Epileptische Anfälle durch zu hohen Hämokrit

  • Hallo ihr Lieben,

    meine kleine Fellnase hat seit 2013 mit Krampf-Anfällen zu kämpfen.
    Er ist 4 Jahre und der erste war im Mai 2013, dann 1,5 Jahre Pause und nun im letzten halben Jahr 3 erneute.
    Er wurde schon von Kopf bis Fuss untersucht.

    Ich habe den TA dieses Jahr gewechselt und nun stellte sich heraus, dass er einen viel zu hohen Hämokrit Wert (Blutdicke) hat und dass die Anfälle dadurch kommen.
    Die TA riet mir dazu aufzupassen, dass er genug trinkt (was er meiner Meinung nach auch eigentlich tut)
    und ich solle ihm nun bis ans Lebensende Karsivan geben. Das ist eine Art Geriatrikum. Leider konnte sie mir keine Alternative nennen.

    Nun frage ich euch, hat jemand vielleicht auch so einen Fall und wisst ihr was man blutverdünnend geben kann bzw. machen kann?
    Ich lese mich die ganze Zeit schon quer durchs Internet, aber so richtig fündig werde ich nicht :|

    Viele Grüße,
    sui

  • Karsivan geben. Das ist eine Art Geriatrikum. Leider konnte sie mir keine Alternative nennen.

    Es gibt auch kein Alternative zu Karsivan. Manche THP behaupten, Gingko sei adäquat, aber darüber gibt es keine Studien, die das belegen.
    Wenn Karsivan helfen würde, solltest Du Deinem Hund das Mittel geben.

  • Ich fände es ja recht hilfreich, erstmal den Grund für den zu hohen Hämatokritwert zu suchen.
    Z.B. war er bei einer meiner Hündinnen wegen Schilddrüsenunterfunktion und Morbus Addison, insbesondere während einer Addison-Krise, zu hoch...

  • Der Hund meiner Schwester wiederum hatte Polycythaemie vera und bekam dann lebenslang Chemotherapie

  • Ich fände es ja recht hilfreich, erstmal den Grund für den zu hohen Hämatokritwert zu suchen.
    Z.B. war er bei einer meiner Hündinnen wegen Schilddrüsenunterfunktion und Morbus Addison, insbesondere während einer Addison-Krise, zu hoch...

    Der T4 Wert war auch wieder an der Untergrenze, wir warten nun noch auf die anderen Schilddrüsenwerte. Die anderen Organ - Werte waren aber alle soweit i.O.

    Der Hund meiner Schwester wiederum hatte Polycythaemie vera und bekam dann lebenslang Chemotherapie

    Wie wurde das denn festgestellt?

    Das hier sind die Werte vom Dezember. Die aktuellen muss ich noch abholen, hatten die nur telefonisch besprochen.

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  • Nun frage ich euch, hat jemand vielleicht auch so einen Fall und wisst ihr was man blutverdünnend geben kann bzw. machen kann?

    Bei einem hohen Hämatokrit (wie hoch? dauerhaft hoch?) kann man Blutverdünnend nichts machen ("Blutverdünnende" Medikamente oder Pflanzen hemmen die Blutgerinnung, ändern aber am Hämatokrit nichts).

    Da wäre es wichtiger, die Ursache dafür zu finden z.B. Übermäßiges Urinieren, Stress, Flüssigkeitsverlust über den Darm, Störungen in der Blutzell-Bildung....)

  • Die Werte sind doch nur minimal erhöht....

    Ja, aber die TA sagte, dass sie keine anderen Hunde kenne mit so einem hohen Hämokrit. Soll schon sehr selten sein, meinte sie??!! und es ist ja auch schon länger der Fall..... und manchmal eben noch höher..

    Werde heute abend mal die Schilddrüsenwerte abholen, eventuell kommt dabei ja noch was raus.

  • Lucky hat voriges Jahr ein Blutbild gemacht bekommen und er hatte da einen Wert von 63. Laut Beschreibung unseres Labors ist ein Wert von 40-57 normal. Würde dann in unserem Labor wohl bedeuten, dass deiner da mit 56 noch gerade so drin liegt :???: Ach so, bei uns wurde der hohe Wert damals gar nicht erwähnt, da ging es darum die Ursache für seine Gelenkentzündungen zu finden. War wohl nicht so wichtig und auch nicht schlimm genug, um es zu erwähnen :ka:
    Aber gut, dass ich noch mal nachgeschaut habe, bin jetzt schon etwas am grübeln :muede:

  • Wenn der T4 an der Untergrenze ist, suche Dir bitte eienn SD-Spezialisten. Ich meine, das Epilepsie bei SD-Unterfunktion auftreten kann. TA kenne sich oft mit der SD nicht gut aus, gerade bei Fällen, wo der T4 noch innerhalb der Norm, aber an der Untergrenze ist. Bei jungen Hunden sollte er in der Mitte bzw. im oberen Drittel liegen.

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