Bellen bei Wildsichtung
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Kann mir vorstellen, dass da auch ne menge Frust bei ist, weil er an der Leine eben nicht weg kann.
Er hatte keine Leine dran. Auch keine Schleppleine. Frust wäre damit glaube ich auszuschließen.

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Hallo,
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Ja, genau. Also es sieht so aus: Newton läuft vor mir her und wufft immer mal wieder in Richtung Storch. Sobald er mich anschaut gibt es ein "Gut" (bzw. wenn er näher dran ist oder hergelaufen kommt, auch ein Leckerchen). Danach gehen wir weiter. Oder wenn er hergelaufen kam, gebe ich ihn wieder frei. Also sprich es folgt danach nichts. Vmtl sollte was folgen, oder? Vllt könnte ich ihm ein Alternativ-Aufgabe geben? Dummy tragen, etc.?
Sieht für mich nach einer normalen Verhaltenskette aus. Aufrechterhalten durch entsprechende Reize und Belohnungen. Unterbrich (oder verhindere) das Bellen und überbelohne das ruhig sein. Bellen tun Hunde oft, weil der Gegenüber nicht auf Körpersprache reagiert (Akustik vs Optik) - was ja bei nem artfremden Tier nichts ungewöhnliches ist ...
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Wo ist überhaupt das Problem beim Bellen?
Wildsichtung/laut gehört bereits zum Jagdverhalten. Also jagt der Hund auch.
Komplettes Abstellen von Jagdverhalten bringt nichts, macht den Hund nur unzuverlässig. Sei froh, dass du hörst, wenn er was sieht!
Einer meiner Hunde hat übrigens gebellt, weil ihm Stroch und Co. nicht koscher vorkamen. Das werde ich sicher nicht ignorieren.
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Also wenn nur bei "komisch" aussehenden Vögeln ein wuffen kommt, denk ich eher das es ihm nicht geheuer ist.... deshalb traut er sich auch (noch) nicht hinterher

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Wo ist überhaupt das Problem beim Bellen?
Eigentlich stört es mich nicht. Aber ich hätte es gerne im Griff. Glaube nicht, dass es jeder toll findet, wenn ihm ein großer bellender Hund entgegenkommt. Gibt durchaus Leute die Angst haben. Letztens hat sich eine Joggerin nicht vorbei getraut und ist lieber umgedreht... Obwohl ich Newton angeleint hatte und ihn ganz dicht an mir abgesetzt hatte...
Wildsichtung/laut gehört bereits zum Jagdverhalten. Also jagt der Hund auch.
Also er stand schon zweimal recht dicht vor einem Reh und einmal vor einem Hasen. Enten begegnen wir regelmäßig. Kein Interesse bisher.
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Also mein Labbi jagt und bellt bei " komischen " Dingen, vor denen er Schiss hat, die er nicht einordnen kann.
Das eine hat nichts mit dem anderen zu tun.
So würde ich es auch bei Newton einordnen,ich seh da kein Jagdverhalten
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Ich habe zwei Teile geschrieben

Dass es auch Unsicherheit/Angst sein kann.Aber Wildsichtungen mit Sichtlauten ist ein Teil des Jagdverhaltens, Jagen heißt nicht nur Hetzen, das wollte ich samit sagen. Ein Hund der nur auf Spuren geht und nicht nachsetzt, jagt auch.
Ihr Hund wird langsam erwachsen. Da ändert sich ganz schnell was, in beide Richtungen.
@RafiLe1985
Das mag zwar vorbildlich sein, aber diese Tendenz, sich als Hundehalter quasi unsichtbar machen zu müssen, fördert diese abnorme Angst vor Hunden extrem. Solange ein Brocken nicht auf Leute bellend zutrabt, ist es absolut nicht dein Problem, wenn dein Hund mal einen Laut von sich gibt.
Leute brüllen herum, Kinder schreien, Vögel krähen so laut, dass einem die Ohren abfallen. Aber Hunde haben immer still zu sein.Mich hat mal vor langer Zeit eine Frau gefragt, vor der Waheela riesige Angst hatte - ich weiß bis heute nicht warum - warum der Hund bellt...
Meine Antwort: "Weil er das Miauen noch nicht gelernt hat."Es war keine interessierte Frage, sondern eine mit dem Unterton, wie ungezogen und gefährlich ein Hund in der Größe sei... dabei standen wir einige Meter entfernt, angeleint und Waheela ging nicht einmal in ihre Nähe, eher weg von ihr.
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Das heisst du belohnst die Kontaktaufnahme zu dir, ( wie? ) und was passiert danach?
Ich lobe Atti verbal wenn er vorsteht. Dann kommt er zu mir und wir machen irgendwas, was ihm total viel Spaß macht.....bei uns fliegt sein Lieblingsspielzeug in die Wiese
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Bei uns ist es kein Bellen, aber Holly bleibt bei spannenden Dingen stehen oder setzt sich hin, guckt in die Richtung von dem "Dings", guckt mich an, guckt wieder zum "Dings".
Frueher ist sie kopflos losgehetzt, um es von der Naehe zu betrachten oder zu jagen. Das wurde umgelenkt in Sitzen und Gucken duerfen.Ich hab damals angefangen, es zu benennnen a la "Ja richtig, ein Hase. Gut gemacht." usw.. Sie schaut dann noch ein paar Sekunden, steht auf und geht ruhig ihrer Wege.
Klar koennte ich sie weiterlocken, Affentheater zum Folgen machen, hinter mir herziehen, ignorieren oder Aehnliches, aber ich hab die Erfahrung gemacht dass Hinschauen/Verarbeiten/Einordnen viel einfacher und stressfreier ist. Vor allem macht sie auch etwas mit mir zusammen, wir jagen quasi zusammen. Sie zeigt mir etwas, ich benenne es, wir schauen zu und gehen dann weiter.
Sie ist auch "stolz" wenn sie bemerkt, dass ich kapiere was sie gerade meint und das richtige Wort dazu sage.Was die anderen Leute/Hundehalter dazu sagen ist mir herzlich egal.
Da kommen oefters mal Sprueche, weil wir beide aufs Feld gucken oder Holly sich direkt aus dem Trab absetzt und anzeigt. Ist eben so. Wer mit uns zusammen geht muss auch mal die paar Minuten Zeit haben, sie machen zu lassen. -
Mir wäre egal, ob er bellt oder nicht, ich würde die Umorientierung loben wie doof, und richtig gut belohnen. Ist doch ein Geschenk, wenn er das von sich aus macht.
Mit einem Jahr ist der Jagdtrieb noch nicht voll da, es kann noch kommen, und da er ja Interesse an Wild zeigt, lohnt es sich, jetzt schon zu verstärken dass er nicht hinläuft.
Er ist dabei im Freilauf?
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