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Kommandos ohne Leckerlies trainieren

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    Hallo,
    meine Hündin (2 Jahre aus dem Tierschutz, erst seit 2 Wochen bei mir) frisst gar keine Leckerlies. Habe schon alles mögliche probiert, auch Stinkekäse, Leberwurst, Fleischwurst etc. Nur manchmal In der Wohnung nimmt sie es dann, geht auf ihren Platz und genießt es ganz genüsslich. Egal wie klein es ist, dauert das dann 1-2 Minuten. Wenn sie merkt, dass ich was habe ist sie total aufgeregt und läuft nur noch im Kreis. Das kreiseln macht sie immer in neuen Situationen, wenn sie sich freut oder eben aufgeregt ist.
    Deshalb fällt es mir im Moment total schwer ihr "Sitz" beizubringen, ich weiß nicht wie ich es machen soll. Ein Leckerli über die Nase führen funktioniert nicht, da dreht sie sich dann nur im Kreis. Habe es dann schon so gemacht, ihren Popo ganz leicht herunter zu drücken, auch wenn man dies ja nicht machen soll und finde ich auch nicht gut. Dann denkt sie ja sie muss nur sitzen, wenn ich ihren Popo berühre. Also wie gesagt, es wäre sehr hilfreich, wenn ihr Tipps habt, wie ich "Sitz" und dann auch die anderen KOmmandos ohne Leckerli trainieren kann. Spielen funktioniert auch gar nicht, das kennt sie vermutlich auch einfach nicht.
    Draußen an der Leine läuft sie super und wir trainieren auch schon das Laufen an der Schleppleine, da funktioniert der Rückruf jetzt schon zu 80% und ich arbeite dann mit sehr großem Lob. Aber beim Sitz bin ich echt überfordert, zumal sie sich im Alltag auch so gut wie nie hinsetzt und ich sie dann loben könnte.


    Vielen Dank schonmal :)

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  • Hallo,


    lass sie erst einmal ankommen und die neue Welt kennen lernen. Kommandos kannst du später noch üben. Zwei Wochen sind nichts.
    Bei meinen Tierschutzhunden hat es teilweise Monate, bei meinem Rüden über ein Jahr, gedauert bis ich draußen mit Leckerchen belohnen konnte.


    LG Terrortöle

  • Zum ersten: erst mal ankommen lassen und eine stabile Bindung aufbauen.


    "Tricks" wie "Sitz" oder "Platz" etc. kommen später (meine alte Hündin hat sowas eigentlich nie wirklich gelernt, und sie kommt trotzdem ganz gut durchs Leben ;) )


    Wenn es soweit ist, könntest Du z.B. wenn sie sich von selber hinsetzt, zeitgleich ein entsprechendes Kommando geben und dann z.B. mit verbalem Lob oder Streicheln (nicht von oben, und auch nur, wenn sie auf Berührungen steht!) bestätigen. Wenn sie zur Ruhe gekommen ist und sich in ihrer Umgebung eingelebt hat, wird sie sich auch eher hinsetzen als jetzt, wo alles neu und aufregend ist.
    Oder etwas, was sie toll findet in die Hand nehmen, und die Hand langsam von vorne über ihren Kopf führen, so dass sie die Hand mit Blicken verfolgt und sich dann dafür hinsetzen muß.

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  • geht mir auch gerade so. Unser Hund ist erst eine Woche bei uns und frisst nur Nassfutter, obwohl im Tierheim Trockenfutter gegeben wurde und er frisst so gut wie keine Leckerlies. Nur so weiche Stangen aus dem Supermarkt nimmt er manchmal. Ich denke auch, daß es alles noch zuviel sein wird. Ich lasse ihn jetzt erstmal in Ruhe zu Hause ankommen und dann sehen wir weiter. Geht auch brav an der Leine aber kennt keinerlei Kommandos (oder ich nicht die in seiner Heimatsprache).
    Einen Verdacht habe ich jedoch. Bestimmt kursiert unter Tierheimhunden das Gerücht, daß sie einfach bei den neuen Besitzern Trockenfutter verweigern sollten, denn dann würde automatisch Nassfutter gegeben. Bei uns hat´s funktioniert. Kaum angekommen hat er uns entsprechend konditioniert.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Bestimmt kursiert unter Tierheimhunden das Gerücht, daß sie einfach bei den neuen Besitzern Trockenfutter verweigern sollten, denn dann würde automatisch Nassfutter gegeben. Bei uns hat´s funktioniert. Kaum angekommen hat er uns entsprechend konditioniert.

    haha, bei meinem war es auch so - er wollte auch kein TroFu haben, also könntest du recht haben.


    Bezüglich den Kommandos ging es uns am Anfang ähnlich, man sollte den Hund erst einmal ankommen lassen, natürlich musst du ihm von Anfang an klare Regeln setzen - aber ansonsten sollte er ein bisschen Schonzeit haben. Das hat uns die Vermittlerin damals auch geraten. Wenn der Hund sich eingelebt hat wird er auftauen und auch Leckerlies draußen annehmen etc. vielleicht bietest du ihr auch einfach mal etwas Spielzeug an - manche Hunde fahren darauf viel mehr ab als auf Leckerlies und man kann sie auch sehr gut mit ihrem Lieblingsspielzeug belohnen.


    Schön, dass sie schon gut an der Leine läuft :) du solltest sie auch in der ersten Zeit auf keinen Fall von der Leine machen, da sie noch keine 100%ige Bindung aufgebaut hat und Tierheimhunde oft unsicher reagieren können und weglaufen. Nur so ein kleiner Tipp nebenbei


    Grüße

  • Hallo,


    ne, einer meiner Hunde war mal im Urlaub als wir in Urlaub fuhren.
    Der war danach drei Tage " böse " mit uns- also, nicht kuscheln, kein Hand-Füttern, kein anfassen.
    Ich kann mir denken, dass dein Hund keinen direkten Kontakt will - da nie gelernt.
    Wenn er sonst Futter gut nimmt ( also aus dem Napf ) könnte ich mir vorstellen, dass es klappt wenn : Futter / Leckerlie am Boden ablegen - Hund darf vorerst immer ran.
    Später nur ( im rechen Moment Hand drauf halten oder anders abdecken ) , wenn du es erlaubst. Dann irgendwann eingebaut, dass er ans Futter kommt wenn er Sitz macht ....
    Wäre so mein Gedanke.


    LG Ramona

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