• Hallo Leute! Ich bin neu hier und habe gleich eine Frage zu meiner einen Hündin. Ich habe 2 Hunde, Scully und Pia :-). Pia, 3 Jahre ist schon frühkastriert(Tierschutz) und Scully, 4 Jahre (noch?) nicht kastriert. Nun ist es so das Scully schon vor der Läufigkeit schlapp ist und dann 10 Meter hinter mir trottet beim Gassi..das gleiche während der Läufigkeit und auch danach (sie wurde ende April läufig). Wenns losgeht zum Gassi freut sie sich und springt schnell auf, aber dann nach einer Weile läuft sie wie eine Oma :-(.Das ganze zieht sich ja dann über 4 Monate hin und dann gehts ca 2 Monate gut und dann kommt die nächste Läufigkeit(wird etwa alle 6 Monate läufig).Der TA hat auch festgestellt das ihre hinteren Gesäuge/Zitzen angeschwollen sind.Wird wohl wieder Milch geben demnächst.Futterreduktion habe ich schon während der Läufigkeit gemacht und ausser einer leichten Abnahme sind keine Verbesserungen feststellbar.
    Der TA empfiehlt natürlich eine Kastration für Anfang September etwa. Ich bin natürlich am zweifeln, aber finde das auch nicht schön ihre lange extreme Schlappheit. Klar das Wetter spielt auch ein wenig momentan rein (sie mag nichts über 20 Grad ;-) ) aber so warm haben wir es ja nicht jeden Tag gehabt.
    Meine Ängste sind weniger vor der OP selbst, aber eher Wesenänderungen(negative), das sie noch träger wird, noch verfressener, Inkontinenz (sie wiegt 19 kilo) etc..Und ob das alles so richtig ist mit der Kastration.

    Liebe Grüße :smile:

  • Ist sie die 4 Monate nach der Läufigkeit noch so schlapp?
    Sicher das es an der Läufigkeit liegt? Mir kommt die Zeitspanne unnormal lange vor...
    Meine Hündin ist 2 Wochen in der Läufigkeit etwas schlapp aber das hängt dann auch wirklich mit der Blutung und den Stehtagen zusammen. Wenn das über Monate geht würde ich mir eher sorgen machen das der Hund ein generelles Stoffwechselproblem hat.
    Wurde mal ein Blutbild gemacht?

  • Nein, es wurde kein Blutbild vorgeschlagen. Aber ich muss eh noch mal hin und werde den TA mal drauf ansprechen. Auf welche Werte sollte ich achten? Wäre ein großes Blutbild ausreichend? Der TA empfiehlt die Kastration hauptsächlich wegen dem Milcheinschuss, aber ich dachte das wäre normal.Da drunter leidet sie ja nicht, und adoptiert keine Kuscheltiere oder so. Er meinte das wäre unnormal und Krebs etc..

  • Vor so einer Entscheidung würde ich auch erst mal alles andere medizinisch abklären lassen und es vielleicht erst mal mit Homöopathie versuchen, ob sich was positiv verändert.

    Ein guter Tierheilpraktiker kann einen da sicher beraten.

    Die Hündin ist ja 4 Jahre alt, hat also schon mehrere Läufigkeiten hinter sich. War es schon immer so, dass sie so träge ist?

  • Also mir kommt die Zeitspanne nicht unnatürlich lange vor, sondern völlig verständlich. Bonnie war nach ihren Läufigkeiten auch so lange platt. Klar- sie war super lange läufig mit Blutung. Dann die Scheinschwangerschaft die 2 Monate dauerte und danach die Scheinmutterschaft, die auch noch mal so 6-8 Wochen gedauert hat und die noch schlimmer wie die Scheinschwangerschaft war. Mit Spielzeug bemuttern und sogar Milcheinschuss. Dann war sie wieder die Alte, verspielt und munter. Bis zur nächsten Läufigkeit.
    Ich habe mich auch gefragt, ob ich ihr nicht einen Gefallen tue, wenn ich sie kastrieren lasse, aber meine Tierärztin meinte zu diesem Zeitpunkt noch, dass dieses Verhalten für sie noch kein Grund ist, eine Empfehlung zur Kastration auszusprechen, man könnte es erst mal versuchen mit Pulsatilla und anderen Mitteln.

    Aber dann bekam Bonnie eine Gebärmutterentzündung und mir wurde die Entscheidung abgenommen.

    Nachdem die Kastration komplett überstanden war, habe ich nicht eine negative Veränderung feststellen können bei ihr. Sie ist jetzt die ganze Zeit über, trotz Hitze (also Wetter), so wie die 2-3 Monate bevor sie wieder läufig wurde.
    Aber das wird auch von Hund zu Hund unterschiedlich sein.

    Du wirst hier sicherlich ganz oft den Rat bekommen, nicht kastrieren zu lassen, weil es so viele gibt, die strikt dagegen sind. Deswegen wirst du dir deine eigene Meinung bilden müssen.
    Es gibt aber ein Buch, dass du dir dazu mal durchlesen könntest.

  • Also während ihrer ersten etwa 3-4 Läufigkeiten war das mit der Schlappheit nicht so ausgeprägt, sie wurde da auch richtig erwachsen , da hatte sie auch andere Dinge im Kopf ;-).Aber danach wurde es schlimmer mit der Schlappheit. Ich bin eigentlich auch nicht vorschnell für eine Kastration, lieber wäre mir eine intakte Hündin.Für mich kommt das eigentlich nur aus medizinischen Gründen in Frage, Blut oder sowas macht mir nichts aus.
    Aber sollte es ganz klar an den Hormonen liegen, tue ich ihr ja keinen Gefallen damit die meiste Zeit des Jahres träge zu sein.Ich glaube ich werde mal ein Blutbild ansprechen und mich danach Entscheiden.Sollte eine Stoffwechselstörung oder sowas vorliegen, würde eine Kastration nichts bringen.
    Ist Milcheinschuss jetzt wirklich so schlimm und behandlungsbedürfig??

    Der TA hat mir noch zu Pulsatilla geraten, aber einfach so jetzt was geben, ohne zu wissen wieviel, welche Potenz etc, da glaube ich jetzt nicht an eine Wirkung.
    Meine auch man soll es am anfang der Läufigkeit geben, da wäre ich jetzt eh spät dran..

  • Bei uns war es auch die gleiche Zeitspanne.
    Erst die Läufigkeit, dann zwei Monate Scheinschwanger und dann die scheinmutterschaft. Und die war hier auch von mal zu mal schlimmer. Milch geben war die eine Sache, alles! Bunkern die andere, ca 2 kg Gewichtsverlust, Stress und als sie dann auch noch aggressiv wurde waren wir auch beim ta der uns zur Kastra geraten hat.

    Ich bin gespannt das ist jetzt drei Wochen her und bis jetzt ist sie fit :-)

    Ausschlag gebend bei uns war der Punkt das es immer schlimmer wird und sie massiven Stress hatte, und da richtig darunter gelitten hat.

  • Der TA hat mir noch zu Pulsatilla geraten, aber einfach so jetzt was geben, ohne zu wissen wieviel, welche Potenz etc, da glaube ich jetzt nicht an eine Wirkung.
    Meine auch man soll es am anfang der Läufigkeit geben, da wäre ich jetzt eh spät dran..

    Ich habe meiner 1-jährigen Hündin nach ihrer 1. Läufigkeit (mit 8 Monaten) über 20 Tage Pulsatilla-Extract gegeben, da sie leichten Ausfluß hatte. Der Ausfluß war weg und sie zeigte keinerlei Anzeichen von Scheinschwangerschaft.


  • Der TA hat mir noch zu Pulsatilla geraten, aber einfach so jetzt was geben, ohne zu wissen wieviel, welche Potenz etc, da glaube ich jetzt nicht an eine Wirkung.
    Meine auch man soll es am anfang der Läufigkeit geben, da wäre ich jetzt eh spät dran..

    Meine erste Hündin bekam Pulsatilla D12 3x3 Globuli täglich. Hat super geholfen, Läufigkeit und Scheinschwangerschaft kein Thema mehr. Bei der zweiten hat's gar nichts gebracht, und auch andere homöpathische Sachen gegen die Scheinschwangerschaft waren nutzlos. Ich denke, das muss man wirklich ausprobieren - manche Hunde springen drauf an, andere nicht. Ich persönlich glaube nicht an den homöopathischen Kram, weil ich Biologin bin und es schlichtweg unmöglich ist, dass ein Medikament was bewirkt, das so gering dosiert ist, dass es im Grunde gar nicht vorhanden ist. Unverschämterweise funktioniert es trotzdem... :roll: ;) Mit meiner jetzigen werde ich auch wieder zum Heilpraktiker gehen, wenn's soweit ist.

    Kastrieren lassen würde ich erst, wenn alles andere wirklich nichts bringt.

  • Danke für eure Antworten! Ich denke, ich werde erst mal ein Blutbild erstellen lassen, bevor ich mich entscheide.. Gegen die Schlappheit, da glaube ich kaum das da ein paar Kügelchen was bewirken.Bei dem Milcheinschuss kann ich mir noch vorstellen, aber für ein Wundermittel halte ich Homöopathie auch nicht. Zumal es bei meiner anderen Hündin null Wirkung hatte (gegen Überlkeit im Auto in Absprache mit einer Tierheilpraktikerin).
    Werde mich auf jedenfall melden, wenns was neues gibt. Ich denke das dürfte ja den einen oder anderen auch interessieren ;-)

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