vorbeilaufen ohne Keks
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Für mich klingt es so, als hättest du im Ablauf alles richtig gemacht. Also Signal von dir- Leistung des Hundes - erst danach Belohnung. Nur das du inzwischen von deiner Hündin erwartest, dauerhaft eine für sie schwierige Leistung ohne Belohnung zu zeigen.
Wenn es sich für sie nicht mehr lohnt, warum sollte sie es tun?Wenn deine Hündin von den Keksen zunimmt, kannst du das auf verschiedene Weise verhindern:
- Grundsätzlich berechnest du natürlich immer die Futterbelohnungen in die Tagesration ein und gibst entsprechend weniger in den Napf.
- Vielleicht sind die Kekse einfach zu groß, zerteile sie in kleine Stückchen. Es kommt nicht auf die Menge an, sondern auf den freudigen Moment, wenn der Geschmack die Zunge berührt.
- nimm statt Keksen anderes, besonders geschmacksintensives Futter: Hähnchenfleisch, Käsewürfel, Wurststückchen, aber wieder in ganz kleinen Stückchen - Wurst und Käse erbsengroß, Hähnchen darf etwas größer sein.
- Tuben zum Selberfüllen kann zB man mit einer Mischung aus Magerquark und etwas fettreduzierter Leberwurst füllen und dem Hund zum Ablecken geben - ein Superleckerli!
Weitere mögliche Belohnungen garantiert ohne Kalorien:

- Spiel mit Spielzeug, gemeinsames Rennen, ein Suchspiel, die Erlaubnis zu sonstigen begehrten Aktivitäten wie Freilauf, Schnüffeln oder Buddeln, wo sich das anbietet.
- ein Kommando ausführen, das ihr Spaß macht: Sprung durch die Arme oder sonstige Kunststückchen, wenn sie so etwas gern macht.
Nochmal zurück zum Thema 'Irgendwann nicht mehr belohnen müssen':
Ich gebe für ein Sitz schon lange keine Leckerli mehr, aber belohnt wird es trotzdem immer wieder, nämlich durch die Auflösung des Kommandos. Ein paar Beispiele: Sitz an der Straße - gemeinsames Weitergehen; Sitz vor dem Bäcker - mein Zurückkommen und die Erlaubnis, die Brötchentüte zu tragen; Sitz wenn ich ein Spielzeug verstecke - die Erlaubnis, es zu suchen, Sitz im Hundesport - die nächste Übung.
Die Situation und die Umwelt bieten immer wieder Möglichkeiten, den Hund zu belohnen. Wenn deine Hündin aber Leckerchen als sehr begehrenswert empfindet und anderen Belohnungen vorzieht, sehe ich keinen Grund, darauf zu verzichten.
Dagmar & Cara
- Vor einem Moment
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ich war grad im Park und hab das SCHAU geübt mit dem Clicker.
Ich hab da ein Problem. Der Hund soll einem doch dabei in die Augen schauen. (jetzt nicht lachen) ich kann nicht erkennen ob der Hund mir auf die Nase, den Mund oder in die Augen schaut. Ich seh das einfach nicht, warum auch immerIch würde anfangs im Training jedes Zuwenden belohnen und mit zunehmendem Trainingsstand genauer werden. Genau wie die Dauer gesteigert wird.
Wenn du dann wieder anfängst mit Hunden zu trainieren würde ich genauso vorgehen. Anfangs jede Zuwendung in meine Richtung sofort belohnen, egal ob sie dabei den Fuß oder was auch immer anguckt, denn das Abwenden ist schon eine große Leistung. Mit zunehmenden Trainigsstand wieder genauer werden. Denk aber daran, dass der Abstand dabei eine große Rolle spielt. Wenn du näher an den anderen Hund gehst hast du eine neue Trainingssituation und damit sollstest du auch in deinen Anforderungen wieder einen Schritt zurückgehen.Wenn das doch mal klappen sollte kann ich mir aus Abby Sicht das so vorstellen: ein Hund kommt, Frauchen sagt schau, ich guck bekomme einen Keks guck weg und kann dann bellen, ich hab ja meinen Keks
Auch hier spielt der Abstand eine große Rolle. Trainiere anfangs in einem Abstand in dem sie nicht bellt. Dann näherst du dich langsam an. Wenn sie zwischendrin bellt und du sie nicht abbrechen kannst weißt du, dass es ihr zu nah ist.
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Wenn das doch mal klappen sollte kann ich mir aus Abby Sicht das so vorstellen: ein Hund kommt, Frauchen sagt schau, ich guck bekomme einen Keks guck weg und kann dann bellen, ich hab ja meinen Keks
man ist das kompliziert
Anfangs läuft das wirklich so ab, dass man öfter "schau" sagen muss, den Hund dafür belohnt und der Hund schaut dann sofort wieder dorthin, was für ihn interessant ist. Man zögert dann die Abstände stetig hinaus, sodass es nicht sofort einen Keks gibt, wenn einen der Hund nach dem Kommando "schau" ansieht. Der Hund lernt mit der Zeit, dass er auch mal 20 Sekunden schauen kann/muss, um dann seinen Keks zu bekommen.
Mein Dackel wusste irgendwann von selbst, dass er den Keks erst bekommt, wenn er mich die ganze Zeit angesehen hat, während wir am anderen Hund vorbeigingen und sobald wir vorbei waren, bekam er ihn auch. Beim Üben hatte ich ihm zwischendurch immer wieder mal einen Keks zugeschoben, wenn er mich brav angesehen hatte. -
Wenn man das mit dem Anschauen im Alltag (erstmal bei weniger starken Reizen) etabliert, klappt es dann auch bei stärkeren Reizen besser und zuverlässiger.
Newton muss mich zum Beispiel grundsätzlich anschauen, bevor er etwas darf/bekommt. In manchen Situationen erwarte ich einen längeren Blickkontakt (z.B. bevor er an seinen Futternapf darf) in anderen Situationen reicht mir ein kurzer Blickkontakt (z.B. bevor er die Freigabe zum Freilauf bekommt). Wobei ich bei letzteren Situationen versuche die Dauer des Blickkontakts sukzessive zu erhöhen.
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Ich bin da kein Experte..
Aber wenn du das nicht siehts, kannst du auch einen Handtarget einführen. Ist genauso simpel, für den Hund wahrscheinlich noch einfacher....
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Ich führe für solchen (für den Hund stressigen) Situationen ein Kommando ein.
Das heißt, ich lerne meinem Hund das Kommando "schau", dann muss er mich anschauen. In der Lernphase wird das "schau" in sämtlichen Situationen (oft auch einfach so), bei Hundebegegnungen geübt und immer mit Keks belohnt. Irgendwann werden die Kekse abgebaut und der Hund weiß, das er sich bei "schau" auf mich konzentrieren muss und nicht auf was anderes. Hat bisher immer super geklappt.das würde bei meinem nie klappen, denn er muss immer den anderen im auge haben und schaut so nie dauerhaft zu mir sondern wechselt immer zwischen hund und mir.
da die meisten hunde uns "crashen" wollen ist das verhalten auch verständlich.
hundebegegnungen habe ich mit "zeigen und benennen" sehr schnell in den griff bekommen.
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