Hinten laufen, was ich gestern sah.
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lajosz: ".. bedeuten können.." da liegt die betonung.
es könnte aber auch sicherheit bedeuten, durch abnahme von entscheidungen und klare führung durch einen für den hund vertrauenswürdigen hundehalter.
dass "dauernd" geblockt, geschubst und an der leine gezerrt wird ist doch jetzt schon wieder unterstellung, aus einer kurzen beobachtung heraus.wenn meine hunde sich mal so richtig scheisse benommen haben, gibts auch eine extreme 10-15min. trainingseinheit, in der ich deutlich(!) körperlicher agiere als in normalsituationen, in denen ich im übrigen die ruhige, leise kommunikation mit klaren handzeichen bevorzuge.
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mir geht es eben nicht unbedingt um die freiheit, sondern darum dass solche massnahmen (dauernd blocken, schubsen, leinezerren) grosse frustration für einen hund bedeuten können. und frustration und angst sind auslöser von aggressivem verhalten. kein hund denkt sich: toll, jetzt reagiere ich mal aggressiv.
Genau. Sie können großen Frust bedeutet. Das bedeutet aber für einen Hund auch, nicht gleich dem Ball hinterher wetzen zu dürfen, andere nicht aus dem eigenen Revier vertreiben zu können und den Hasen nicht jagen zu dürfen, den wir gesehen haben. Und? Der Stress verschwindet durch die Erziehung (oder den Gehorsam, je nach Situation und Ziel).
Und das Aggression den Hund nicht weiterbringt, ist auch eine Erziehungssache, oder etwa nicht? In der Regel geht es ja darum, dass der Hund lernt, ein gewünschtes Verhalten zu zeigen, dass stressfrei ist.
Ob und wie ein HF das erreichen will - seine Sache. Zumal, wenn ich den HF nur 5 Minuten aus dem Auto und erstmalig beobachte. Und darum geht und ging es hier im Thread. Nicht um dauerndes zerren, blocken, schubsen etc. pp. Es ging um eine kurze Beobachtung. Nicht um eine 24/7 Observation, die mir tatsächlich ein ernsthaftes Bild von Hund und Halter liefern könnte.
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Ich kann dir nur zustimmen.
Ein Hund braucht auch mal seine Freiheit.
Bei manchen hier kann ich nur
den Kopf schütteln.@Angilucky2201
ja ein Hund braucht auch mal Freiheit aber auch mal Gehorsam und Einschränkung. Du hast doch mti deinem Hund auch einige Probleme soweit ich das hin und wieder gelesen habe. Und bevor ein Hund Freiheiten bekommt muss erstmal an den Problemen gearbeitet werden. Da hat @RuDako schon Recht. Ein Hund der nicht hört hat nunmal keine wirklichen Freiheiten. Entweder Leinenknast oder Dauerschleppleine oder nur auslauf im eingezäunten Gebieten.
Bitte wer das mag ok. das kann ja jeder selber entscheiden ! Genauso wie jeder selber entscheiden sollte wie er seinen Hund erzieht. Solange es Tierschutzgerecht ist natürlich.Das Problem ist ja leider meistens so, das dem Hund zuerst viel Freiheit und mach was du möchtest, sei ein Hund ,...eingeräumt wird. Und dann bei Missverhalten ( weglaufen ,rumpöbeln etc wieder massiv eingeschränkt wird. Und das ist das Problem. Es ist viel schwieriger einem Hund die gewohnte Freiheit einzuschränken als einem Hund von anfang an einzuschränken und mit besserem Gehorsam viel mehr Freiheit zu geben. Und wir wissen doch alle , das festgefahrene Verhaltensweisen schwer wieder zu neutralisieren sind. Und da muss man dann halt manchmal , je nach Hundetyp ,etwas massiver eingreifen und regeln.
Wie oft wurde ich schräg angeschaut, oder die Leute sind kopfschüttelnd an mir vorbei gelaufen wenn ich mit Hund unterwegs war. Ja mein Hund wurde im Radius eingeschränkt, ja mein Hund wurde gemaßregelt wenn er rumpöbelte und ja ich habe mit Gegenständen nach Ihr geworfen bzw vor die Pfoten geworfen. Ja ich arbeite nach Hans Schlegel und ja dafür hab ich manches mal mir nicht so nette Sachen anhören dürfen....Aber das hat sich trotzdem füpr mich und vor allem für meinen Hund gelohnt denn jetzt hat mein Hund viele Freiheiten..Läuft ohne Leine, hält den Radius den wir trainiert haben ist abrufbar...und ist nicht mehr so extrem Agro bei anderen Hunden. Wenn ich damals die Schläuche fast alle paar Meter benutzte am Anfang so nutze ich sie heute so gut wie gar nicht mehr. Ok manhcmal für andere Hunde die in uns reinrennen um zu blocken ( nein ich werfe die anderen nicht ab ).
Und die Leute die damals so mit dem Kopf geschüttelt haben und gelaabert haben sind heute die, die mich ansprechen und mir sagen wie toll mein Hund geworden ist. Und das sie leider immer noch dabei sind dem eigenen Hund dies und das abzugewöhnen oder beizubringen mit der Keks Methode.Und nein mein Hund hat kein Trauma davon getragen ....Sie hat jetzt ein viel besseres und entspanntes Leben. Denn sie hat Freiheiten die ich ihr damals niemals hätte einräumen können. Trotz das ich clicker und Co , Kekse und säuselnde Worte genutzt habe. Sie ist nich der Typ Hund dafür. Sie braucht Regeln und Grenzen .
Jeder wie er mag und wie es der Hund braucht...Leben und Leben lassen und auch mal tolerant sein und die Meinungen anderer akzeptieren.
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@Jezzmen
Freiheit heisst nicht nur den Hund von der Leine zu lassen!
Sondern das der Hund schnuppern darf,auch mal spielen darf u.s.w.
Natürlich soll man seinen Hund erziehen.
Mein Hund gehorcht bei starken Reizen ,auch nicht auf den Rückruf deswegen darf sie aber trotzdem, an der 10Meter Leine laufen, natürlich nur an Wege die ich Überblicken kann aber dadurch hat sie auch ihre Freiheit. -
Ich bin ein bisschen erschrocken, wie viele Leute hier ein massives Blocken wie im Ausgangspost beschrieben normal finden.
Klar war das nur eine kurze Beobachtung und man weiß nicht, wie sonst mit dem Hund umgegangen wird. Aber es geht ja um diesen Moment. Und für mich wäre es selbstverständlich, einen Hund niemals so massiv zu bedrängen und zu verunsichern.Der Stress verschwindet durch die Erziehung (oder den Gehorsam, je nach Situation und Ziel).
Statt den Hund bewusst einem gewissen Stress auszusetzen, der durch den Gehorsam verschwindet, könnte man auch einfach das gewünschte Verhalten positiv aufbauen und trainieren. Statt unerwünschtes Verhalten so lange zu bestrafen, bis der Hund dann irgendwann zwangsläufig das gewünschte Verhalten zeigt.
Aber da sind wir wieder bei der üblichen Grundsatz-Diskussion der zwei (oder mehr) Erziehungsfraktionen hier im Forum.
Ich persönlich nehme mir lieber die Zeit und mache den Aufwand, ein erwünschtes Verhalten jeden Tag wieder und wieder zu üben und zu belohnen, bis es zu einem Automatismus wird und auf kurzen Befehl hin funktioniert. Klar geht es vielleicht schneller, wenn ich den Hund bedränge, blocke, an der Leine rucke, mit dem Fuß aufstampfe, den Hund durch scharfes Zischen erschrecke, stupse oder was auch immer einigen Leuten da einfällt. Aber an meiner Bequemlichkeit soll nicht mein Hund leiden. Meine Meinung.

Bei uns heißt der Befehl "bei mir", dann laufen beide Hunde dicht hinter mir. Das brauche ich aber nur im Freilauf. An der Leine sind sie ja sowieso relativ nah bei mir. Leine kürzer, dann laufen sie auch dichter. Da muss man nicht blocken, wenn man das laufen an durchhängender Leine und das links und rechts schicken positiv und spielerisch aufgebaut hat.
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Egal wie mans macht ..man machts falsch.
Ich denk mir immer "Viele Wege führen nach Rom".
Und was für mich und meinen Hund nicht der richtige Weg ist, muss für ein anderes Mensch-Hund Team nicht auch zwingend falsch sein.
Übrigens finde ich es überhaupt nicht schlimm einen Hund daran zu hindern vor einem zu gehen.
Sicherlich hatte es ja einen Grund, weshalb der Rotti dies lernen sollte.
Allemal besser als sich damit abgefunden zu haben den Hund mit Geschirr und Leckerchen alle Freiheiten zu geben und sich von A nach B ziehen zu lassen.
Manchmal wird finde ich leider vergessen, dass Hunde keine kleinen Menschen sind mit denen man stundenlang herumdiskutiert.
Ich glaube umso mehr man eine Wissenschaft aus Hundeerziehung macht, desto verkorkster wird der Hund manchmal.Hier wurden ja schon Gründe genannt, warum es Sinn macht einen Hund hinter einem laufen zu lassen.
Reagiert ein Hund sehr nervös auf seine Umwelt und neigt dazu Entscheidungen selbst zu treffen, kann es Gold wert sein, wenn der Hund gelernt hat hinter/neben einem zu gehen.
Meiner Meinung nach gibt es eben einfach Hunde die damit überfordert sein können vor einem zu laufen (manchmal auch nur situationsbedingt), oder in so einem erregten Zustand sind, dass es wenig Sinn macht diesen Hund vor einem laufen zu lassen.
Sinn der Sache ist ja auch nicht ein Leben lang einen Kampf daraus zu machen, wer vorne läuft.
Irgendwann sollte man am dem Punkt angelangt sein, dass ein Vertrauen zwischen Hund und Mensch besteht, dass klar ist wer wichtige Entscheidungen trifft (das kann eben sein, dass man sich einig ist einen Bogen um andere Hunde zu laufen, statt aus Angst nach vorne zu gehen, oder das Reh eben nicht zu jagen sondern zum Menschen zu kommen, stehen zu bleiben usw.) Da macht es die Tatsache dass der Hund gelernt hat sich an seinem Menschen zu orientieren wesentlich leichter.
Und das kann man sicher durchverschiedene Lösungswege erreichen, aber ist eben auch stark abhängig vom Hund und vom Halter.
Wenn ich eine Methode umsetzen soll die mir nicht gefällt und die ich nicht 100% vertreten kann, nützt mir das nichts, wenn andere damit gut klar kommen. -
wieso können wir uns nicht darauf einigen, dass jeder hund auf andere erziehungsmaßnahmen besser bzw. weniger gut anspringt, und dass viele frequenzen einfach nur kurze momentaufnahmen darstellen, die nicht das geläufige miteinander im alltag bedeuten.
diese unterstellungen nach sehr kurzen beobachtungsfrequenzen sind meiner meinung nach immer schxx und unfair.
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Als wir Baccio mit gut einem Jahr bekamen hättest du wahrscheinlich einen ähnlichen text geschrieben nur hättest du dich wahrscheinlich zusätzlich noch gefreut dass der Hund als Resultat dieser Misshandlung um sich schnappt. gesehen hättest du einen Hund der gezwungen wird permanent neben mir zu gehen und keinen cm vorbei an der imaginären Linie an meinem Knie, jeder Fehler führte zu mindestens 3m Rückwärtsgehen. Zwischendurch tickt der Hund einfach mal wieder aus springt 2m hoch in die Luft, schnappt in alles rein was er kriegen kann.
Ja das hättest du gesehen und das war echt nicht schön. Hättest du gefragt warum wir da so ein theater veranstalten hätte ich dir erklärt, dass dieser Hund erst seit einigen Tagen bei uns ist und schlicht und ergreifend durchdreht wenn er Autos sieht oder hört. Leider wußten wir das vor der Übernahme nicht und so mussten wir eben arbeiten. Ansprechbar war er damals absolut nicht. Nach einer Woche konnte er an der Leine laufen, gestresst aber ohne zu beissen, zu hopsen und zu kämpfen. Entspannt war da noch anders aber es wurde besser. Er würde heute noch Autos jagen aber er weiß er hat ruhig neben mir zu gehen und mittlerweile tut er das auch in 98% der Fälle echt ohne die Autos zu bemerken.Vielleicht hat die Halterin des von dir beschrieben Hundes eine ebensolche Geschichte zu erzählen und vielleicht sollte man nicht nur über das urteilen was man so als Momentaufnahme sieht.
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Liv schildert eine Beobachtung und ihre Gefühle dazu.
Sie schreibt es anschaulich und sehr unterhaltsam.
Das honoriere ich.Natürlich stellt sich sich jetzt jeder Leser was anderes darunter vor.
Leider bin ich viel zu wenig Hundeexperte in der Theorie und kenne mich mit vielen Fachbegriffen gar nicht aus.
Keine Ahnung was der Hund aus der Geschichte gebraucht hätte und ob er das nun meistens kriegt oder nicht.Ich überlege, ob mein Hovidickschädel und ich uns immer richtig im theoretischen Überbau verhalten.
Ich denke eher nicht und mein Gewissen nagt an mir.LG, Friederike
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"Beziehungsfehler" passieren jeden Tag!
Und nur aus Fehlern lernt man (auch).Die Dame, die da gesichtet wurde, probiert vielleicht - wie tausend andere jeden Tag - was ihr Trainer ihr geraten hat?
Vielleicht kommt sie schon morgen auf den Trichter, dass es für ihren Hund unpassend ist?Genau wie jeder andere hier schon Dinge probiert hat, die völlig daneben waren, es aber erst selbst sehen und erleben mussten um darauf zu kommen.
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