erwachsene Hündin eingewöhnen

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    Hallo : )Am Donnerstag holen wir abends unsere Chihuahua-Hündin ab. Sie ist 4 Jahre und hat bis jetzt bei der Züchterin im Haus gelebt.
    Also war voll eingebunden,durfte im Bett schlafen. Lt Züchterin eine ruhige, die gerne schläft und gut mit Katzen auskommt.
    Ich habe sie bis jetzt 2mal besucht. Anfangs war sie sehr schüchtern, doch dann ist sie auf meinem Arm eingeschlafen .
    Beim zweiten Mal war sie schon neugierig und ist um uns rumgelaufen.Meine Angst ist die Ungewissheit,wie sie auf uns und den Kater reagiert.
    Ob sie ihrer alten Familie lang nachweint oder sich schnell daran gewöhnt.Sicher ist jeder Hund anders. Aber da sie doch 4 schöne Jahre woanders gelebt hat,
    verunsichert mich das ein wenig.Sie ist meine erste Hündin.
    Ich bin zwar mit Hunden aufgewachsen, nur bekamen wir diese immer als Welpen.


    Lg, Lisa

  • Ich würde euch raten nicht zu sehr zu denken ;) Denn das geht meistens schief. Man macht sich zu viele Gedanken was passieren könnte und am Ende ist es eh ganz anders :)


    Wenn sie Katzen kennt, sollte es ja eigentlich kein Problem sein, kenne mich damit aber nicht so gut aus. Kennt euer Kater denn Hunde?


    Balou haben wir mit 2,5 Jahren übernommen und er hat keine einzelne Sekunde seinem alten Zuhause nach getrauert :) Er fühlte sich direkt wohl und da wir davor auch 2 Mal gucken waren, kannte er unseren Geruch nun schon. Klar kann es sein, dass sie weint aber das hast du bei einem Welpen ja auch =)


    Ich würde das ganze wie mit einem Welpen handhaben. Der das erste Mal in eine neue Familie kommt.


    LG Laura

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  • In der Regel gewöhnen sich Hunde schon schnell woanders ein..
    Meiner kam 5 jährig zu mir, hatte schon 2 Besitzer vorher- er kam, erkundete und
    beschloss, dass es ja gar nicht so übel ist. Futter, nette Leute, bequemes Plätzchen-
    ganz ok. :) Ich hab ihn vom ersten Tag an gut beschäftigt, er hat viel neues erlebt, sein Leben vorher war nicht sonderlich spannend. Er hat nicht einen Augenblick
    einen traurigen oder verwirrten Eindruck gemacht.
    Lass es einfach auf dich zukommen- und viel Spaß mit der kleinen Dame!

    Liebe Grüße

    Sabine mit Lupo im Herzen (15.03.2004 - 26.12.2019)

  • Ich habe immer erwachsene Hunde übernommen, die vorher andere Besitzer hatten. Jeder von ihnen zog ein und wurde dann ganz normal in den Alltag eingebunden. Der Hund bekommt seinen Liegeplatz gezeigt, Wasser- und Futternapf, und dann einfach in Ruhe gelassen. Zieht euren ganz normalen Alltag durch und lasst den Hund einfach in Ruhe erkunden. Kontakt aufnehmen würde ich bei einem schüchternen Hund nicht unbedingt, lasst den Hund auf euch zukommen und reagiert dann drauf. So bekommt die Kleine die Sicherheit, nicht "überfallen" zu werden.


    Wichtig ist auch, dass die Kleine vom ersten Tag an die Hausregeln kennen lernt. Sind bestimmte Bereiche tabu? Dann sind sie es vom ersten Moment an. Wollt ihr Rituale einführen (z.B. feste Fress- oder Gassizeiten), wendet diese von Anfang an an.
    Gibt es Verbote? Die gelten sofort. Wenn man in der Eingewöhnungsphase aus Rücksicht zu nachsichtig ist und Dinge erlaubt, die später verboten sind, verwirrt man den Hund nur.
    Bei mir und Spooky war es z.B. total wichtig, dass die Rennmäuse nicht gejagt werden. Das hab ich also sofort vom ersten Moment an unterbunden, und heute klappt es problemlos.


    Übrigens haben sich all meine "Gebrauchthunde" schnell eingewöhnt und recht bald war es, als hätten sie nie mehr woanders gewohnt.

    "I've learned to trust my instincts and commit fully to my choices, that there are no "bad" decisions and that even wrong decisions aren't fatal." (Gillian Anderson)


    Der Spinner und sein Azubi

    Immer im Herzen dabei: Benny, Senta und Assunta und die vielen Tierheimseelen

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Danke für eure Antworten.


    Heute ist der 4te Tag an dem sie bei uns ist. Sie hat sich ab der ersten Sekunde wohl gefühlt.alles erkundet, den Kater beschnuppert. Jetzt liegen sie schon nebeneinander am Sofa und im Bett. Der kater ist hin und wieder noch skeptisch, aber als ich sie heute zum ersten Mal alleine ließ für 3 Stunden, hab ich über die Webcam beobachten können was die zwei getrieben haben, die gaaanze Zeit geschlafen.


    Sie war Gassi gehen nicht gewohnt, da die Vorbesitzerin sie nur im Haus und Garten gehalten hat. Nach 4 Jahren war sie am Donnerstag das erste Mal draußen. Sie hat jetzt kein Problem mehr mit Leine und Brustgeschirr. Draußen wird auch fleißig erkundet. Nur bleibt sie oft nur einen Schritt hinter mir und watschlt nach. Vor Leuten auf der Straße hat sie Angst, aber die größte Angst hat sie vor anderen Hunden, da sie nur Chihuahuas kennt.
    Bei mir in der Gegend laufen viele Hunde ohne Leine. Ich versuche immer Zeiten zu erwischen und Wege zu gehen wo nichts los ist, aber manchmal passierts, dass n größerer Hund aus dem Haus läuft und auf sie zu kommt.
    Hochnehmen tu ich sie nie, das wäre ja kontraproduktiv. Ich stell mich neben sie und warte ruhig bis der Hund weg ist. Sie rennt halt im Kreis und hat Angst, aber was soll ich machen.


    Bis jetzt macht sie sich prima.


    Liebe Grüße Lisa

  • Du machst es völlig richtig, dass Du sie nicht hoch nimmst. Dennoch würde ich dem Hund Schutz bieten.


    Deine Hündin dreht sich aus Angst im Kreis. Das wird sie von selbst so nicht ändern.


    Gebe ihr das Gefühl, dass Du sie beschützt und sie wird Vertrauen zu Dir fassen und dann angemessener reagieren können. Ich würde Dir deshalb empfehlen: blocke den heran springenden Hund ab, halte diesen auf Abstand, oder verbiete es im Vorfeld (Hundehalter anrufen, um Anleinen bitten - schwierig!) und bringe Deinen Hund hinter Dich. Sie darf bei Dir Schutz suchen!


    Im Übrigen würde ich empfehlen mit der Hündin Kontakte vorerst mit Kleinhunden aufzubauen. Das wirkt nicht so bedrohlich und sie kann erst einmal für sich Vertrauen finden.


    Empfehlenswert wäre eine Welpen-Spielgruppe (Hundeschule) wo Du die Kleine an Hundekontakte heran führen kannst. Im Vorfeld mit der Hundeschule absprechen!

    Wege zu gehen, die steinig sind. Berge zu ersteigen, die niemals enden wollen.
    Erfahrungen zu machen, die Wunden hinterlassen und trotzdem aufstehen und lachen.
    Ich bin ich, werde nie ein anderer sein.
    Dies ist meine Zeit, dies ist mein Leben!

  • Sie versteckt sich in so Situationen hinter mir. Wenn ich sie hochnehmen würde, würde das ihre Angst ja nur verstärken oder ?
    Sie hats grundsätzlich nicht gern, wenn man sie hochnimmt.


    Am Wochenende treff ich mich mit einer Arbeitskollegin und ihrem Yorkshire-Welpen. Mal schauen :)

  • Stell Dir mal folgende Situation vor:


    Du bist klein und wächst in einer isolierten Welt auf. Lernst Haus, Mitbewohner, Garten kennen, aber niemals die Welt da draußen.


    Jetzt hat sich das Umfeld nach vielen Jahren geändert. Wie würdest Du Dich fühlen? Angst? Erkundungsdrang? Neugierde? Vielleicht alles in einem?


    Dein Hund kennt Artgenossen nur im Aussehen so wie sie selbst aussieht. Sie kennt keine Schlappohren, keine Ringelschwänze, keine Knautschgesichter und erst recht nicht Wesen mit langen Beinen und im Bodyguard-Styl. Wie würde es Dir da gehen?


    Dein Hund sollte die Welt da draußen langsam erkunden. Führe sie vorsichtig und gezielt an alles heran.


    Das sie sich hinter Dir versteckt, ist ein Vertrauensbeweis. Sie vertraut Dir, dass Du die (fremden) Dinge für sie regelst. Hilf ihr dabei und beschütze sie vorerst vor fremden Hunden indem Du nur gezielt Kontakt zulässt.

    Wege zu gehen, die steinig sind. Berge zu ersteigen, die niemals enden wollen.
    Erfahrungen zu machen, die Wunden hinterlassen und trotzdem aufstehen und lachen.
    Ich bin ich, werde nie ein anderer sein.
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