Wie Leine beißen verbieten?
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Da wir ja nun aktuell unsere HuSchu verlassen haben "wegen unüberbrückbarer Differenzen" und noch keine neue haben, habe ich nun gleich eine Frage an euch
Mia (5,5 Monate) hat schon immer gern mal an der Leine gekaut
Anfangs reichte ein Nein oder einfach ablenken mit zB Sitz und es war vorbeiMittlerweile funktioniert das nicht mehr
Sie schaukelt sich so hoch, dass sie knurrend und zerrend in der Leine hängt und nicht loslässt
Klar, würd ich ihr nen Keks hinhalten, würde sie loslassen - aber damit belohne ich sie ja fürs Zerren"Nein" ist ihr in den Moment egal
Wir haben ein Kauseil, dass sie nur auf Spaziergängen auf dem Rückweg zum Rumtragen bekommt, wenn wir merken, sie fängt langsam an, zu überdrehen
Oft hilft es, manchmal aber auch nicht (und manchmal , grad auf ner kurzen Pipirunde, vergess ich das Ding auch aus Versehen mal zu Haus)
Sie hat letzte Woche 3 L-Nylonleinen wegwerfreif halbdurchgebissen in unter 1 Minute GesamtzeitDie Situationen kann man ziemlich genau beschreiben:
-Auf dem Rückweg vom Spaziergang (ca 30 Minuten), wenn sie entweder überdreht ist vom Toben (da hilft auch keine Ruhepause zum Runterfahren vorm Heimweg) oder wenn sie partout eben nicht nach Haus will, weil sie zB grad versucht, nen Maulwurfshaufen zu erweitern
-abends / morgens wenn es dunkel ist. Sie mag Dunkelheit scheinbar nicht. Da reicht das kurze Pipimachen abends auf der Wiese vorm Haus, das sind keine 10m und sie hängt ab der Tür in der Leine (gibt man ihr dann schon das Kauseil, macht sie garantiert kein Pipi mehr)
-wenn wir auf dem Weg zum Wald die letzte Straße überqueren - Vorfreude? ( im Wald darf sie an die Schlepp oder Flexi. Wenn wir ihren wohlerzogenen Freund treffen, darf sie auch frei laufen)Unsere Methode bisher :
Nein und dann Ablenkung
Ablenkung mit Sitz/Platz
Ablenkung mit bei Fuß-üben mit Keks in der geschlossenen Hand
Bevor sie anfängt, Kauseil in die SchnuteAber wie gesagt, es wird schlimmer und sie knurrt und bellt einen dann auch richtig an, wenn man ihr das mit Nein laut verbietet und das macht mir am meisten Sorge
(Alte HuSchu sagte, kräftig an der Leine reißen, dann lässt sie los, weil es im Maul wehtut und eine Kettenleine verwenden - alle Milchzähne sind aber bereits raus)
Gibt's vielleicht irgendwas, das man auf die Leine schmiert, das eklig schmeckt?Wie können wir an diesem Problem arbeiten?
Spaziergänge verkürzen? Es tritt aber auch teilweise nach 5 Minuten schon auf
Spaziergang sofort abbrechen?Manchmal läuft sie aber auch so entspannt und locker neben mir, dass ich nachsehen muss, ob ich überhaupt noch einen Hund an der Leine habe
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Zitat
Mia (5,5 Monate) hat schon immer gern mal an der Leine gekaut
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Sie schaukelt sich so hoch, dass sie knurrend und zerrend in der Leine hängt und nicht loslässt
Naja ist ja auch ein lustiges Spiel für einen Hund, er zerrt dran du zerrst dran.... Party
Dass sie am Anfang aufgehört hat wenn du ihr ein Kommando gegeben hast wie zum Beispiel "Sitz" zeigt ja wie schnell sich Welpen ablenken lassen.
Das hat schon gereicht um bei ihr, dass sie das Zerrspiel vergisst und ganz gespannt darauf war was du wohl jetzt so mit ihr machst.Zitat"Nein" ist ihr in den Moment egal
Aufgrund des Alters würde ich einfach mal sagen dass sie dieses Kommando noch nicht verinnerlicht hat und es ihr darum logischerweise 'egal' ist.Zitat-abends / morgens wenn es dunkel ist. Sie mag Dunkelheit scheinbar nicht. Da reicht das kurze Pipimachen abends auf der Wiese vorm Haus, das sind keine 10m und sie hängt ab der Tür in der Leine (gibt man ihr dann schon das Kauseil, macht sie garantiert kein Pipi mehr)
Hört sich jetzt für mich nicht nach Angst sondern nach Freude an, meine dreht wenn es dunkel ist auch mehr auf.
Da ist es spannend, es schleichen Katzen rum uswZitatAber wie gesagt, es wird schlimmer und sie knurrt und bellt einen dann auch richtig an, wenn man ihr das mit Nein laut verbietet und das macht mir am meisten Sorge
Hört ich für mich ebenfalls nach einem Spiel an, viele Hnde knurren und bellen beim wilden Spiel.Zitat(Alte HuSchu sagte, kräftig an der Leine reißen, dann lässt sie los, weil es im Maul wehtut und eine Kettenleine verwenden - alle Milchzähne sind aber bereits raus)
Gibt's vielleicht irgendwas, das man auf die Leine schmiert, das eklig schmeckt?
Wäre jetzt absolut nicht meine Methode...ZitatManchmal läuft sie aber auch so entspannt und locker neben mir, dass ich nachsehen muss, ob ich überhaupt noch einen Hund an der Leine habe
Was ist denn da anders?Ich würde mir die Taschen mit ihrem Trockenfutter beladen und dann ein Kommando einführen für 'an-lockerer-leine-neben-mir-laufen' (Ich sage immer "bei mir") und dann auch die kleinsten Schritte die sie zeigt ohne in die Leine zu beissen und daran zu ziehen bestätigen.
Gerne auch mit klicker wenn du dich damit beschäftigt hast.
Beisst sie denn rein, stehen bleiben, Leine aus dem Mund nehmen, "Nein", kurz warten, wenn sie nicht wieder reinbeisst "Super" und Lecker geben. -
Hatte ich mit meinem Jungspund auch.. was mir geholfen hat war dort wo es möglich war Leine loslassen, ihn komplett ignorieren und weiterlaufen. Wo es nicht möglich war hab ich ihn am Halsband geschnappt und bin genauso weiter.. Irgendwann hat es dann wohl keinen Spaß mehr gemacht von mir keine Reaktion zu bekommen und er hat es eingestellt.
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Zitat
Mittlerweile funktioniert das nicht mehr
Sie schaukelt sich so hoch, dass sie knurrend und zerrend in der Leine hängt und nicht loslässt
Klar, würd ich ihr nen Keks hinhalten, würde sie loslassen - aber damit belohne ich sie ja fürs ZerrenAuch ohne den Keks ist es eine Belohnung für den Hund.
Du "spielst" ja mit. Schließlich zerrst Du ja auch
Wenn sie ein NEIN noch nicht verinnerlicht hat, kann sie es auch nicht umsetzen.
Was auch sein könnte: sie ist gerade wegen etwas überfordert und befindet sich im Übersprungshandlung-Modus.
Kauen beruhigt.
Leine ist, aus Hundesicht, dann ideal.Das scheinst Du allerdings auch schon selbst erkannt zu haben!
ZitatWir haben ein Kauseil, dass sie nur auf Spaziergängen auf dem Rückweg zum Rumtragen bekommt, wenn wir merken, sie fängt langsam an, zu überdrehen
Besser wäre, zu schauen, warum sie überdreht, und vorerst mal DAS "abschalten".
Möglich, daß eine Spaziergangrunde noch zu lang ist.
Auch Toberei kann zum Aufdrehen führen.
Ebenso Streß, wenn sie was will, und nicht bekommt, oder wenn sie was nicht versteht, es aber tun muß.Wenn es möglich ist, also gefahrlose Umgebung, was würde passieren, wenn Du einfach nur die Leine losläßt, sobald die daran kaut?
Schöne Grüße noch
SheltiePower -
Ich hab bei Hexe einfach eine Metallleine genommen,von jetzt auf gleich war Ruhe,mit der Zeit kam ihr gar nicht mehr in den Sinn in die Leine zu beissen und wir sind wieder auf eine normale Leine umgestiegen
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Kenne ich. Bei uns hat leider am Ende nur noch die Brutalo-Methode geholfen, nachdem wir wochenlang alle bereits erwähnten gewaltfreien Methoden ausprobiert hatten, zusätzlich dazu noch das Stehenbleiben, bis sich der Hund wieder beruhigt hatte.
In dieser Zeit hat der Hund das Durchbeißen dermaßen perfektioniert, dass er an einem Tag drei Leinen in blitzartiger Geschwindigkeit komplett durchgebissen hat und meine Tochter dann plötzlich mit einem freilaufenden durchgeknallten Jundhund an einer Hauptverkehrsstraße stand. Beim nächsten Versuch wurde ihm dann das einzige Mal in seinem Leben Gewalt angetan, er hat es sich zum Glück gemerkt und hat auch keine Traumatisierung davon getragen. Er ist aber auch ein sehr selbstbewußtes Tier und kein ängstliches Sensibelchen.
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Wenn man die Leine fallen lässt, schleudert sie sie begeistert durch die Gegend, hört aber nicht auf, zu kauen
Wenn es möglich ist, vermeide ich, Gegenzug zu verursachen
Ich lasse los oder stelle mich am anderen Ende drauf
Manchmal geht das natürlich nicht und ich muss festhalten, wenn zB ein Radler/Fußgänger an uns vorbeiwill
An der Straße geht loslassen gar nicht. An anderen Orten läuft sie mir im Bogen hinterher, wenn ich loslasse - mit Leine im Maul...
Das nicht-zurückzerren hat uns Mias Züchterin schon als Rat mit auf den Weg gegebenZum am Halsband festhalten und (halbwegs bequem) weiterlaufen muss sie noch ein Endchen wachsen, das merke ich mir aber
Ich kann nicht genau Situationen eingrenzen, wann sie locker läuft und wann sie zerrt. Ist leider so unterschiedlich, dass fast kein Muster, außer Überdrehen, erkennbar ist
So ein kleines bißchen schiebe ich das auch auf die vielleicht beginnende Pubertät....
Hmmmm eigentlich glaube ich, sie weiß, was Nein ist, auch wenn wir das noch mehr festigen müssen
Zumindest reagiert sie in der Regel darauf
ZB nicht das Taschentuch fressen, nicht die Gartenvoliere anspringen, nicht den Schrank ablecken etcIch hab jetzt erstmal eine Tubidog bestellt und werde dann den Rückweg verstärkt zum Fuß üben nutzen
Mit Handschuhen ist das mit den Tuben praktischer und sie fährt total drauf ab
Vielleicht kommt sie so gar nicht ins Kauen/BeißenSpaziergänge kürzen probiere ich auch nochmal, evtl müssen wir dann öfter mal mit dem Auto los, damit wir nicht nur an der Straße laufen
Aber das bekommen wir auch noch hin, sie ist schlau und lernt schnell. Wir Menschen müssen es nur richtig anpacken
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Meiner hat das als Junghund auch gemacht (habe ihn mit 7 Monaten bekommen). Bei ihm war es einfach Überforderung und Überdrehung.
Du schreibst selbst, sie macht es, wenn sie überdreht ist. Schonmal kürzere und ruhigere Gassigänge versucht? Es kann auch eine Weile dauern, bis sie sich dann an das kleinere Pensum gewöhnt hat.
Leckerli, Spielzeug, Abbruchkommando etc. sind schön und gut, bekämpfen aber nicht die Ursache. Hat bei meinem eben auch nicht funktioniert. Bei uns hat mehr Ruhe geholfen und er hats nach 2 Wochen dann nicht mehr gemacht. Das Pensum habe ich dann schrittweise erhöht, je nach Alter. -
Hallo,
meine Hündin hat, mit etwa 5 Monaten, beim ersten Versuch an der Leine zu zerren ein ordentlichen, verbalen Anschiss bekommen und es nie wieder versucht.
Ich habe vielleicht etwas heftig und laut reagiert, aber wir standen gerade im Dunkeln an einer stark befahrenen Kreuzung. Sie hat keinen Schaden genommen, aber geschnallt das ich das gar nicht gut finde.LG Terrortöle
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Hallo,
meine Hündin hat, mit etwa 5 Monaten, beim ersten Versuch an der Leine zu zerren ein ordentlichen, verbalen Anschiss bekommen und es nie wieder versucht.
Ich habe vielleicht etwas heftig und laut reagiert, aber wir standen gerade im Dunkeln an einer stark befahrenen Kreuzung. Sie hat keinen Schaden genommen, aber geschnallt das ich das gar nicht gut finde.LG Terrortöle
Den verbalen Anschiss hat sie neulich auch bekommen, als sie abends im Dunkeln bei sowas fast mit einem Radfahrer kollidiert wäre (der verbotenerweise ohne Licht auf dem Bürgersteig fuhr)
Klar, der war mehr Schuld an dem fast-Zusammenstoß als sie, aber ich hab so einen Schrecken bekommen, dass ich echt laut geworden binIch werd mal schauen, ob die verkürzten Runden langfristig einen Erfolg zeigen
IdR sind unsere Runden eher ruhig, Hunde zum Toben treffen wir nicht oft. Aber auch das Maulwurfshügel Buddeln ist ja aufregend genug (und so süß)(Ich finds schade, wenn wir , bzw ich, dann sauer und genervt zu Hause eintrudeln, denn eigentlich gehe ich gern mit ihr raus )
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