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Chronische Sehnenentzündung Hinterlauf

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    Hallo allseits,


    Frisch angemeldet muss ich euch gleich ein Problemchen schildern.


    Vor 3 Wochen haben wir die Diagnose "Lädierte Gatrocnemiussehen, beidseitig hinten" erhalten. Nach einem halben Jahr ca Lahmheit im rechten Hinterlauf.


    Aber von vorne....
    Seine Lahmheit wurde mit Rimadyl behandelt, was auch eine Zeit lang gut angeschlagen hat. Nachdem es sich nach einiger Zeit wieder eingestellt hat gab ich Canosan dazu. Es wurden verschiedene Röntgenbilder gemacht auf denen man im Kniebereich eine Verknöcherung sehen konnte. Wir begannen mit Physiotherapie.


    Keine Besserung bis vor ca 6 Wochen sich starke Veränderungen einstellten.
    Diese Symptome gingen von Problemen beim laufen, gehen, springen über leichte Lähmungserscheinungen und Instabilität in der gesamten Hinterhand. Er wirkte wie Alkoholisiert
    Bewegungseinschränkung und Zeel kamen dazu. Keine Besserung...
    Es wurde zeitweise so schlimm das ich ihn am Tag nur 3x 15-20 Minuten laufen lassen konnte... an der Leine!


    Vor 4 Wochen dann war das erste mal Unterwasserlaufband dran. Er hat es prima gemacht aber es war schrecklich an zusehen wie er um Gleichgewicht gerungen hat.
    Zwischenzeitlich hat er dann teilweise seinen Schwanz nur noch hängen lassen, hatte Probleme mit rutschigem Boden, ist steif und gebückt gelaufen und hat dabei die Knie nach außen geschoben, hat häufig mit seinem Schwanz um Gleichgewicht gekämpft, viel Schiefes stehen und Bewegen. Ist häufig beim Laufen in eine Schonhaltung gerutscht und kaum noch raus gekommen.... das waren sooo viele Sachen die mir aufgefallen sind.. ich hätte ein Buch füllen können! Der ganze Hund war verkehrt :shocked:
    Erneutes Röntgen mit HWS, Verdacht auf einen BSVF in einem der Wirbel.


    Ich wurde zu Herrn Rentmeister nach Würzburg geschickt, einem Meister der Neurologie.
    Es wurde ein CT gemacht. Heraus kam eine wunderschöne Hüfte und perfekte Wirbelanordnung mit einem einwandfreien Nervenkanal.
    Aber links hinten eine chronische Verknöcherung der Sehne aus einer vergangenen Entzündung und rechts eigentlich das selbe aber dazu stark Entzündet mit einer geschädigten Fabella, einer Sehne die sich leicht aufdröselt und gesammeltem Kontrastmittel.
    Er hat gleich mit einem Orthopäden telefoniert wegen einer eventuellen OP was aber nur machbar wäre wenn die Fersengelenke versteift werden würden durch eine Schraube. Keine Option.


    Zurück bei meinem HTA haben wir ihn dann auf Phen Pred eingestellt, zusätzlich gibts Canosan, Zeel und seit heute morgen Traumeel dazu. Arnica und Mariendistel als Globuli noch zusätzlich.
    Dies ist jetzt ca 3 Wochen her...
    Bis jetzt gab bzw gibt es nur minimale Besserungen und es ist eigentlich ein auf und ab.
    Bis nächsten Mittwoch bekommt er jetzt noch das Phen Pred, dann möchte ich es langsam ausschleichen.
    Weiterhin gibt es Bewegungseinschränkung, sobald er sich mehr bewegt merke ich wie die Beine langsamer werden und irgendwie weniger beweglich. Naja und durch die wenige Bewegung baut/e er stark Muskeln ab, hauptsächlich im Knie


    Leider ist im Internet kein Fall zu finden der eine ähnliche Erkrankung in den Hinterläufen hat bzw keinerlei Meinungen zu finden die ähnlich sind.
    Mein TA ist super aber in seiner gesamten Praxiszeit hatte er so etwas auch noch nicht!


    Mittlerweile trägt er zu hause Babystoppersocken wegen des wegrutschens und zum Gassi gehen haben wir gerade einen Fahrradanhänger zum testen da.


    Hat jemand mit einer Sehnenentzündung schon mal Probleme gehabt, egal oder Vorder oder Hinterlauf?
    Kann einer Tipps geben was ich ihm zur Unterstützung geben kann bzw was ich ihm zur Hilfe bei den starken Medikamenten geben kann?
    Fragen? Immer her damit! Hab wahrscheinlich eh die Hälfte vergessen :/


    Der Patient und mein Hasibär :cuinlove: ist ein fast 9 Jahre alter/junger WeimaranerBub, Kastriert.


    LG Anna und Klimt

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  • Mein Dobi hatte ne Abrisse und chonische Entzündung der Achillessehnen. Haben ewig rumgemacht und es letzten Endes durch eine Orthese in den Griff bekommen, die das Sprunggelenk immobilisiert hat. Wurde maßangefertigt. Er konnte dann normal laufen, aber die Sehne war ruhiggestellt und konnte in Ruhe ausheilen. Hat über ein Jahr gedauert, aber nun ist er seit 4 Jahren Beschwerdefrei


    Wir waren bei Herrn Pfaff in Frankenthal.
    http://www.safebrace.de/orthetik6.htm
    Hier siehst du die Sprunggelenksorthesen, genaus dieselbe Problematik wie der gezeigte Dobi hatte meiner auch.

  • Der Hund einer Freundin hat eine chronische Entzündung der Zehenstreckersehne.
    Op wäre wohl auch mit Versteifung etc, hat sie nicht durchführen lassen.
    Hund ist auf minimalem Dauercortison schmerzfrei und läuft recht rund.

    Liebe Grüße

    Sabine mit Lupo im Herzen (15.03.2004 - 26.12.2019)

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  • Super das dein Dobi damit keine Probleme mehr hat!
    Ich hoffe wir kommen auch soweit.


    Wir bräuchten dann wohl dieses Modell http://www.safebrace.de/orthetik7.htm


    Edith: Mittwoch werd ich noch mal mit dem Doc telefonieren wegen dem Cortison da werd ich die Orthese mal ansprechen!

  • Also, ich hatte ne Achillesehnenentzündung, mir hat es sehr gut getan, diese mit einer Zahnbürste zu scheuern. Der Sportmediziner hat es mir empfohlen.
    Mein Pferd mit Sehnenentzündung musste stehen und dann langsames Aufbautraining auf hartem(!!!!) Boden machen. Zieht sich noch hin. SEhnen brauchen sehr lange um zu heilen. Ihr müsst davon ausgehen, das er erst in einem Jahr damit durch sein wird.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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  • Ja mach das mal. Bin gespannt, was er sagt.


    Uns hat damals der Hunde-physiotherapeut dazu geraten. Der Orthopäde, der ihn auch 4x operiert hat, hielt anfangs gar nichts davon und riet uns sogar ab. Im Nachhinein war er aber sehr beeindruckt und empfielt es mittlerweile sogar ;)


    Geholfen hat bei der Physiotherapie auch Tensolvet Gel (für Pferde) und dieses mittels Ultraschall in die Sehne einarbeiten. Außerdem habe ich täglich selbst mehrmals nach Anleitung die Sehne gedehnt.


    Das gemeine ist halt bei Sehnengeschichten, dass die wirklich nur durch strikte Ruhigstellung heilen. War mit unserm Hibbel niemalsnie möglich, daher ärgern wir uns im Nachhinein, dass wir so lang rumgemacht haben, wo uns die Orthese schon viel früher geholfen hätte.

  • Das Sehnen lange brauchen habe ich gelesen aber immer nur von 4-6 Wochen. Über die sind wir schon weit drüber. Da halte ich mittlerweile das Jahr für deutlich wahrscheinlicher.
    Ah.. gut Physio gibts am Dienstag wieder, da sprech ich das auch noch mal an!


    Eine Art Ultraschallgerät bzw Lasergerät bekomm ich am Montag vom TA, mal schauen was das ist.


    GSD nimmt er die Zeit bisher besser als ich. Manchmal merkt man ihm schon an dass ihm Langweilig ist aber so durchgeknallt wie früher ist er nicht mehr!
    Momentan ist er mit seinen 20 Minuten und Leckerliesuche oder Kopfarbeit relativ zufrieden.
    An den Hänger möchte ich ihn diese Woche gewöhnen damit ich ihm die Möglichkeit geben kann andere Orte wieder zu sehen auch ohne Auto.


    Das Problem bei dieser Sehne ist... keiner weis so recht wo sie ist xD außer natürlich der TA. Sie ist ca 3cm hinter dem Knieanfang, ca 1cm innen gelagert. Oder so ähnlich :ka:

  • Also, ich denke mal Sehne ist SEhne...beim Pferd sollte das Aufbautraining nach SEhnenschaden doppelt so lange gestaltet sein wie die ERkrankungszeit. ERst dann kann man wieder volle bElastbarkeit erwarten. Ist beim Menschen ja auch so.
    Pferde müssen dann stehen, stehen...und dann in auf die Minute geplantem Training auf hartem Boden Schritt geführt werden....
    Wird bei nem Hund auch so sein, denke ich. Vor allem, wenns chronisch ist.
    Das von Motte klingt doch gut :D

  • Das Sehnen lange brauchen habe ich gelesen aber immer nur von 4-6 Wochen. Über die sind wir schon weit drüber. Da halte ich mittlerweile das Jahr für deutlich wahrscheinlicher.

    Gerade Sehnen heilen langsam und wenn in der Akutphase keine absolute Schonung erfolgt, dauert der Heilungsverlauf noch länger.....Atti hatte eine Sehnenentzündung nach einem Labradorangriff im Mai letzten Jahres und jetzt ist die Sache ausgestanden, aber erst, nachdem eine Fachtierärztin die Sehne direkt angespritzt hat.

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