• Das weiss ich auch.. aber in anderen Familien ist der Hund 8-9 Stunden alleine, geht dann abends raus und das wars !! Ich finde schon, dass der Hund genug Aufmerksamkeit bekommt und 3 x Gassi am Tag ausreichend sind inklusive Spiele. Die Frage war auch nicht, ob der Hund ausgelastet ist, sondern wie man ihn dazu bekommt, abends Ruhe zu geben. Es gibt immerhin auch Regeln, die ein Hund befolgen muss. Nicht umgekehrt.

  • Warum hol ich mir einen Hund wenn ich abends zu müde bin mich mit ihm zu beschäftigen? Werd ich nie verstehen. Genausowenig wie den Boxenwahnsinn. Hund in eine Box wegzusperren ist keine Lösung! Würdest du das mit deinem Kind auch so machen wenn es aus Langeweile ein wenig freidreht? Dein Hund ist nicht ausgelastet. Du bestrafst ihn für deine Faulheit!
    Wenn schon Box, dann bitte positiv verknüpft und nicht als Strafe.
    In der Wohnung ist bei uns Spielen tabu. Ted ist 9Monate alt und ein sehr aktiver Hund, der schnell deutlich macht wann er nicht ausgelastet ist.
    In der Wohnung würde ich an deiner Stelle abends ein, zwei mal tricksen, im www gibt es sehr schöne Anleitungen. 2x 15 Minuten werden dich doch hoffentlich nicht überfordern?
    http://www.dogityourself.com/categories/tricks/ die Seite kann ich nur empfehlen.
    18- 19uhr finde ich ein wenig zu früh um das letzte Mal mit ihm rauszugehen, gehts nicht das du bevor du ins Bett gehst mit dem Hund rausgehst? Frei nach dem Motto "So, jetzt alle noch mal aufs Töpfchen bevor es ins Bett geht".
    Hast du einen Hundeplatz in der Nähe wo dein Hund frei mit Artgenossen spielen kann? Kann ich nur empfehlen! Eine Stunde Hundeplatz (täglich) und dein Hund wird merklich entspannter.

  • früh nur kurz zum pinkeln, nachmittag eine Stunde und abends nochmal eine halbe. Tagsüber rennt er die ganze Zeit mit in der Wohnung rum und gespielt wird auch fast jeden Tag mit ihm. Auf den Spaziergängen ist er total wild und aufgedreht, zieht und schnüffelt was das zeug hält.. er hat einen chemischen Chip und er wurde schon 2x von anderen grösseren Hunden ohne Leine angegriffen. Vielleicht spielt das auch eine Rolle dass er draussen so ist ?

  • und nochmal auf das Thema Müdigkeit zruückzukommen... Ich habe den Hund andert halb jahre und war sonst NIE zu müde um mich mit ihm zu beschäftigen !!! Es ist zur Zeit ein Ausnahmezustand weil ich schwanger bin !!! DA ist man nunmal abends eher müde oder fühlt sich schlapp.. ich finde es unfair das total unberücksichtigt zu lassen !! Ich habe auf einpaar Tips für diese Übergangszeit gehofft.. und muss den Hund ausserdem daran gewöhnen, dass ich auch nicht mehr soviel Zeit mit ihm verbringen kann wenn das Baby da ist !

  • Mal eine ganz blöde Frage: Hat der Hund überhaupt gelernt zur Ruhe zu kommen?
    Viele viele junge Hunde kommen nicht von sich aus zur Ruhe, man muss sie mehr oder minder dazu zwingen nichts zu tun und sich auszuruhen.

    Hunde (gerade junge) haben ein enormes Schlafbedürfnis. Ich meine mal was von 18-20 Stunden (je nach Alter) gelesen zu haben.

  • ich glaube DAS ist das Problem !! Du hast es wenigstens verstanden...hier wird ja wieder alles nur darauf geschoben, dass der Hund nicht ausgelastet ist. Er ist von klein auf gewohnt, beschäftigt zu werden bzw. Aufmerksamkeit zu bekommen. Ich habe gehört, dass Hunde mindestens 12 Stunden am Tag schlafen. Ich glaube, ich muss ihm beibringen, zur Ruhe zu kommen. Aber wie ?

  • Was ist das denn für eine Rasse?

    Hört sich für mich danach an, als ob der Hund ziemlich drüber wäre... völlig überfordert mit Umwelt, Lebensumfeld und in seinem Zuhause. Wann schläft der eigentlich mal?

    Du schreibst ja auch in dem anderen Thema, dass er draußen so ist:

    er ist draussen total angespannt, erregt und aufgedreht. Ich weiss einfach nicht, woran das liegt.. er lässt sich nicht beruhigen, bellt, jault und knurrt schon obwohl manchmal gar nichts in der Nähe ist ( kein Mensch, kein Hund). Er rennt vor, hängt sich in die Leine und wenn ich stehenbleibe, kommt er zwar kurz aber rennt sofort wieder los, sobald ich weiterlaufe.

    Und in der Wohnung permanentes Verfolgen.

    Das Leben dieses Hundes besteht eigentlich nur aus einem: Stress.

    Bekommt der auch Bälle geworfen bei den Spaziergängen und gallert da geisteskrank hinterher?

  • Als wir Whiskey mit 10 Monaten bekommen haben kannte er keine Ruhe. Wir haben zuerst sehr wenig mit ihm gemacht. Wir sind pro Tag max. 1 Stunde mit ihm rausgegangen (also insgesamt) und haben viel mit ihm trainiert, was uns wichtig war. Also sich bürsten lassen, Geschirr anziehen lassen (das immer max. 2-3 Minuten am Stück und mit Clicker) und (vor allem) warten.
    Warten, bevor er das Futter nehmen darf. Warten, bevor er aus der Tür raus darf.
    Das Spiel auf Kommando abbrechen und warten, bis er wieder spielen darf (während wir das Spieli bewegen usw.).

    Wir hatten eine Hausleine am Hund dran (also eine recht kurze Leine ohne Schlaufe, damit der Hund nirgendwo hängen bleibt) und wenn er zu sehr aufgedreht hat, haben wir die Leine in die Hand genommen und den Hund kommentarlos festgehalten. Sobald er sich beruhigt und vll. sogar hingelegt hat, wurde er gelobt (auch sehr ruhig).
    Wir haben weiterhin ein Entspannungswort (eeeeaasyyyyy) eingeführt. Das haben wir immer gesagt, wenn er bereits entspannt war. Nach einigen Wochen konnten wir das Wort in angespannten Situationen sagen und er fuhr ein wenig runter.

    Wichtig ist, dass der Hund geistig ausgelastet wird. Also Leckerlie suchen drinnen und auf dem Spaziergang. Tricksen. Erst drinnen, dann auf dem Spaziergang. Mit Whiskey kann man z.B. draußen wunderbar Balancier- und Sprungübungen machen.
    Da gibts viele Möglichkeiten und eine Seite wurde ja auch schon gepostet.
    Hier nochmal: http://www.dogityourself.com/categories/tricks/
    Die sind auch nicht weiter anstrengend ;)

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