Unsere Junghunde...der alltägliche Wahnsinn Teil IV
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Gast41354 -
9. März 2015 um 21:47 -
Geschlossen
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Ich hab im Übrigen das Problem zwischen Lupo und dem Labbi gefunden.
Der Nachbarshund bzw. Hundefreundin vom Labbi ist läufig und verdreht dem Labbi so dermaßen den Kopf, dass er angespannt ist. Und das wirkt sich vermutlich auch aufs Spielen bei den Beiden aus, weswegen Lupo dann auch eher gereizt ist.
Und mal Neues vom Lupo und seinen Charakterveränderungen:
Neben seinem Jagdtrieb kommt mittlerweile auch ein starker Schutz-/Wachtrieb durch. Zu Haus schlägt er momentan alles an und draußen will er Fremde stellen.
Das unterbinde ich natürlich voll und ganz.Aber irgendwie ist es schon ein komisches Gefühl, wenn der verschmuste und völlig verträgliche Hund auf einmal gar nicht mehr so Menschenlieb ist. Naja, dass er sonst gezickt hat, wenn er nicht jeden Begrüßen und Abknutschen durfte, fande ich auch unschön. Aber dass er die nun stellt, finde ich fast noch schlimmer. Aber er tut es momentan noch recht harmlos. Er fixiert halt.
Aber wir sind dran...
Kaum ist eine Baustelle erledigt, fängt die Nächste an. Jedenfalls wirds uns nie langweilig

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Hi,
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@Kapua: das kenn ich, das mit den baustellen. :)
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@Juliaundbalou: das mit dem stock tragen macht eine freundin von mir auch
... ihr hund trägt aber eher bäume als stöcke
Jinx lässt stöcke meistens nach 2 metern wieder fallen. Der hat null bock auf freiwillig apportieren ...
Und bei uns war es ähnlich mim allein bleiben. Bis er 6-7 monate war konnte ich ihm die komplette Wohnung zur verfügung stellen, und es war nix kaputt. Und dann fing der zerstörungswahn an :| ... dann durfte er nur noch in den flur. Mittlerweile hat er 3 Zimmer wenn er alleine ist, aber ich muss halt schauen das alles was interessant sein könnte, weg gestellt wird. Aber es klappt jetzt seit 2 Monaten super... denke die haben einfach immer mal wieder phasen wo es besser klappt und dann wieder nicht. -
achja:
Mein positives Erlebnis heute morgen: Wir laufen auf dem Feld, und ein Fasan rennt übers Feld. Jinx sprintet schon ein paar Meter hinter her... Ich hab kurz gepfiffen und dann hat er tatsächlich direkt kehrt gemacht.Der Fasan war sogar noch in Sichtweite
er hat ihm dann bei mir noch hinter her geschaut, aber das wars.... obwohl er schon ein Huhn und einen Schwan gerissen hat, hat er sich abrufen lassen*WUUHUHUU*sorry für den doppelpost.... aber ich konnte nicht mehr editieren

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Das kleine Bordertier ist heute schon 8 Monate alt!!!
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@Hummel: Naja, "Ansage-nicht zu interessieren haben" - klingt halt nicht wie "Abbruchsignal, damit unerwünschtes Verhalten nicht aufkommt." "Ansage" klingt so nach der Major befielt - so einen Ausdruck würde ich z.B. nicht mal verwenden, da ich mich nicht als "Ansager" sehe, sondern als "die, auf die man schon mal hören sollte, denn das Leben ist dann viel leichter und ich darf viel mehr."
Und - ich denke, ich hätte das "Nein" mit etwas rabiateren Methoden vermutlich schneller und eindringlicher aufbauen können(auf sie jetzt bezogen) - denn sie hat ja letztendlich immernoch die 'Wahl' was jetzt wertiger für sie ist.(Gerade, wenn sie halt was auf dem Boden sieht, ich 'Nein' sage und sie trotzdem hinstürzt, so schnell kann man sie oft nicht zurückhalten)
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Zum Apportieren - Zoey apportiert ja leider nicht wirklich gerne... - manchmal ein wenig schade, so kann man ihr schlecht beibringen einem z.B. mal den Hausschuh zu bringen. ;D
Ohne Abblenkung an Hunde vorbei - das wär's. Ist zwar schon besser geworden, aber so ganz...
Heute auch toll - eine Frau mit piependem Weimaraner(der piept irgendwie dauernd rum, warum(?!)!)!)) - den wir schon öfter gesehen haben - Frau leint an, geht an der Seite von den Autos vorbei - leint ihn dann aber gleich wieder ab - während wir noch sichtbar waren und nur ca. 3 Meter weg.
Sie geht weiter, Hund kommt natürlich zu Zoey, die sich auf den Boden parkt, ich gebe sie dann schnell frei, als der Weimaraner näher kam.
Der guckt kurz und schnüffelt und rennt dann wieder piepsend, fiepend weg.Zoey hatte natürlich wieder rumgehampelt und sah ihm noch etwas hinterher.
Also so kann ich auf das 'Anleinen' anderer Hunde auch verzichten(was ich grundsätzlich toll fand, dass sie das gemacht hat), wenn der eh doch gleich ankommt - und Frauchen dann nicht mal in Sichtweite ist...
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Das kleine Bordertier ist heute schon 8 Monate alt!!!
Externer Inhalt abload.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Und so hübsch ist sie

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@Mejin
Für mich ist es eine Ansage, wenn ich meine Meinung kund tue bezüglich etwas, was der Hund zu lassen hat. Und wenn man das richtig aufbaut und wenn es einem wirklich wichtig ist - habe ich die Erfahrung gemacht - dann kommt (mal abgesehen von Junghundphasen in denen der Hund sich mal testet) auch sehr schnell ein sehr verlässliches Ergebnis drumrum.Ich bin auch kein "Major, der befiehlt" - ich finde aber auch keine Respektsperson in meinem Leben (der ich Respekt entgegenbringe) ist das. Das braucht es ja gar nicht, vor allem nicht, wenn das der eigenen Mentalität nicht entspricht. Nichtsdestotrotz sind Hunde sehr gut in der Lage herauszufiltern, was sie ernst nehmen.
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Das ist sehr richtig.
Meine Hunde und ich haben ne gute Basis miteinander und unser Umgang ist wirklich meistens sehr sehr entspannt. Aber WENN ich mal eine Ansage mache, meine ich das jedes einzelne Mal zu 100% ernst. Meine Hunde wissen ziemlich genau, dass ich nicht wegen jedem Mist an die Decke gehe, aber auch, dass wenn ich mal den Stinkstiefel raushängen lasse, vorher ne echte Regelverletzung/Grenzüberschreitung stattgefunden hat.
Ich muss deshalb auch nicht überreagieren. Meist reicht es, wenn ich tatsächlich einfach nur "stinkstiefelig" werde. Allerdings gab es schon Momente, wo ich meinen Hund auch mal gepackt habe. Zum Beispiel, als Tex mir gegenüber in der Junghundezeit während seiner Frustphasen extrem körperlich wurde, sodass Blut floss.
Aber bis es soweit kommt, dauert es bei mir. Das wissen die beiden ganz genau. Deshalb reicht meist eine sehr ernsthafte Ansprache schon aus.Edit: Das ist übrigens das Interessante daran, wenn man zwei Hunde hat. Mein Rüde hat meiner Hündin gegenüber ähnlich reagiert, als sie ihre Grenzen ausgetestet hat. Viele Dinge waren durch Knurren und Zähnezeigen zu regeln. Andere, grobere Verstöße jedoch nicht. Da hat Madame dann auch mal die volle Breitseite bekommen, ohne dass sie dabei jedoch verletzt wurde. Das waren auch die Dinge, die sie exakt nur einmal versucht hat (zB aus seinem Napf zu klauen). Das kam nach dieser Grenzensetzung nicht mehr vor.
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Ich reihe mich hier auch mal ein! Unser Jungspund ist ein 8 Monate alter Lagotto. Vieles klappt schon gut (Rückruf, Abbruchsignal), anderes nicht so (Ruhe, Geduld, Impulskontrolle, Leinenführigkeit...). Willi hat generell eine sehr niedrige Reizschwelle und überdreht schnell, reagiert auch schnell gestresst. Mich würde mal interessieren, wie viel Auslauf/Beschäftigung ihr euren Pubertieren in dem Alter (so 3/4 Jahr) schon geboten habt? Einmal die Woche sind wir im Jundhund-Erziehungskurs, ansonsten üben wir Grundgehorsam, Alltag und gehen meist 2x am Tag länger Gassi, machen auch öfter Suchspiele. Beim Gassi liegen wir oft sogar unter der 5Minuten Regel (so an die 30min), ich würde zwar gern llänger gehen, aber Willi ist es schnell zu viel und ich gehe meist heim, wenn ich sehe dass er vor Aufregung kaum noch ansprechbar ist. In besagtem Kurs machen einige schon viel viel mehr + gehen mit ihren schon zum Agility usw. Also - wie sieht es bei euch aus?
Hallo!
Bei uns gab es ein Mal die Woche Hundeschule, ansonsten je nach Tagesform Spaziergänge in unterschiedlichen Längen. Das wars, hat aber auch ausgereicht dass die Kleine den Rest des Tages schlafend verbracht hat. - Vor einem Moment
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