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Wurmkur oder Kotuntersuchung?

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    Wie ich hier im Forum schon häufig gelesen habe, sollte man seinen Hund nicht regelmößig entwurmen lassen, solange keine auf Würmer positiv getestete Kotprobe vorliegt. Ich habe soeben beim Tierarzt angerufen und habe gesagt, dass ich gerne mal den Kot nach Würmern überprüfen lassen würde. Nun kam, wie erwartet, dass sie mir lieber empfehlen würde, regelmäßig zu entwurmen.


    Ich sagte, ich hätte Bedenken, dass ich meinen Hund regelmäßig mit Kuren belaste, auch wenn er vielleicht gar keine Würmer hat. Sie sagte, dass man mit einer Kotuntersuchung nie 100% sicher auschließen kann, dass der Hund nicht doch Würmer hat. Sie empfehlen Wumkuren 2x im Jahr, im Frühjahr und im Sommer, im Winter könne man aussetzen (habe aber nicht gefragt wieso).


    Dann habe ich gerade noch diesen Text eines TA's gefunden, der mich auch ein wenig nachdenklich stimmte: http://www.tierarzt-rueckert.d…nde=1489&Modul=3&ID=18680


    Bisher war ich echt überzeugt, dass ich immer erst den Kot untersuchen lassen werde, bevor ich eine Wurmkur gebe, aber jetzt zweifel ich irgendwie, wenn das kein zuverlässiges Ergebnis bringt.


    Wie seht ihr das?

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  • Wir haben seit 35 Jahren Hunde (Schäferhunde und Dackel) und noch nie wurde von einem der Kot untersucht.
    Welpen werden im ersten Lebensjahr alle 3 Monate entwurmt, weil sie da meist draussen viel "Zeugs" fressen. Erwachsene Hunde 2x im Jahr und zwar im Frühjahr und im Herbst.
    In den ganzen Jahren hatte bisher nur einer unserer Hunde (und zwar der Dackel) sichtbar einen Bandwurm, aber der frass fast täglich Mäuse, die er sich selbst gefangen hatte. Dieser Hund wurde dann alle 3 Monate entwurmt und nicht nur 2x jährlich.

  • Mein TA vertritt einen ähnlichen Standpunkt wie deiner.


    Allerdings ist meine Hündin bei der letzten Wurmkur fast gestorben. Sie war hinten- Hinterbeine, Rücken- komplett gelähmt und ich habe sie 3 Tage tragen müssen. Ich hatte solche Angst um sie.


    Der TA meinte nur, dass dies auf einen massiven Wurmbefall hindeute und so wiederholten wir die Wurmkur nach 2 Wochen nochmal. (Die Wurmeier " schlüpfen"nach 2 Wochen) Auf mein Bitten hin, mit einem anderen Mittel.


    Wieder...............eine Katastrophe-schrecklich, die Auswirkungen der Kur.


    Wir geben den Kot jetzt immer zur Untersuchung ab.


    Und selbst wenn die nicht sicher ist, massiver Befall wird bestimmt festgestellt. Aber einfach so gibt es keine Chemiekur mehr.


    Meine Kinder sind aus dem Alter raus, dass sie den Hund abschlappern und sich abschlappern lassen. Wir essen regelmäßig Kurbiskerne- die sollen nach Maria von Treben- Würmer beim Menschen "vertreiben"- auch Bandwürmer.. naja

    Wir sind das grausamste Lebewesen auf der Erde. Bewahrt uns diese Eigenschaft vor der Ausrottung?

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  • Die "Menschen sind gefährdet durch den Fuchsbandwurm" Keule wieder...
    Ja den Fuchsbandwurm gibt es, den kann ich mir aber auch bei Spaziergängen holen, wenn ich Pech habe.


    Wieso sollte der Hund zB im Herbst keine Würmer mehr bekommen? Gerade da sind die Mauspopulationen sehr aktiv....


    Hier wird nicht prophylaktisch entwurmt, nur nach positiver Kotprobe.
    Ich kann auch bei einer Wurmkur nie ausschließen, dass sich mein Hund nicht am nächsten Tag ansteckt und ich nicht dummerweise eine Wurmart habe, die auf die gängigen Präparate nicht anspricht.

  • Ich glaub sie sagte, im Spätsommer entwurmen und im Winter aussetzen von Herbst hat sie nichts gesagt. Sie sagte jedenfalls halbjährlich.


    Mich macht es eben nur nachdenklich, weil mein Hund im Bett schläft, auf der Couch sitz, meine Arme, Hände und auch mal mein Gesicht abschlabbert. Draußen wird eben auch mal Kacke gefressen oder mal eine Maus getötet.


    Zitat von "Hundifrauchen"

    Und selbst wenn die nicht sicher ist, massiver Befall wird bestimmt festgestellt.


    Kann man einen massiven Befall nicht auch mit dem Auge sehen?


    Zitat von "Helfstyna"

    Ich kann auch bei einer Wurmkur nie ausschließen, dass sich mein Hund nicht am nächsten Tag ansteckt und ich nicht dummerweise eine Wurmart habe, die auf die gängigen Präparate nicht anspricht.


    Da ist auch wieder was dran.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Wir gehören zu denen die nicht entwurmen. Wenn irgendwas auffälliges sein sollte, Kotprobe untersuchen lassen und dann wenn Befall feststeht wird entwurmt.


    Warum soll ich meinen Hund entwurmen wenn sie nichts hat?
    Und wie Helfstyna schon sagt : wer sagt mir wenn ich sie vor ner Woche entwurmt hab , dass sie nach ner Woche nicht plötzlich doch welche hat?

    Lg Lisa


    mit Fledermaus Mira *12.12.2012

  • Ich bin bekennender Kotprobenfan.


    Und habe dennoch dieses Jahr einmal entwurmt, weil meine Hündin auf dem Popöchen juckelte.


    Ich habe so gar keinen Bock auf Bandwurm.


    Aber ich entwurme sonst auch nur nach positiver Kotprobe.
    Aber ich bin auch Chemie-Paniker.
    Nur sehr verhalten bei der Gabe und immer lieber ohne.
    Gefunden wurde noch nie ein Wurm in meinen Hunden, seit 15 Jahren nicht. Also ganz falsch kanns alles nicht sein.


    Welpen entwurme ich auch. Die werden ja beim Züchter einmal entwurmt, dann hier und dann alle Hunde so wenn er "Welpe" (oder auch Neuzugang) 6 bis 12 Monate alt ist..Pie mal Daumen...

  • Zitat von "Shibby"

    Wenn irgendwas auffälliges sein sollte, Kotprobe untersuchen lassen und dann wenn Befall feststeht wird entwurmt.


    Was meinst du mit "wenn irgendwas auffälliges sein sollte"? Was veranlasst dich eine Kotuntersuchung zu machen?


    Zitat von "Shibby"

    Warum soll ich meinen Hund entwurmen wenn sie nichts hat?

    Der Punkt ist ja das man anscheinend trotz Kotuntersuchung gar nicht so genau weiß, ob der Hund jetzt Würmer hat oder nicht.


    So ganz logisch erscheint mir aber eine halbjährliche Entwurmung auch nicht, wenn der Hund sich theoretisch sofort wieder welche einfangen kann.


    Na ja, hab der Tierärztin trotzdem gesagt, dass ich mit einer Kotprobe vorbei kommen werde.

  • Wobei die Tierärzte nicht alle Kot unterm Mikroskop untersuchen können oder wollen.


    Man kann das auch gleich an Laborklin schicken.

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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