Unsere Junghunde...der alltägliche Wahnsinn Teil IV
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Gast41354 -
9. März 2015 um 21:47 -
Geschlossen
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Ich glaub ich hab meine beiden noch nie derartig angeschissen, dass sie so reagiert haben...
Allerdings klemmt Livi öfters mal die Rute. Wenn sie zB. ins Auto soll und nicht will....

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Hallo,
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Ich frag mich eher wieso du ihn so massiv korrigierst wenn du doch weißt dass er das nicht verträgt?
Das ist es doch was ich sage, ich bin zu impulsiv.
Klecks juckt das alles herzlich wenig, ich hatte 5 Jahre lang nur ihn und die Malis davor waren auch eher Typ Backstein. Nun habe ich einen sensiblen Hund, das erste mal in meinem Leben. Ich schaffe es schlichtweg nicht so zu switchen, ich weiß aber dass Touli eine andere Korrektur braucht als Klecks.@Dinakl och mensch! und das bist du eben (also ein mensch)! dadurch, dass du dir schon so nen kopf machst, glaube ich, dass es dem hundewesen bei dir gut geht und du weißt ja auch schon, wo du hinwillst. das ist die halbe miete! es gibt keine perfekten menschen! vielleicht versuchst du, bisschen geduldiger mit dir selbst zu sein und nicht zu versuchen, von heute auf morgen der perfekt tolle hunde-halte-mensch zu sein?
Das ist es, was ich lernen muss ja.
Es fällt mir nur eben unheimlich schwer.
Meine Trainerin und Züchterin von Touli sagt immer zu mir "Jeder bekommt den Hund den er braucht und du brauchtest Touli, er lehrt dich die Ruhe!" ja dazu muss es aber auch erstmal kommen, das geht auch nicht von heute auf Morgen.
Vielleicht sollte ich den heutigen Tag allgemein einfach abhaken und Morgen von 0 und mit anderen Gedanken an die Sache rangehen... -
@Dinakl:
ich bin auch ein impulsiver mensch, gerne auch dramatisch und bei meinem letzten hund war das auch nicht so wichtig. hab jetzt auch nen sensibelchen, wenn ich der inner soft-version schon teilweise zurufe: stop!, schaut sie mich an und rennt nur schneller. ich bin grad auch dabei das zu lernen. das mit dem : du bekommst den hund, den du brauchst, kann ich nur unterschreiben.
ich mach das übrigens auch immer so: heute war sch***e, morgen ist ein neuer tag, da können wir dann noch mal von vorne anfangen.
hab vor allem auch mit perfektionismus (an mich und hund gerichtet) zu kämpfen, zu hohe erwartungen und meiner ungeduld. das ist, was ich durch sie grad alles lerne. sieh's als chance:) und du bist nicht allein, ich hab die themen auch grad;)das mit dem "neustart" lässt sich unterwegs auch gut anwenden. einfach mal die hunde kurz absetzen lassen, anhalten, innerlich kurz das chaos zulassen und dann tief durchatmen und sich sagen: so, dann wolln wir mal wieder. neue chance, neues glück. besser werden kanns immer!:)
der vorteil an der sache ist auch, du weißt jetzt wieder was neues, hast was gelernt: so funktioniert das und das nicht. wieder was gelernt.
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hab grad nach der kleinen geschaut und was stelle ich fest? sie liegt auf meinem bett und hat den verband komplett zerkaut. war aber eben nicht inflagranti, deswegen konnt ich nur lachen und sie dann aber ernst vom bett schicken, das weiß sie, dass sie das nur auf einladung rauf darf.

kam mir sehr elterlich vor
aber hej! sie hat den verband gewählt und keins der bücher, notizen von mir oder sonst was, was rumlag! schlimmer geht immer:D und ich hab sie auch grad so erwischt, dass sie sich den schorf nicht abrubbeln o.ä. konnte
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@U und M , genau so geht es mir auch.
Perfektionismus und Ungeduld sind sicherlich auch ein Thema von mir. Ich werde es in Zukunft versuchen im Kopf zu behalten, ruhiger zu sein, durchzuatmen und nochmal in ruhe neu anzufangen, vielleicht hilft es, ich würds mir wünschen, für meine Hunde. -
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Ich frag mich eher wieso du ihn so massiv korrigierst wenn du doch weißt dass er das nicht verträgt?
Ich korrigiere auch schonmal zu massiv, aber das ist ja auch ein Lernprozess bei einem selber. Also zumindest bei mir. Und es gibt Tage, da bin ich pädagogisch nicht wertvoll unterwegs, muss ich auch zugeben.
Nach dem letzten Mal habe ich tief durchgeatmet und bin die nächsten Male einfach weggegangen, wenn sie mir zu viel war. Ist mir jetzt länger nicht passiert, aber es bedeutet Arbeit für mich an mir.
P.S.: bei beiden Hunden hier habe ich schon deutlich überreagiert (also dem Zwerg jetzt und noch mehr bei meiner alten Hündin). Beide Hunde waren so großzügig mir zu verzeihen. Weil über 90% der Zeit nicht von Übergriffen sondern von Verstehen-Wollen und gemeinsamer Freude geprägt waren.
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Wie genau reagierst du denn über?
Ich mache mir da auch öfter mal Gedanken drüber. Mein Knödel ist da aber auch echt kompliziert, man weiß nie, ob er einen Tag hat, wo nur wegtreiben, lautwerden und drillmäßig autoritäres Auftreten vonnöten sind oder sehr viel bestärken und durch angedeutete Körperspannung plus "Nein", neues Kommando, korrigiert werden muss.
Reagiere ich zu hart, ist er danach nur kurz schmissig, stellt aber auch schnell wieder Blödsinn an. Reagiere ich zu weich, spielt er den Clown und legt es drauf an, dass ich richtig explodieren muss.
Gestern z.b. waren mein Mann und ich mit ihm im Wald und haben über unsere doofe Situation mit dem Hauskauf gesprochen. Balou war frei. Nach einer Kurve war er plötzlich nur noch zehn Meter von einem Paar entfernt. Ich habe ihn gerufen, was sonst bei Menschen gut klappt. Aber gestern guckte er nur. Also: volles Programm. Drilloffizier Julia trat auf. Volles wegtreiben wäre leider unglücklich gewesen, weil das Paar weiterging und wir uns im weg gewesen wären. Deshalb kam mein Wegtreibewort "Hey!", ich habe mich groß gemacht und ihn sich ablegen lassen. Das Paar hat fast gelacht und uns Hallo gesagt. Ich war aber viel zu konzentriert mit meinem Ködel.
Danach merkte ich, dass das sogar noch zu weich war. Selbes Spiel zum Thema Leinenführigkeit: in der HuSchu wurde nur über Leinenzupf mit Richtungswechsel gearbeitet. Das hat Balou aber irgendwann verunsichert und abgestumpft (letzteres passiert mit allen Methoden
). Bin also zum Stehenzubleiben und warten bis er zu mir kommt und mir in die Augen guckt übergegangen. Da hat er aber manchmal tage, wo er das ausnutzt. Jeden Meter zieht er. Da mache ich dann dreimal den Leinenzuof und - oh!- da kommt die Erinnerung doch wieder, was Leinenführigkeit heißt.Die besten Spaziergänge sind aber die netten. Da hat er so viel Spaß, es mir recht zu machen, dass ich doch mal den Goldie erkenne

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Tage, an denen man pädagogisch nicht wertvoll unterwegs ist, finde ich einen sehr passenden Ausdruck!
Zu strenge Korrektur gibt es hier nicht, das ist beim Arschkeks auch nicht möglich. Da könnte ich mit Topf Deckeln schmeißen, Holly interessiert das wenig. Strenger Blick und absolutes versteinern bringen da mehr, was mir auch gelegen kommt.
Dafür will ich manchmal zu viel auf einmal und bin dann enttäuscht, das ist auch richtig doof. Damit kann der Hund auch nicht gut umgehen, da muss ich dran arbeiten.Ich habe mir gestern übrigens noch einen schicken (
) bauchgurt zugelegt und werde damit gleich mal die Nachbarschaft unsicher machen
Auch so ein Ding von mir - wenn ich etwas will, dann sofort
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Da Emma unser erster Hund ist, hab ich mir darüber noch nie Gedanken gemacht! Aber durch das Forum lernt man neue Sachen: Ich hab n Backstein-Hund!

Was mir aber auffällt ist, dass sie wirklich merkt, wenn wir es ernst meinen, egal in welchem Ton wir es sagen. Find ich gut!

So, spontan wurde heute mal am Morgen für hündisches Unterhaltungsprogramm gesorgt. Da mein Mann Urlaub hat, geht er die Morgenrunde erst ne Stunde später, wenn halt alle gehen. Er traf prompt zwei bekannte HH und Emma hat ne halbe Stunde mit einem fast gleichalten belgischen Schäfermädel getobt. Deren HH freut sich immer, wenn sie uns begegnet, da ihr Mädel angeblich sehr ruppig spielt und andere Hunde (ich denk eher HH) das nicht mögen. Unser Bollerkopp versteht sich aber prima mit ihr und ich finde deren Spiel sehr schön. Alles dabei: Rennen, Toben, Catchen^^...Hund platt und glücklich, Herrchen & Frauchen
!Edit: Fast vergessen - beim Abrufen war Emma die einzige, die kam!

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Smilla kann mittlerweile richtig gut allein bleiben. Eine Weile war das mal ein echtes Problem - sie hat geheult, wenn wir noch in Hörweite waren, hat umgeräumt, Dinge zerbissen, sich gegen Türen und Fenster geschmissen. Jetzt benimmt sie sich ganz normal, bis auf ein paar Kleinigkeiten, die sie allerdings in unbeobachteten Momenten oder aus anderen Gründen tut: manchmal werden noch Sachen zerfetzt (Stoff, Zeitungen) und wenn sie im Treppenhaus etwas hört, das ihr überhaupt nicht gefällt, versucht sie mit aller Kraft, die Tür zu entfernen; wenn wir da sind und jenes störende Etwas sich in ihrer Hörweite rumtreibt, macht sie das allerdings auch. Zum Glück passiert beides wirklich selten und zumindest ersteres liegt einfach daran, dass sie gern Dinge zerfetzt und dass in unserer Abwesenheit keiner da ist, der das in Bahnen lenkt oder verbietet.

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