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Warum mußte es genau dieser Hund sein?

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    Mich würde sehr interessieren warum Ihr Euch genau für den Hund entschieden habt der jetzt bei Euch lebt. Dabei interessiert mich nicht welche Rasse oder welches Geschlecht Ihr im Vorfeld ausgesucht habt und mit welcher Begründung Ihr dies getan habt, sondern wann und warum die Entscheidung für genau diesen einen Hund gefallen ist.



    Als unser Blacky so plötzlich und jung gestorben war und wir noch mitten im tiefsten Trauerloch saßen wurden wir über Freunde gefragt ob wir eine 1,5 Jahre alte Schäferhündin aufnehmen könnten, die dringend ein neues Zuhause sucht. Da wir nur Notfallhunde aufnehmen, machte mein Mann einen Termin zum kennenlernen aus. Schon auf der Fahrt dorthin kam mein schlechtes Gewissen Blacky gegenüber hoch, denn er war erst 5 Wochen tot. Auch wollte ich niiiiiiieee eine Hündin haben, ich bin überzeugte Rüdenbesitzerin!!! Des weiteren sollte die Hündin sehr ängstlich gegenüber Menschen sein, so daß uns klar war, daß wir sie oft besuchen müssen, bis sie sich uns gegenüber überhaupt öffnet. Ich wollte wieder nach Hause! Da wir aber schon auf der Autobahn waren und mein Mann sie unbedingt anschauen wollte, blieb mir keine andere Wahl als mitzufahren. Wut und Ablehnung kochten immer mehr hoch und mir war klar: meinem Mann zuliebe hin, von Weitem angucken, ein NEIN und wieder heim!
    Als wir ankamen setzte ich mich in absoluter Verweigerungsstimmung etwas abseits auf eine kleine Treppe. Der Vorbesitzer holte die Hündin an der langen Leine aus dem Auto und an ihrer Körperhaltung sah ich die Angst vor dem Neuen und mir war klar, daß ich so viel Arbeit für diesen ängstlichen Hund nicht will. Kühl betrachtend fand ich sie bildhübsch, aber das wars auch als sie in ihrem Schleichgang hin und herzappelte.
    Ganz plötzlich gab sie Gas und war binnen einer Sekunde auf meinem Schoß............ ich konnte erst gar nicht reagieren, denn mit sowas hatte ich natürlich nicht gerechnet. Ich hatte ja nicht mal Leckerlies dabei. Sie leckte mir, ungepflegt wie sie war, den Hals und dann sah ich in ihre Augen... :herzen1:
    Wir haben sie nun seit 3,5 Jahren und trotz aller Schwierigkeiten und Probleme - jeder Tag mit ihr ist ein Glück!

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  • für unseren hund haben sich bei der pflegestelle 12 parteien interessiert. wir waren die einzigen welche in die nähe des hundes konnten und sogar anfassen konnten. da war uns und auch der pflegestelle klar da stimmt irgendwas in der chemie zwischen uns.

  • Felix und Lionn nach der Farbe bzw Zeichnung, der Mini nach der Größe und Caya weil wir ihren Bruder doch nicht wollten, sonst keiner da war und wir eh schon Geld angezahlt hatten
    Und ja ich weiß wie das jetzt klingt ;) ;)

    LG Tamara und die Shelties und Spitze

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  • Mich würde sehr interessieren warum Ihr Euch genau für den Hund entschieden habt der jetzt bei Euch lebt. Dabei interessiert mich nicht welche Rasse oder welches Geschlecht Ihr im Vorfeld ausgesucht habt und mit welcher Begründung Ihr dies getan habt, sondern wann und warum die Entscheidung für genau diesen einen Hund gefallen ist.

    Mich hat Amber einfach mit ihrer Art fasziniert.


    Sie war so schüchtern, klein, sensibel, zurückhaltend aber hat trotzdem die ganze Zeit über versucht, auf mich zu zukommen. Unbeschreiblich war das irgendwie.


    Die Züchterin, mein Freund & ich sind am Boden bei den Welpen gesessen. Die anderen 3 kleinen Racker sind auf mir und meinem Freund herum gesprungen während Amber unter dem Sessel gesessen ist und ständig mit ihren Pfoten hervor getapst ist. Sie war aber überhaupt nicht mutig und ist somit sofort wieder unter den Sessel zurück. Nach paar Anläufen war sie dann bei mir und wir haben so viel gekuschelt. Ich wusste es schon im ersten Moment als ich sie gesehen hab.
    Die anderen Welpen hingegen haben mich gar nicht interessiert :ka:

  • Bei Bjarki hatte ich die Wahl zwischen ihm und seinem Bruder. Der Bruder war um einiges kleiner und als die Züchterin ihn mir zuerst auf den Schoß gesetzt hat, fand er es echt doof bei mir und wollte lieber alles erkunden. Bjarki dagegen hat es sich gleich bequem gemacht. Dann war es halt der.


    Bei Jaffa war ich ja eigentlich an die Ostsee gefahren um mir einen Nackthund auf PS anzuschauen. Ich bin da für eine Nacht geblieben und hab den Nacki sogar schon mit ins Bett gekriegt. Aber irgendwie hatte ich arge Zweifel. Ich kann gar nicht sagen warum. Es war ein hübscher, lieber Hund und die PS sprach von Anfang an davon, was ich für ihn alles mit nehmen könnte und für sie stand schon fest, dass ich ihn mit nehme. Ich hab mich dabei irgendwie unwohl gefühlt, aber mich nicht gleich getraut was zu sagen. Jaffa hab ich zwischend den ganzen Hunden erst gar nicht wahrgenommen. Abends auf der Couch lief er plötzlich oben auf der Lehne lang und legte sich da zu mir hin. Süüüüüß, dachte ich gleich, aber daran dass ich den mitnehme, hab ich überhaupt nicht gedacht, das war ja der Hund der PS.


    Wir waren dann Sonntag ne große Gassirunde an der Ostsee und Bjarki und Jaffa haben getobt wie wild. Für den Nacki, hat er sich nicht interessiert. Da sagte die PS das erste Mal, dass ich mir überlegen soll, ob ich den Nacki oder den Pudel mitnehmen möchte. Ich hab das aber gar nicht ernst genommen. Als es dann kurz davor war, den Vertrag für den Nacki aufzusetzen, war in mir ein innerlicher Kampf. Nehm ich den Nacki mit oder fahr ich ohne Hund zurück? Ich dachte, ich werd schon noch warm mit ihm. Ist ja ein lieber Hund. Bei Bjarki war ich anfangs auch so unsicher.... Da fragte die PS noch mal, welchen ich den mit nehmen möchte. Ich so: Ist das dein Ernst? Ich denke, der Jaffa ist nicht in der Vermittlung? :shocked:
    Ne, eigentlich nicht, aber bei euch das würde passen. Ich hab den ja auch als PS aufgenommen, aber nie die passenden Leute gefunden, daher hab ich ihn behalten, aber dir würde ich ihn mitgeben, auch wenn es mir schwer fällt.


    So bin ich mit Jaffa heimgefahren. Im Zug hab ich erst mal ne Runde geheult, weil es mir so leid tat, ihr jetzt den Kleinen so ungeplant entrissen zu haben. Aber ich bin ihr so dankbar dafür, dass sie da den richtigen Riecher hatte. :rollsmile:

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hi, schönes Thema! :)
    Leider gab es das bei uns so nicht.... Ich wollte immer wieder einen Hund, mehrere Jahre musste ich warten, bis es letztes Jahr dann Finanziell und Geschäftlich geklappt hat.


    Allerdings wurde er uns mehr oder weniger zugeteilt. 2 Rüden waren noch frei, die Züchterin meinte Rüde a) würde sehr gut zu uns passen und Rüde b) zu dem anderen. Wir fuhren hin schaute uns Rüde a) an und waren total verliebt. Machten Bilder, kuschelten lange und wollten ihn 2 Wochen später abholen. 2 Tage davor rief die Züchterin an, der andere Interessent kommt mit Rüde b) nicht zurecht, er wäre nicht geeignet für seine Ambitionen als Jäger.
    Wir überlegen hin und her, nehmen wir nun Rüde b) oder keinen.
    Im nachhinein kann man sagen, keinen wäre besser gewesen damals. Dennoch bereue ich es nicht das wir dann einen "fremden" nur von 1 Bild kennenden Welpe abgeholt haben. Aber eben dieses "und dann sah er mich an und ich wusste er ist es" hatten wir nicht und glaube dadurch ist es auch immer noch nicht in meinem Kopf: Wir haben einen Welpen

  • Lupo sollte als fast 5 jähriger zum 2ten Male sein zu Hause verlieren. Diesmal sollte er wegen Trennung ins TH.
    Meine Freundin ist die Schwiegertochter der Ex-Besitzerin, sie wusste, wie lange ich mir schon einen eigenen Hund wünschte und
    legte mir Lupo ans Herz.


    Wir sind 2x Gassi gegangen, Lupo hatte keine Erziehung, war stur
    und schwer übergewichtig - aber er war mir gleich sympathisch.
    Ich merkte auch schnell, dass er ne ganz gute Seele ist.
    Ich fragte ihn, ob er mit zu mir will und wir es mal miteinander
    versuchen sollen (wirklich :D) Er stupste mich an, ich nahm das
    als "Ja" und sagte zu. Freitags hörte ich von seiner Notlage-Dienstags zog er ein. Alles recht spontan-aber es war die beste
    Entscheidung meines Lebens bisher!

    Liebe Grüße

    Sabine mit Lupo im Herzen (15.03.2004 - 26.12.2019)

  • Meiner ist bewust gesucht also die Rasse an sich:


    Ich hatte viele Wünsche nicht haaren stand ganz oben (meine alte liebe Katze haart ständig)
    und natürlich nicht zu groß
    (er soll im Flieger mit uns mitkomen dürfen aussdem wollte ich einen Hund den ich zur Not tragen kann net umgekehrt)
    Er soll auf andere freundlich wirken und Mensch und Tier mögen (nicht Jagen)
    Er sollte genügsam sein (bin keine Sportskanone und plane auch keine Wettbewerbe oder so)
    Er sollte Katzen kennen und ich wollte vom Vorbesitzer möglichst viel über alles wissen.
    Und ein männliches Exemplar darf es sein.


    So bin ich nachdem es sehr schwierig war für mich einen auskunftsfreudigen Vorbesitzer zu finden auf unsere in Deutschland gestossen Sie hatte ebensoviele Fragen wie ich unzählige Mail wurden geeschrieben und dann die Info:


    Am 14.1 ist der Wurf da
    Sie meinte sie fällt meist eine Vorenscheidung bis zur 6. Woch wo wir dann besuchen dürfen.
    Sie entschied den und den sollte ich mir anschauen.
    Lino mein Universum war sofort mein Hund ich wollte ihn nicht mehr hergeben (Muttergefühle) obwohl er der Erstgebohrenen ist und so wie beschieben ist er einfach nur Zucker und ich genisse jede Minute mit Ihm.

  • Mia war bei ner Freundin von mir auf Pflegestelle, die sie dann auch vermittelt hat. Ich habe ihr Foto gesehen und dachte irgendwie gleich, dass sie zu uns passen könnte.
    Da mein Freund aber gerade ein paar Tage nicht da war, konnte ich ihn nicht gleich fragen.


    Habe dann ein paar Tage abgewartet und dann bei der Freundin nachgefragt, ob sie ein zu Hause gefunden hätte. Hatte sie nicht. Sie frage dann, ob ich sie kennen lernen will.
    Wollte ich. :smile:
    Und schon da hats einfach gepasst. Sie hat sich von mir sofort aus dem Auto heben lassen, lief brav bei mir an der Leine, ließ sich streicheln und hat mir mir gekuschelt. :herzen1:
    Zwei Tage später konnte sie dann auch mein Freund kennen lernen und auf den hat sie genauso reagiert. Und dann stand fest, es ist einfach UNSER Hund. :cuinlove:
    Sie hat sich auch von Anfang an perfekt eingefügt, es war schon nach ner Stunde so, als hätte sie schon immer bei uns gelebt. :herzen1:


    Klingt jetzt mehr nach Bauchentscheidung als es war. Sie war einfach ne liebe, verschmuste Maus ohne große Ängste. Unerzogen, klar, aber da war ich mir sicher, das bekommen wir hin.

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