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Fleisch kochen ?

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    Hallo
    Meine 13 jährige Hündin wird seit 3 Jahren gebarft was ihr gut bekommt und auch immer sehr gern gefressen wurde.
    Seit ein paar Wochen mag sie aber das rohe Fleisch nicht mehr so richtig. Gekocht nimmt sie es sehr gut an.
    Gemüse hab ich schon immer gekocht weil das roh gar nicht ging.
    Ich bin jetzt aber unsicher welche Menge sie bekommen muss weil das Fleisch durchs kochen unheimlich Gewicht verliert.
    Vorher bekam sie ca 400gr bei einem Gewicht von 22kg.
    Und auch ob sie noch genug Nährstoffe bekommt weil die durchs kochen ja auch teilweise verloren gehen.
    Kennt sich da jemand aus ?
    LG

    Man kann auch ohne Hunde leben - es lohnt sich nur nicht.
    (Heinz Rühmann)
    Wenn es im Himmel keine Hunde gibt gehe ich da nicht hin.
    (Jane Fonda)

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  • Ich bin Neuling im kochen, aber mit wurde gesagt, daß man wenn man kocht, die Brühe die entsteht mitgeben soll, da dort dann die entsprechenden Stoffe drin sind. Ich gebe einem 10 kg Hund 200 g Fleisch .

  • Mein Dobi hat mit knapp 13 Jahren auch von heut auf morgen das rohe Fleisch nicht mehr vertragen. Ich hab es anfangs auch komplett abgekocht, mittlerweile aber rausgefunden, dass Überbrühen mit kochendem Wasser reicht.
    Das heißt ich geb das Fleisch in den Napf (gewolft), gebe kochendes Wasser drüber, bis alles gut bedeckt ist, rühre ein paar mal um und lasse es stehen bis es abgekühlt ist. Das ist dann zwar etwas flüssiger, aber dafür sind die Nährstoffe noch drin.
    Wobei ich ehrlich bin - bei einem so alten Hund ist mir wichtiger, dass er gut und genug frisst, als dass da jetzt 99,99% aller Nährstoffe erhalten bleiben.

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  • Seit ein paar Wochen mag sie aber das rohe Fleisch nicht mehr so richtig. Gekocht nimmt sie es sehr gut an.


    Hi :smile:


    Mit zunehmenden Alter lassen auch beim Hund viele Körperfunktionen nach, so dass die zugeführten Nährstoffe ggf. nicht mehr gut vom Organismus aufgenommen werden.Insofern sollte das Futter hochwertig und leicht verdaulich sein.
    Mit 13 Jahren darf es dann auch ruhig den "Senior-Teller" geben ;) ......besonders, wenn der Hund sowieso danach verlangt. In diesem Alter könnte es unter Umständen auch schon mal zu Zahnproblemen kommen und deine Hündin wäre froh, das rohe Fleisch nicht mehr selbst bearbeiten zu müssen und auf die "vorverdaute Variante" sprich gekocht zurückgreifen zu können.


    Wegen der "verlorenen" Nährstoffe im Fleisch musst du dir keine Sorgen machen. Sie gehen nicht verloren. Die Proteine/Aminosäuren kann der Körper des Hundes auch nach dem Erhitzen noch nutzen.
    Auch die "geschrumpfte" Fleischmenge ist im Alter eher von Vorteil. 400g Fleisch täglich sind recht viel für einen alten Hund mit 22kg.
    Meine 8-jährige Hündin wiegt 30kg und bekommt eher wenig Fleisch ( max. 250-300g pro Mahlzeit), dafür mehrmals in der Woche leicht verdaulichen Fisch ( davon mehr) und 1x pro Woche ein ovo-lakto-vegetarisches Menü. Nicht die Fleischmenge ist entscheidend, sondern eine ausreichende Eiweißversorgung und kann ggf. auch über Eier und Milchprodukte erzielt bzw. ergänzt werden.


    Wenn deine Seniorin sowieso schon gekochtes Gemüse frisst, dann wird das mit dem gekochten/gedünsteten Fleisch auch kaum Probleme geben :smile:

    Audrey mit Ashley, die nicht mehr an meiner Seite ist, aber für immer in meinem Herzen.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hallo
    Ist bei uns genauso. Die 14-jährige Hündin frisst sehr wechselhaft/ manchmal schlecht. Sie bekommt je nach "Wunsch" gekocht , Pansen liebt sie aber immer noch roh. Manchmal hab' ich richtig den Eindruck, gerade das blutige Fleisch ekelt sie an...Wir haben jetzt noch von Herrmanns das "etwas andere Trockenfutter" :) gekauft. Teilweise frisst sie das jetzt auch lieber. Wie oben geschrieben, bin ich einfach froh, wenn sie überhaupt noch frisst und biete ihr deshalb nun auch mehrmals am Tag Futter an.
    Lieber Gruß, bullyfan

  • danke für euere Antworten.
    An Audrey
    leider ist meine Hündin Futterallergiker deshalb geht Fisch, Milch und Eier garnicht.
    Sie bekommt nur gekochtes Pferdefleisch, Möhren und Lammpansen den sie auch gerne roh frisst.
    Fressen tut sie genug - am liebsten ständig.
    Ich hab auch vom TA so ein antiallergenes Vitamin-Spurenelement Pulver.
    Weniger füttern geht nicht - sie ist sowieso schon gertenschlank - war sie immer. Ich habe eher Angst dass sie zuwenig bekommt.
    Aber ich mach mal so weiter wie bisher. Muss ich eben kochen - egal.
    LG

    Man kann auch ohne Hunde leben - es lohnt sich nur nicht.
    (Heinz Rühmann)
    Wenn es im Himmel keine Hunde gibt gehe ich da nicht hin.
    (Jane Fonda)

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