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Was macht gutes futter Alleinfutter / Trockenfutter aus ?

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    Hallo


    Ich bin seit kurzem stolzer besitzer einer jetzt 24 wochen jungen rottweiler huendin. Wir haben sie letztes wochenende vom zuechter geholt.
    Der fuettert seinen welpen Bosch Maxi Junior. Rein preislich gesehen eine gute alternative.
    Was mich aber etwas stoert sind die kotmengen die die huendin absetzt. Das ist schon enorm.


    Also rein ins internet und schlau gemacht was es denn so gibt.
    Konsequenz, ich bin vollkommen erschlagen vom angebot und finde mich nur schwer zurecht. Hyper dings hier, super enorm da mit weichspueleffekt und sowieso...


    Mir ist schon klar das ich hier in einem wespennezt stochere und unterschiedliche ansichten bei der fuetterung in einem glaubenskrieg enden koennen.
    Ich trau mich trotzdem mal zu fragen, was macht fuer euch ein gutes Alleinfuttermittel aus ? Worauf achtet ihr ? Welches fuettert ihr und vor allem welche erfahrungen habt ihr? Nochmal zur verdeutlichung, das barfen kommt fuer mich nicht in frage auch wenn es noch sonstwie geartete vorteile hat. Es geht mir hier ausschliesslich um Trocken/ Alleinfutter mittel.
    gruesse aus dem norden des kontinents, Johann

    Deus Mare, frisio letare fecit
    Gott schuf das Meer, der Friese die Küste(n)

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  • Nochmal zur verdeutlichung, das barfen kommt fuer mich nicht in frage auch wenn es noch sonstwie geartete vorteile hat.

    Es gibt zwischen barfen und reiner Trockenfutter-Fütterung noch andere Möglichkeiten seinen Hund gut zu ernähren.
    z.b.
    Allesfütterer, was gabs heute bei euch?


    "Pottkieker" - Kochen für Hunde Teil IV



    Ich stelle dir mal unseren Futterlink ein, mit Infos zu den Futterbestandteilen und einer Auswahl an empfehlenswerten Trocken,- und Naßfutter.


    Linksammlung zum Thema Fertigfutter


    Du wirst austesten müssen welche Trockenfuttersorten am besten für deinen Hund geeignet sind, aber dabei niemals die Qualität ausser acht lassen.
    Du mußt dich ja nicht nur auf eine Sorte beschränken, man kann auch verschiedene im Wechsel füttern, wenn sie vertragen werden.


    Ich füttere an Trockenfutter Naturavetal und Bellfor.

    LG Anette

    (Mohikaner und Inventar)

    Für immer in meinem Herzen

    Diego *2004 - † 21.Juni 2018

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  • Für mich ist beim Trofu wichtig, dass genau drauf steht, was auch drin ist. Dann sollten es möglichst wenig Komponenten sein und nicht 10 000 Kräuter oder Fleisch/Getreidesorten.
    Weizen, Mais und Gerste find ich nicht so toll, lieber Kartoffel, Reis, Dinkel o.Ä.
    Von getreidefreiem Trofu bin ich auch nicht überzeugt und allzu teuer darf es nicht sein, wobei ich 50 € für ca. 15kg ok finde.



    Mein Welpe hat anfangs auch sehr große Haufen gemacht, kam aber auch von der großen Futtermenge im Vergleich zum noch kleinen Hundekörper. Leo bekommt fast immer noch die gleiche Menge mit 18 Wochen, wie mit 10 Wochen und macht nun natürlich weniger oft und kleinere Haufen.
    Bei einem großwerdenden Hund würde ich entweder Futter für Welpen großer Rassen geben, oder gleich Adult-Futter füttern.

  • Mir ging es vor einem Jahr ähnlich wie dir.
    Ich achte nun hauptächlich darauf dass das Futter getreidefrei, zuckerfrei und ohne Geschmacksverstärker ist. Zudem das der Fleischgehalt hoch ist.


    Bin dann schlussendlich bei Wolfsblut hängen geblieben. Auch wegen der vielen Sorten.


    Ach ja: Es gibt natürlich immer absolute Futterterroristen. Finde das Futter was dich zufrieden stellt. Mich hat das Futterthema wahnsinnig gemacht weil es nicht DAS Futter gibt. Kompromisse müssen bei allen gemacht werden.

    Molly, Franz. Bulldogge (*18.10.2013)
    Arthus, Berger des Pyrénées (*11.05.1999 - ✝29.03.2016)

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Guck dir mal die Futtersorten in der o.g. Linksammlung zum Fertigfutter an. dann vergleiche einfach die Inhaltsstoffe miteinander.
    Mir ist es wichtig, dass ich weiß was drin ist. eine klare Deklaration sollte das Futter auf jeden Fall haben. Angaben wie "Fleisch", "Öle" oder "Zusätze" halten mich auf jeden Fall davon ab ein Futter zu kaufen. Ebenfalls sollten Dinge wie Zucker und Farbstoffe auf keinen Fall enthalten sein.
    Da mein Rüde Allergiker ist muss ich sehr stark auf die Inhaltsstoffe achten und darf deshalb kein Getreide füttern. Für mich hat mittlerweile Getreide auch im Futter nichts zu suchen.
    Mein Tipp: von den ganz großen bekannten Marken solltest du lieber etwas Abstand nehmen. Ob das jetzt die tollen runden roten Kringel von Fro*c sind, das tolle bunte Futter von Bene*ul oder aber das Futter, dass für Fell und gegen Mundgeruch in gelber Verpackung verkauft wird. Das alles sind Futtersorten, die ich niemals mehr füttern würde.

  • Dass Hunde, die sich noch im Wachstum befinden etwas mehr koten als erwachsene Hunde ist normal, allerdings sollten die Haufen nicht zu riesig sein und auch nicht zu viele.
    Meine Hündin hat während der Wachstumsphase 3-4 normalgroße Häufchen gemacht, seit sie ausgewachsen ist, macht sie 2 Häufchen, bei viel Bewegung auch mal 3 Häufchen.


    Für mich ist Futter gut, wenn:


    - es dem Hund schmeckt
    - der Hund sich nicht kratzt
    - nicht schlittenfährt (auf dem Hintern rutscht)
    - kein Gras frisst
    - 2-3 kleine wohlgeformte Häufchen macht
    - das Fell glänzt


    Mir ist egal, was im Futter ist, ob es getreidefrei ist oder nicht, ob der Fleischanteil hoch ist oder nicht, denn mir nützt das "ach so gute" Futter nichts, wenn es der Hund nicht verträgt.
    Es gibt Hunde, die vertragen kein Getreide, es gibt Hunde, die vertragen keinen sehr hohen Fleischanteil usw. usw.
    Man muss sich einfach nach seinem Hund orientieren, was er am besten verträgt.


    Meine Hündin bekam anfangs auch Bosch, hat davon viel gekotet, ich hab dann auf Select Gold Junior umgestellt bis ich auf Adultfutter gewechselt habe, da habe ich jetzt Happy Dog Irland, da sie das vorherige Adultfutter mit Reis/Geflügel nicht vertragen hat und sich ständig gekratzt hat.
    Das Happy Dog Irland habe ich meinem letzten Dackel schon jahrelang gefüttert und ich war sehr zufrieden damit und bin es bei meiner jetzigen Hündin auch.


    Mach bitte nicht den Fehler und wechsle ständig das Futter, weil du denkst, du hättest eine noch bessere Sorte entdeckt - so kann man sich nämlich Allergien/Unverträglichkeiten "züchten".

  • Ich füttere zwar kein Trockenfutter, habe mich aber dennoch informiert, weil es bei Smillas Einzug zur Debatte stand.


    Mir ist wichtig, dass kein Getreide enthalten und dafür möglichst viel hochwertiges Fleisch enthalten ist, aber auch Innereien, dass sowohl Gemüse als auch Obst nicht bloß in Kleinstmengen zugegeben werden, hochwertige Kohlenhydrate verarbeitet wurden und dass alle Inhaltsstoffe genaustens aufgelistet sind. Der Rohproteingehalt sollte nicht über 26% und der Fettgehalt nicht unter 9% liegen, außerdem wäre ein niedriger Rohaschewert sowie nicht allzu riesige/winzige Kroketten wünschenswert.
    Falls es bezahlbar ist, lege ich auch Wert auf die Herkunft der Inhaltsstoffe.


    Momentan gibt es TroFu nur als Leckerlis. Hier ist die Auswahl wegen diverser Allergien sehr eingeschränkt, darum füttern wir, was gut, einigermaßen bezahlbar und vor allem veträglich ist, aber vermutlich nicht das Beste, was wir füttern könnten.


    Ich füttere Belcando grain-free Salmon, Wolfsblut Red Rock und Exclusion Diet Hirsch&Kartoffel. Zurzeit wegen kostenloser Proben auch noch Happy Dog aus Strauß und Alsa aus Strauß.

  • Allergien kann man sich nicht "züchten". Allergien sind eine Reaktion des Immunsystems auf einen bestimmten Stoff. Diese sind in der Regel schon immer irgendwie verankert, treten aber manchmal erst später auf und können sich mit der Zeit verschlimmern.
    Dennoch sollte man das Futter nicht ständig hin und her wechseln. Gerade bei sehr jungen Hunden kann das die Verdauung schon durcheinander werfen.
    Es spricht aber nichts dagegen einem Hund 2 oder 3 Sorten verschiedene Futter später einmal zu füttern. Bei jeder Mahlzeit dann halt ein anderes. Morgens Sorte A und Abends Sorte B. So machen das auch viele, die Nass- und Trockenfutter geben. Was dein Hund letztendlich gut verträgt muss man testen.
    Ein Anzeichen, dass der Hund etwas nicht gut verdaut ist auch, wenn er z.B. starken Maulgeruch hat oder sehr häufig schmatzt oder leckt. Das spricht dann oft für Sodbrennen.


    Mein Tipp wäre es sich einfach mal ein bisschen in die Materie einzulesen und dann einfach mal die Inhaltsstoffe zu vergleichen. Und dann einfach langsam testen.
    Bei einem Rottweiler würde ich ab dem 6. Lebensmonat schon auf Adult umstellen. Diese Rassen wachsen recht schnell.


    Ein Tipp noch am Rande: viele Hunde haben im Alter von 6-8 Monaten eine "Futtertestphase" und lassen das Futter einfach stehen. Sie versuchen so etwas besseres zu bekommen. In dieser Zeit musst du standhaft sein! Vor einem vollen Napf ist bisher noch kein Hund verhungert :-)


    Viel Freude mit deinem Baby!

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