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Spike wurde angefallen. Rat gesucht

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    Hallo Ihr Lieben,


    leider muss ich mich mit meinem ersten Beitrag gleich wegen so einer doofen Sache an euch wenden :(


    Gestern ist und was ganz schreckliches passiert:


    Ich ging wie jeden Abend mit Spike (Mops Rüde) meinen Verlobten von seiner Arbeit abholen, auf dem Rückweg kam uns ein Herr mit einem Airedale Terrier entgegen.
    Ich wolltet eigetnlich ohne großes Trara an ihm vorbei gehen. Der Mann aber blieb stehen "och wir wollen doch mal hallo sagen"
    Ja okay, ich also Spike kurz schnuppern gelassen.
    Und dann wars auch schon zu spät, der Terrier packte Spike am Rücken, schüttelte ihn wie bekloppt und ließ überhaupt nicht von ihm ab :(
    Mein Verlobert hat den Terrier dann getreten damit er Spike loslässt, aber so schnell konnte ich Spike gar nich packen, da hatte er ihn schon wieder zu fassen bekommen.
    Spike hat ganz fürchterlich gequiekt.
    Der Besitzer vom terrier hat nichts gemacht, stand einfach nur doof da und hat zugeguckt wie wir versucht haben SEINEN Hund unter KOntrolle zu bringen.
    Das Ganze ging wahrscheinlich nicht so lange wie es mir vor kam.


    Irgendwann hatten wir Spike dann befreit. Zu allem Überfluss hat er sich auch noch aus seinem Halsband befreit und lief quer über die Hauptstraße :gott: :gott:
    Ich hab nur noch meine Hände vor meine Augen geschlagen und nach Spike geschrien wie ne Furie.
    Gott sei dank is sein Ausflug über die Straße gut gegangen!!


    Als ich Spike dann endlich zitternd auf meinem Arm hatte, haben wir noch schnell die Daten vom Hundebesitzer aufgenommenm, er bestand darauf dass sein Hund ja sonst total lieb sei und sowas noch nie vorgekommen ist.
    Wollte ich alles nicht hören, ich hab ihn noch total angeranzt, dass mir das scheiß egal sei. Tut mir im Nachhinein auch richtig leid.


    Beim Tierarzt wurde dann seine Wunde am Rücken genäht. Wir hatten wohl nochmal Glück im Unglück. Ein paar CM weiter seitlich und Spikes komplette Bauchdecke wäre aufgerissen.
    Heute sollen wir nochmal zur Kontrolle.


    Sollte ich noch weitere Schritte einleiten?
    Ordnungsamt, Anzeige?
    Was meint ihr?
    Würde die Polizei bzw das Ordnungsamt der Sache überhaupt nachgehen?


    Habe nach dem Arztbesuch nochmal mit dem Besitzter in Ruhe gesprochen, er hat sich entschuldigt und er kann es absolut nicht verstehen wie sein Hund OHNE Vorwarnung einfach zugebissen hat.


    Für mich war das auch nich einfach nur ein Beißen, das war ein richtig böses Anfallen! Er hat überhaupt nicht mehr von Spike abgelassen!!



    Danke schonmal für eure Ratschläge

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  • Moin,


    wenn es das erste Mal ist (was ich für möglich halte) dann kann er doch nicht mehr tun, als sich zu entschuldigen und Eure Rechnungen zu bezahlen?


    Es tut mir wahnsinnig leid für Euch und den Kleinen.


    Mein Lucas hat mit Möpsen auch Probleme, aber das weiß ich - durch die sehr kurzen Gesichter, wirkt ein Mops auf viele Hunde schon richtig angriffslustig - wenn Hunde angreifen, verkürzt sich ja beim Knurren und Zähnefletschen die Schnauze.... beim Mops ist das gleich so und das ist für manchen Hund strikt eine Kampfansage und leider eine Folge der Herauszüchtung des Kindchenschemas beim Mops, für Menschen putzig - für manche Hunde einfach nur eine Frechheit - innerhalb ihrer Kommunikation. Dem Mops fehlt einfach eine Menge am hündischem Spektrum der Mimik und Körpersprache, das kann fix mal zu Fehlinterpretationen bei anderen Hunden kommen.


    Lou, sonst friedlich wie kaum ein anderer Hund wird bei Möpsen echt zur Furie - er kann sie nicht einordnen, kennt vermutlich (er kommt aus Spanien) auch üebrhaupt keine. Allein ihr röchelndes Atmen, übersetzt er als drohendes Knurren. Wir halten großen Abstand...... für die Sicherheit der Möpse.


    Vermutlich wird der Herr das in Zukunft auch tun. Gute Besserung


    Sundri

  • Danke für dein Antwort :)


    Also Spike ist ein Mops mit Nase :) deshalb atmet er frei und hat jetzt auch nich so ein extremen, plattes Gesicht.


    Aber ja, ich versteh die Argumentation vollkommen.
    Es war das erste mal, und bleibt es hoffentlich auch! Gott bewahre!


    Die Rechnung bezahlt natürlich seine Versicherung.
    Ich würde auch lieber von weiteren Schritten absehen, aber ein Bekannter von mir arbeitet beim Ordnungsamt und kam direkt mit diesen Sachen an.
    Deshlab wollte ich mich vorher lieber einmal erkundigen bevor ich jetzt hier die Pferde scheu machen.

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  • Hmh, das kommt immer darauf an, wie man mit Menschen umgehen mag.... die einen würden immer das OA oder die Polizei einschalten, die anderen eher nicht - kommt, finde ich, vor allem auch darauf an, wie sich mein Gegenüber in so einer Situation verhält.


    Bei Euch scheint alles so zu laufen, wie es sein sollte - was anderes wäre das sicher, würde der HuHa meinen, er könne nichts dazu oder wenn der Hund bekannt wäre, als Beißer - da es das erste Mal war, würde ich von Anzeigen absehen, warum die Pferde scheu machen, ich gehe davon aus, das der Halter demnächst sehr viel vorsichtiger mit seinem Hund umgehen wird.


    Aber vermutlich sieht das auch jeder anders.


    Sundri

  • Ich würde auch nichts machen, wenn der Mann einsichtig ist und die Tierarzt-Rechnung anstandslos bezahlt.
    Schuld sind letztlich beide Parteien.
    KEIN Kontakt an der Leine, die Hunde reagieren dann oftmals nicht so wie erwartet. Das sollte eigentlich jeder Hundebesitzer wissen.
    Und das Euer Hund kein passendes Halsband anhatte und deshalb weggelaufen ist, ist ja nicht die Schuld des Gegenübers, oder?


    Es ist wirklich schlimm, daß die Begegnung für Euren Möppel so furchtbar ausgegangen ist. Es geht ihm aber auch nicht besser, wenn Ihr jetzt alle Geschütze auffahrt, obwohl anstandslos die TA-Rechnung bezahlt wird. Ich würde es abhaken.
    LG von Julie

    Größe bedeutet nichts! Sieh mich an, nach meiner Größe beurteilst Du mich? Tust Du das?
    Aber das solltest Du nicht.
    Meister Yoda "Das Imperium schlägt zurück"

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  • Es geht mir auch gar nicht um die Sache mit dem Halsband ;)
    Dass das def meine Schuld ist ist mir klar.
    Spike kommt aus jedem Halsband raus, wenn er möchte. Das ist nicht sein einziges.
    Ab jetzt bekommt er nur noch ein Geschirr um und gut ist, dann passiert mir DAS nicht nochmal.


    Wie gesagt, ich sehe auch von weiteren Schritten ab, hätte da auch nicht mal dran gedacht.
    Mein Bekannter machte mich darauf aufmerksam, nur deshalb frage ich hier nach :)


    Und das mit keinen Kontakt an der Leine, wissen def 80% der Hundebesitzer nicht.. wie oft kommen mir Leute mit Hunden an der Leine entgegen "oh einmal schnupper, hallo sagen, etc"
    Diejenige die dann doof angeguckt wird, wenn ich nach 1 Sek mit Spike weitergehe bin ich

  • Es tut mir sehr leid, was euch da passiert ist, meine Hündin wurde auch schon von einem Hund angefallen und böse verletzt. Dieser Hundehalter zeigte sich allerdings nicht so einsichtig, versuchte alles abzustreiten und eine Entschuldigung gab es auch nie. Es dauerte sehr lange und viele Schreiben, bis ich endlich die Kosten für die Tierklinikbesuche erhalten habe. Ich habe ihn nicht angezeigt, war vielleicht ein Fehler.


    Aber wenn der Besitzer sich entschuldigt hat und die Kosten anstandslos übernimmt, dann würde ich von einer Anzeige absehen.


    Wünsche deinem Kleinen alles Gute und hoffentlich erholt er sich bald von dem Schreck.

    LG Michaela

  • Ich seh das ein bisschen anders, ich habe aber auch echt schlechte Erfahrungen mit aggressiven Hunden gemacht. Der Besitzer in eurem Fall stand nur dumm rum, hat überhaupt nicht reagiert - finde ich mehr als fahrlässig. Und behaupten kann der alles, wie oft sowas vorkommt weiß letztlich nur er selber.


    Ich habe nach einem Beißvorfall, bei dem meine Hündin verletzt wurde, den Besitzern des anderen Hundes einen Brief geschrieben. Da stand drin, dass ich erwarte, dass der Hund zukünftig angeleint wird, wenn meine Hündin und ich in Sichtweite kommen. Ich habe auch geschrieben, dass ich meinen Hund in Zukunft körperlich beschützen werde, ohne Rücksicht auf die Gesundheit ihres Hundes. Und dass ich sie bei einer neuerlichen Attacke anzeigen werde, selbst wenn meine Hündin dabei nicht verletzt wird.
    Das war damals defintiv zu gnädig, denn ich habe nur wenige Wochen nach der Sache mit meiner Hündin erfahren, dass der betreffende Hund eine Französische Bulldogge auf den OP-Tisch befördert hat. Die hat knapp überlebt, da ist mir echt schlecht geworden.


    Ich würde heute sofort anzeigen, wenn meine Hündin ernsthaft verletzt wird und es keinen klaren Auslöser für den Konflikt gab. Einen kleinen Knatsch mit viel Geschrei, ner Schramme und etwas verlorenem Fell kann ich verzeihen - es sind nunmal Hunde. Aber wenn es Fleischwunden gibt, die genäht oder geklammert werden müssen, ist das Maß überschritten. Wenn's einen kleineren Hund erwischt oder einfach einer weniger Glück hat, ist der dann ggf. tot.


    Alles eine Frage der Abwägung. Und ja, wenn ein Hund so wie oben beschrieben zupackt (ohne vorhergegangenen Konflikt, ohne Vorwarnung, mit ernsten Verletzungsfolgen), dann ist mir das herzlich willkommen, wenn's Maulkorb- und Leinenpflicht gibt. Die wenigsten Menschen trainieren sowas richtig, die meisten sind betriebsblind und denken, dass Bello bloß nen schlechten Tag hatte.

  • Zum Thema Hundekontakt:


    Das entscheidest DU!!! Nicht der andere Hundebesitzer gegen Deinen Willen.

    Dazu mußt du deinen Willen allerdings deutlich kundtun. Ein klares NEIN und gegebenfalls Abblocken reicht -
    zu näheren Erläuterungen 'warum, wieso, weshalb nicht' bist du nicht verpflichtet. Einfach weiterlaufen, wie du es im beschriebenen Fall ja ursprünglich auch vorhattest.
    Leinenkontakte würde ich an deiner Stelle vorsichtshalber generell nicht zulassen.

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