• hudson ist nicht kastriert. Er lebt mit zwei nicht kastrierten hündinnen zusammen. Klappt ohne Probleme. Hudson ist mittlerweile 7 Jahre alt und wird intakt bleiben.
    Am Mittwoch waren wir mit einer hündin in der standhitze gassi, ja er war sehr interessiert, beide konnten zusammen freilaufen, er hat sich immer abrufen lassen und war absolut kontrollierbar. Zuhause hat man von seiner Aufregung auch nichts mehr gemerkt, er kennt das halt und lebt damit.

    Ich hoffe, dass es bei mir auch ähnlich wird.
    Hatte jahrelang eine intakte Hündin mit zwei kastrierten Rüden (aus dem TS, schon kastriert bekommen) und das wa rnatürlich absolut stressfrei.

    Jetzt ist ein junger Rüde dazugekommen, der nicht kastriert werden wird (soll angekört werden und wenn er sich gut entwickelt eventeull mal in die Zucht).
    Janaah ist jetzt 10 Moante alt und habt noch nicht mal das Bein, ist also eher spätreif.

    Meine Hündin ist jetzt seit zwei Tagen läufig und er zeigt deutliches Interesse, aber lässt sich auch noch wegschicken. Ich lass ihn dem Mädel auch gar nicht erst in den Hintern kriechen, das kann er ruhig gleich lernen, dass es das nicht gibt bzw das ich das jederzeit abbrechen kann.

    Wenn ich weg bin oder sie nicht direkt im selben Zimmer unter Aufsicht hab (z.B. wenn ich dusche oder koche) werden sie in getrennten Zimmern eingesperrt bzw ich nehmen die Hündin mit ins Bad oder so). Sicher ist sicher, auch wenn sie noch nicht steht und es wahrscheinlich auch noch ca. ne Woche dauern wird.


    Weiß noch nicht, was als nächstes dazukommt (in frühestens nem Jahr wahrscheinlich), Rüde oder Hündin, aber auf jeden Fall sollen die zukünftigen Hunde alle intakt sein und bleiben sofern es keine gesundheitlichen Gründe für eine Kastration gibt und sofern das jetzt mit meinen zwei Kadetten kein kompletter Albtraum wird.


    Wobei ich bei meiner Hündin am überlegen bin, ob ich sie eventuell in einigen Jahren kastriere. Ich kenne so viele ältere Hündinnen die zum Ende ihres Lebens vom Zyklus her unregelmäßiger wurden und dann irgendwann doch ne Pyo gekriegt haben, dass ich da doch etwas Angst vor habe.
    Oder vielleicht lasse ich ne ovarschonende Kastration machen - dabei bleibt ein Ovar drinnen, der Hormonstatus ist also der gleiche wie vor der OP (die Hündin wird auch noch läufig, scheinträchtig und alles, sie blutet nur nicht mehr), die Gebärmutter wird aber vollständig entfernt, so dass es keine Pyo geben kann und die Hündin natürlich unfruchtbar ist.

  • Also ich glaube bevor ich meinen Rüden wegen Verhaltensproblemen kastrieren lasse, würde ich alles daran setzen um gegenzusteuern. Newton hatte vor Kurzem auch so eine Phase, dass er beim Freilauf kaum mehr ansprechbar war. Es folgte dann eine Woche konsequentes Training mit der Schleppleine und dann ging es wieder.
    Ich bekomme es regelmäßig mit wie Kastraten von einem intakten Rüden nach dem anderen bestiegen werden. Oft resignieren sie da einfach irgendwann und wehren sich nicht mehr... Würde das für meinen Hund nicht wollen...

  • Mein Lionn wird demnächst nen Chip bekommen und wenn ich sehe obs was bringt bzw ob das Fell so bleibt und nicht grottenschlecht wird kommt er unters Messer wenn er sowieso die Zähne gemacht kriegen muss.

    Er wird im Juli 6 Jahre alt. Gesundheitlich gat er nichts aber er ist massiv hormongesteuert und nervtötend. Schon mit meiner kastrierten Hündin ist sein Getue nervig - wenn er heiße Hündinnen in der Nase hat ists noch schlimmer. Und da er eh in Narkose muss will ich das dann gleich verbinden

  • Shawnee (jetzt 10 Jahre alt) wurde mit 7 Jahren aus gesundheitlichen Gründen kastriert. Verfressen war er vorher schon, das ist noch mal einen Tick heftiger geworden, aber wirklich "schlimm" ist es nicht; ein sehr plüschiges, nicht dem eigentlichen Rassestandart entsprechendes Fell hatte er vorher auch schon – und vom Verhalten her hat er sich absolut nicht verändert. Er war vorher entspannt mit anderen Hunden und ist es immer noch, bestiegen wird er von unkastrierten Rüden nicht (... würde ich auch gar nicht zulassen :p ).

    Manchmal bereue ich es, ihn nicht früher "unter's Messer" gelegt zu haben: Hätte ich ihn mit zwei bis drei Jahren kastrieren lassen, hätte ich ihm wochenlange, hormonell bedingte (und äußerst schmerzhafte) Gesundheitsprobleme und eine aufwendige Darm-OP erspart. :( :

    Was mit Myrddin, der gerade erst 15 Monate alt ist, mal passiert, weiß ich noch nicht. Auf der einen Seite bin ich auch der Meinung, das man einem Tier keine "präventive Amputation" angedeien lassen sollte, auf der anderen Seite habe ich noch überdeutlich vor Augen, wie sehr Shawnee in der Zeit gelitten hat und wie sehr ihn die OP mitgenommen hat, das vergesse ich nicht so schnell. Wenn ich dem Lütten das durch eine Kastration, die ja – besonders beim Rüden – ein verhältnismäßig kurzer, einfacher Eingriff ist, ersparen kann, muss ich schon sehr sorgfältig abwägen.

  • Mein Lionn wird demnächst nen Chip bekommen und wenn ich sehe obs was bringt bzw ob das Fell so bleibt und nicht grottenschlecht wird kommt er unters Messer

    Kenne einen Langhaardackel, da wurde es genauso gemacht. hatte 1 Jahr den Chip, alles gut, kaum war er operiert, kam das Welpenfell wieder durch!
    Kann man sich also nicht unbedingt drauf verlassen!

  • Mag zu 90% Zufall und zu 10% Einbildung sein aber Benni musste Ende Dezember gesundheitsbedingt kastriert werden und seitdem ist er Dauerkrank. Total nervig. Ich glaube und hoffe, dass wir es nun so langsam im Griff haben aber es nervt schon.

    Allerdings muss ich sagen, dass es 2, 3 Dinge gibt, die ich NICHT vermisse: Er hat überhaupt keine Vorhautentzündung mehr (war laut TA eigentlich schon chronisch), vorher musste ich ihn mehrmals am Tag abputzen und er hat trotzdem überall Spuren hinterlassen und er höckert mich nicht mehr. Ich hielt das immer für schlechte Erziehung meinerseits. Er hat mich wirklich jeden Abend versucht zu höckern. Ich habe es natürlich immer unterbunden. Seit etwa 6 Jahren! Egal wie ich rangegangen bin, jegliche Erziehungsversuche blieben erfolglos. Nach der Kastra hörte es sofort auf.
    Was nervt: Er pinkelt jetzt nur noch einmal bis auf ganz gelegentliches Bein heben. Das heißt ich stehe am erstbesten Pinkelplatz gefühlte 3 Minuten rum... aber das ist wohl jammern auf hohem Niveau. :D
    Was sich nicht geändert hat: Der Hass auf seine Erzfeinde und die Ablehnung ziemlich vieler Hunde ihm gegenüber. Die fanden ihn vorher blöd und jetzt immernoch. Die, die ihn vorher mochten, mögen ihn jetzt auch noch.

    Ich muss also sagen in unserem Fall überwiegt das positive (auch wenn es wirklich nur Kleinigkeiten sind). Nichtdestotrotz würde ich nicht von vorneherein kastrieren. Wenn ich noch einmal die Wahl hätte, würde ich ihn "ganz" lassen aber es ging nunmal leider nicht.
    Ich vermisse irgendwie das hin und wieder sabbern und schmatzen wenn etwas toll gerochen hat. Ich fand das irgendwie niedlich, wenn er so mit den Zähnen geknirscht hat. Ich glaube ich bin komisch. |)

  • Also seit 2 Tagen hat er die Damenwelt für sich entdeckt . Er ist jetzt 1 Jahr alt und man merkt jetzt richtig das er Mann wird .
    Sobald er eine Hündin richt , dreht er total am Rad an der Leine und Quieckt wie ein Meerschweinchen . Auch Zuhause ist es Teilweise unerträglich . Er ist auch sehr abgelenkt und ist immer auf der Suche nach Weiblichen Hunden ...
    Habt ihr irgendwelche Tipps ? Legt sich das überhaupt wieder ohne Kastration :/ ?

  • Also seit 2 Tagen hat er die Damenwelt für sich entdeckt . Er ist jetzt 1 Jahr alt und man merkt jetzt richtig das er Mann wird .
    Sobald er eine Hündin richt , dreht er total am Rad an der Leine und Quieckt wie ein Meerschweinchen . Auch Zuhause ist es Teilweise unerträglich . Er ist auch sehr abgelenkt und ist immer auf der Suche nach Weiblichen Hunden ...
    Habt ihr irgendwelche Tipps ? Legt sich das überhaupt wieder ohne Kastration :/ ?

    Du hast eben einen männlichen Hund. Dieses Verhalten gehört meiner Meinung nach dazu und man sollte versuchen, es zu managen bevor man gleich an eine Kastration denkt. Newton hatte vor Kurzem auch so eine Phase.
    Draußen habe ich solange Standby- und Orientierungsübungen mit Newton gemacht, bis er sich halbwegs beruhigt hatte und ich ihn wieder guten Gewissens von der Leine lassen konnte. Gab es während des Spaziergangs einen Rückfall, wurde angeleint und das gleiche Spiel von vorne.
    Als er zuhause etwas "Liebeskummer" hatte, habe ich ihn genommen, bin an die Dreisam gefahren, wo nicht so viele Hunde unterwegs sind und habe mit ihm dort einen schönen langen Spaziergang an der Schleppleine gemacht, der immer wieder von kleinen Übungseinheiten/Spieleinheiten unterbrochen wurde.
    Ich denke, man sollte ihm einfach vermitteln, dass man zwar Verständnis für sein Verhalten hat, aber auch ganz klar machen, dass man sich da nicht reinzusteigern braucht. Wie bei einem Teenie, der seinen ersten Liebeskummer hat...

  • Ja , das mit dem Ablenken versuche ich auch . Aber ist denn eine dauerlösung wenn der Hund so leidet unter dem Stress ?
    Ich werde so schnell nicht aufgeben. Aber wenn das Jahre lang oder Monate lang so geht ? Da sind wahrscheinlich gesundheitliche Schäden dann auch vorprogrammiert . Mal abgesehen von dem ganzen Stress auf die dauer ..

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