Entscheidungshilfe und Tipps!

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    Hallo ihr Lieben :)


    Ich wünsche mir schon seit Jaaaaahren einen Hund, hab früher immer mit dem Nachbarshund gespielt & war richtig narrisch danach! Hab mir dann vor 3 Jahren eine Katze zugelegt weil unsere Wohnung sehr klein war (55 qm) zwar mit Garten aber trotzdem.. Hatte damals auch ned wirklich Zeit..


    Nun bin ich aber bereit! Die Frage ist nur, welcher Hund ist "perfekt" für mich? Es wäre natürlich gut wenn der Hund schnell lernt und von der Haltung her nicht so schwer ist, weils eben mein erster eigener Hund is.


    Zu meiner Situation: ich bin 22, hab die Ausbildung zur Fach Sozialbetreuerin gemacht und Arbeite nun 25h/Woche, meistens nur halbtags. Daher wäre es natürlich optimal wenn der Hund in dieser Zeit alleine sein kann (teilweise kann der Hund auch mit in die Arbeit aber halt nicht jedes mal)


    Ich will aber eher keinen großen Hund, ich glaube das ein kleiner Hund als erst-hund besser geeignet ist. Hab schon bissl im Internet geschaut und mir ist der Malteser oder
    Bichon Frise ins Auge gestochen! Was meint ihr? Ich hoffe, ich stell mich hier nicht zu blöd an haha aber ja, ich bin da totaler Neuling, bzw eben noch nie einen eigenen. Hab zwar wie gesagt im Internet geschaut aber ihr habt ja mehr Erfahrung!


    Ahja, zwecks Wohnen: wir wohnen am Land in einem Zweifamilienhaus mit großem Garten! :) die Wohnung hat 75qm.


    Ich hoffe auf baldige Antworten!


    Liebe Grüße :)

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  • Wollt ihr denn einen Welpen? Dann kann es selbst mit einem Jahresurlaub zum Einzug schwer sein, dass dein Hund 5,5 Stunden (?) alleine bleibt hinterher. Wenn es ein Welpe sein soll, würde ich nach einer alternativen Betreuungsmöglichkeit suchen, nur für den Fall der Fälle.


    Was sind denn konkret deine Fragen, die dich grübeln lassen, ob es passt?


    Eine kleine Begleithundrasse finde ich grundsätzlich nicht verkehrt als Ersthund, wenn man keine besonderen Pläne/Vorstellungen hat.

  • Ein Hund aus der Gruppe der Bichons (dazu zählen Havaneser, Bologneser, Bichon Frise, Coton de Tulear, Malteser usw. - wobei ich dir von letzterem abraten würde, da die heute leider stark in Richtung Brachycephalie gezüchtet werden) könnte durchaus passen. Dann aber unbedingt von einem seriösen Züchter, der die Zuchttiere auf relevante Erbkrankheiten (bei den Kleinhunden ist das u.a. Patellaluxation) testen lässt -> Verband deutscher Kleinhundezüchter (http://www.kleinhunde.de/)


    Fakt ist aber auch, dass ein Welpe nicht binnen kürzester Zeit mehrere Stunden am Tag allein bleiben kann und auch nicht soll (ist ja noch ein Baby). Wenn du also nicht die Möglichkeit hast dir einige Wochen am Stück frei zu nehmen, um den Welpen langsam ans alleine bleiben zu gewöhnen (auch nach dieser Zeit sollte es die Option geben ihn mit zur Arbeit nehmen zu können, es gibt übrigens Hunde die erst mit 9-10 Monaten zuverlässig stubenrein sind und allein bleiben können, manche lernen es sogar nie), würde ich definitiv zu einem bereits ausgewachsenen Hund raten (und mich dann einfach mal im Tierschutz umschauen, muss ja auch nicht zwingend ein Bichon sein).

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  • Hätte schon gern einen Welpen, wäre mir schon lieber.
    Das heißt, als Welpe eher entweder mitnehmen oder eine Betreuungsmöglichkeit suchen für die Zeit.. Das habe ich mir fast gedacht! Aber wenn dir ausgewachsen sind wäre das dann kein Problem oder wie? Also wieviel h kann ihn den ohne schlechtem Gewissen alleine lassen?


    Es ist einfach dieses Unwissen. Habe viel im Internet gelesen, wie gesagt, aber so wies bei mir is muss ich Arbeiten aber eben nicht zu lange.. Das is das gute.


    Wie ist das bei den zwei Rassen zb mit Clickern? Oder geht das eh mit jedem Hund? (ich mach das mit meiner Katze, aber nur um die Katze zu beschäftigen & ganz einfache Dinge)


    Sorry für diese blöden Fragen aber ich will einfach alles richtig machen! Ich will nicht einfach irgendeinen Hund kaufen ohne Hintergedanken, hauptsache ich hab einen. Deswegen hab ich auch so lang gewartet obwohl ich ein Mensch bin der immer alles gleich haben muss haha.

  • Ok, das mit dem Malteser wusste ich nicht..
    Muss natürlich nicht unbedingt ein Bichon sein, deswegen frage ich ja, das waren halt die, die mir gefallen haben aufn ersten Blick. Was habt ihr noch für Alternativen?


    Wie gesagt, wäre dann wahrscheinlich (ganz sicher) besser ich nehme mir einen ausgewachsenen Hund.. Die frage ist immer noch welche Rasse :D

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Wie lange du den Hund später mal alleine lassen kannst, kommt ganz auf den Hund an und wie es ihm beigebracht wurde. Es gibt aber auch Hunde die lernen es nie, bzw. können einfach nicht alleine bleiben.


    Clickern kannst du mit jedem Hund. ;)


    Ich lasse meine Hunde ohne schlechtes Gewissen 6-7 Stunden alleine. Danach bekommen sie allerdings ihre Bespassung. Also eine grosse Hunderunde.

    Zum Lügen gehören immer Zwei. Einer der lügt und einer der es glaubt. <- Homer Simpson
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  • Ok verstehe, das heißt, je nachdem wie der Hund einfach ist. Mein Freund zb arbeitet oft von Zuhause aus.. Und wenn ich mir wirklich einen Hund beschaffe dann werde ich vorher wegen einer Betreuungsmöglichkeit schauen, am Abend eine große Runde gehen und dann ist mein schlechtes Gewissen glaub ich auch ned so groß :) und wie siehts aus mit Agility? Und wie oft/lang geht ihr gassi? Also was ist sozusagen das Minimum? 3x am Tag? Jeweils 30min/1h?

  • Wenn der HUnd FReude am Agility hat, warum nicht?


    Ich bin i.d.R. 2-3 Stunden am Tag draussen unterwegs, wovon eine Runde eine richtig grosse Runde ist. Die geht dann minimum 1:30 h.

    Zum Lügen gehören immer Zwei. Einer der lügt und einer der es glaubt. <- Homer Simpson
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  • Eine Betreuung für einen Welpen zu finden, der bspw. noch nicht stubenrein ist oder an der teuren Einrichtung herumnagt, dürfte sich doch eher schwierig gestalten. Das ist z.T. einfach richtige Arbeit und die meisten professionellen Hundetagesstätten sind auf eine derart intensive Betreuung nicht ausgelegt.


    Es ist einfach so - ein Welpe benötigt in der ersten Zeit eine Rund um die Uhr Betreuung. Diese Zeit dient der sorgfältigen Sozialisierung und auch der Entwicklung einer Bindung an den Halter. Wer das nicht leisten kann und mehrere Stunden täglich außer Haus ist, der erfüllt einfach nicht die Voraussetzungen für einen Welpen. Wenn du es so regeln kannst, dass die ersten Monate entweder du oder dein Freund zu Hause seid, wäre der Plan natürlich umsetzbar, ansonsten wird es wohl eher schwierig. Das alleine bleiben muss minutiös aufgebaut werden - sprich, mal eine Minute allein lassen, dann fünf, irgendwann mal ne Viertel Stunde usw., immer angepasst an die Reaktionen des Hundes.


    Bitte beachte auch dass für einen jungen Hund 2-3 Stunden Bewegung am Tag viel zu viel sind. Das ist schon eher das Pensum für einen erwachsenen Hund. Aber diesbezüglich würde dir dann auch ein seriöser Züchter mit Rat und Tat zur Seite stehen.

  • Ich arbeite auch halbtags und bin grob 5,5 Stunden außer Haus. Smilla ist die Zeit mit 12 Wochen schon alleine geblieben (allerdings hätten wir sonst eine Betreuung gehabt, wenn sie damit ein Problem gehabt hätte und sie blieb ja mit anderen Hunden zusammen "alleine). Grisu konnte mit 5-6 Monaten so lange einhalten... Lucy konnte auch erst mit rund 6 Monaten so lange alleine bleiben, da sie arge Verlassensängste hatte und wir es sehr kleinschrittig aufbauen mussten.


    Agility, wenn du nicht unbedingt Weltweister-Ambitionen hast, sind sicher auch mit einem Bichon möglich. Clickern mit jedem Hund :smile:


    Ich bin vor der Arbeit rund eine Stunde unterwegs, nach der Arbeit rund 1,5 Stunden (wenn ich Nachmittags arbeite umgekehrt). Morgens bedeutet es so aber auch, dass ich 5:15Uhr aufstehe, obwohl ich erst um 07:40Uhr zur Arbeit fahre...

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