Hinten laufen, was ich gestern sah.
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Manchmal frage ich mich ernsthaft, wie es sein kann, dass irgendwer glaubt sich aufgrund von 2 Minuten Beobachtungen ein Bild über das Leben und Handeln anderer Menschen zu machen. Aus dem Auto heraus. Tolle Wurst.
mein hund kann auch hinten laufen, ganz einfach positiv aufgebaut ohne blocken. ich will aber nicht dass mein hund hinter mir läuft, das ist ja absurd, ich will doch die körpersprache meines hundes sehen.
Absurd, weil du deinen Hund dann nicht mehr einschätzen kannst? Dann ist es absurd für euch, für andere deswegen noch lange nicht. Vielleicht kennt die Dame C.M. nicht einmal, womöglich macht sie das intuitiv oder ein Trainer, ihre Mutter, der Sohn oder ein Freund hat es ihr geraten. Aber aus 2 Minuten Beobachtung, ist -das- natürlich nicht zu erkennen.Ansonsten stimmte [email='ich@Jezzmen']ich Jezzmen[/email] in jedem Punkte zu. Es ist echt anstrengend, dass immer alle an allem und jedem rumkritteln müssen, nur weil sie der Meinung sind mit ihren Zauberhänden würden sie jeden Hund jederzeit genau so, wie sie es wollen, erziehen können. Wie, wann und in welchem Maße irgendwer seine Hund erzieht und was er/sie von ihnen verlangt, ist (solange es tierschutzkonform und gesetzlich haltbar) doch jedermanns eigene Sache. Und Blocken ist sicher keine grobe Misshandlung.
Wie sagte mal ein weiser Mann:
»Des eigenen Freiheit endet da, wo die des anderen beginnt.«Dürften sich ruhig einige mehr zu Herzen nehmen diese Aussage.
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Hallo,
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Absurd, weil du deinen Hund dann nicht mehr einschätzen kannst? Dann ist es absurd für euch, für andere deswegen noch lange nicht.
yep, deshalb schreibe ich: ich will. ich schreibe nicht: ich fordere von allen anderen hundehalter... kleiner unterschied.
»Des eigenen Freiheit endet da, wo die des anderen beginnt.«
genau, nur wie frei ist ein hund, welcher sich kaum getraut nach links und rechts zu gucken? wie frei ist der hund, den ich täglich beobachte, welche alle 5 schritte einen tritt in die flanke bekommt? man erzeugt frustration und angst, die 2 hauptauslöser für aggressives verhalten. und dann fragt man sich warum plötzlich gebissen wird.
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Ich bin ehrlich, ich kann meine Kleinteile gar nicht blocken. Die Damen sind viel zu hibbelig. Will ich aber auch nicht.
Genauso wenig, wie ich fremde Hunde blocke. Da splitte ich lieber.
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Wie frei ist ein Hund, der nicht gehorcht? Gar nicht. Er lebt eingesperrt, auf die eine oder andere Weise. Und der Weg, um den Gehorsam zu erreichen, den ein Mensch/Hunde-Gespann braucht, um eine größtmögliche Freiheit für beide zu erhalten, ist nun einmal ein sehr persönlicher. Da gibt es gar keine Debatte. (Und wir sind uns beide im Klaren darüber, dass ich keine Tierquälerei meine!)
Hier ging es nicht um Tritte und Co, sondern um das Blocken eines Hundes und eine einmalige Beobachtung einer Fremden aus dem Auto heraus. Auch darin sehe ich einen dezenten Unterschied.
Sprich du doch den Halter des Hundes an, den du da beobachtest. Frag nach, weshalb er/sie so oder so ähnlich handelt. Frag nach, was der Hund tut, wenn er seine Aufmerksamkeit auf die Umwelt richtet. Und was der Halter / die Haletrin bisher schon ausprobiert hat und warum sie / er so handelt, wie er handelt. Und wenn du dann immer noch glaubst, dass es einen anderen Weg gibt, schlag ihn dem Halter / der Halterin vor. Biete an, es ihr / ihm zu zeigen. Und wenn er/sie nicht will, dann akzeptiere das. Du kannst immer noch betonen, dass deine Hilfe nicht aus der Welt verschwindet.
Toleranz bedeutet eben auch die abweichende Meinung eines anderen zu akzeptieren.
Solange das Tier nicht gequält wird (es in diesem Falle also nicht wirklich Prügel einsteckt, ein Stupsen mit der Fernse, dem Finger etc. pp. sind keine Prügel), ist das zunächst einmal eine Sache zwischen Hund/Halter.
Und auf das Freiheitsbeispiel zurück zu kommen:
Falls es ein Hund ist, der z.B. beißt ... dann endet eben seine Freiheit tatsächlich da, wo er für andere gefährlich wird. Wenn der Hund z.B. schon über das fixieren anderer beginnt sich hochzuschaukeln, muss eben dies schon unterbunden werden. Damit andere Hunde / Menschen nicht zu schaden kommen. Ziel dürfte es doch sein, dass der betroffene Hund seine maximale Freiheit wieder genießen kann, eben weil er maximal im Gehorsam steht. (Und aus diesem Grunde keine anderen Hunde / Menschen mehr einschränkt, indem er für sie eine Gefahr ist.)
Und ich als Halter habe ich Freiheit meinen eigenen Hund so zu erziehen, wie ich es für angebracht halte. (Sofern dies nichts verbotenes beinhaltet.) Das ist meine Freiheit. Und diese Freiheit kann ich nicht auf den Hund eines anderen ausweiten. Denn das ist seine freie Entscheidung.

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@lajosz
Ich kann dir nur zustimmen.
Ein Hund braucht auch mal seine Freiheit.
Bei manchen hier kann ich nur
den Kopf schütteln. -
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Solange das Tier nicht gequält wird (es in diesem Falle also nicht wirklich Prügel einsteckt, ein Stupsen mit der Fernse, dem Finger etc. pp. sind keine Prügel), ist das zunächst einmal eine Sache zwischen Hund/Halter.
da geb ich dir recht, aber der hund rennt anschliessend frei im offenen park rum.
hab ich auch schon angesprochen, es geht darum dass die nase des fusses niemals weiter vorne sein darf als die füsse des herrchens. ich hab ja überhaupt nichts dagegen wenn der herr dies so verlangt, ich seh einfach nicht warum manche zu faul sind ihren hund zu erziehen, sprich ihm ein verhalten anzutrainieren. es wird lediglich verhalten korrigiert, der hund verbindet den "schubser" (welcher bestimmt nicht angenehm ist) doch einfach mit irgendwas, schubser ist stark, und hat gerade fahrrad angeschaut...
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@lajosz
Ich kann dir nur zustimmen.
Ein Hund braucht auch mal seine Freiheit.
Bei manchen hier kann ich nur
den Kopf schütteln.Und womöglich bekommt er diese sogar, wenn Freiheit Freilauf bedeutet:
Früh am morgen, wenn es keiner sieht und er keinen einschränkt. Mitten in der Nacht, wenn er für niemanden eine Einschränkung bedeutet. Oder am anderen Ende der Stadt, weil da die Freilaufmöglichkeiten besser sind. Im eigenen Garten. An Stellen des Spaziergangs, die der Beobachter gerade nicht sieht, weil sie nicht vor seinem Fenster / dem Balkon / an der Straße / etc. pp. liegen. -
mir geht es eben nicht unbedingt um die freiheit, sondern darum dass solche massnahmen (dauernd blocken, schubsen, leinezerren) grosse frustration für einen hund bedeuten können. und frustration und angst sind auslöser von aggressivem verhalten. kein hund denkt sich: toll, jetzt reagiere ich mal aggressiv.
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@RuDako'
Das war jetzt nicht auf den Hund bezogen, sondern auf die Hunde die bei jeden Schritt einen Tritt kriegen oder den ganzen Weg hinter einen laufen müssen. -
es wird lediglich verhalten korrigiert, der hund verbindet den "schubser" (welcher bestimmt nicht angenehm ist) doch einfach mit irgendwas, schubser ist stark, und hat gerade fahrrad angeschaut...
Wenn sie zugleich das richtige Verhalten (und sei es nur stimmlich) belohnt, dann ist es eine gängige Erziehungsmethode. Was ist daran falsch? Das der Hund womöglich das Fahrrad mit dem Schubs verbindet? Wenn besagter Hund zuvor mitgeteilt bekommen hat, dass nun "hinten gehen, ohne glotzen, Aufmerksamkeit beim HF"* angesagt ist, dann ist es eine Korrektur eines Verhaltens und der Hund sollte wissen, dass er für sein Fehlverhalten korrigiert wurde.
Das ist durchaus Erziehung. Erziehung bedeutet ja nicht nur Tricks aufzutrainieren.
Und wenn du ihn schon angesprochen hast und er diese Methode für die Richtige erachtet - dann ist das so. Es ist seine Art zu erziehen.*davon ausgehend, dass der Hund das einmal kenngelernt/verstanden hat. Und das ist vorauszusetzen, das kann ja auch drinnen geschehen sein.
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