Unsere Junghunde...der alltägliche Wahnsinn Teil IV
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Gast41354 -
9. März 2015 um 21:47 -
Geschlossen
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Ich hatte Bliss probehalber gestern beim Wandern kurz an der 5m-Flex und fand das so fürchterlich, dass ich schnell wieder zur stinknormalen 2m-Leine zurück bin. Mir fehlt da irgendwie die Kontrolle und ich finde diesen Kasten tausendmal unhandlicher als eine Schleppleine.
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Ich rolle die Schleppleine mittlerweile auch aktiv auf und ab - gibt mir einfach eine bessere Kontrolle für den Hund und wenn ich sie ganz locker lassen würde, könnte es sein, dass sie mit 12 Metern Anlauf nimmt - bzw. die Leine immer auf Anschlag ist.
Mit kürzer eingerollert Leine kann ich auch viel besser einwirken, wenn sie irgendwas am anderen Ende macht.Also Schleppleine bedeutet für mich momentan noch aktiv Arbeit, noch nicht schleifen lassen.
Allerdings forciere ich ja auch gerade wieder den korrekten Rückruf und dass sie mehr auf mich achtet usw.
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Ich meine schon die bis 10 bzw. 15 kg
Die großen Seil Flexis gibt es hier genauso wenig wie die mit Gurt.
Ich hab mir meine bestellen müssen, der Fachhandel konnte mir keine für 20kg besorgen. -
Wie handhabt ihr denn die Schlepp? Ich hab sie egt 80% gar nicht in der Hand und sonst nur das Ende, wenn ich sie absichern will. Und natürlich wenn jmd kommt, um sie kurz zu nehmen...
Ganz unterschiedlich. Manchmal, wenn viel los ist, hab ich sie in der Hand und bin dann entsprechend die ganze Zeit mit ab- und aufwickeln beschäftigt. Nervig, aber größere Kontrollmöglichkeit. Wenn nicht so viel unterwegs ist, halte ich auch nur das Ende fest oder lasse sie ganz schleifen.
Schleppleinen sind hier ja teilweise wegen Unfällen schon verboten. Sind wohl Fahrradfahrer rein gekracht, darf natürlich nicht sein so etwas.
Lustigerweise sind Flexis aber ausdrücklich erlaubt an diesen Orten, obwohl die genauso übersehen werden können.
Das ist ja krass. Flexis, vor allem die Seil-Flexis, sind ja auf Entfernung fast gar nicht zu sehen und eigentlich, weil sie ja immer auf einer gewissen Höhe gespannt sind, noch gefährlicher sind. Flexi einmal quer über den Weg und Radfahrer kommt daher - nicht lustig. Dagegen ist doch so eine quietschorange Biothane-Schlepp z.B. ja mehr als gut sichtbar.
Ich hab ja eine Hassliebe zu Schleppe und Flexi. Einerseits total praktisch, gerade um Nicht-Jagen und Nicht-Durchstarten-bei-anderen-Hunden zu trainieren, andererseits in vielen Dingen mega-unpraktisch und sollte es zu einer Hundebegegnung kommen, auch wegen Einwickelgefahr nicht ganz ungefährlich.
Plus Verletzungsrisiko für den Menschen. Hingehauen hat's mich zwar noch nicht (hängen ja auch nur 8 Kilo vorne dran), aber dafür hab ich mir letztes Jahr dank Seilflexi so eine richtig schöne tiefe Schürfwunde am Bein geholt.
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Ich hab die Schlepp ganz locker in der Hand und lasse auch mal los, wenn der Hund rennen will oder leine bei Hundebegegnungen, die auf Spiele hinauslaufen, ab, damit kein Risiko besteht.
Sie ist auch immer am Geschirr, damit nichts passieren kann. Beim Halsband vermeide ich sogar an der Führleine jeglichen Zug, so gut es geht, weil ich Angst um meinen Tobtroll habe.Fürs Fährtentraining nutze ich auch noch kein anderes Geschirr, aber das kommt noch.
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@Nebula
Ich vergesse immer die Problematik mit der Brut- und Setzzeit in Niedersachsen!
Bayern gibt es da nicht wirklich so was nicht!
Im Wald kommt meiner eh nicht von der Leine ab.
Ich stell mir das echt nicht einfach vor mir zwei Schleppleinen! -
Gestern waren wir wieder in der HuSchu und ich bin doch reichlich verunsichert wieder nach Hause gegangen. jedenfalls beschäftigt mich das Verhalten der Trainerin noch heute:
Wenn wir da ankommen, ist Charlie total aufgeregt und zieht wie ein Ochse an der Leine ("ICH WILL DA JETZT HIN!!!!"). Jedenfalls hat die T. ihn sich gegriffen und mit an der Leine reissen und anfahren dazu gebracht, zu sitzen und zu beschwichtigen. Es sah ( für mich) echt heftig aus. Dann kriegte ich noch den Rat, ihn kastrieren zu lassen, weil er eine Hündin nicht in Ruhe gelassen hat. Für mich sah die Situation nicht nach besteigen wollen aus. Bei einer weiteren, läufigen Hündin hat er es sofort kapiert, als sie ihm gezeigt hat, dass er sie ihn Ruhe lassen soll. Das Für und Wider des Kastrationsthema möchte ich auch gar nicht diskutieren, aber soll ich wirklich wie ein Berserker an der Leine reissen (Halsband!), wenn Charlie ein Verhalten zeigt, das ich so nicht haben will? Mein Bauchgefühl sagt mir, das kanns nicht sein. Im Übrigen zieht er nur da so heftig. Ach, mir gehts damit gar nicht gut. -
Gestern waren wir wieder in der HuSchu und ich bin doch reichlich verunsichert wieder nach Hause gegangen. jedenfalls beschäftigt mich das Verhalten der Trainerin noch heute:
Wenn wir da ankommen, ist Charlie total aufgeregt und zieht wie ein Ochse an der Leine ("ICH WILL DA JETZT HIN!!!!"). Jedenfalls hat die T. ihn sich gegriffen und mit an der Leine reissen und anfahren dazu gebracht, zu sitzen und zu beschwichtigen. Es sah ( für mich) echt heftig aus. Dann kriegte ich noch den Rat, ihn kastrieren zu lassen, weil er eine Hündin nicht in Ruhe gelassen hat. Für mich sah die Situation nicht nach besteigen wollen aus. Bei einer weiteren, läufigen Hündin hat er es sofort kapiert, als sie ihm gezeigt hat, dass er sie ihn Ruhe lassen soll. Das Für und Wider des Kastrationsthema möchte ich auch gar nicht diskutieren, aber soll ich wirklich wie ein Berserker an der Leine reissen (Halsband!), wenn Charlie ein Verhalten zeigt, das ich so nicht haben will? Mein Bauchgefühl sagt mir, das kanns nicht sein. Im Übrigen zieht er nur da so heftig. Ach, mir gehts damit gar nicht gut.Fühl dich mal gedrückt
und hör v.a. auf dein Bauchgefühl.Wir hatten gestern nämlich eine ähnliche Situation...sind also ebenfalls auf der Suche nach etwas Neuem. Ich reg mich immer noch so auf...würde ich das alles schreiben, wär's n Roman.
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@Gartenfee97 An deiner Stelle würde ich mir eine andere Trainerin suchen. Mit ihrem Verhalten straft sie den Hund für etwas, dessen er sich gar nicht bewusst ist - sie drückt mit Gewalt ein "Kommando" durch, das vorher nicht einmal gegeben wurde und dass der Hund sicherlich nicht beherrscht. Das ist nicht nur unprofessionell, sondern auch gegebenenfalls schädlich für deinen Hund.
Mir hat die Leiterin einer Hundeschule, deren Hundeplatz ich während der Spielstunde benutze, gesagt, ich solle meinen Hund immer stark dominieren, sonst würde sie mich oder andere irgendwann schwer verletzen. Nicht mit Leinenrucks, nicht mir Schlägen, sondern indem ich sie kaum beachte, sofort unterbinde, wenn sie etwas von mir fordert und ihren Willen gänzlich eindämme, weil sie ja sonst bald in der Rangordnung über mir stände und mich und andere dann bestimmt anfallen würde.
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Hör auf dein Bauchgefühl.
Ich bin auch jemand, der den Hund korrigiert und der davon ausgeht, dass es auch Grenzen braucht im Leben (die nicht mit Leckerlie positiv aufgebaut sind, sondern wo der Hund mein Nein auch ohne Belohnung akzeptiert.). Aber ein Trainer, der das so macht, den Hund in einer High-Fly Situation mittels massiver Einwirkung, so dass es weh tut, rauszuholen und dadurch abzubrechen, hat in meinen Augen nicht kapiert, wie das Ganze auch fair geht. Darum würde ich dann wechseln.
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