Unsere Junghunde...der alltägliche Wahnsinn Teil IV
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Gast41354 -
9. März 2015 um 21:47 -
Geschlossen
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Sprich ich hätte in dieser Situation das Gute gesucht und belohnt.
Das ist aber auch der weitaus kniffeligere Weg, weil die Gefahr sehr groß ist, dass du den Hund in die Aufregung reinbestätigst. Wenn man ein gutes Timing hat, okay...aber da muss das Timing schon sehr sehr gut sein. Die sichere Variante ist eben: Klar abgrenzen, weg vom Reiz, Hund runterfahren, dort bestätigen. Von da aus kann man sich dann wieder an den reiz "ranarbeiten".
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Wenn ich eins habe, dann ist es Timing
Aber natürlich, das muss einem liegen sonst bringt das nichts. -
Belohnt hab ich ihn natürlich auch, wenn er brav war.
Das kam bei ihm aber erst an, als er sich schon etwas beruhigt hatte und aufnahmefähig war.
Selbst die Hundetrainerin hat sich gewundert wie er drauf ist. Normalerweise ist er wesentlich entspannter.Und in dieser speziellen Situation war er halt einfach nicht Thema. D.h. weggehen 5 Min rumsitzen ging einfach nicht. Das Los der Zweithunde
Hätte ich nur ihn dabei gehabt wäre das vielleicht nochmal anders gewesen. -
Och für Bliss ist das teilweise auch immer noch Thema, wenn ich sie anbinde und weg gehe oder mit Tex was mache.
Lege ich sie ab und arbeite dann mit ihm, ist alles ok. Da es mir aber wichtig ist, beide Hunde mit zum Hundeplatz zu nehmen und nicht die Möglichkeit habe, die Hunde im Auto zu lassen, wenn es zB sehr heiß ist, muss Bliss lernen, dass sie auch mal keine Rolle spielt. Letztes Jahr war das noch gar nicht möglich. Mittlerweile geht es, je nach Erregungslevel. ich übe das aber auch regelmäßig. -
Ja muss ich auch wieder vermehrt machen. Das war bis vor kurzem überhaupt kein Problem. Aber letztens auch beim Dummytraining fand er das nicht so toll zugucken zu müssen.
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Er schiebt dann eben Frust. Ist für das Alter völlig normal und typisch.

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Smilla musste ja nun Ablage lernen für die BH und trotz, dass ich das meiste des Trainings überflüssig wie sonst was fand: Smilla hat gelernt, ruhig liegen zu bleiben, wenn sie nicht dran ist (und bietet es mittlerweile (zwar manchmal dennoch unter Protest) von sich aus an). Das hat sie Zuhause mit den anderen Hunden gelernt, bei Dingen, die sie eigentlich sehr gerne selbst gemacht hätte... Sehr kleinschrittig und mit viel Belohnung, aber auch mal mit: so kommst du nicht zum Ziel!! Mittlerweile kann ich tatsächlich problemlos parallel trainieren. Einer wartet und gut ist. Ich bin also Fan von kleinschrittig + viel Belohnung + was anderes ist einfach nicht zielführend. Eine Ablage mit entsprechender Erwartungshaltung (Auszeit) kann schon was tolles sein
. Haben Lucy und Grisu nebenbei gelernt, aber bei Smilla musste ich mich echt zwingen (so: überhaupt mal Grenzen setzen
). Wenn man 2 Hunde (oder mehr) hat, sind es doch beste Trainingsvoraussetzungen für den Alltag -
Ja das stimmt, da kann man gut mal Frustrationstoleranz üben :)
Beim Aufbau find ich kleinschrittig + belohnen auch sehr wichtig.
Bisher war das allerdings nie so das Thema. Warten während ich was mit Janosch mache ging immer sehr gut. Naja, Pubertät halt
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Mit Bliss übe ich das zB. derzeit beim Longieren, wenn ich mit beiden Hunden arbeite. Sie liegt bei mir im oder am Kreis und Tex wird gearbeitet. Das ist für sie unglaublich schwer, wenn ich Tex beschleunige und mit dem Ball bestätige. Sie würde dann gerne auch, muss aber warten. Eine schönere Übung für Impulskontrolle und Frustrationstoleranz gibt es für sie nicht. Belohnt wird sie dadurch, dass sie danach dran ist. Solangsam kapiert sie das auch immer besser und ich kann die Übungen schon sehr stark ausweiten.
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Das ist etwas, was für Livi auch echt schwierig ist. Für Nova dagegen gar nicht. Der wartet geduldig bis er dran ist.
Dafür schiebt er den mega-Frust wenn Hunde auftauchen und er nicht hinkann. Er scharrt dann sogar auf der Stelle, obwohl er gar nicht markiert hat. Das ist ihr mittlerweile völlig schnuppe.
Heute hab ich auch den Fehler gemacht, mit ihm zu spielen, während er noch unter Frust stand. War auf einer Wiese und hab die beiden rennen lassen, da mein Freund sich den Fuß verletzt hat und nicht so gut laufen konnte. Jedenfalls kam ein Hund in Sichtweite und ich hab angeleint. Nova brav im Sitz neben mir aber hat das totale Fiepkonzert veranstaltet. Blickkontakt ging aber was war der Kerl laut
Und eben das oben genannte Scharren.
Als der andere weg war dachte ich, ich tu was gutes und lass ihn sich am Zerrtau abreagieren. Naja, er hat mir einmal voll in die Hand gehackt, so dass es richtig weh tat und ich unwillkürlich aufgeschrieen hab. Ne, so nicht.Beißhemmung war hier noch nie Thema. Deshalb kam das so unerwartet.
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