Unsere Junghunde...der alltägliche Wahnsinn Teil IV

  • Ich hatte mich etwas falsch ausgedrückt - Wir sind vorerst vom Mittwochs-Training ausgeschlossen. Meine Trainerin hat mir einen anderen Kurs klar gemacht (Montags), bei einer Frau, die auch mit "Wattebäuschchen" wirft und alles mit viel Ruhe erarbeitet.
    Auf drängen der "Nörgler" waren wir heute auch noch in einem anderen Kurs schnuppern. Und was soll ich sagen... Ich bekomme seit 4 Stunden kein Wort mehr raus, wurde auf der Heimfahrt geblitzt und ärgere mich über mich selbst, dass ich dieser blöden Hexe nicht mal Einhalt geboten habe.
    Verstört sitzen mein Hund und ich jetzt zuhause und sind wahrscheinlich beide gleichermaßen fertig mit der Welt... :(

    Und nein, mein Hund hat die 4x Mal im Training nur gebellt, weil sie eben aufgeregt ist und mit der Situation noch nicht umgehen kann. Weder Mensch noch Hund gebissen oder irgendetwas anderes verwerfliches getan...

    :streichel: ....och mensch, das klingt ja schrecklich. ich wär da wohl aber erstmal unter schock gestanden. hätte mit sowas nicht gerechnet. geht ja mal gar nicht, was sie da gemacht hat. mensch.
    könnt ihr denn woanders hingehen oder gibts nur diese eine hundeschule in der nähe?
    hoffe, ihr könnt euch noch nen entpannten abend machen.
    liebe grüße

  • @Nebula: Wenn ich das richtig sehe, hatte Nova sich ja gerade da das Seil 'ergattert'? Vermutlich war er darüber sehr 'froh'. ;D Vielleicht hat er sich dan 'größer gemacht' oder war so erregt wie "Jetzt krieg' mich!"

    @AussieAlina: Urgh - zu der Frau und so.
    Zu der Situation und dem 'Hilflosen Verhalten' - das passiert leider, nachher denkt man, man hätte anders reagieren sollen... - aber daraus lernt man - und macht sowas dann nicht mehr, bzw. das nächste Mal schreitet man dann ein... ärger' Dich nicht zu doll.

  • Tief durchatmen, noch mehr Luft holen und mit dem heutigen Wissen in die nächste Trainingsstunde starten.

    Sich nicht alles gefallen lassen; in sich hinein horchen, das Bauchgefühl entscheiden lassen und dann durchstarten.

    Ich habe auch schon so manche Übungsstunde mit Bauchweh verlassen. Heulend ist gar kein Ausdruck. Bin trotzdem hin, habe mein Ding gemacht, meine Meinung gesagt. Gut, ich habe mich damit nicht sonderlich beliebt gemacht. Bin heute immer noch da. Man respektiert mich! Was will ich mehr!

    Mein Hund! Meine Sache! Meine Entscheidungen! Mein Handeln!
    Das funktioniert!

  • Tief durchatmen, noch mehr Luft holen und mit dem heutigen Wissen in die nächste Trainingsstunde starten.

    Sich nicht alles gefallen lassen; in sich hinein horchen, das Bauchgefühl entscheiden lassen und dann durchstarten.

    Ich habe auch schon so manche Übungsstunde mit Bauchweh verlassen. Heulend ist gar kein Ausdruck. Bin trotzdem hin, habe mein Ding gemacht, meine Meinung gesagt. Gut, ich habe mich damit nicht sonderlich beliebt gemacht. Bin heute immer noch da. Man respektiert mich! Was will ich mehr!

    Mein Hund! Meine Sache! Meine Entscheidungen! Mein Handeln!
    Das funktioniert!

    Wenn man das kann, ist das perfekt. Ich kann das nicht :headbash:

  • Boah das is ja echt heftig :shocked: du Arme :streichel:

    Ich hätte den Besen der Frau übergezogen und danach gegangen. ...ich lass mich doch von einer fremden Frau, die meinen Hund und mich überhaupt nicht kennt so behandeln + bewerten.

    sieh es als erfahrung und nehm dir die aussagen nicht zu herzen. viele hundeschulen/trainer taugen einfach nichts und verkorksen den hund am ende mehr als das es hilft. wir haben auch unsere "erfahrungen" gemacht mit den hundeschulen hier, und letztendlich habe ich mir eine privat trainerin geholt. Die Frau teilt meine Ansichten, kennt meinen Hund (und nicht nur wie er sich auf dem platz verhält! wo so viele andere hunde sind+anspanung..etc) und redet mit mir über probleme.
    Such dir was wo du dich wohl fühlst und die methoden auch selbst verwenden willst.

  • Also meine Mittwochs-Trainerin mag ich ja schon sehr und halte auch viel davon, wie sie mit meinem Hund umgeht. Sie wollte halt, dass ich dort erstmal ein paar Wochen nicht hin gehe, weil ja die Trainier, die Mittwochs parallel ihre Stunden geben da am ausrasten sind / waren. Aber ich sehe meine Trainerin am Samstag privat. Die hat ja auch außerhalb vom Verein ihre Hilfe angeboten. Das werde ich sicherlich jetzt auch erstmal in Anspruch nehmen.
    Da im Verein bleiben / wechseln? - puh schwierig. Hier gibt's erstens nicht viel. Ich fahre dorthin schon eine knappe Stunde (Stall liegt aber wenigstens auf dem Weg). Da gibt's halt die "Wattebäuschchen-Werfer-Fraktion" und die, die gleich mit Besen und Wassernapf auf die Hunde losgehen... Anscheinend können die sich untereinander auch nicht ab und es wird gelästert hoch 10. Meine Trainerin steht aber absolut hinter mir und hat intern wohl auch mal richtig auf den Tisch gehauen, da Brooke wie gesagt nicht der erste Hund mit "Startschwierigkeiten" ist und das Verhalten von den Leuten einfach unter aller Kanone ist.
    Ich hoffe halt, dass ich mal ein paar Leute von der Wattebäuschchen-Fraktion kennen lerne und dann eben nicht ganz alleine da stehe. Niemanden kennen und dann noch von 90% blöd angekackt werden macht leider keinen Spaß... :/

    Edit: Ach und danke für all eure lieben und aufmunterenden Worte :gut:

  • @AussieAlina
    Manchmal ist man leider zu höflich und zu perplex, um sofort reagieren zu können.
    Mein Trainer hat mal mit Balou demonstriert, wie man frei bei Fuß dem Hund nahe bringen kann. Hund ist ohne Leine und man ist lieb und toll, so lange er bei einem ist. Läuft er etwas weiter, wird er in die Beinfalte gekniffen. Ich sollte ihn rufen und er kniff ihn dann in die Beinfalte, weil es ja bei ihm toll sein sollte.
    Ich meinte dann, ich hätte es verstanden und holte mir meinen Zwerg.
    Balou hat frei bei Fuß im Endeffekt zu Hause mit uns geübt und zwar mit ab und zu Leckerlis und Räuspern und angedeutetem Wegtreiben, wenn er vorläuft.

    Mittlerweile weiß mein Trainer auch ganz genau, dass ich filtere und nicht alles mache, was er sagt. Er hat viele gute Ansichten und Methoden, aber auch ein paar, die zu hart sind und zu Bindungsproblemen führen können.

    Vorhin habe ich mit Balou so gespielt, als wäre ich ein Hund. Auf allen vieren und mit Hundesprache, so gut ich das konnte. War interessant. Erst war er sehr ruppig und biss mir ins Ohr, in den Nacken und versuchte, seitlich an mir hochzuspringen. Nach ein paar Drohungen und schlussendlich einem lauten Knurren und Wegstoßen meinerseits, hat er sich mir unterworfen. Er lag ganz ruhig seitlich auf dem Boden und guckte weg. Als ich ihn wieder aufforderte, spielte er viel vorsichtiger. Was kein Hund bei Balou schafft, schaffe also ich. xD

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