und fängt dann an zu bellen. Dabei ist sie auch nicht mehr ansprechbar.
    Soll ich mit den Keksen wieder anfangen?? Dabei hat sie so schön abgenommen ohne.

    LG

  • Ich führe für solchen (für den Hund stressigen) Situationen ein Kommando ein.
    Das heißt, ich lerne meinem Hund das Kommando "schau", dann muss er mich anschauen. In der Lernphase wird das "schau" in sämtlichen Situationen (oft auch einfach so), bei Hundebegegnungen geübt und immer mit Keks belohnt. Irgendwann werden die Kekse abgebaut und der Hund weiß, das er sich bei "schau" auf mich konzentrieren muss und nicht auf was anderes. Hat bisher immer super geklappt.

  • Wie hast du das Vorbeilaufen mit Keks denn geübt? Hast du sie mit dem Keks von vornherein abgelenkt, oder hast du sie angesprochen nachdem sie den Hund gesehen hat und sie dann belohnt?
    So wie es sich anhört mußt du wohl noch einmal mit den Training beginnen. Damit sie von den Keksen nicht wieder zunimmt könntest du ihr zur Belohnung einen Teil ihrer täglichen Futterration geben und das dann von dem was du ihr in den Napf gibst abziehen. Oder du gibst ihr kleingeschnittenes Gemüse, wenn sie das mag.
    Bei dem Training wäre wichtig, daß sie erst dann belohnt wird wenn sie sich zu dir umorientiert hat. Also dein Hund sieht einen anderen Hund, du sprichst sie an und dafür bekommt sie die Belohnung. Es hilft nichts wenn du sie ansprichst bevor sie den anderen Hund sieht und sie dann mit Keks daran vorbei führt. Wichtig ist, daß sie die Umorientierung zu dir, als gewünschtes Alternativverhalten, erlernt. Das Dbedeutet sie sieht einen anderen Hund und du erklärst ihr, daß sie, anstatt zu pöbeln, dich anschauen soll. Dafür belohnst du sie. Das kann sie nicht lernen wenn du sie schon im Vorfeld ablenkst und sie den Reiz." fremder Hund" gar nicht wahrnimmt.

    LG

    Franziska mit Till

  • Der Hund lernt von klein auf "schau", dann "Keks"+"fein", das ist ähnlich wie der Aufbau beim Clickern.
    Nach ein paar Mal weiß der Hund, dass auf "schau" immer ein Keks+fein kommt. Das übe ich zuerst nur drinnen, da kann man dann auch zur Abwechslung mal mit einem Spielzeug vor der Hundeschnauze wedeln, "schau" sagen und dann belohnen, wenn der Hund das Spielzeug nicht mehr beachtet.
    Dann geht`s draussen weiter mit leichten Ablenkungen, wenn z.B. intensiv irgendwo schnüffelt. Kommando schau + Keks/fein. Dann mach ich das, wenn mein Hund auf die Ferne (also noch eine leichtere Übung) einen anderen Hund entdeckt. Mit der Zeit verringert man dann die Abstände zum anderen Hund, wartet also bis der andere Hund näher auf einen zugekommen ist und gibt dann erst das Kommando "schau" + Keks/fein.
    Bei meinem letzten Dackel ging das so weit (er war sehr verfressen), dass er, wenn er einen anderen Hund samt Herrchen entgegenkommen sah, zu mir hergeflitzt kam (war da meist an der Flexi), neben mir von selbst Fuß lief, mich anhimmelte bis wir am anderen Hund vorbei waren und dann gab es einen Keks. Da musste ich irgendwann gar nichts mehr sagen, der machte das von selbst. Und irgendwann gab es halt nicht mehr jedesmal einen Keks, sondern nur noch ein "fein".

  • immer wenn sie einen Hund schon von weitem sah und schon anfing steif zu werden habe ich mit leiser Stimme ihren Namen gesagt und meist hat sie mich dann auch angeschaut und war ansprechbar .Zu mir geguckt, zum Hund geguckt, zu mir geguckt zum Hund geguckt .Wenn wir dann in der Höhe des Hundes waren und sie war ruhig hab ich immer gelobt, so is fein, suuuuper bis der Hund vorbei war. Dann gabs einen Kekes und nochmal Lob

    Das hat wunderbar geklappt bis die Kekse wegblieben

  • immer wenn sie einen Hund schon von weitem sah und schon anfing steif zu werden habe ich mit leiser Stimme ihren Namen gesagt und meist hat sie mich dann auch angeschaut und war ansprechbar .Zu mir geguckt, zum Hund geguckt, zu mir geguckt zum Hund geguckt .Wenn wir dann in der Höhe des Hundes waren und sie war ruhig hab ich immer gelobt, so is fein, suuuuper bis der Hund vorbei war. Dann gabs einen Kekes und nochmal Lob

    Das hat wunderbar geklappt bis die Kekse wegblieben

    Dein Hund gerät in eine "unsichere" gefühlslage, wenn sie einen Hund sieht.
    Du sprichst sie an und sie wendet sich dir zu. Hier würden meinen Hund belohnt.

    Weil: Das ABWENDEN von einer "vermeintlichen" Bedrohung ist ein enormer Vertrauensbeweiss...

    Jetzt guckt dein Hund zwischen dir und dem "vermeintlichen Feind" hin und her und, du schreibst es jedenfalls nicht, es passiert nichts.

    Irgendwann seid ihr auf der Höhe des Hundes und du lobst was genau?

    Was macht dein Hund?
    Läuft er?
    Steht er?
    Guckt er zum Hund?
    Guckt er zu dir?
    Was genau möchtest du loben?
    Was genau versteht der Hund, weshalb er gelobt wird?

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