Unsere Junghunde...der alltägliche Wahnsinn Teil IV

  • Ich bleib beim Ziehen auch einfach stehen, bis er die Leine von selbst entspannt. Klar geht er anfangs direkt wieder in die Leine, wenn er mal kapiert hat, dass er sie nur kurz entspannen muss - dann bleibe ich wieder stehen, das gibt dann so lange stop-and-go, bis er mal 2 Schritte ohne ziehen geht.. dann gibts verbale Bestätigung, damit er weiß, dass er das gerade richtig macht und natürlich wird dann weiter gelaufen, bis wieder gezogen wird. Geht er mehrere Schritte ohne Ziehen gibts auch mal einen Keks, weil er das so toll macht ;)

    Hat bei beiden gut fuktioniert, Livis Leinenführigkeit war eine Katastrophe als wir sie bekamen :tropf: Ist nur eine langwierige Sache. Aber es lohnt sich!

  • Bis vor Kurzem hatte ich auch einen extremen Leinenzieher. Obwohl ich seit Welpenbeinen immer das Stop-And-Go eingelegt habe, wenn er zog. Das hat er nur irgendwie nicht wirklich geschnallt :muede:
    Bin ich stehen geblieben, hat er sich hingesetzt. Sind wir weiter gegangen, hing er wieder in der Leine.

    Eine wirkliche Besserung gab es erst, als ich nicht nur stehen geblieben, sondern auch ein paar Schritte rückwärts gegangen bin. Er hat sich dann umorientiert, ist mir quasi entgegen gekommen und wenn er auf meiner Höhe war, sind wir weiter. Das hat erstaunlich schnell Erfolge gebracht.

  • Zum Ziehen:

    Wir machen es so, wir bleiben stehen - und wenn Madame sich irgendwann mal umdreht so nach dem Motto "Was ist da los" - Markerwort, Leckerlie bei mir abholen - so dreht sie sich zu mir ein und kommt zurück.

    Am Anfang haben wir da auch etwas getrickst, in dem wir noch schneller das Markerwort gegeben haben - also sobald sie zieht - stehenbleiben - und in dem Moment, so sie von sich aus etwas locker lässt, Markerwort, Leckerlie - irgendwann ist sie dann immer zu uns getappst.

    So bekommt man dann nen Hund, der sich irgendwann hoffentlich komplett selbstregulieren kann und sich sozusagen immer 'eindreht', wenn Zug kommt/Zug locker werden lässt.

    Funktioniert bei uns ganz gut, es sei denn, die dreht halt gerade mal wieder durch. ;)

    Genauso mache ich es auch. Normalerweise läuft es bei uns auch gut, nur eben gestern nicht. Ich habe dann auch keine Lust, frustriert und schlecht gelaubt durch die Gegend zu stapfen, das ist weder für mich noch für den Hund befriedigend. Dann lasse ich das Training lieber an dem Tag und mache etwas anderes.

    Und "durchdrehen" passt in diesem Zusammenhang gut. Es hätte nichts gebracht, wenn ich an dem Punkt weitergemacht hätte. Amy war wirklich wie von Sinnen. Da muss ein gaanz tolles Tier entlang dort gelaufen sein :lepra:

  • @molotov
    Ist ja super, dass das bei dir geklappt hat, aber Balou hat es nicht verstanden. Ihm war das andere immer viel wichtiger als irgendein Leckerli von mir. Wenn hat er beides genommen. Also "aus" - ausgespuckt, Leckerli von mir, danach hat er das Zeug doch gefressen... Da habe ich lieber einen Retriever, den ich über pfui zum "meiden" kriege und der beim "aus" auch ausspuckt.
    Sind eure Hunde manchmal auch so drauf, dass ihr gar keine Lust auf den Spaziergang habt? Normalerweise benimmt sich Balou sehr gut und arbeitet auch gern mit mir (Suchspiele, apportieren, mit mir herumrasen), aber heute Nachmittag war er taub, hatte keine Lust auf überhaupt irgendwas und wollte sogar zu weit entfernten Hunden abhauen. Da gab es dann notgedrungen einen Spaziergang an der langen Leine :(
    Hunde sind sowieso immer toll für ihn, aber sonst kann ich ihm immer vermitteln: nö, ist nicht drin, wir gehen hier lang und machen unser Ding (zumindest ohne Leine im Wald. An der Straße ist es immer ein Kampf...).
    Ich weiß nicht, was ich machen soll, außer zu warten bis er erwachsen ist.

  • Freitag haben wir ein Probetraining in der Rettungsstaffel. Ich bin super gespannt und hoffe das es passt. Da er sich zur Zeit echt zu benehmen weiß und deutlich erwachsener ist, hoffe ich dass er auch dort zeigt was er bereits kann

  • @molotov
    Ist ja super, dass das bei dir geklappt hat, aber Balou hat es nicht verstanden. Ihm war das andere immer viel wichtiger als irgendein Leckerli von mir. Wenn hat er beides genommen. Also "aus" - ausgespuckt, Leckerli von mir, danach hat er das Zeug doch gefressen... Da habe ich lieber einen Retriever, den ich über pfui zum "meiden" kriege und der beim "aus" auch ausspuckt.
    Sind eure Hunde manchmal auch so drauf, dass ihr gar keine Lust auf den Spaziergang habt? Normalerweise benimmt sich Balou sehr gut und arbeitet auch gern mit mir (Suchspiele, apportieren, mit mir herumrasen), aber heute Nachmittag war er taub, hatte keine Lust auf überhaupt irgendwas und wollte sogar zu weit entfernten Hunden abhauen. Da gab es dann notgedrungen einen Spaziergang an der langen Leine :(
    Hunde sind sowieso immer toll für ihn, aber sonst kann ich ihm immer vermitteln: nö, ist nicht drin, wir gehen hier lang und machen unser Ding (zumindest ohne Leine im Wald. An der Straße ist es immer ein Kampf...).
    Ich weiß nicht, was ich machen soll, außer zu warten bis er erwachsen ist.

    Wie alt ist er denn?

    Ich finde sein Verhalten total normal für einen Jungspund ;)
    Klar, ich hatte auch öfter Mordgedanken und dann musste ich an meine Jugend denken und was ich da für Blödsinn gemacht habe.
    Es sind halt Jungrocker, die keinen Deut geben, auf das, was der "Erwachsene" sagt, völlig normal eben :headbash:

    Speedy hat das Leine gehen auch mit Stop and Go bzw. Rückwärtsgehen gelernt.
    Wenn er sehr aufgeregt ist, neue Hundebegegnungen, dann hat er das natürlich total vergessen, aber im Alltag klappt es schon gut. Er kam mit 8 Monaten her und konnte überhaupt nicht an der Leine laufen, nur zerren war seine Devise :flucht:

  • Joa, @Juliaundbalou. Netter Ton :P
    Ich finde einfach man kann in dem Alter noch nicht sagen, das etwas "nicht geklappt" hat. Denn das würde bedeuten das dein Hund echt doof wäre oder du es einfach falsch gemacht hast :-) Sogar mein Secondhand-Aussie hat das gelernt.
    Ich meine, Gönnung. Aber ich hab lieber nen apportierten Giftköder als einen runtergeschluckten, weil das Meiden in dem Moment zu spät kam oder so.
    Diese Art des Trainings bedeutet nämlich auch das meine Hunde sich ohne das ich ihnen die ganze Zeit hinterher gucke daran halten. Wäre mir halt einfach zu doof immer aufzupassen und zu schimpfen. :-)
    Mal zum Vergleich: Speed (jetzt gerade 1) kam mit 14 Wochen zu mir und konnte das schon 8 Wochen später ganz gut anwenden.
    So, Ende zu dem Thema.

  • Kennt ihr so Tage, an denen absolut nichts klappt, aber es euch total egal ist?! :ugly:
    Der Giftzwerg baut heute nur Scheiße, aber ist so wahnsinnig charmant dabei und macht so unheimlich Bock :D
    Selbst beim Blödsinn bauen hab ich heute echt Spaß mit dem Arschkeks xD

  • Kennt ihr so Tage, an denen absolut nichts klappt, aber es euch total egal ist?! :ugly:
    Der Giftzwerg baut heute nur Scheiße, aber ist so wahnsinnig charmant dabei und macht so unheimlich Bock :D
    Selbst beim Blödsinn bauen hab ich heute echt Spaß mit dem Arschkeks xD

    Bei mir ist das mittlerweile so eine Art Selbsterhaltungstrieb: Es klappt nicht, wie es soll - ist mir egal :ugly:

  • Ich muss mal das Flündchen loben, sie ist echt super mit dem Welpen und ich merke gerade beim Spazierengehen, wie viel sie schon kann und einfach macht. Ich kann mich ganz auf den kleinen konzentrieren und er schaut sich auch viel von ihr ab. Sie ist echt so ein toller Hund, momentan könnt ich sie den ganzen Tag nur sagen, wie genial sie ist :herzen1:

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