Neue Folgen der Hundeprofi M.R. Teil II
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PocoLoco -
8. Dezember 2014 um 17:54 -
Geschlossen
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Dann brauchts aber eigentlich auch keinen VDH!
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Hallo,
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Wo verstecken sich diese tollen Schäferhunde bloß?Ich sehr immer nur diese merkwürdig schleichenden Exemplare, die selbst im Laufen aussehen als würden sie sitzen.
Und selbst wenn das nur komisch aussieht und die Hunde trotzdem gesund sind, wer bitte findet das schön?Ein Jammer, wie man so schöne Hunde so hässlich züchten konnte.
Also ich sehe die fast gar nicht mehr und habe selbst auch nie so einen besessen

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Ich muss auch sagen, den fliesheckschäfer hab ich bis in Videos im Internet, noch nie gesehen.
Das beschränkt sich im "real life" auf so 20 bis 30 Schäfer die ich gesehen habe. Aber da war keiner dabei, der gewatschelt hat. -
Auf "Hund & Pferd" und "Hund & Katz" in Dortmund habe ich bereits viele gute Züchter für die Rasse Mops gefunden. Ursprünglich sollte ein Mopswelpe einziehen, wenn Kiara nicht mehr da ist. Nur Wuchs der Wunsch nach einen zweiten Hund und einen Welpen wollten wir Kiara - die allgemein nicht so verträglich ist - nicht antun. Der Mops sollte schon mindestens zwei Jahre alt sein, damit man erkennen kann, ob er wirklich frei atmend ist. Genau dieses Minimal-Kriterium und der Tatsache, dass sie es kennt alleine zu bleiben, erfüllte Caro.
Bitte zeige mir einen freiatmenden Mops. Einen ohne jedes pathologische Röcheln/Schnaufen - sowohl in Ruhe, als auch Belastung.Zitat
Weder auf den Mops-Treffen noch auf den Ausstellungen findet das große Röcheln statt. Das kann vielleicht daran liegen, dass die Schnauzen länger geworden sind und der Atemweg dadurch sich auch verlängert hat. Es kann aber auch daran liegen, dass z.B. bei Dr. Schrader in Hamburg täglich drei Hunde den Gaumensegel gekürzt bekommen. Der Kostenpunkt liegt dort bei etwa 500 Euro (einfacher Tierarztsatz), während man in Tierkliniken gerne 1.300 - 1.500 Euro dahinblättert. Das röchelnde Geräusch kommt vom einen zu langen Gaumensegel, das laute Atmen kommt von der kurzen Schnauze.
Leider weiß ich nicht, was der VDH mit Möpsen mit zu langen Gaumensegel macht. Ich weiß auch nicht, wie vererbbar dieses ist. Meiner Meinung nach darf nur ein Mops mit entsprechend normalen Gaumensegel ohne Nachhilfe einer OP zur Zucht zugelassen werden. Um die lauten Atemgeräusche (Wilma) zu verhindern, die halt auch zu Atemnot führt, sollte dieser runde Kopf auch im Standard korrigiert werden. Leider kann der VDH den Standard nicht ändern, denn dieser liegt in der Hand von Großbritannien. Unter dem VDH können sich die Züchter also aussuchen, welchen Nasentyp sie züchten. Zum Glück geht der Trend seit 2013 in die Richtung ausgeprägte Nase.
Der Vital-Test ist ein Witz. Das sehe ich auch so, aber auch, dass es schonmal ein kleiner Schritt in die richtige Richtung ist. Dieser Test darf nur bei Temperaturen bis 25° stattfinden.
Ich muss da aus medizinischer Sicht ganz dringend etwas einwerfen. Das Gaumensegel ist nur 1 Kriterium von sehr vielen, die den Mops in seiner Atmung behindern. Auch eine OP des Gaumensegels kann nur zweitweise oder ggf. gar nicht zu einer Verbesserung der Atmung führen.Das Gaumensegel ist selbstverständlich vererbbar.
Probleme der starken Brachycephalie beim Mops und Frenchie im Bezug auf die Atmung:
1) zu enge Nasenlöcher
2) zu enge Nasenmuscheln/deformierte Nasenmuscheln mit Stenosen und keine genügende Auskleidungsmöglichkeit mit Schleimhaut, die dringend zur Thermoregulation benötigt wird
3) zu langes Gaumensegel
4) im Verhältnis zum Kopf zu lange Zunge
5) Unter- und Fehlentwicklung des Kehlkopfes und der Luftröhre (Hypoplasien!)
6) sekundär vorgefallene Tonsillen, Schleimhautverdickung durch den permanenten Unterdruck bei der Atmung, die wiederum zur weiteren Verengung der Atemwege führt (Teufelskreis!), endgültiger Kollaps des Kehlkopfes
7) Neigung zum Verschlucken und Verschleimem durch das "überschüssige" Gewebe, ständiger Husten/Würgereiz/Verschlucken, teilweise ErbrechenKann man sich ja überlegen, was "freiatmend" da bedeuten soll.
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Wo es hier gerade um den Schäferhund geht. Bei dem ist aber doch der VDH der verantwortlich bezüglich des Standards und könnte ihn ändern.
Ist denn der VDH (der ja ein VEBAND ist!) der zuchtbuchführende Verein für den DSH?
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Strengere Kontrollen der Züchter?
Wie sieht das aus? Wer kontrolliert das und vor allem was? Wer setzt da die Richtlinen für das was noch ok ist und was nicht? Wer erlaubt welche Verpaarung? Was für Gesundheitsprüfungen würdest du einführen? Wer darf zuchttauglich schreiben? Was für Sanktionen soll es geben, für Leute die sich nicht dran halten? Ausschalten der Lobbyarbeit, wie soll das aussehen? In jedem RZV nur noch Leute im Vorstand, die die Rasse gar nicht züchten?Sorry, ich meins nicht böse, aber DAS ist wirklich Utopie! Es sei denn vom Gesetz her würde es ein Zuchtverbot für bestimmte Rassen geben. Aber wenn die Leute es nicht mal schaffen ein vernünftiges Zuchtprogramm mit Fremdeinkreuzung zu planen, dann garantiert auch keine komplette Umstrukturierung der Verbände.
Da setze ich lieber auf die Käufer und Aufklärung an der Basis. Hm.
Jede Kartoffel, die angebaut wird, ist durch das Bundessortenamt und das Saatgutverkehrsgesetz kontrolliert.
Und die Krümmung der Gurke durch die EU.
Warum tun die Institutionen sich so schwer damit, das Tierschutzgesetz zu erweitern und konsequent gegen Qualzuchten vorzugehen?
Klar ist das Utopie ... genauso wie die Hoffnung auf vernünftige Käufer.

Aber ein bisschen rumspinnen kann man ja mal und hoffen, dass sich was ändert.
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Klar. Es sollte auch nicht so klingen, dass Züchter keinerlei Verantwortung haben. Das sehe ich natürlich auch so. Aber selbstverstndlich ist die treibende Kraft immer der Markt, der bestimmte Dinge nachfragt. Leider.
Und zum Thema Tierschutzgesetz .... ich sag nur Massentierhaltung. Dagegen haben unsere Hunde wohl noch Luxusprobleme.
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Dagegen haben unsere Hunde wohl noch Luxusprobleme.
Ich mag solches Relativieren nicht.
Die Legehenne hat in ihrem Winz-Käfig ein Problem.
Der brachyzephale Hund hat auch ein Problem.Sag dem Hund mal, dass er erst warten muss, bis alle Legehennen glücklich sind, und dass dann erst Zeit ist, sich um sein "Luxusproblem" zu kümmern.

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Ich mag solches Relativieren nicht.
Die Legehenne hat in ihrem Winz-Käfig ein Problem.
Der brachyzephale Hund hat auch ein Problem.Sag dem Hund mal, dass er erst warten muss, bis alle Legehennen glücklich sind, und dass dann erst Zeit ist, sich um sein "Luxusproblem" zu kümmern.

Das Problem hat aber den gleichen Ursprung, darum geht's mir. -
Was den DSH angeht, muss er nicht unbedingt schleichend rumlaufen, aber die HD ist ein altbekanntes Problem bei der Rasse. Wobei ich sagen muss, das gerade die die Ausstellungen laufen mit den Hunden , da grossen Wert drauf legen. Mein Nachbar, ein ehemaliger DSH Züchter, hat mir erzählt, das er bei Ausstellungen falls etwas vom Standard abgewichen, den Hund Reiszwecken unter die Pfoten gelegt hat. Tja..und wer ist nun der Schuldige ?

Und zum Thema "schleichende" DSH...die gibt es leider noch zur genüge
Jedoch finden sie immer weniger Abnehmer, was auch gut so ist. Und genau das ist doch der Weg.
Wegen der HD vom DSH und der Überspritzigkeit vom Mailinois hat sich auch jemand Gedanken gemacht. Zum ersten um die HD rückgängiger zu machen, zum zweiten um etwas mehr Ruhe in den Mali zu bekommen. Sowas, auch wenn ich "normalo" bin, finde ich einen guten Ansatz.
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