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Gespritze Wiesen/Felder

  • Hallöchen,


    wisst ihr wie lange man seine hunde von gespritzen wiesen und felder fernhalten sollte?


    ich hab hier nämlich nen kleineres größeres problem. das direkt erste feld was wir von unserer wohnung aus erreichen ist heute gespritzt worden. (hab glücklicherweise den trekker gesehen). jetzt kommt allerdings das problem, dieses jahr hat das feld futtergras (letztes jahr stand dort raps) den ganzen winter über haben es sich die wuffels angewöhnt über dieses feld zu rennen. bisher hatte ich auch keinen grund das zu unterbinden. es ist auch die erste erreichbare größere fläche. d.h. egal wohin wir laufen (ab dem feld haben wir 3 möglichkeiten) die hunde laufen IMMER rauf. die fressen auch von dem gras was da steht.


    nun meine frage ... wie lange sollte/muss ich die hunde von dem feld fernhalten? gibt es überhaupt die möglichkeit meine hunde dieses jahr wieder über das feld laufen zu lassen ohne ein gesundheitsrisiko einzugehen?


    weiß jemand in welchen abständen futtergras gespritzt wird?


    Danke für Eure Hilfe

  • Hallo Cata,


    das ist leider so pauschal schwer zu sagen, dazu müsste man schon wissen, was gespritzt wurde.


    Ein Hilfe könnten hier die Landwirtschaftskammern (LWK) der jeweiligen Länder, die auch meist schon im Internet vertreten sind, geben. Dort wirst Du sicher Infos dazu erhalten.


    Ich selbst bewirtschafte eine Pferdeweide und bei uns ist es so, dass bei Düngung die Weide 4 Wochen passé ist, beim Kalken nur 5 Tage.


    Da ich davon ausgehe, dass Getreidefelder sowohl mit Dünger wie auch mit Pestiziden gespritzt werden, würde ich pauschal 4 Wochen den Wegrand meiden. Damit bist Du auf der sicheren Seite.
    Sehr kritisch ist die Zeit nach dem Spritzen bis zum nächsten Regen, wo alles noch an den Planzen hängt. Danach verschwindet es mehr oder weniger in den Boden.
    Aber da einige Hunde dazu neigen zu knabbern, ist es halt immer noch gefährlich.



    Und noch etwas: Hab ich es richtig gelesen, dass Ihr die Hunde auf einem bewirtschafteten Feld laufen lasst. :stumm:


    Bitte nicht bös sein, aber das geht nun gar nicht :abgelehnt: .... es sei denn, der Landwirt erlaubt dies.
    Es ist sein Privatbesitz und in einem bewirtschafteten Feld richten auch Kleinhunde nicht unerheblichen Schaden an, erst recht, wenn es scheinbar wie Euch mit schöner Regelmässigkeit geschieht.


    Sage es zwar ungern und möchte Dich auch nicht persönlich angreifen, aber sowas ist auch ein Grund, weshalb es Hundeführern in Wald & Flur immer schwerer gemacht wird, unangeleint und friedlich spazieren zu gehen.
    Wenn bei uns regelmässig Hunde in bewirtschafteten Felder laufen würden, wäre in Nullkommanix ein ganzjähriger Leinenzwang initiiert.


    Also bitte im Interesse aller Hundeführer und FÜR ein freundliches Miteinander: Keinen Freilauf in Feldern oder Wiesen in Privatbesitz, es sei denn, es ist gestattet.


    LG WorkingDog

  • okay, ich geb zu ich bin mit dem thema etwas sorglos umgegangen. nach dem motto machen alle, mach ich das auch. allerdings ist hier das laufen lassen auf den feldern bzw wiesen zumindest geduldet.


    ich wohne hier am rande einer großstadt. diese gegend hier wird auch gerne von "städtern" benutz um rauszufahren und den hunden auslauf zu gewähren. soweit ich das beurteilen kann werden hier alle wiesen zur futtergewinnung verwendet. und alle hundehalter laufen mit ihren hunden über die wiesen. jetzt ist eben noch das eine riesenfeld dazu gekommen, wo jetzt gras drauf steht (ich vermute futtergras, warum auch sonst???). ist ja jetzt nicht so das ich mit den hunden quer durchs feld marchiere. das hab ich im winter gemacht als alles gerodet war. aber es lässt sich nun mal nicht verhindern das die wuffels zumindest im feldrand (das sind ja immer so 2 bis 3 meter) rumspringen. bisher hat hier nicht ein bauer was dagegen gesagt, das die hunde (net nur meine) über die wiesen oder felder rennen.


    deswegen nahm ich an das ist erstmal soweit okay oder?

  • Nein, leider ist das nicht so okay? ... und typisch die Städter, die meinen ausserhalb der Stadt gehören alle Grünflächen ihnen und sie können tun und lassen was sie wollen ... was sie ja in der Stadt nicht dürfen .... (nicht bös gemeint, ist aber leider meist so ...) ;D


    Eine Wiese, die zur Futtergewinnung genutzt wird, sollte nicht als Hundeklo genutzt werden! Das hat wenig mit eklig zu tun, als mit Übertragung von Krankheiten/Würmern etc.


    Ich persönlich würde ausflippen, wenn mir ein Bauer teures Heu von einer Wiese verkauft, die als Klo von Fleischfressern benutzt wurde. Dem würde ich die Hölle auf Erden bereiten und er hätte mit Umsatzeinbussen zu rechnen.


    Und gebs mal zu, wenn Du Nager zu Hause halten würdest, für die Du teures Heu bezahlen musst, würdest Du dann nicht auch gute Qualität haben wollen?


    Ein Hundehaufen verseucht nicht die ganze Wiese, ganz klar, aber wie Du schreibst, laufen dort viele Hunde rum.



    Es wäre also sehr rücksichtsvoll und umsichtig von Dir, wenn Du z.B. nicht nur einen Anfang machen, sondern vielleicht auch mal in einem ganz unverbindlichen, freundlichen Gespräch auch die anderen Hundehalter darauf aufmerksam machen würdest. :respekt:


    Und vielleicht versucht Ihr mal Kontakt zu dem Bauern aufzunehmen.


    Wenn Du/Ihr nur den Wegrand nutzt und die Hunde mal "2 bis 3 Meter rumspringen" ist das gerade noch zu vertreten. Da stimme ich Dir zu.



    Ein brachliegende Fläche/Feld/Wiese berechtigt zwar auch nicht automatisch zur Nutzung, aber da werden doch schon mal die Augen zugedrückt.


    LG WorkingDog, die nicht anders kann, als sich immer für eine rücksichtsvolles Miteinander einzusetzen. ;D

  • ich kann dich verstehen ganz klar .... als ich neu hier herzog war mir auch immer ganz mulmig wenn die hunde doch mal aufs feld sind ..... bis ich dann kontakt zu den ersten hundehaltern hatte, die versicherten mir dann das die bauern hier kein problem damit haben.


    eben bei einem spaziergang hab ich sogar ein schild gesehen mit dem hinweis "wiese gespritzt" ich mein, das würde sicherlich nicht da stehen, wenn der bauer eh davon ausgeht das kein hund auf der wiese ist, da es ja verboten ist.


    edit: ich hab ja hier auch schon den ein oder anderen bauern gesehen ..... die ham teilweise sogar freundlich gewinkt. nur es können wochen vergehen bevor ich wieder einen treffe, deswegen hab ich hier mal nachgefragt.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Hallo Cata,


    dann seih richtig dankbar, dass Ihr so tolle Landwirte habt und tu alles, dass es auch weiterhin so bleibt. :gut:


    Das ist eine Seltenheit hier in Deutschland.


    LG WorkingDog

  • Donnerwetter, dann habt ihr aber äußerst tolerante Landwirte dort...
    Ich persönlich trompete auch nicht gleich los, wenn jemand meine Wiesen als Rennstrecke benutzt-suche aber stets das Gespräch mit den Leuten um aufzuklären. Ich unterstelle den Leuten auch keine Bösartigkeit, sondern Unwissen oder einfach nur Gedankenlosigkeit.
    Würden sich aber die "nur" Hundehalter mal ein wenig mehr Gedanken machen, woher das Brot, der Käse, die Wurst, das Fleisch etc. etc. kommt, würden sie möglicherweise die Arbeit der Bauern mehr zu schätzen wissen. Denn: wenn viele Leute schon lange, lange, lange am Grillfeuer sitzen, sitz ich noch aufm Schlepper und fahr die Rundballen Heu nach Hause....


    Nachdenkliche Grüße Sanny

    fides esperantia caritas
    1 Kor 13 13

  • Catalina


    Ich glaube das Feld, was Du als Futtergras bezeichnest, ist ein Getreidefeld. Das sieht aber die ersten ein bis zwei Monate wie dunkles, festes grünes Gras aus.


    Zu den Feldern und Wiesen:
    Ich versuche meinen Hund in den bewirtschafteten Feldern (=Äcker) nicht rennen zu lassen. Allerdings steht sie, wie schon anderweitig geschrieben mit Vorliebe in dem Getreidefeld und frißt das Grüne (werde auf die Spritzzeiten achten) - habe soweiso eine halbe Kuh.


    Die Wiesenfelder werden bei uns aber zum freien laufen genutzt. Allerdings weiß ich nicht, ob diese Mainwiese vom bauer gepachtet ist, oder ob der Bauer nur den Auftrag zum Mähen bekommt. Auf jeden Fall ist er für die Hunde frei, zumindest beschwert sich keiner. Im Winter stehen auch die Schafe dort und ich muß sagen, wie die die Felder verwüsten, das schafft kein Hund. man steht noch Monatelang in der Schafsch... und alles stinkt.


    Aber eigentlich wird ja jede Wiese, egal wo, gemäht und zu Heu verarbeitet. Theoretisch dürfte man auf keiner Wiese die Hunde laufen lassen.
    Mit meiner Maus habe ich wegen Hundesch... sowieso keine Probleme. Sie macht immer irgendwo am Rand, am liebsten im Gestrüpp. Nur in Ausnahmen mitten auf die Wiese.


    Und wenn ich mir dann so manche Felder ansehe, die so mühsam angepflanzt werden und dann wird doch nicht geerntet, sondern alles platt gemacht. Haben bei uns letztes Jahr ein riesen Maisfeld einfach verrotten lassen. Naja, meine Ratten und der Hund haben sich gefreut. Hund hat immer beim pflücken geholfen - das Maisfeld liebt sie im Spätsommer, wie im Frühjahr die grünen Getreidefelder und die Ratten finden die gelben Kolben Klasse.


    Gruß Nadine


    Gruß Nadine

  • Zitat von "cephalenia"

    ... Im Winter stehen auch die Schafe dort und ich muß sagen, wie die die Felder verwüsten, das schafft kein Hund. man steht noch Monatelang in der Schafsch... und alles stinkt. ....


    ... Und wenn ich mir dann so manche Felder ansehe, die so mühsam angepflanzt werden und dann wird doch nicht geerntet, sondern alles platt gemacht. Haben bei uns letztes Jahr ein riesen Maisfeld einfach verrotten lassen. Naja, meine Ratten und der Hund haben sich gefreut. Hund hat immer beim pflücken geholfen - das Maisfeld liebt sie im Spätsommer, wie im Frühjahr die grünen Getreidefelder und die Ratten finden die gelben Kolben Klasse.



    Du kannst aber sicher sein, dass der Schäfer eine Erlaubnis hatte, seine Schafe dort weiden zu lassen, denn wenn nicht, wird er nie wieder auch ein Stück Grün in dieser Gegend für seine Schafe sehen.


    Bei uns in der Gegend es einem Schäfer "mal passiert", dass er ein falsches Weidestück eingenommen hatte. Das gab einen Mordsärger und Schadensersatzforderungen, die ihn finanziell ruiniert hätten. Glücklicherweise einigten sich beiden Parteien friedlich.



    Und nur weil aus irgendwelchen (widrigen) Gründen ein bestelltes Feld nicht abgeerntet wird, kann das doch nicht ein Freifahrtschein für alle sein.
    Damit ist und bleibt es noch immer fremdes Eigentum und allein der Grundeigentümer darf über die Verwendung entscheiden.


    Wie schrieb kürzlich jemand so treffend " ... wir sollten uns nicht am schlechtesten Beispiel orientieren ..."


    LG WorkingDog

  • Zitat von "cephalenia"

    Catalina


    Ich glaube das Feld, was Du als Futtergras bezeichnest, ist ein Getreidefeld. Das sieht aber die ersten ein bis zwei Monate wie dunkles, festes grünes Gras aus.


    hmm, ich kenn mich so mit den - sagen wir mal feldpflanzen - nicht aus .... ist sozusagen das erste mal das ich auf dem land wohne (naja land kann man hier auch net sagen, eben am äußersten rand einer großstadt)


    wie gesagt auf dem feld stand letztes jahr raps (hat im herbst widerlich gestunken) im herbst - nach der rapsernte - wurde dann ausgesät (was auch immer) und es kamen kleine - in meinen augen - grüne grashälmchen raus.


    jetzt nach dem winter und der schneedecke wuchs dat natürlich weiter und wenn ich mir das so anschaue sieht das für mich aus wie kräftiges starkes schneidegras. daher meine annahme es ist futtergras. ich kann ja aber mal bei gelegenheit foddos machen.

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den kostenlosen Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen kostenlosen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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