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DRINGEND: Futtervorrat geknackt, 1 KG gefressen - Erbrechen, extremer Durst - WAS TUN?

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    Hey ihr Lieben,


    meine Maja hat (ironischerweise während ich Martin Rütter live gesehen habe :roll: ) den Karton mit der neuen Futterlieferung geknackt und sich am Trofu bedient. Sie hat laut meiner Waage etwas mehr als 1 KG Platinum Natural Food Adult Chicken verdrückt (normalerweise besteht ihre Tagesration aus 300g). Als ich wiederkam, habe ich im Wohnzimmer einen großen Haufen erbrochenes Trofu und einen leeren Wassernapf vorgefunden. Als ich gleich darauf mit ihnen draußen war, hat sie erst sehr viel gepinkelt und dann eine Pfütze so gut wie leer getrunken. Anschließend hat sie nochmal gepinkelt. Hier drinnen wollte sie, sobald ich den Wassernapf aufgefüllt hatte, gleich wieder trinken. Sie verhält sich beschwichtigend, aber sonst normal, würde ich sagen.


    Abgesehen vom Trofu hat sie sich auch eine Packung Leckerlies geschnappt (getrocknete Entenbruststreifen), die Packung zerfetzt und den Inhalt verputzt. In dem Paket war auch ein kleines Tütchen Sauerstoffabsorber, das war ebenfalls zerfetzt. Ich kann nicht nachvollziehen, ob sie den Inhalt gefressen hat. :???: Wäre sowas gefährlich? Andere Seiten im Netz sagen bisher, das sei halb so wild. Aber keine Ahnung, wie zuverlässig das ist.


    Update: Während ich das schreibe, hat sie Wasser in ihren Korb erbrochen. :verzweifelt: Jetzt will sie sofort wieder trinken. Was soll ich machen? Das Wasser wegstellen? Zur Klinik fahren? Scheiße... Ich mache mir echt Sorgen.

    Liebe Grüße von Anni mit ihren Fellnasen Cleo & Maja, der Stubentigerin Litti und Dino und Jonathan im Herzen


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    "Hunde sind nicht alles im Leben, aber sie machen alles im Leben lebenswert."

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  • Wenn ein Hund unkontrolliert Trockenfutter frisst sollte man danach immer direkt zum Tierarzt/Klinik gehen, da Hunde dazu neigen sich zu überfressen und Trockenfutter geht im Magen auch noch zusätzlich auf!

  • Hi,


    auf die Entfernung bleibt mir eigentlich nichts anderes übrig als dir einen Besuch in der nächsten Tierklinik zu empfehlen.
    Zunächst hört sich das jetzt nicht dramatisch an. Dass Maja nach einem Kilo Trockenfutter ordentlich Bauchschmerzen hat, wundert mich jetzt nicht. Da Platinum immerhin halbfeucht ist, würde ich mich jetzt wegen übermäßigem Aufgehen des Futters wohl nicht sorgen, aber wie gesagt, letztendlich sehe ich den Hund nicht und im Zweifel fährt man lieber 1x zu oft in die TK als 1x zu wenig (besser man hat als man hätte...).


    Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren.
    ~°~°~


    Liebe Grüße von Shalea,
    Ali (Deutsch Kurzhaar-Sib. Husky-Mix, *11/2003 - †26.02.2016),
    Ebby (Golden Retriever, *26.07.2007),
    Bones (Hound, *06.05.2014),
    Teilzeit-Hund Porti (*2006 - 27.05.2018) &
    Chanda (Rotti) im Herzen

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  • Würde auch zur Tierklinik fahren! Sicher ist sicher!


    Meine 12kg Hündin hat sich auch mal 2kg Käsekuchen rein gezogen, aber sich danach weder übergeben noch übermäßig Durst gehabt. Sobald sie Anzeichen in die Richtung gezeigt hätte, wäre ich auch zum TA. Sicher ist sicher!


    Ferndiagnosen sind da immer sehr schwer!

    Bracken kann man nichts befehlen, nur empfehlen.

  • Zum TroFu ist denke ich alles geschrieben worden. Diese Absorber hat meine auch mal gefressen, mein TA meinte damals, die seien idR ungefährlich, man könne aber auch mal Pech haben. Ich würde auf Nummer sicher gegen und eine Klinik aufsuchen.
    Alles Gute euch!

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Vielen Dank für die vielen schnellen Antworten! Wir sind gerade aus der Klinik zurück, vorerst gibt es Entwarnung. Morgen schreibe ich euch mehr dazu, jetzt müssen wir erstmal schlafen. Gute Nacht euch allen! :bussi:

    Liebe Grüße von Anni mit ihren Fellnasen Cleo & Maja, der Stubentigerin Litti und Dino und Jonathan im Herzen


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    "Hunde sind nicht alles im Leben, aber sie machen alles im Leben lebenswert."

  • Hi,


    und, habt ihr die Nacht gut überstanden? =)


    Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren.
    ~°~°~


    Liebe Grüße von Shalea,
    Ali (Deutsch Kurzhaar-Sib. Husky-Mix, *11/2003 - †26.02.2016),
    Ebby (Golden Retriever, *26.07.2007),
    Bones (Hound, *06.05.2014),
    Teilzeit-Hund Porti (*2006 - 27.05.2018) &
    Chanda (Rotti) im Herzen

  • Ja, haben wir, danke der Nachfrage! :smile: Wahrscheinlich hätten wir uns den Klinikbesuch auch sparen können, aber ich bin trotzdem froh, dass wir dort gewesen sind. Denn wie ihr schon geschrieben habt: Besser einmal zu viel in die Klinik als einmal zu wenig.


    Also, nun zu gestern: Nachdem ich gestern eure Beiträge gelesen hatte, bin ich schon etwas in Panik geraten. (Das passiert mir aber öfter mal, besonders wenn es um die Hunde geht. :hust: ) Habe dann in der Klinik angerufen und der diensthabenden Tierärztin die Lage geschildert. Sie hat mich gefragt, ob der Hund apathisch ist, ihr Bauch einseitig geschwollen aussieht oder sich beim draufklopfen wie eine Trommel anhört. Das alles hätte nämlich auf den Worst Case hingedeutet: Magendrehung. Traf aber zum Glück alles nicht zu. Trotzdem hat sie mir geraten vorbeizukommen. Sicher ist sicher.


    In der Klinik hatte ich dann totales Glück, weil die Ärztin echt toll und sehr empathisch war. Sie ist total liebevoll mit Maja umgegangen und war auch sehr gründlich bei der Untersuchung. Majas Bauch war hart, aber laut Aussage der Ärztin nicht übermäßig, Schleimhäute und Herzschlag waren okay, also auch keine Kreislaufprobleme. Und vom Verhalten her war ihr schon da nichts mehr anzumerken, sie war eigentlich wie immer, hatte nur nach wie vor großen Durst. Wir haben sie dann röntgen lassen und als die Ärztin das Ergebnis gesehen hat, hat sie schon große Augen gemacht: Der Magen war riesig. Sie meinte dieses Bild hätte alles überboten, was sie den Tag über gesehen hatte. Und dabei hatte sie wohl schon einen Boxer behandelt, der 6 Meisenknödel geräubert hatte. :D Die Ärztin hat uns gesagt, es gäbe zwei Optionen. Die erste wäre, Maja 24 Stunden fasten zu lassen und dann mit gering portionierter Schonkost wieder einzusteigen. Die zweite Option wäre ein Mittel gewesen, was Maja dazu gebracht hätte, alles auszukotzen, was sie gefressen hatte. Davon hat die Ärztin uns aber eher abgeraten, denn dieses Mittel kann wohl sehr auf den Kreislauf schlagen und Maja hatte ja nichts ungesundes gefressen, sondern eben nur viel zu viel. (Das Mittel wird wohl in erster Linie dann angewendet, wenn Hunde Gift oder Schokolade gefressen haben.) Wir haben uns dann für ersteres entschieden. Die Ärztin hat auch bewusst darauf verzichtet, Maja noch was gegen Schmerzen oder Übelkeit zu geben, weil sie meinte, dass Maja sich auch so schon wieder "zu normal" verhalten würde und mit Medikamenten wohl komplett auf Schonung verzichten würde.


    Zuhause sollte ich ihr dann das Wasser einteilen. Vor dem Schlafengehen durfte sie noch zweimal 200 ml Wasser trinken, dann erstmal mehrere Stunden gar nichts. Sie hat zwar noch versucht, mich irgendwie vom Gegenteil zu überzeugen, dann aber irgendwann aufgegeben und sich schlafen gelegt. Sie ist auch die ganze Nacht über ruhig gewesen. Heute früh habe ich ihr dann sofort nach dem aufstehen nochmal 200 ml in den Napf gefüllt, da ist sie aber gar nicht dran gegangen. Laut der Ärztin konnte ich ab diesem Zeitpunkt wieder einen vollen Wassernapf hinstellen. Auf der Morgenrunde habe ich sie dann an der Leine geführt, denn laut der TÄ soll sie die nächsten 48 Stunden nicht rennen, toben, springen oder ähnliches. War auch alles gut, sie hat einen schönen großen Haufen gemacht. ;) Das Verrückte ist: Sobald wir wieder zuhause waren, wollte sie Futter! :shocked: Ich konnte das echt kaum fassen, dieser Hund muss einen Magen haben... Sie wird jetzt bis heute Abend weiterfasten, dann eine kleine Hand voll Kartoffeln mit Magerquark bekommen und ab morgen dann mehrfach täglich kleine Portionen davon. Ich bin gerade aber echt zuversichtlich, sie ist wieder ganz die Alte und hat offenbar auch schon wieder zu ihrem guten Appetit zurückgefunden. :roll:

    Liebe Grüße von Anni mit ihren Fellnasen Cleo & Maja, der Stubentigerin Litti und Dino und Jonathan im Herzen


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