Hundekontakte managen
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-blocken bringt nichts, die laufen einfach an mir vorbei.
Blocken geht nur, wenn dein Hund gelernt hat, hinter dich zu gehen.
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Hallo,
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Lizzz schrieb:Was ist, wenn er einem (aus guten Grund) angeleinten Hund entgegensprintet und ich einfach nicht so schnell reagieren kann? Kann böse ins Auge gehen.
Also ich würde mir in der Hinsicht keine Gedanken machen bzw. das ganze etwas simpler angehen. Jeder hat so seine eigene Vorgehensweise und natürlich kommt es immer auf den Hund/Welpen an.Ich fahre aber sehr gut mit der immer selben Methode (wohlgemerkt im Feld/Wald und NICHT an der Strasse
) :
Sobald mir ein angeleinter, fremder Hund entgegenkommt, leine ich meinen Hund frühzeitig (!) auch an. Ich glaube nicht das dich der Welpe überrumpelt und in einem affenzahn auf einen fremden Hund zurast. Es ist noch ein Welpe der sich normalerweise in fremder Umgebung erstmal an dir orientiert. Zudem ist es schon sehr unwahrscheinlich das dein Welpe von einem anderen Hund verletzt wird.
Wenn die/der andere HH fast bei mir ist grüße ich freundlich und merke schon an deren Reaktion ob ein Kontakt gewünscht ist oder nicht. Falls nicht gehen die HH meist nach kurzem Gruß schnellen Schrittes weiter. Manche rufen dann noch kurz "Die/der verträgt sich nicht" rüber. Falls Kontakt gewünscht bleiben die HH in der Regel stehen.
Erst dann leine ich nach Absprache ab.Wenn der andere Hund nicht angeleint ist und ich kenne ihn nicht, lasse ich meine Hündin auch frei laufen bzw. leine sie auch ab. Irgendwie ist die Situation ohne Leinen meistens entspannter. Unserer Familienhund Arthus wurde von einem fremden freilaufenden Hund verletzt. Arthus war zwar an der Leine aber die hilft in dem Moment ja auch nicht. Mein Vater konnte die Leine nur fallen lassen damit er unseren Hund (der flüchten wollte) nicht erdrosselt.
Wenn ich den Hund kenne, lasse ich Molly natürlich auch laufen bzw. leine ab.
Wobei: Da gab es auch schon Fälle wo ich sie dann doch angeleint habe. Z.B. wenn der Hund der sonst immer ohne Leine läuft plötzlich angeleint ist. Betreffender Hund hatte da z.B. eine OP und musste sich schonen.
Leine bedeutet für mich immer im ersten Moment: kein Kontakt. -
wie hast du das trainiert bzw wie verhälst du dich ?denn ich habe hier sehr viel genau dieses problem das die hunde einfach frei zu uns kommen und der HH nichts machen.
-blocken bringt nichts, die laufen einfach an mir vorbei.
- ausweichen geht ja meistens nicht, weil links und rechts häuser, strasse oder der waldweg links und rechts ja unbegehbar ist und der andere hund würde uns ja sowieso dorthin folgen.
- distanz vergrößern geht ja auch nicht, weil links und rechts ja meistens ein begrenzung ist und zurückgehen bringt ja nichts, weil der andere ja in die richtung geht, also bleibt nur der weg nach vorn.
ich laufe mit ihm einfach weiter aber hund läuft uns dann einfach hinterher und das viele meter weit und mein hund dreht sich dauernd zu ihm um.
Hallo xerxes,
Das trainiere ich auf abgesichtertem Gelände mit Hunden (und Haltern), die ich gut kenne. Sollte ich selber gerade keine geeigneten Trainingspartner zur Hand haben, frage ich Freunde und Bekannte, von deren Hunde (und sie selber) ich weiss, dass diese Kontakte an der Leine gewöhnt sind und damit umgehen können. Hierbei achte ich darauf, meinem Hund keine überschäumenden Temperamente vor die Nase zu stellen, sondern ruhige, souveräne Hunde, die andere Hunde zwar mögen, aber keine Aufregung dulden. Der andere Hund soll für meinen also gar nicht so spannend sein.
Es geht nicht nur darum, dass der Hund auf Dich achtet, sondern auch darum, dass Du ihn über andere Hunde informierst. Ich versuche andere Hunde grundsätzlich früher zu sehen als meine Vierbeiner und kündige diese dann auch an mit 'Wer kommt denn da?' Das schafft Vertrauen und sie können sich auf die Situation 'fremder Hund kommt' einstellen.
Wenn unangeleinte Hunde zu Dir kommen, ist es, wie bereits erwähnt wurde, von Vorteil wenn Dein Hund gelernt hat hinter Dich zu stellen, bzw. immer da hin zu positionieren, wo der andere Hund gerade nicht ist (letzteres ist etwas für Fortgeschrittene). Experten lassen sich trotz heranrasendem Hund auch ablegen, so dass ich mich nur um den Tutnix kümmern kann.
Wenn die fremden Hunde einfach an Dir vorbei laufen, blockst Du nicht richtig, bzw. bist zu zaghaft. Ich zögere da nicht lange und vertreibe den Fremdling ziemlich bestimmt. Das ist Übungs- und Willenssache. Wer einen fremden Hund nur freundlich bittet und nicht mit Überzeugung auftritt wird selten Erfolg haben.
Wenn der Weg links und rechts versperrt ist bleibt die Umkehr. Ich drehe sehr häufig mit meinen Hunden um, wenn ich einen an der Leine habe, der solche Situationen noch nicht meistern kann. Viele Hunde sind überrascht, wenn man umdreht und weggeht, manche begreifen dann durchaus, dass kein Kontakt gewünscht wird.
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Blocken geht nur, wenn dein Hund gelernt hat, hinter dich zu gehen.
habe leider keine hunde zu trainieren hier, alle hunde in der familie und freunde drehen bei hundesicht durch, jaulen, bellen, usw und die besiter finden es toll bzw. erlauben jeden hundekontakt.
der andere hund läuft an mir vorbei bzw um mich herum.
große hunde kann man auf grund ihrer masse nicht blocken, die schieben einen einfach zur seite, und kleine sind zu schnell und wuselig.würde gerne mal sehen wie jemand einen 60kg hund blockt, der schubst einen zur seite.
und der eigene hund ruhig bleibt und nicht selbst hin will, braucht man das alles ja auch nicht , dann kann man einfach weiter gehen.
umdrehen führt hier dazu das der andere hund schneller wird und trotzdem kommt.
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große hunde kann man auf grund ihrer masse nicht blocken,
Mir ist es schon ein paar mal gelungen. Schäferhund, Hovawart... ich lasse einen Brüller los und mache einen deutlichen Schritt auf den Hund zu, das hat erstaunlicherweise gewirkt. Und das, obwohl ich eigentlich Angst vor großen Hunden habe (wenn sie forsch auftreten).
Aber wenn jemand meinem Hund "was tut" mutiere ich zum Hulk ohne nachzudenken. Ist mir auch scheissegal, was die Besitzer sagen (ich berühre den Hund ja nicht).Du musst es wirklich ernst meinen. Sehr deutliche Körpersprache schon auf Distanz.
Klar darf dein Hund nicht rumwuseln. Aber da beisst es sich in den Schwanz - dein Hund sucht nur bei dir Sicherheit, wenn er dir vertraut. Wenn es schon öfter vor kam, dass du nicht blocken konntest, dann glaubt er dir erst mal nicht mehr. Daher blocke ich auch deutlich, wenn der andere nix böses im Sinn hat (wie meist). Damit MEIN Hund weiß, dass ich es kann.
Und natürlich muss dein Hund 100% wissen, dass ER auch nicht an dir vorbeikommt. eine gute Leinenführigkeit, sprich, Hund bleibt auf seiner Seite, läuft dir nicht vor die Füsse, achtet auf dich und passt sich dir an, zieht nicht und bleibt nicht einfach stehen - ist also eine extrem wichtige Grundlage.
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Ich finde es immer schwierig sich bereits im Vorfeld so festlegen zu wollen. Denn wie, was und wie viel man an Hundekontakten regelt hängt sollte auch immer sehr stark abhängig von der Persönlichkeit des Hundes sein; und das muß sich einfach im Zusammenleben zeigen.
Mal ein kleines Beispiel aus eigener Erfahrung:
Mein erster Hund fand das Zurückkommen zu mir nicht so besonders spannend, um es mal gelinde auszudrücken
Also habe ich ihn, anstatt abzurufen in aller Regel absitzen lassen. Das hat wunderbar funktioniert.
Till aber, fiel es von vornherein wesentlich einfach in solchen Situationen zu mir zurück zu kommen als irgendwo still sitzen zu bleiben, weil er so seine Aufregung ( ein anderer Hund kommt entgegen ) beim zurück flitzen in Energie umsetzten konnte. Also rufe ich Till, bei Bedarf, dann immer ab, während Gino damals ins "Sitz" geschickt wurde.Und so wird es sehr viele Situationen geben in denen es dann 1. anders kommt als man 2. meistens denkt.
Ich finde es ganz toll, daß du dich im Vorfeld so ausführlich informierst.
Behalte aber im Kopf, daß auch das Bauchgefühl oftmals ein guter Berater ist.LG
Franziska mit Till
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Klar darf dein Hund nicht rumwuseln. Aber da beisst es sich in den Schwanz - dein Hund sucht nur bei dir Sicherheit, wenn er dir vertraut. Wenn es schon öfter vor kam, dass du nicht blocken konntest, dann glaubt er dir erst mal nicht mehr. Daher blocke ich auch deutlich, wenn der andere nix böses im Sinn hat (wie meist). Damit MEIN Hund weiß, dass ich es kann.
Und natürlich muss dein Hund 100% wissen, dass ER auch nicht an dir vorbeikommt. eine gute Leinenführigkeit, sprich, Hund bleibt auf seiner Seite, läuft dir nicht vor die Füsse, achtet auf dich und passt sich dir an, zieht nicht und bleibt nicht einfach stehen - ist also eine extrem wichtige Grundlage.
er sucht bei mir ja auch keinen schutz, mein Hund hat ja keine angst sondern will hin und spielen bzw kennenlernen.das blocken durch drohen kann bei manchen Hunden aber auch nach hinten gehen wenn sich der Hund bedroht fühlt davon.
kenne da zb. einige doggen die auf solche dinge kritisch reagieren -
Dann musst du erst mal DEINEM Hund klar machen, dass er deine Grenzen respektiert.
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wenn du meinst das er nicht kreuzen oder ziehen soll dann macht er das schon sehr lange.
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Du scheibst, du kannst nicht blocken, weil dein Hund ja hin will.
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