Boxeropi braucht Hilfe

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    Hallo!
    Wir brauchen dringend Ratschläge.
    Mein Boxeropi ist nun fast 13 Jahre und es geht ihm grade nicht sehr gut. Er steht hinten fast nicht mehr aufrecht, geht rückwärts wenn er stehen soll, er schafft es auch ganz schwer aufzustehen.
    Außerdem hechelt er immer öfter ganz komisch und frisst nur ganz wenig. Nachts geht Kot im Schlaf daneben, ohne dass er es merkt.
    Ich mache schon alles für ihn, Akkupunktur, Physiotherapie, Futterzusätze, Wärmekissen, kleine aber mehrere Spaziergänge.
    Beim Tierarzt wurde er komplett untersucht und alles ist, auch Blut ist ok.
    Nur eben der Rücken ist verspannt und die Hinterbeine machen Probleme.
    Was kann ich noch tun?? Sind Schmerzmittel eine Option??
    :(
    Danke, Sara

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  • 13 Jahre ist für einen Boxer ein sehr hohes Alter. Ich würde mich mit einem Tierarzt meines Vertrauens beraten, ob man ihm therapeutisch seine Lebensqualität zurück geben kann. So wie du schreibst, habt ihr ja schon eine Menge versucht. Wenn nichts mehr zu machen ist, würde ich an deiner Stelle darüber nachdenken ihn gehen zu lassen. Kein Hund sollte unnötig leiden müssen, auch wenn diese Entscheidung für uns Menschen sehr schwer ist.
    Ich wünsch euch viel Kraft dabei.

    Liebe Grüße von Jasmin und Hazel (Aussie)

  • Irgendwie find ich das widersprüchlich: wenn der Rücken verspannt ist, ist eben nicht alles ok - dann muß der Doc halt weitersuchen....


    Schmerzmittel: würde ich evtl. mal in Absprache mit dem Doc austesten - wenns dann besser wird, muß man aber auf die Suche nach der Ursache der Schmerzen gehen, wenn dann nicht besser würde, ist es evtl. altersbedingt, daß die Hinterbeine nachgeben.


    Aber das Hecheln spricht schon in meien Augen für Schmerzen. Und wenn Kot daneben geht, könnte ein Nerv im Rücken eingeklemmt sein o.ä., sodaß der Hund nicht mehr spürt, wenn er mal muß.Aber sowas kann nur der Doc feststellen.


    Wenn die Hinterhandschwäche altersbedingt ist (mit 13 ja nicht ganz auszuschließen *gg), dann muiß man sich halt drauf einstellen - dem Hund aufhelfen, wenn man merkt, er möchte ein paar Schritte gehen, oder man mit ihm raus will. Kürzere Spaziergänge machst ja schon.


    Wie ist das, wenn Du länger läufst: brechen die Beinchen dann irgendwann weg, oder läuft er sich nach ner Weile etwas ein?


    Und was lightning sagt, muß man natürlich auch sehen - in dem Alter muß man gut nachdenken, was man dem Hund an ärztlichen "Torturen" und "Ausprobieren" noch antut.


    Ich wünsche Euch alles Gute!

    Biene, Zwergpudelmix, *7.02.2007, Flächensuchhund - Bossi, DJT-Fox-Mix, *4.06.2006

    Faro, DJT, *14.08.2013 - Moritz, roter Kater, * 2008

    Frieda, DJT, 2001-30.07.2019 - Mogli, Norweger-Mix, Aug. 2010 - 29.05.2019

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  • Ans gehen lassen denken??!
    Öhm, nein. :mute:
    Er ist fit im Kopf, genießt die Therapieeinheiten sehr, seine kleinen Suchspielchen und er geht ja auch noch mehrere kleine Gassirunden wie oben erwähnt. Warum sollte ich ihn da gehen lassen?? Auch wenn er nur wenig frisst..er frisst noch.
    Und vor allem kam er bis jetzt ohne Medikamente aus. Diese option bleibt uns ja eben noch.
    Was unseren Tierarzt angeht... da kann ich eben außer auf Medikamentengabe auf weitere Tipps nicht hoffen.

  • Also laut Ta ist eben bis auf den verspannten Rücken organisch alles ok.
    An dem Rückenproblem sind wir ja therapeutisch dran, was wohl durch die schlechte Hinterhandstellung durch die Muskeschwäche ausgelöst wird.
    Laut Physio ein altersbedingtes Problem bei ihm.
    Welches Schmerzmittel ist eurer Erfahrung nach am verträglichsten??
    ich muss sagen ich vertraue da meinen Tierärzten nie ganz.. :fear:

    • Neu

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  • Du bist bei ihm und kannst sicher am besten entscheiden, wieviel Lebensqualität er noch hat. Wenn du deinen Tierarzt so wenig schätzst, würde ich mir eine zweite Meinung einholen. Es muss ja einen Grund geben, warum er Kot verliert, Schmerzen hat und nicht vernünftig aufstehen kann. Wenn Medikamente helfen können, solltest du dich nicht dagegen sperren.

    Liebe Grüße von Jasmin und Hazel (Aussie)

  • Was unseren Tierarzt angeht... da kann ich eben außer auf Medikamentengabe auf weitere Tipps nicht hoffen.


    Wenn dein TA nicht mehr weiter weiß würde ich dir auch raten einen anderen aufzusuchen, am besten noch eine gute Tierklinik.
    Denn einfach nur auf Verdacht irgendwelche Medis geben sehe ich als kritisch an.
    Manchmal muß man mehrere TA aufsuchen um eine richtige Diagnose zu bekommen, und eine entsprechende Behandlung.

    LG Anette

    (Mohikaner und Inventar)

    Für immer in meinem Herzen

    Diego *2004 - † 21.Juni 2018

  • Ist nicht nur mein Tierarzt, wir waren auch schon in Tierkliniken. Und bis jetzt immer das selbe. Alles ok..nur die Hinterbeine lassen nach. Es wird uns geraten Physio zu machen- was wir ja schon tun und eben die Option genannt Schmerzmittel zu geben.
    Ich dachte ich frage hier mal nach , ob es noch andere Möglichkieten gibt zusätzlich und weöches Schmerzmittel bei Euch von der Verträglichkeit her am besten abgeschnitten hat. Oder kann man das so gar nicht sagen?

  • Metacam, Rimadyl, Novalgin sind so die gebräuchlichsten Schmerzmittel für Tiere.


    Allerdings muß sie der TA verordnen und dir die Dosis nennen.
    Da alleine rumdoktern geht nicht.


    Gaby, ihre schweren Jungs und Finn

    Lieben Gruß Gaby, ihre schweren Jungs und Finn

    Bruno

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