Avatar

Starke Unsicherheit gegenüber Kind (4)

  • ANZEIGE

    Hallo,


    ich habe seit samstag einen neuen Pflegehund, Hündin, ca. 8 Jahre alt, knapp kniehoch. Aus der Vorgeschichte wissen wir dass sie geschlagen wurde vom ihrem Besi in Rumänien, sie ist aber dennoch sehr freundlich und sehnt sich nach Streicheleinheiten. Sie ist zwar noch unsicher aber das legt sich von Tag zu Tag mehr...


    allerdings kann sie meine Tochter nicht einschätzen. Solange wir alle zusammen in einem Raum sind oder zusammen einen Raum betreten ist es ihr egal, aber wenn meine Tochetr plötzlich auftaucht dann knurrt sie sie an, bellt und ist extrem unsicher weil sie sie nicht einordnen kann in diesen Momenten..... meine Tochter hält sich absolut an alle Regeln (d.h. geht nicht alleine zu lina hin, nur mit uns, macht keine doofen Bewegungen, krabbelt nicht am Boden rum etc.) so ist es auch kein Problem eben nur diese Situationen....


    2 Beispiele: Gestern mittag war meine Tochter in ihrem zimmer zum Ausruhen, ich lag im Wohnzimmer auf der Couch. Marie ist dann aufs Klo gegangen, ich ahbe zwar gehört das sie rein ist, habe da auch mit ihr gesprochen, haber aber selbst nicht gehört als sie wieder rausgegangen ist, war dann eben im Gang (recht dunkel) und dann hat Lina sich so erschrocken das sie gebellt und geknurrt hat, gut, diese Situation fand ich fast noch "normal" für einen Hund der nie im Haus gelebt hat.
    Heute war es allerdings so, wir haben gegessen in der küche. Lina war bei uns in der küche. dann habe ich nach dem essen marie ins bad gejschickt um die Hände zu waschen, lina stand dann mittlerweile im Gang weil Chicco im Wohnzimmer so gebellt hat und sie schauen wollte was er macht, da kam marie wieder raus aus dem Bad und da hat sie sie richtig stark angeknurrt, dann aber gleich aufgehört als ich sie geschimpft habe.


    Sie schaut meine tocher aUCH immer sehr misstrauisch/unsicher an, bei uns zeigt sie dieses verhalten nicht, nur bei der Kleinen! Wie würdet ihr das einschätzen?


    Wir haben schon einige sciherheitsmaßmnahmen getroffen, am do kommt noch ein Kinderschutzgitter damit wir evtl. besser trennen können. Meine Tochter lässt ihr allein Freiraum, engt sie nicht ein, ja sie fasst sie nicht mal an ohne das wir es gemeinsam machen.


    Hinzu kommt das lina eine kaputte Hüfte/LWS/Knie hat durch die Misshandlungen, ich denke sie hat eine Art Abwehrmechanismus und da sie die kleine nicht so einschätzen kann wie uns denke ich das sie sich so verhält, allerdings möchte ich natürlich nicht riskieren das doch mal eine Situation gefärhlich werden könnte (auch wenn wir echt gut da drauf schauen, lina ist ja nicht der erste Pflegehund) aber ein bisschen Unsicherheit bleibt natürlich, vor allem muss sich meine Tocher ja frei in der Wohnung bewegen können......


    Kennt ihr ähnliches, wie soll ich vorgehen? Hat jemand Tipps? Danke :smile:

  • ANZEIGE
  • Hallo :smile:


    Gut finde ich schonmal, dass ihr Sicherheitsvorehrungen trefft und dass deine Tochter den Hund nicht bedrängt oder so.


    Ich persönlich würde hier mit dem Clicker arbeiten. Ich würde ihr deine Tochter quasi schön füttern. Jedes Mal, wenn Lina deine Tochter sieht, würde ich clickern und ihr ein ganz tolles Leckerlie geben, falls sie gerne Leckerlies mag.


    Deine Tochter könnte ihr auch mal Leckerchen hinwerfen, aber mit größerem Abstand zum Hund.


    Ich habe da keine eigenen Erfahrungen mit Kindern und Hunden. Aber ich habe Erfahrungen im Bereich Clicker und habe ähnliche Unsicherheiten bei meinen Hunden damit gut gelöst.

  • Ich würde auf keinen Fall das Knurren bestrafen! Wenn du pech hast knurrt dr Hund nichtmehr sondern schnappt direkt zu. Knurren ist erstmal nicht schlechtes, eher im Gegenteil! Das zeigt, dass der Hund dem Konflikt eigentlich erstmal friedlich lösen möchte. Zeige dem Hund, dass seine Signale ernst genommen werden und es akzeptiert wird wenn er Distanz fordert.

    Mit Rider, Aussie, * 28.01.09


    Und Roonie für immer im Herzen. 10.01.09-23.11.17

    "
    Du bist nicht da, wo du warst, aber du bist überall, wo wir sind."


    -> Fotothread

  • ANZEIGE
  • Erst mal die beiden trennen ist auf jeden Fall sehr vernünftig!


    Zu ihrem Verhalten: Vielleicht wurde sie von Kindern gequält? Es erscheint schon seltsam, dass sie so gänzlich anders auf ein Kleinkind reagiert als auf Erwachsene, zumal Deine Tochter sich ja nicht schnell nähert oder so (darauf reagieren viele schüchterne Hunde sehr unsicher!


    Auf jeden Fall würde ich das Problem der Orga mitteilen, so dass sie NUR in Familien ohne Kleinkinder vermittelt wird! Und damit die Vermittlung schnell mit höherer Priorität abgewickelt wird.
    Denn auch Deine Tochter muß sich in ihrem zu Hause ja sicher fühlen und sich Angstfrei bewegen können. Und es müssen auch andere Kinder zu besuch kommen können, ohne dass deren Eltern Angst haben müssen, dass der Hund doch mal entwischt wenn er weggesperrt ist.


    Bis zur Vermittlung solltet ihr versuchen, dem Hund die Lütte nett zu füttern, aber nur unter strengster Aufsicht und in entspannten Situationen!


    Das Knurren würde ich in diesem Fall nicht maßregeln (schimpfen) ihr lauft sonst Gefahr, dass sie sich irgendwann denkt: "Ok, knurren ist falsch, dann muß ich mich anders schützen!" und direkt zuschnappt.

  • Wenn der Hund zeigt, daß ihm eine solche Situation unangenehm ist, ist das ja erstmal gut - denn wenn man weiß, was ihm unangenehm ist, kann man genau das verhindern, bzw. das unangenehme Gefühl zu beenden helfen. So lernt sie auf Dauer, wieder Vertrauen zu haben.


    Daher würde ich versuchen, der Süßen eine Lösung zu zeigen, die sie anwenden kann, wenn ihr etwas unangenehm ist. Zum Beispiel Rückzug ins Körbchen.


    Sobald sie zeigt, daß ihr solch eine Begegnung Angst macht (Knurren und sonstige Unsicherheit), würde ich zu ihr gehen (natürlich nicht frontal drauf zurennen, sondern vorsichtig), und ihr signalisieren "alles ok, komm mal mit" und sie ins Körbchen (oder sogar Box, in der sie sich sicher fühlen kann) führen. Dort nen Knochen o.ä. zum Kauen geben (das fixiert sie im Körbchen ne Zeitlang durchs Knabbern, und das Kauen hilft, Streß zu bewältigen). Und sie lernt, daß sie immer, wenn sie unsicher ist, im Körbchen gut aufgehoben ist, sodaß sie nach ner Weile drauf kommt, dieses von alleine aufzusuchen, wenn ihr nach Sicherheit ist.


    Ansonsten halt immer drauf achten, daß es nicht zu Situationen kommt, wo sie im Gang oder ähnlichen Engstellen dem Kind begegnen muß. Wenn Du weißt, Kind kommt gleich zurück vom Händewaschen, kannst Du den Hund z.B. präventiv auf die Seite schicken (oder ins Körbchen), oder mit in den Flur gehen, um dem Hund die Sicherheit zu geben, daß Du das schon regelst für sie. Du kannst auch in einer Angst-Situation sagen "Ist gut, Hund, ich mach das" und das Kind dort abholen und wegführen von ihr, damit sie Dir vertraut, daß Du aufpaßt auf sie und den Abstand des Kindes zu ihr.


    Das Kind würde ich von Zeit zu Zeit mit Leckerli ausstatten, und dann mal durchs Wohnzimmer schicken, wenn Hundi dabei ist, und dabei Leckerli "verlieren" lassen. Oder z.B. das Kind den gefüllten Napf (unter Aufsicht!) in der Küche hinstellen lassen, bevor Du die Freigabe gibst, daß der Hund an den Napf darf. So, daß sie halt lernt, daß vom Kind nur gutes ausgeht. Oder wenn Hund in der Nähe vom Kind sich gerade entspannt verhält, kullert das Kind ein Leckerli in eine Richtung, die den Hund vom Kind wegführt (und keinesfalls frontal auf den Hund zu!), sodaß er sieht, keiner zwingt ihn zum Kontakt mit dem Kind, aber da gibts trotzdem immer was Gutes.


    Evtl. sogar, wenn Du daran richtig arbeiten willst, mal mit Kind nen Schritt auf sie zumachen aus größerer (!) Entfernung, und wenn Du merkst, es ist ihr unangenehm, geht das Kind wieder einen Schritt zurück. Sodaß sie merkt, Ihr versteht ihren Wunsch, keinen Kontakt zu haben, und damit auch ihre Körpersprache, und Euch daher mehr vertraut, und auch lernt, dem Kind soweit zu vertrauen, daß sie keine Angst zu haben braucht. Sprich, sie bekommt dann auf ihre Kommunikation hin durhc das Weggehen das Zeichen vom Kind "ich verstehe Dich und respektiere Deinen Wunsch nach Abstand". Aber sowas natürlich mit entsprechender Entfernung aufbauen und ebenso natürlich immer nur mit Erwachsenen daneben, je nachdem, wie verständig das Kind schon ist.


    Das sind so spontan meine Ideen dazu.....

    Biene, Zwergpudelmix, *7.02.2007, Flächensuchhund - Bossi, DJT-Fox-Mix, *4.06.2006

    Faro, DJT, *14.08.2013 - Moritz, roter Kater, * 2008

    Frieda, DJT, 2001-30.07.2019 - Mogli, Norweger-Mix, Aug. 2010 - 29.05.2019

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



    Anzeige
  • Zitat von "sabarta"

    Ich würde auf keinen Fall das Knurren bestrafen! Wenn du pech hast knurrt dr Hund nichtmehr sondern schnappt direkt zu. Knurren ist erstmal nicht schlechtes, eher im Gegenteil! Das zeigt, dass der Hund dem Konflikt eigentlich erstmal friedlich lösen möchte. Zeige dem Hund, dass seine Signale ernst genommen werden und es akzeptiert wird wenn er Distanz fordert.


    ok, ihr sagt alle nicht Bestrafen, gut, das war mir so nicht klar. Marie bleibt dann auch immer soforkt stehen wen nich es ihr sage, das ´macht sie prima. Schön füttern wäre eine neue Möglichkeit das stimmt :gut:
    Ja die Vermittlun g gestaltet sich eh schwierig weil wir alle nicht wussten das sie so krank ist leider!!! (ich bin selber bei diesem verein in der Vermittlung tätig). Wir suchen daher jetzt eigentlich auch primär eine ruhige Langzeitpflegestelle ohne kinder aber die findet man hatl auch nicht von heute auf morgen leider.


    LIna wurde von den Rumänen leider anders beschrieben als sie sich jetzt hier zeigt, wir nehmen grundsätzlich nur kleine unauffällige Hunde oder Welpen, das ist Lina leider nicht, jetzt ist sie asber hier, wir haben uns alle getäuscht und müssen nun das beste daraus machen! (vorerst). Leider ist sie halt auch größer (15kg) als die Hunde die wir sonst nehmen, somit geht von ihr ganz klar eine andere "Gefahr" aus als bei einem in der Größem einer Jungs. Aber wir möchten nun primär an der Situation arbeiten, denn so schnell werden wir jetzt keinen anderen Platz finden und ich möchte sie auch nicht abschieben, nur die sicgherheit meines Kindes steht natürlich irgendwo auch anerster Stelle!
    Ein türgitter kommt am Do, damit wir gerade z.b. die Mittassituation entschärfen können und Marie nicht plötzlich im Wozi stehen kann.. ihren Korb akzueptiert sie als Rückzug, da geht marie auch nicht hin

  • Sorry, :)


    ich habe auch nicht gemeint, dass ihr sie schnellstmöglich abschieben sollt!


    Gerade so ein Hund muß vernünftig vermittelt werden, das ist klar.


    Nur sollte dieser Hund (auch zu seinem eigenen besten, denn in einem Kinderfreien Haushalt wird er sich ja weniger unsicher fühlen) eben eine höhere Priorität in der Vermittlung bekommen.


    Dass Du selber in der Vermittlung tätig bist, wußte ich nicht, aber dann werdet ihr bestimmt was geeignetes finden :)

  • Zitat von "muecke"

    Sie gehts denn dem Kind damit, dass es immer wieder " bedroht " wird?


    Naja, also immer wieder "bedroht" würde ich nicht sagen, es waren jetzt halt diese paar Situationen, es wäre siche rwas anderes wenn lina knurrt/bellt sobald marie nur ind er Nähe ist. Aber so ist es ja zum glück nicht, wir werden uns auch ein Gitter besorgen auf jeden Fall damit wir einfach das Wohnzimmer vom Rest derj Wohnung /Küche/Kizi/Bad) trennen können wenns denn sein muss. Sie hat auch keine Angst vor der LIna, im Gegenteil, sie möchte trotzdem kontakt zu ihr (mit uns), weiß aber ads sie den kontakt alleine halt (noch)n icht haben kann.
    Marie siehgt das sehr locker, sie kennt den Umgang mit fremden Pflegehunden hja schon lange, auch wenn wir dieses Problem noch nicht hatten..... Aber sie weiß das lina das nicht böse meint sondern angst und hat und wir halt einfach aufpassen müssen. das macht sie für eine 4 jährige fantastisch! :gut: Sie weiß das sie Snoopy nehmen kann zum knuddeln usw. :lachtot: Ne im Ernst, es hält sich ja in Grenzen, schlimm wäre es ganz klar wenn keine Bewegung von marie mehr möglcih wäre aber es sind ja bestimmte Situationen die wir nun versuchen müssen zu verhindern. ich denke auch das der Hund einfach wahnsinnig schlecht sieht, sie hat scih heute auch vor Chicco so erschrocken als er im garten rumlief, da hat sich gleich alles an ihr gesträubtr, als sie ihn erkannt hat war gleich wieder gut!.

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!