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Angst vor Kindern

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    Hallo Leute,


    ich würde mal gerne eure Meinung hören. Lilly (Mops) hat schon seit wir sie haben Angst vor Kindern. Wir wissen nicht, was vorgefallen ist, aber da sie eine echt schlimme Vergangenheit hat, kann es alles mögliche gewesen sein. Sie ist generell ein sehr ängstlicher Hund - Kinder sind allerdings ihre Achillesferse. Da ich langsam auch über Kinder nachdenke, möchte ich das Problem endlich angehen.


    Bisher lief es immer folgendermaßen ab: Ein Kind kommt auf uns zu, Lilly fängt an zu bellen. Früher lief sie weg, heute bellend auf das Kind zu. In diesem Moment rufe ich sie zu mir und versuche zu beruhigen. Leider kann und will ich nicht austesten, wie weit sie gehen würde.


    Meine ersten Versuche sahen so aus: Letzte Woche trafen wir ein kleines Kind mit Hund welches sehr ruhig und lieb war. Da es dicke Handschuhe trug, bat ich sie um den Gefallen Lilly ein Leckerli zu geben. Dieser Vorgang dauerte Ewigkeiten, da Lilly (sonst sehr verfressen) zwei Millimeter auf das Kind zuging und 30 cm zurück lief. Im Endeffekt glückte der Versuch und ich lobte beide sehr (das Kind war ja auch super).


    Ich würde gerne so weitermachen aber ich bin mir bei einigen Dingen noch nicht so sicher.


    Punkt 1: Soll ich Lilly bei nahenden Kindern ignorieren, auch wenn sie bellt? (Habe das Gefühl ich verstärke ihre Ängste durch das eingreifen bzw. einreden).
    Punkt 2: Habt ihr Ideen oder Vorschläge wie ich bald Erfolge feiern kann?


    Danke.

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  • Ein Kind kommt auf uns zu, Lilly fängt an zu bellen. Früher lief sie weg, heute bellend auf das Kind zu. In diesem Moment rufe ich sie zu mir und versuche zu beruhigen. Leider kann und will ich nicht austesten, wie weit sie gehen würde.

    Ist Lilly unangeleint? Du lässt sie dann auf ein Kind zu laufen oder verstehe ich das falsch? Das wäre in meinen Augen ganz großer Leichtsinn


    Meine ersten Versuche sahen so aus: Letzte Woche trafen wir ein kleines Kind mit Hund welches sehr ruhig und lieb war. Da es dicke Handschuhe trug, bat ich sie um den Gefallen Lilly ein Leckerli zu geben. Dieser Vorgang dauerte Ewigkeiten, da Lilly (sonst sehr verfressen) zwei Millimeter auf das Kind zuging und 30 cm zurück lief.

    Mut hast Du und Glück gehabt auch. Ein in die Enge getriebener, ängstlicher Hund kann ganz schnell nach vorne gehen und das Risiko wäre mir zu groß


    Soll ich Lilly bei nahenden Kindern ignorieren, auch wenn sie bellt? (Habe das Gefühl ich verstärke ihre Ängste durch das eingreifen bzw. einreden).

    Blickkontakt aufbauen, damit Lilly sich nicht auf das Kind, sondern auf Dich konzentriert und dann bleibt das Bellen aus.
    Faro, er ist aus einer Tötungsstation und seit 3 Wochen bei uns, hat auch Angst vor lärmenden Kindern. Ich lasse Faro absitzen,sobald ich ein Kind sehe, fordere Blickkontakt, lobe Faro, wenn er ruhig bleibt.


    Hast Du mal in Erwägung gezogen, einen Trainer zu kontaktieren? Es wäre doch hilfreich zu wissen, warum Lilly diese Ängte hat, wie der Trainer die Hündin in Bezug auf Kinder überhaupt einschätzt

  • Sorry, ich wollte nicht liken, sondern zitieren... :ka:

    Melanie mit Bandit & Anton
    und Mücke im Herzen



    BX und Labbi

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  • Hui! Ich hab hier auch so einen Fall. Allerdings, wenn ich dabei bin versteckt er sich hinter mir.
    Aber vor kurzem hatte ich ihn auf dem Hof frei laufen und es kam ein Kind vorbei - er hat sich davor gestellt, in einigem Abstand, und das arme Kind heftig angebellt. Das Kind kannte Hunde gut genug um einfach still stehen zu bleiben.
    Aber mir ist echt das Herz in die Hose gerutscht! Kinder sind kleine Menschen und für einen Hund nicht so bedrohlich wie große Menschen.
    Die Gefahr, daß er sich verteidigen will und dabei zu weit geht wäre mir zu groß.
    Ich arbeite manchmal mit unserem Nachbarjungen, der kennt meine Hunde und weiß um ihre Angst, aber ich seh immer zu, daß zumindest meine Hand zwischen Hund und Kind ist.
    Nicht ungefährlich.

    „Dass mir mein Hund das Liebste sei, sagst du, oh Mensch, sei Sünde,
    mein Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.“


    Franz von Assisi

  • Ich geh da ganz mit Mücke: gib dem Hund die Sicherheit, daß DU die Situation regelst, und ihm daher nichts passiert, und er Situationen mit Kind nicht mehr selbst regeln muß. Blocke Kinder ab, nimm den Hund hinter Dich. So sieht der Hund, DU wirst aktiv. Das, was Du ihm derzeit zumutest (Kontakt mit den Kindern und Selbst-regeln-müssen), überfordert sie vollkommen, und wird evtl. irgendwann böse ausgehen.


    Erst, wenn sie gelernt hat, daß von Kindern keine Gefahr droht, weil DU sie beschützt, kannst mal mit etwas weniger Abstand an Kindern vorbeigehen, damit sie lernt, auch wenn diese gefährlichen Wesen sich nähern, passiert nichts, Du bist immer noch diejenige, die die Situation im Griff hat.


    Ein Hund muß nicht Teufel-komm-raus mit Kindern können, auch nicht mit dem Eigenen. Wobei es da nochmal was Anderes ist, weil dieses ständig anwesend sein wird im Haus, und der Hund irgendwann zwangsläufig lernt, daß Du auf ihn aufpaßt, und das Kind ihm nie was tut. Anfangs ist das eh noch nicht so das Problem, das fängt glaub ich erst so richtig an, wenn die lieben kleinen zu krabbeln und laufen beginnen. Bis dahin wird sie sich aber sicherlich an den eigenen Nachwuchs gewöhnt haben. Mit dem eigenen Kind kann man dann auch so Sachen machen, wie den Hund in Anwesenheit des Kindes zu füttern, damit er das Kind positiv verknüpft, oder aber dem Hund beizubringen, wenn das Kind auf ihn zukrabbelt, bei Dir Schutz zu suchen, statt sich selbst zu wehren (also Alternativverhalten beibringen). Bis das eigene Kind krabbelt, wirst Du dafür sicher genügend Zeit haben.

    Biene, Zwergpudelmix, *7.02.2007, Flächensuchhund - Bossi, DJT-Fox-Mix, *4.06.2006

    Faro, DJT, *14.08.2013 - Moritz, roter Kater, * 2008

    Frieda, DJT, 2001-30.07.2019 - Mogli, Norweger-Mix, Aug. 2010 - 29.05.2019

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


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