Allergiker und wir kommen irgendwie nicht weiter...
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An deiner Stelle würde ich, bevor du nochmal mit Ausschlussdiät und Co anfängst erstmal wirklich abklären lassen, ob dein Hund nicht an einer anderen Erkrankung leidet. Das heisst Dermatologe, im Zweifel Hautgeschabsel etc...
Wenn da etwas unerkannt ist, kannst du lange Ausschlussdiäten und wirst am Ende wahrscheinlich doch keinen Erfolg haben. Eine Ausschlussdiät ist für einen wirklichen Allergiker sicher das Richtige und besser als sich zu quälen, aber für einen Hund der eigentlich kein Problem der Art hat ist es im Zweifel unnötige Verlängerung von Leiden und auch nicht besonders gesund. Meine Hündin hat sich z.B. letztes Jahr nachdem sie unbemerkt durch Bärenklau gelaufen ist eine Infektion der Haut eingefangen... sah erstmal auch aus wie eine Allergie , war dann aber relativ schnell zu behandeln.Sollte sich da herausstellen das der Hund wirklich ein Allergieproblem hat, würde ich dir empfehlen z.B. den langen Thread zur Ausschlussdiät zu lesen. Da wird eigentlich alles recht ausführlich erklärt.
Nur Fleisch ohne wirkliche Energiequelle zu füttern ist beispielsweise keine besonders gute Idee, weil man so vom Regen in die Traufe kommt. Innereien wie Mägen oder Pansen sind in der Ausschlussdiät auch absolut tabu, weil sie häufig Reste der Nahrung des Futtertieres enthalten. Deswegen würde ich auch von Petman und Co Abstand nehmen.
ALs Anfangskomponenten solltest du zwei Dinge nehmen, die dein Hund am besten wirklich noch nie bekommen hat. Je nachdem was dein Hund so bekommt, ist Kaninchen und auch Kartoffeln da leider auch oft schon raus.
Steht allerdings auch alles recht ausführlich in dem Thread beschrieben. -
20. Mai 2015 um 12:20
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Allergiker und wir kommen irgendwie nicht weiter... - Vor einem Moment
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@bordy: Hautgeschabsel wurden schon durchgeführt. Hatte ich am Anfang vom Thread schon geschrieben
Anfangs hatte er Demodex-Milben, die wurden behandelt. Seit dem ist sind die Hautgeschabsel ohne Befund.Kartoffel hatten wir ja jetzt, Kaninchen hat er - meines Wissens nach - noch nie bekommen.
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Wir beide arbeiten auch in der Humanmedizin und trotz allem sind wir erst mal in die Irre gelaufen. Auch wir haben einen Allergietest im Blut machen lassen und erst hinterher erfahren daß er null Aussagekraft hat und nur die Taschen der Tierärzte füllt.
Tiermedizin ist in Vielem eben doch ganz anders. -
Naja, sie hat mich immerhin drüber informiert, dass der Allergietest vorallem beim Futter nicht wirklich aussagekräftig ist und ich doch lieber eine Ausschlussdiät machen soll. Als das nun auch keine Bessserung brachte wurde zumindest auf Hausstaubmilben etc getestet. Da waren dann Schimmelpilze und Futtermilben gleich mit dabei.
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Hat sie einen Prick-Test gemacht? Der brachte bei Blacky den Durchbruch und nach einem halben Jahr Hyposensibilisierung war er im Alter von 3 Jahren zum ersten Mal in seinem Leben ein gesunder Hund.
Habt Ihr denn bei der Ausschlußdiät auch mit jedem Nahrungsmittel absolut konsequent 4 Monate durchgehalten?
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Prick-Test wurde bisher nicht gemacht, da er im Herbst bzw. Winter mit dem Kratzen anfing. Daher wurden erst Parasiten (Flöhe, Milben) ausgeschlossen, dann hatten wir die Ausschlussdiät angefangen und nachdem diese nach nun mittlerweile 10 Wochen keine Besserung brachte wurde vor 2 Wochen ca. Blut abgenommen und eben Hausstaub-, Futtermilben und Schimmelpilze getestet. Das war alles ohne nennenswerte Reaktion.
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Ich glaub es ist das Pferd.
Er hat gestern erbrochen und ich hab ihm danach Kartoffel pur gegeben, hatte kein Fleisch aufgetaut.
Nachdem er sich gestern kaum gekratzt hat gab es auch abends und heut früh nur Kartoffel. Und was soll ich sagen, es ist deutlich besser. Seine Oberschenkelinnenseiten sehen viel besser aus, er kratzt sich viel weniger... -
Dann Pferd weglassen und was anderes füttern...
Was habt ihr den schon durch? -
In Bezug auf die ASD nichts außer Pferd. Auf Rinderkauzeug reagiert er mit Bauchweh und Blähungen, auch auf Hirsch hat er mit Blähungen reagiert.
Sein "altes" Futter war mit Forelle und Süßkartoffel, wobei ich da natürlich nicht weiß auf was genau er mit Juckreiz reagiert hat.Ich hab mich noch nicht entschieden mit was ich jetzt weitermache, eventuell Kaninchen wenn ich da vernünftiges auftreibe.
Was meint ihr wann ich mit einer neuen Fleischsorte anfangen soll? -
Also wenn sich der Magen beruhigt hat würde ich no einen Kartoffeltag einlegen
und dann mit Kaninchen starten.
Also dann weiter mit K&K.
Bei meinem war es so das sobald ich umstellte der Durchfall weg war.
Leider bin ich nicht weiter gekommen als bis zu Kaninchen mit vielen Zutaten und Thunfisch. - Vor einem Moment
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