Spazieren gehen ohne toben - brauche Tipps

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    Hallo,


    ich habe ein Problem mit meiner Hündin.


    Erstmal zu unserer Gassi-Gewohnheit:
    Unsere üblichen Runden sehen so aus, dass sie anfangs angeleint wird, bis wir im Park, auf der Wiese, auf dem Feld oder sonst wo sind, wo sie sich frei bewegen kann. Dann mache ich sie los, sie läuft neben mir her und wenn sie ihr Geschäft gemacht hat weiß sie genau, dass spielen angesagt ist. Dann ist sie schon ganz aufgeregt, weil sie weiß sie bekommt ihren heißgeliebten Ball und es wird wie wild apportiert. Wenn ich sage es ist Schluss mit spielen, schnappt sie ihren Ball und wir laufen noch ein Stück.
    Schön ausgelastet und zufrieden legt sie sich dann daheim hin, lässt sich noch ein Weilchen kraulen und geht dann schlafen.


    Da meine Luna aber ab und zu etwas lahmt, waren wir gestern beim TA. Sie hat wohl eine Gelenksentzündung und bekommt die nächsten Tage Tabletten. Der TA hat uns geraten, die nächsten 10 Tage nur mit ihr zu gehen, d.h. kein Rennen und kein wildes Spielen.
    Gestern Abend hat es mir dann richtig mein Herz zerrissen als sie vor mir stand, mit mir toben wollte und auf ihren Ball gewartet hat. Und ich böses Frauchen musste ihr dann beibringen, dass nicht gespielt wird :verzweifelt: Sie dachte bestimmt, sie hat was falsch gemacht. Enttäuscht ist sie dann neben mir hergetrottet


    Nun zu meiner Frage:
    Ist mein Hund überhaupt ausgelastet ohne ihr gewohntes Spiel?
    Wie kann ich ihr das Spazierengehen trotzdem spaßig bereiten? Irgendwie fehlen mir grad die Ideen, vielleicht könnt ihr mir ein paar Tipps geben, damit wir angenehm die Zeit überbrücken können, bis sie wieder wie wild rumrennen darf.

    viele Grüße von Anika mit Luna * 31.05.2012

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  • Ich finde du “menschelst“ da ein bisschen.
    Luna hat ja schon eine Erwartungshaltung, das ist auch nicht unbedingt gut auf Dauer. Wenn sie die Gelenke schonen muss, dann ist das halt so. Dem Hund sollte es eigentlich nichts ausmachen, wenn mal nicht gespielt wird. Wenn du das Gefühl hast, das sie da Probleme mit hat, dann war das gewohnte Ritual eigentlich schon zu viel.
    Du kannst Zuhause auch tolle auch (Such-)Spiele machen, die sie vom Kopf her beschäftigen. Das bringt Abwechslung und so Kopfarbeit kann man auch nach draussen verlegen. Ist für einen Hund auch langfristig befriedigender als immer nur Ball und toben.

  • Wenn deine Hündin da offensichtlich Probleme mit den Gelenken hat, würde ich generell überlegen, ob man die Beschäftigung nicht von Grund auf umstellen sollte.

    LG Raphaela


    The problem is not the problem, the problem is your attitude about the problem - Cpt. Jack Sparrow

    Dolor hic tibi proderit olim. - Ovid

    Schön ist, was dem Gebrauch dient

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  • Auslasten geht ja nicht nur über Bällchen spielen. Ich würde lieber Kopfarbeit machen. Leckerli- oder Dummysuche, kann man draußen gut machen. Oder sowas wie Unterordnungsübungen, die mit viel Lob und Leckerlis dem Hund richtig Spaß machen können und das Köpfchen auslastet.
    Das ist einfach nur eine Gewöhnungssache, ich würde da auch nicht zu viel menschliche Gefühle reininterpretieren.

  • Naja, du kannst doch mit deinem Hund trotzdem spielen, es gibt doch auch ruhige Arten für gemeinsames Spiel.
    Wenn sie gerne Ball Apportiert dann lass sie absitzen, wirf den Ball oder versteck den Ball und lass sie dann suchen, anstatt dass sie direkt dem Hinterher jagen darf.
    Das selbe kannst du mit Leckerlies machen. Wir machen es mit Käsewürfelchen oder Fleischwurstwürfelchen, ins Gras werfen oder verstecken und Hund suchen lassen. Oder eine kleine Fährte damit legen und den Hund diese suchen lassen.
    Das kannst du alles sogar auch in der Wohnung machen.
    Und solche Kopfarbeit lastet den Hund genauso aus wie körperliche Bewegung.

    Sam mit Emma (Galgo-Podenco-Mix *15.04.12) & Lotte (Podenco-Mix *01.03.13)


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    Eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dassdas Wort "Tierschutz" überhaupt geschaffen werden musste. (T.Heuss)

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  • Mach Dir nicht so viele Gedanken, Unsicherheit und ein schlechtes Gewissen spürt der Hund und ist nicht nötig. Fliegt der Fall halt nicht - fertig. Du kannst den Ball auch wunderbar verstecken, denn suchen lastet mindestens genauso aus wie nur dumpf rennen.

  • man kann auch viele schöne Tricks üben , wenn du zu sowas Lust hast kamm ich Dir das Buch "das Hundegymnasium" aus dem Cadmosverlag empfehlen daran kann man ein Hundeleben lang üben , und es macht echt viel Spass, und ich geb Helfsytyna recht das Du bei einem Hund mit Gelenkproblemen grundsätzlich über eine andere Art der Beschäftigung nachdenken solltest (Apportieren vielleicht nur mal ab und zu als "Superbelohnung"

    Es gibt mehr Ding im Himmel und auf Erden, als sich unsre Schulweisheit träumen lässt
    (Shakespeare)

  • Vielen Dank für eure Antworten.
    Ich denke, ihr habt recht. Ich sollte das vielleicht wirklich nicht "zu menschlich" betrachten.


    Zu Hause machen wir schon viele Kopfübungen, die ihr auch wirklich Freude bereiten. Daher stand sonst draußen oftmals toben im Vordergrund.
    Leckerlies oder Spielzeug im Gras macht ihr bestimmt auch Spaß. Ich werde einfach mal einiges ausprobieren. Danke für die Tipps.


    Selbstverständlich werden wir einiges ändern müssen, wenn sich rausstellen sollte, dass es eine chronische Krankheit ist. Momentan gehen wir allerdings von etwas Akutem aus, dass in ein paar Tagen wieder völlig weg ist.

    viele Grüße von Anika mit Luna * 31.05.2012

  • Selbstverständlich werden wir einiges ändern müssen, wenn sich rausstellen sollte, dass es eine chronische Krankheit ist. Momentan gehen wir allerdings von etwas Akutem aus, dass in ein paar Tagen wieder völlig weg ist.


    Zitat von "nene86"

    Da meine Luna aber ab und zu etwas lahmt, waren wir gestern beim TA.


    Sie hat diese Lahmheiten ja öfter und deshalb würde ich generell auf alle Spiele verzichten, bei denen der Hund abrupt stoppen muss, denn sonst hast Du irgendwann eine chron Lahmheit bei der Hündin

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